Pränataldiagnostik bei Schwangerschaft mit 41

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von pfaelzerin69 06.02.11 - 11:25 Uhr

Hallo,
ich suche dringend Hilfe ! Vor 12 Jahren habe ich meinen Sohn bekommen (Frühgeburt in der 24. SSW/610 g), der zum Glück alles bestens überstanden hat und ein quietschfideler junger Mann geworden ist. Nach ca. 3 Jahren wollten wir doch noch gerne ein weiteres Kind, daran schlossen sich ca. 5 Jahren Hormonbehandlungen an - ohne jeglichen Erfolg. Da ich bei meinem Sohn einen T-Kaiserschnitt gemacht bekam, ist meine Gebärmutter dementsprechend vernarbt, was mit großer Wahrscheinlichkeit der Grund dafür ist, dass ich nicht mehr schwanger wurde (so auch mein FA). Wir haben dann alles so abgehakt und uns damit abgefunden.
Jetzt urplötzlich im Alter von 41 Jahren, bin ich wieder schwanger (Ende 12. SSW). Nach anfänglichem Schock sind wir aber total happy, wenn da nicht die Verunsicherung bzgl. Behinderung beim Kind hinsichtlich meines Alters, die Ängste einer weiteren Frühgeburt etc. wären. Und da beginnt eigentlich auch das Problem - mein FA war damals beim ersten Kind mir sehr sympatisch und kompetent. Jetzt aber habe ich das Gefühl, das er das alles zu easy abhandelt und sich für dieses Tätigkeitsfeld nicht mehr allzusehr interessiert (Er ist auch als Schönheitschirurg tätig). Fragen beantwortet er mir, aber mir fehlt es an Aufklärungen von seiner Seite her. Ich habe vergangene Woche in auf das Nackenfaltenscreening (ETS) angesprochen in Verbindung mit einem Triple-Test. Er meinte, ja das kann man machen, aber der Test wäre veraltet und er würde einen Combi-Test mitmachen. US war ok. - Nackenfalte 1,4 mm, Nasenbein ist entwickelt, Bauchraum geschlossen. Warte nun auf das Testergebnis, was ja nach meiner (!) Internetrecherche und nicht nach Aufklärung durch meinen FA mit großer Wahrscheinlichkeit schlecht ausfallen wird und er mir schon jetzt zu Fruchtwasseruntersuchung rät. Fühle mich momentan von meinem FA irgendwie alleingelassen. Deshalb habe ich mittlerweile schon überlegt, bevor ich mich von ihm zu der FWU drängen lasse, lieber eine zweite Meinung einzuholen, z. Bsp. in einem Pränatalzentrum. Ich habe nämlich gelesen, das bei über 40 jährigen Frauen, die bereits Verletzungen der Gebährmutter (bei mir durch den T-Sectio !) die Gefahr einer Fehlgeburt stark ansteigt (ca. 5-8 %). Und ich will mein kleines Mausekind nicht verlieren....
Deshalb meine Fragen an Euch: Wer kann mir ein kompetentes Pränatalzentrum nennen bzw. sogar einen guten FA (da ich mich mit dem Gedanken trage, zu wechseln). Ich wohne im ca. 25 km östlich von Kaiserslautern.
Ich hoffe sehr auf Eure Mithilfe und falls noch Rückfragen sind, so beantworte ich diese sehr gerne.

Beitrag von angeldragon 06.02.11 - 11:31 Uhr

ich weiß nicht wie weit du bereit bist zu fahren ich wahr in deutschland in hilburghausen /Thüringen und es gibt noch eins in suhl /thüringen

ich finde die wahren sehr sehr freundlich gingen auf alle fragen ein und beraten super

#winke#winkeĎŗåçħę

Beitrag von angeldragon 06.02.11 - 11:32 Uhr

ach ja ich vergas kostet allerdings 133 €

Beitrag von marjatta 06.02.11 - 11:33 Uhr

Die meisten Fragen hast Du Dir ja schon selbst beantwortet. Bei einer Nackenfalte von 1,4mm würde ich das Blutergebnis noch abwarten. Und vor einer FWU zur Feindiagnostik in eine entsprechend qualifizierte Praxis gehen.

Den FA würde ich schon wechseln, denn er scheint an deinen berechtigten Ängsten kein Interesse zu haben. Natürlich ist es immer blöd, wenn man dann längere Fahrtstrecken in Kauf nehmen muss. Ich denke, dass es in Kaiserslautern sicherlich eine geeignete Praxis oder im Krankenhaus eine geeignete Möglichkeit zur Feindiagnostik gibt, evtl. würde ich dann ein 3D-Ultraschall machen lassen.

Ich habe meinen Grossen mit 37 bekommen und jetzt bekomme ich meine Nr.2 mit fast 40 Jahren. Allerdings heisst es heute noch lange nicht, dass wegen des Alters der Bluttest schlecht ausfallen muss. Bei mir lag er bei beiden Schwangerschaften im Risikobereich einer Mitte Zwanzigjährigen. Insofern mache ich mir auch jetzt keine so grossen Gedanken. Mittlerweile hat sich die Rate der Frauen, die über 35 ihr erstes Kind bekommen doch sehr erhöht und die Risikoeinschätzung hat sich diesbezüglich auch etwas nivelliert. Hinzu kommt, dass wir alle gesünder leben und wesentlich älter werden, was sich auch auf unser "biologisches" Alter auswirkt.

Die Idee in ein Pränatalzentrum zu gehen, finde ich unter den genannten Umständen wohl die sicherste Wahl, um auch ggfs. ohne FWU eine relativ sichere Einschätzung zu bekommen.

Ich wünsche Dir und Deinem Bauchzwerg alles Gute.

Gruss
marjatta mit Sohn, 21 Monate und #ei 18.SSW

Beitrag von finchen.79 06.02.11 - 13:03 Uhr

Hallo #winke,

ich kanm der das Pränatalzentrum in Würzburg ans Herz legen. Sind drei § Frauenärzte mit unterschiedlichen Spezialgebieten.
Hier kannst du mal schauen.....
http://www.drs-mai-schmitt-mulfinger.de/

Wenn du noch Fragen hast einfach bei mir melden! :-)

Eine schöne Kugelzeit noch! :-)

LG
Finchen + Krümel 10+3

Beitrag von lillibell123 06.02.11 - 19:08 Uhr

Hallo!

Also ich würde Dir in jedem Falle zu einem Pränataldiagnostiker raten! Das haben wir auch gemacht, denn meine Gyn hat eine Fehldiagnose gestellt...

Wir sind dann in Niedersachsen gewesen im Pränatalzentrum. Die Ärzte dort sind über die Grenzen sehr bekannt und haben alle einen sehr guten Ruf. Ich würde denen jederzeit wieder vertrauen.

Zumal die eine jahrelange Erfahrung haben.

Aber ist natürlich ne Strecke zu fahren.

Ich muß dazu sagen, ich wäre auch ans ende der Welt gefahren #verliebt.

Wenn Du näheres wissen möchtest, kannst Du mich gerne über VK anschreiben!

LG lillibell.#klee