Besuch von der Stillberaterin - Tipps zum Zunehmen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von nele27 09.02.11 - 11:53 Uhr

Moin Ihr Lieben,

meine Stillberaterin war gerade da, weil Alma durch die U4 gefallen ist (nur 4220 g/57 cm/37 KU). Mein Kinderarzt hatte mich nun an ne Stillberaterin verwiesen, weil Alma seit ihrer Lungenentzündung nicht mehr genug zunahm.

Die Stillberaterin war derselben Meinung, Alma muss dringend zunehmen, mindestens 100g pro Woche. Sie hat mir heute einen Masterplan ausgearbeitet, den ich Euch gern aufschreiben will (hier gibts ja ständig Fragen zum Zunehmen von relativ kleinen Babys):

- mindestens 12-mal in 24 Stunden stillen, Stillvorgang soll mindestens 15 Minuten dauern
- damit die Brust optimal angeregt wird, immer zweimal pro Seite stillen in zwei Positionen: also z.B. Wiegeriff rechts, links, dann Footballgriff rechts, links
- wenn es vorzeitig zappelig wird oder sich abwendet zum weitertrinken motivieren: Hand streicheln, gut zureden, sanft zur Brust drehen
- Kind loben, wenn es trinkt #kratz Nunja...
- nach dem Stillen abpumpen, auch wenn nichts kommt
- keinen Schnuller, sondern immer wenn Kind Saugbewegungen macht stillen. Schnuller nur, wenn Baby absolut nicht mehr trinkt und trotzdem schreit
- Windelprotokoll schreiben: alle 2 Stunden wickeln und Liste mit "trocken", "nass", "voll" führen und mit Stillberatung auswerten.
- Baby viel im Tuch tragen, am besten mit Hautkontakt - z.B. zu Hause Pulli obenrum lüften
- Malzbier trinken, aber nicht zu viel Fencheltee

Außerdem hat sie gefragt, ob ich Medikamente nehme, nach Ernährung etc. Manche Medis sind milchhemmend und man sollte mindestens 3x am Tag in Ruhe essen.

Die Tipps ersetzen nicht die individuelle Beratung bei ernsthaften Problemen... und sie gelten natürlich nur, wenn das Baby richtig angelegt ist und auch trinken WILL, nur eben mangels Kraft oder mangels Milch nicht genug rausbekommt.

Liebe Grüße
Nele

Beitrag von jumarie1982 09.02.11 - 12:02 Uhr

Huhu!

Das klingt sehr gut.
ich drück euch die Daumen, aber mit den tollen Tipps klappt es sicher bald.
Und statt dem gelüfteten Pulli empfehle ich dann doch mal ein Stillshirt ;-) Ist dann nicht so frisch am Rücken...

LG & alles Gute
Jumarie

Beitrag von nele27 09.02.11 - 12:27 Uhr

Stimmt :-) Na, mal sehen, vll nimmt sie ja beld wieder zu. Der Arzt meinte, ich soll mir keinen Stress machen, aber 4500g bis Montag wären schon gut...

Beitrag von marjatta 09.02.11 - 12:12 Uhr

Das klingt doch gut. Eine Stillberaterin ist sicherlich der beste Weg aus so einer Situation.

Liegt Deine Kleine denn im Rahmen der Percentil-Kurven (Siehe am Ende des gelben U-Heftes)? Manche KiÄ sind da nämlich schnell mal mit was bei der Sache.

Allerdings hat Deine Kleine ja auch 'ne ziemlich schlimme Erkrankung mitgemacht; das zehrt an den Kräften.

Wünsche euch viel Erfolg, und das mit dem Abpumpen zwischendurch, wenn Du die Milchproduktion anregen möchtest, ist sicherlich 'ne gute Sache. Alle 2 Stunden anlegen aber die sicherere Variante.

Ach ja, das mit Schnuller weglassen würde ich auch allen Stillmamas raten.

Gruß
marjatta

Beitrag von nele27 09.02.11 - 12:24 Uhr

Sie liegt ganz am unteren Rand der Kurve, bei den letzten 3 Prozent :-(

Beitrag von jumarie1982 09.02.11 - 12:32 Uhr

Huhu!

Wie waren denn eigentlich ihre Werte von U1, U2 und U3?
Ich hab gerade mal nachgesehen und festgestellt, dass unser Sohn zwar schon bei der U3 57cm lang war, aber dazu auch nur 4250g gewogen hat (KU39cm).
Unser KiA hat deshalb nie was gesagt, er war als Baby immer lang und schlank.


Beitrag von nele27 09.02.11 - 12:36 Uhr

Alma wog bei der Geburt 2750g, nahm dann recht schnell zu (U2 2690, U3 3300g).
Als sie die Lungenentzündung am 3.1. bekam, wog sie knapp 4000g. Seitdem stagniert es total und sie hat in einem Monat nur 200g zugenommen. Sie wirkt auch nie richtig satt, dockt immer schon nach 2-3 Minuten ab und weint :-(

Beitrag von jumarie1982 09.02.11 - 12:41 Uhr

Och mensch #liebdrueck

Falls es dich irgendwie beruhigt:

U1: 52cm, 3270g, KU36
U2: 52cm, 3015g, KU36
U3: 57cm, 4250g, KU39
U4: 63cm, 5580g, KU42
U5: 70cm, 6700g, KU44,5
U6: 80cm, 10400g, KU49

Heute: ca 86cm, 12500g, KU51,5

Also ist nichts mehr übrig von dem einstmals langen, schlanken Baby trot vollstillen bis 6 Monate und dann "nur" Fingerfood ;-).

#klee

Beitrag von steffi0413 10.02.11 - 18:04 Uhr

Hallo Nele,

ich mache mir jetzt Gedanken, weil Du schreibst, sie weint nach 2-3 Minuten Trinken....#kratz

War sie auch im Krankenhaus? Wurde sie zugefüttert? Hat sie Flasche/Schnuller bekommen? Hat die Stillberaterin ihre Saugtechnik kontrolliert (Finger zum Nuckeln gegeben)?
Wenn ein Baby die Brust anschreit bedeutet oft eher eine Vewirrung und nicht, dass sie nicht satt wird.
Wenn das vielleicht der Fall wäre, es gibt Methoden, die helfen können bzw. Du kannst auch selber ihre Saugtechnik abchecken.

Hat die Stillberaterin ihren Mund (auch innen) angeschaut? Hat sie keinen Mundsoor? Verstopfte Nase? Ohrenschmerzen? Halsschmerzen? Verschluckt sie sich oft beim Stillen?

Wurde nach der Heilung Bluttest bei Deiner Tochter gemacht?(Entzündungswerte, Hemoglobin, Hematokrit, Eisen, evt. B12 Vitamine)

Um ihr helfen mehr Milch zu bekommen, kannst Du beim Stillen noch C-Griff verwenden: wenn sie nicht mehr aktiv schluckt, drück (Daumen oben, andere Finger unten) deine Brust hinten dem Brustwarzenhof zusammen und halte so. Stark, aber weh tun darf es nicht. Das stimuliert den Milchfluss und sie fängt wieder an zu schlucken.

Ich drücke Euch sehr den Daumen! Ich finde das super, dass Du so kämpft und nicht aufgibst! #blume

LG
Steffi

Beitrag von gingerbun 09.02.11 - 12:56 Uhr

Hi Nele,
jetzt erst gesehen:
Ich hoffe sie legt bald zu!
Lieben Gruß!
Britta

Beitrag von nele27 09.02.11 - 14:42 Uhr

#danke

Beitrag von oekomami 09.02.11 - 13:23 Uhr

Hallo,

wichtig wäre auch zu wissen ob dein Kind immer zur gleichen Zeit und auf der gleichen Waage und mit den gleichen Bedingungen gewogen wurde.

Dann wäre es auch wichtig zu wissen ob es bei der Lungenentzündung abgenommen hat? Es ist zwar nicht gut wenn Kinder abnehmen aber bei einer schweren Krankheit kann das sein und ist auch okay, wenn sie nachher wieder zunehmen.

Stillkinder soll so ca. 125 g pro Woche zunehmen, aber das auf einen längeren Zeitraum. Also ist es nicht so schlimm wenn dein Kind mal nur 50 g zunimmt, dann kann es gut sein das es mal 300 g zunimmt.

LG

Beitrag von nele27 09.02.11 - 14:43 Uhr

Nein, sie wurde überall mit verschiedenen Waagen gewogen... bei der Lungenentzündung hat sie nicht abgenommen, aber sie hing auch am Tropf (ich habe zusätzlich gestillt). Deswegen kann man da schlecht ne Aussage machen...

Ich bilde mir aber ein, dass die nassen Windeln wieder mehr werden, also hoffe ich, dass es ganz bald besser wird!

LG

Beitrag von oekomami 09.02.11 - 14:55 Uhr

Hallo,

dann könne es ja auch mehr g sein.

Unser großer wiegt z. B. in der Uniklinik zurzeit 13,4 kg, beim KIA waren es 14,0 und bei uns 14,2 kg.

Alles immer morgens gewogen vor dem Frühstück

Beitrag von maylu28 09.02.11 - 13:34 Uhr

Hallo Nele,

ich finde die Tipps richtig gut , vorallem würde ich immer nach dem Stillen nochmal pumpen, damit hatte ich immer richtig viel Milch.....das hat super geklappt...

Aber bei mir hatten diese Maßnahmen alle keinen Sinn, Liam war einfach ein schlechter Trinken und man konnte ihn nie zum Trinken überreden...und eine wechseln der Brüsten schon überhaupt nicht....war nun mal so....
Flasche wollte er auch keinen, daß hieß einfach so weitermachen..

Ich hatte Gottseidank einen tollen Kinderarzt, der nie etwas negatives gesagt hat oder eher gesagt hat, der holt sich schon das was er braucht....

Meiner hatte aber auch ein bisschen mehr bei der U4 (5600 g und 62 cm) aber er liegt immer noch an der unteren Gewichtskurve und er ist jetzt 3 Jahre alt und super fit....


Liebe Grüße, Maylu

Beitrag von nele27 09.02.11 - 14:44 Uhr

***Ich hatte Gottseidank einen tollen Kinderarzt, der nie etwas negatives gesagt hat oder eher gesagt hat, der holt sich schon das was er braucht.... ***

Sei froh, das gibts selten!

Alma will immer trinken - sie gibt nur meist früh wieder auf!

Beitrag von maylu28 09.02.11 - 15:15 Uhr

Man Dir nicht so viel aus dem Geschwätz anderer, entscheide nach Deinem Bauchgefühl.......Und wenn Du zufüttern solltest, dann immer die gleiche Menge auch abpumpen, dann ist es auch kein Problem......dann stillst Du nicht ab...

Solange Du und er Kinderarzt das Gefühl hab, dass Eure Kleine fit und munter ist, würde ich mich erstmal keine Gedanken machen.....

Die kleinen holen sich schon was sie brauchen....sonst mach mal einen Stillprobe....wieg die Kleine mal vor dem Stillen und dann nach dem Stillen, dann weißt Du wie viel sie ungefähr trinkt.....

Mein Großer hat nie im Leben 15 min getrunken und ganz selten viel...dafür aber häufig...ja er ist sehr zart und ich muss mir immer viel anhören, nach dem Motto: Gebt ihr diesem Kind nichts zu essen usw...

Ich kann es auch nicht mehr hören....er ist gesund. Ich hab so lange versucht zwanghaft Essen in diese Kind zu bekommen, dass es nicht mehr nett war....jetzt darf er selber entscheiden, bekommt aber keine Extrawurst...wir sind viel entspannter.....

Kopf hoch, dass wird schon......

Liebe Grüße,
Maylu

Beitrag von nele27 09.02.11 - 15:51 Uhr

Hi,

ich soll wenn überhaupt nur Mumi zufüttern (habe aus Anfangszeiten noch Milch in der Gefriertruhe, da bin ich nämlich immer übergelaufen).

Für das Wiegen davor und danach ist unsere Waage nicht genau genug - das werde ich bei der nächsten Session mit der Stillberaterin machen.

Nein, ich mach mich nicht verrückt - bin ja in guten Händen. Bin auch total froh, dass mein Kinderarzt mich nicht mit Hipp & Co. nervt, sondern sagt, dass ich voll stillen soll. Fit ist sie, sie lacht viel und schläft nachts auch gut. Nur eben diese Unzufriedenheit, wenn beim Stillen nicht genug kommt und ihre wirklich sehr zarte Statur (ich werd auf der Straße immer noch angesprochen, wie viele TAGE mein Baby denn alt sei #schock)

LG

Beitrag von maylu28 09.02.11 - 15:58 Uhr

ich hab meinen auch 10 Monate vollgestillt.....das ist schon der richtige Weg...und wenn Du Mumi hast, umso besser......ich würde immer einfrieren, wenn die kleine es nicht wegtrinkt, kannst Du es ja immer noch ins Badewasser tun oder auf rote Stellen usw.....(Muttermilch ist ja für alles gut)

Liebe Grüße,
Maylu

Beitrag von findus-mama 09.02.11 - 14:38 Uhr

nur 4220 g/57 cm/37 #schock#schock#schock Stillen um jeden Preis oder was.

Du solltest zufüttern, aus deinen vertrockneten Rosinen kommt keine Milch mehr siehs ein

Beitrag von nele27 09.02.11 - 14:45 Uhr

Du weißt es wohl besser als mein Kinderarzt und meine Stillberaterin, oder wie??
#kratz

Du kannst ja die Plastikmilch füttern, ich tu es nicht.

Beitrag von findus-mama 09.02.11 - 14:47 Uhr

Na dann lass dein Kind verhungern, du kannst keine richtige Milch herstellen, sieht man ja an deinem verhungernde Baby.

Für solche Fälle wie die ist die Kunstmilch;-)

Beitrag von nele27 09.02.11 - 14:48 Uhr

Raffst du es nicht???

Mein Kind hatte eine

LUNGENENTZÜNDUNG

Mein Kinderarzt rät zum

STILLEN

Vor der Krankheit hat sie sehr viel zugenommen #aha

Beitrag von findus-mama 09.02.11 - 14:49 Uhr

Vor der Krankheit hat sie sehr viel zugenommen Hätte ich auch gesagt, gib Milch Alte#aha

Beitrag von nele27 09.02.11 - 14:54 Uhr

Vergiss es einfach und schreib woanders, Du nervst mit Deinem Gossenslang.

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