Auswanderer hier?

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 11:20 Uhr

Hallo
Ich suche Auswanderer, die mir vielleicht ein bisschen davon erzählen wollen!
Wie schwer ist es euch gefallen in ein fremdes Land zu ziehen-Von der Familie und Freunden so weit weg zu sein?
-die andere Sprache zu erlernen?
-wie lange hat es gadauert, bis ihr euch "Zuhause" gefühlt habt.
-wie erging es euch?
-wohin seit ihr gezogen?
-seit ihr froh diese Entscheidung getroffen zu haben?
Ich würde mich über antworten sehr freuen
lg

Beitrag von mauseannie 10.02.11 - 13:28 Uhr

Wir sind vor knapp vier Jahren nach Irland gezogen. Haben das halbe Jahr vorher weitestgehend Englisch miteinander gesprochen als Vorbereitung. Aber natuerlich muss man sich trotzdem reinfinden. Schulenglisch und tatsaechliches Alltagsenglisch ... da liegen Welten dazwischen. Und dann noch der irische Akzent... ;-)
Aber da man ja quasi gezwungen ist ins kalte Wasser zu springen, auch mit Arbeit und so, geht das mit der Sprache echt schnell. Ich habe nach wenigen Wochen schon angefangen auf Englisch zu traeumen und zu denken...
Habe an der Arbeit dann ganz tolle Kollegen gehabt und somit schnell Freunde gefunden. Zuhause gefuehlt habe ich mich eigentlich fast sofort, aber es war auch schon immer mein Traum, nach Irland zu gehen.
Ich bin sehr froh, selbst heute noch mit allen wirtschaftlichen Problemen. Ich schnalle lieber zusammen mit "meinen" Iren den Guertel enger als zurueck nach Deutschland zu gehen. Meine Kollegen von damals sind immer noch unter meinen engsten Freunden und es sind viele dazu gekommen. Die Menschen hier sind so viel offener und herzlicher, da ist es einfach, sich zu Hause zu fuehlen. Ich bin immer ganz erschrocken wie verkrampft Deutsche doch sind, wenn ich mal auf Besuch bin.

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 13:44 Uhr

vielen lieben Dank für deine Antwort!
Wir überlegen gerade auszuwandern und nun wo diese Idee umsetzbar ist, bin ich doch ängstlich und traue mich nicht wirklich-obwohl es immer mein Traum war am Meer zu wohnen, wo die Sonne immer scheint.
Hattest du auch solche Ängste oder Bedenken?

Beitrag von mauseannie 10.02.11 - 13:49 Uhr

Ja, natuerlich hatte ich auch Schiss. Mein Plan war damals der folgende: Jeden Tag fuer sich nehmen und immer schoen weiter atmen. Klingt vielleicht doof, funktioniert aber.
War alles nicht annaehernd so schlimm oder furchterregend, wie ich mir das ausgemalt hatte. Du ziehst ja nicht nach Zombie-Land. Da leben Menschen, und die meisten sind viel netter und hilfsbereiter als man denkt.
Ganz am Anfang haben uns z.B. unsere Vermieter sehr geholfen indem sie uns eine Liste gegeben haben mit den besten Handwerkern, Stromanbietern, Internetanbietern, Muell Firmen etc. etc. Ganz lieb waren die #verliebt.
Und dann lernt man ja auch ganz schnell Nachbarn kennen... Glaub mir, wenn ihr Hilfe braucht, wird jemand da sein zum Helfen - so ihr denn offen auf die Leute zugeht und Euch nicht vor lauter Angst versteckt.

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 14:22 Uhr

Danke du machst mir echt Mut! Nein verstecken würden wir uns definitiv nicht, wir sind eigentlich sehr offen und fanden bisher immer schnell Anschluss (wenn wir umgezogen sind).
lg

Beitrag von mauseannie 10.02.11 - 14:53 Uhr

Na dann kann's ja gar nicht schief gehen. :-) Wo wollt Ihr denn hin?

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 15:12 Uhr

Wir würden gerne auf die Bahamas ziehen-haben aber noch nichts konkretes. Erstmal gehts in die Schweiz, um in D alles verkaufen zu können und von der Schweiz gehts dann weiter in die Karibik-Wenn ich mich dazu durchgerungen bekomme.
Habe eben auch ein bisschen Angst, wenn meine Tochter in der Karibik groß wird und ich vielleicht irgendwann wieder zurück nach D will, dass meine Tochter nicht in D klar kommt. hm ist alles so schwierig, obwohl ich es eigentlich ja möchte.
Hast du Kinder?

Beitrag von mauseannie 10.02.11 - 15:38 Uhr

Nein, ich habe keine Kinder. Aber warum soll denn Deine Tochter spaeter nicht in Deutschland klar kommen? Ihr werdet ihr ja sicher die Sprache und die Eckpfeiler der Kultur erhalten. Und sie wird ja auch Familie in Deutschland haben, die ihr besuchen werdet und die Euch besuchen? Da wuerde ich mir nicht so viele Gedanken machen.

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 15:54 Uhr

Ja klar die Sprache wird zu Hause auch Deutsch bleiben und Deutschlandbesuche werden natürlich auch gemacht.
Ich denke wenn man an einem so sonnenverwöhnten Ort aufwächst mit Meer usw., dass man dann gerade im Winter in Deutschland eher das tolle Wetter vermisst. Und dort sind die Menschen ja auch ganz anders, als in Deutschland eben offener und freundlicher...
Aber vielleicht hast du Recht und ich mache mir einfach viel zu viele Gedanken...man will eben nichts falsch machen, gerade wenn man die Verantwortung für ein Kind mitträgt. Aber wahrscheinlich haben Kinder weniger Probleme, als Erwachsene mit soviel veränderung klar zukommen...
Ich habe keine Ahnung und denke, wir müssen es einfach auf uns zukommen lassen

Beitrag von anne53 10.02.11 - 14:02 Uhr

Hallo,

wir sind vor knapp 2 Jahren in den Ruhestand und nach Mallorca gezogen. Mittlerweile sprechen wir spanisch ganz gut, d.h. es reicht, um hier klarzukommen. Zuhause gefühlt haben wir uns gleich, da es unser neues Zuhause ist und wir nur noch selten nach Deutschland kommen. , Unsere Kinder und Enkel sind sehr oft bei uns, auch für mehrere Wochen im Jahr. Es war schon immer unser Ziel, im Alter irgendwo zu leben, wo die Sonne mehr scheint.

Gruß

Anne#herzlich

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 14:08 Uhr

Vielen lieben Dank für die Antwort!
Das macht mir Mut!

Beitrag von lisboeta 10.02.11 - 14:03 Uhr

Hallo,

ich habe einige Jahre in Portugal gelebt. Die Sprache habe ich relativ schnelle gelernt, allerdings muss man natürlich schon regelmäßig einen Sprachkurs belegen und möglichst mit vielen Einheimische reden.

Ich liebe das Land und auch die Leute. Ich habe relativ schnell über die Arbeit Anschluss gefunden und habe damals auch in einer WG gewohnt.

Von der Lebensgefühl würde ich jeder Zeit wieder nach Portugal gehen, von der Arbeitssituation aber nicht. Man verdient einfach deutlich weniger als hier in Deutschland.

Ich habe schon auch meine Familie vermisst. Ich denke Freunde kann man vielleicht noch eher ersetzen, aber die Familie halt nicht.

Lg
lisboeta

Ps ich glaube ein wenig Glück braucht man immer

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 14:17 Uhr

vielen lieben Dank für deine Antwort!
Ja davor, dass ich meine Familie vermissen werde, hätte ich auch Angst.
lg

Beitrag von froehlich 10.02.11 - 17:36 Uhr

Mit Kindern würde ich mir die Sache sehr gut überlegen. Wir - mein Mann und ich - sind sehr abenteuerlustig und haben viele Jahre berufsbedingt im Ausland gelebt (Afrika und Asien). Unser ältester Sohn (heute 7) ist quasi in Uganda aufgewachsen bzw. hat dort seine ersten Kinderjahre erlebt. Nun ist unsere damalige Situation natürlich nicht ganz mit Euren Plänen vergleichbar - aber gewisse Dinge sind doch ähnlich und sollten immer bedacht werden. Wir waren sehr glücklich (vor allem in Afrika) und unser Sohn hat die Zeit dort geliebt - aber die Rückkehr nach Deutschland war schwierig. Ihr müsst Euch darüber im Klaren sein, daß Eure Kinder völlig anders sozialisiert werden als ihr es aus Deutschland kennt. Ich bin über die Bahamas nicht so umfassend informiert - aber habt ihr Euch zum Beispiel über Bildungschancen und Schulen schlau gemacht? Was für Möglichkeiten haben Eure Kinder dort? Gibt es gute internationale Schulen? Was für Gründe habt ihr für Eure Auswanderung? Sonne und Meer als alleine tragen auf Dauer nicht, soviel kann ich Dir verraten. Das ist einfach nicht genug. Kennt ihr denn die Bahamas? Was wollt ihr dort arbeiten? Habt ihr überhaupt Berufsaussichten dort? Ich frage deshalb, weil wir gerade ein sehr konkretes Beispiel aus dem engeren Freundeskreis haben, wo zwei (gut verdienende) Freunde in ihr Traumland Australien ausgewandert sind. Jahrelang haben sie diese Auswanderung geplant und davon geträumt. Und nun, ein Jahr später sind sie ziemlich desillusioniert in der Realität angekommen. Das Australien aus ihren Urlauben unterscheidet sich sehr von dem Australien als Wohn- und Lebensmittelpunkt. A): sie finden keinen Job oder jedenfalls in keinster Weise vergleichbar gute Arbeitsbedingungen wie hier in Deutschland B): Urlaub ist nicht mehr, jedenfalls nicht 6 Wochen wie hier C): Freunde und Familie sind weit weg und die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Australier, die sie als Reisende im Urlaub kennengelernt haben unterscheidet sich auch deutlich von dem tagtäglichen Miteinander, wenn man um Job und Haus etc. konkurriert. Sprich: es ist einfach Alltag eingekehrt. Deshalb, ohne Dir irgendetwas mies machen zu wollen: überlegt gut und plant weit voraus. Auswandern kann eine tolle Sache sein, aber ihr müsst Euch dessen wirklich ganz sicher sein und einen Plan B in der Hosentasche haben, falls es nicht funktioniert. Wie alt sind denn eigentlich Eure Kinder? Wollen die denn auch weg aus Deutschland?

Viel Glück

Babs

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 19:15 Uhr

Vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort!
Ja genau diese Kritikpunkte lassen mich zweifeln und mir ist klar, dass es ein unterschied ist, ob man nur Urlaub macht oder eben dort seinen Alltag lebt. Wir haben noch nichts stichfestes geplant ausser erstmal in die Schweiz (dort haben wir ein Haus) und von da aus wollen wir dann planen. Finanziell ist es gar kein Problem, da mein Mann selbstständig ist und die Firmen von der ganzen Welt aus leiten kann (muss dann halt öfters nach D)-also wir wären nicht auf Jobs angewiesen, wenn es nicht so wäre, würden wir gar nicht auf die Idee kommen auszuwandern (siehe negative Beispiele aus dem TV). Unsere Tochter ist gerade mal 15Monate alt, wäre also noch kein Problem-allerdings macht es mir Sorgen, dass es schwierig für sie wäre, wieder zurück nach D zu ziehen (falls ich doch irgendwann wieder in mein Heimatland möchte).
Wie schon erwähnt ich bin mir sehr unsicher und habe großen Respekt vor dem Auswandern, deshalb suche ich hier auch erfahrungen, von Menschen, die es hinter sich haben. Weil erst wenn ich absolut sicher bin werden wir diesen Schritt gehen.
lg

Beitrag von tauchmaus01 10.02.11 - 18:10 Uhr

Es ist mit schon schwer gefallen in ein fremdes Land zu ziehen....:-( Meine Familie sehr ich nur 2-3 mal im Jahr...

-die andere Sprache zu erlernen ist unmöglich, ich verstehe aber fast jedes Wort, nur sprechen werde ich es nie können.....#

-So richtig zu Hause habe ich mich gefühlt als meine Möbel da waren und der Kindergartenalltag losging.



Wohin wir gezogen sind????

Von Berlin nach....





...BAYERN #rofl

und ja, wir sind sehr, sehr froh diese Entscheidung getroffen zu haben ;-)

Hab aber auch mal feste Pläne gehabt nach Lanzarote zu ziehen, hatte schon meinen Job, meine Bude......aber dann kam mein erster Krümel dazwischen....das ist nun fast 9 Jahre her.
Bin aber froh dass ich in Deutschland geblieben bin.

Mona

Beitrag von tauchmaus01 10.02.11 - 18:14 Uhr

Warum wollt ihr denn auf die Bahamas? Wie oft habt ihr dort schon Urlaub gemacht?
Meine Schwester wollte unbedingt mal nach Paraguay ziehen, sie wollte das unbedingt.. war aber noch nie da gewesen, konnte die Sprache nicht und kannte dort auch keinen. Ziemlich schnell war klar, sie hat zuviel von diesen Serien gesehen in denen Familien ins Ausland ziehen,.

Mona

Beitrag von froehlich 10.02.11 - 18:56 Uhr

;-)War ja auch meine Frage - und a propos Serien....DIE sind ja eher megaabschreckend, finde ich....#schwitz; oh Gott, grauenvoll, all diese Familien die ziemlich offensichtlich total blauäugig irgendwo hinziehen wo's Sonne und Meer gibt....und dann nach kürzester Zeit nervlich und finanziell am Ende sind...:(... . Was man sich auch immer SEHR gut klar machen muß ist, ob man bereit ist die doch sehr guten Sozialleistungen Deutschlands aufzugeben und sich irgendwo anders selbst über die Runden zu bringen. Wir hatten auf Grund unserer jahrelangen Afrikaerfahrung mal überlegt, nach Südafrika auszuwandern - haben's aber dann wirklich auch unter anderem deswegen gelassen weil uns klar wurde, daß wir als Familie da ohne Netz und doppelten Boden ziemlich schlechte Karten hätte, wenn einem von uns was passiert. Das ist schon eine Überlegung. Und dann ist natürlich das Lohnniveau viel niedriger als hier.....das muß man schon wissen. Keine Ahnung, wie's auf den Bahamas ist.....

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 19:21 Uhr

Wie schon geschrieben, wir denken darüber nach, weil es immer schon unser Traum war und wir jetzt aus finanzieller Sicht unseren Traum wahr werden lassen könnten. Soviel zur Theorie
Jetzt wo es gehen könnte packt mich eben die Angst und ich habe großen Respekt vor so einer Entscheidung, deswegen frage ich hier nach Menschen, die es schon gemacht haben und möchte mich erstmal mit dem Gedanken auseinander setzen.
Also so blauäugig, wie im TV würde ich niemals auswandern. Es gibt halt soviele Dinge die man beachten muss und dann hat man auch noch eine sehr große Verantwortung dem Kind gegenüber.
lg

Beitrag von tauchmaus01 10.02.11 - 20:33 Uhr

Ja, aber wie oft ward ihr denn nun schon vor Ort? Kennt ihr schon Leute? Was ist mit der Sprache?

Mona

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 22:48 Uhr

wir waren erst 2mal dort und kreolisch sprechen wir beide nicht, aber Englisch und das wird erstmal ausreichend sein.
Nein wir kennen dort niemanden, aber ich denke jemanden kennen zu lernen ist wohl eher kein Problem-Freundschaften zu finden wird sich dann erst zeigen, wenn man dort lebt. Zu touristen ist man ja eh immer und überall freundlich.
Aber wie gesagt es ist noch nichts geplant, sowas geht ja nicht von heut auf morgen.
lg

Beitrag von froehlich 10.02.11 - 20:43 Uhr

Ja, das ist schon richtig - wenn man Kinder hat liegen die Prioritäten ganz klar dort - eben beim Kind. Andererseits sind Kinder gerade in den ersten Lebensjahren überall dort glücklich, wo die Eltern es auch sind. Eure Tochter ist ja wirklich noch sehr klein, wie ich mittlerweile aus Deiner VK entnommen habe. Unserer Erfahrung nach würde sie sich sehr rasch an ihr neues Zuhause gewöhnen. Kompliziert wird es dann, wenn ihr irgendwann doch wieder den Wohnort wechseln wollt und es Euch zurück nach Deutschland zieht. Das geht dann nicht mehr so leicht - auch wenn ihr mit Eurer Tochter deutsch redet und viele Heimatbesuche plant (allerdings: von den Bahamas aus?! Macht Euch da nicht allzuviele Illusionen! Das werdet ihr nicht oft machen - ist ja schließlich nicht gerade um die Ecke). Ich finde einfach wichtig, daß IHR Euch auch für Euch noch einmal sehr gut überlegt, was genau hinter Eurem Auswanderungswunsch steckt und wieviel ihr letztendlich bereit seid, zu opfern. Denn jeder Traum hat seinen Preis. Wir haben Familie und Freunde über die Jahre dann doch sehr vermisst. Klar, am Anfang schreit jeder euphorisch: wir kommen Euch besuchen! Aber in der Realität ist's dann doch eher so, daß die wenigsten den Sprung so weit über den Teich schaffen. Das mag innerhalb Europas noch einfacher sein - Irland z.B. ist ja gerade mal 2 Flugstunden entfernt - aber auf die Bahamas? Ist ja auch eine Zeit- und eine Geldfrage. Ich glaube ganz bestimmt nicht, daß ihr naiv seid, das geht aus Deinen Beiträgen auch nicht hervor. Aber ich warne nochmals vor dem Traum vom "ewigen Sommer". Dem sind schon viele Leute, die ich aus unserem Business kenne aufgessessen und keiner ist damit auf Dauer glücklich geworden. Zum Auswandern gehört auf alle Fälle mehr als das!

Viel Glück!

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 22:54 Uhr

Ich bin froh auch kritische Punkte zu hören/lesen und es ist mir auch wichtig, mich damit zu befassen.
Ja da hast du Recht mal eben in den Flieger und nach D wird nicht mal eben so gehen, da wir auch noch zwei Hunde mitnehmen werden und mein Mann ja sowieso öfters nach D muss, wegen der Firmen. Da werde ich mit Kind und Hunden wohl dort bleiben müssen.
Naja ich bin halt doch sehr unsicher, mein Mann dagegen überhaupt gar nicht.
Wie war es denn für deine Kinder? War es sehr schwer für sie, sich in D wieder einzufinden? Wollen sie wieder nach Afrika? Die Mentalität ist ja doch eine ganz andere.
lg

Beitrag von widowwadman 10.02.11 - 21:27 Uhr

Bin vor 5einhalb Jahren nach England ausgewandert. Sprachprobleme hatte ich keine, aber trotz Anglistik-Studium und vielen Aufenthalten vorher, schon irgendwie nen Kulturschock.

Klar vermisse ich Freunde und Familie ab und zu, aber ich fahr 2 mal im Jahr nach D um sie zu besuchen und bin jetzt hier zuhause, zurueck wollte ich nicht mehr.

Beitrag von andrea761 10.02.11 - 22:56 Uhr

Vielen lieben Dank für deine Antwort!
Schön zu lesen, dass du dich dort ZUhause fühlst und nicht mehr weg willst!
lg