Schwimmen selber beibringen????

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von nadi27 12.02.11 - 11:25 Uhr

Hallo,
mein Sohn ist jetzt 6 Jahre, will möchten ihm das schwimmen selber beibringen.
Meint ihr es ist ok, oder soll er doch lieber einen Schwimmkurs mitmachen?
Wie sind eure Erfahrungen?
LG

Beitrag von heike678 12.02.11 - 11:32 Uhr

Hallo

Meine Tochter hat es besser gelernt im Schwimmkurs weil sie da ganz anderster Aufgepasst hat als wen ich oder mein Mann mit ihr im Wasser waren

gruß heike

Beitrag von ayshe 12.02.11 - 11:39 Uhr

Ich würde einen Schwimmkurs bevorzugen, weil da eben auch andere Kinder sind und sie unheimlich viel spielen usw.

Beitrag von munirah 12.02.11 - 13:31 Uhr

wenn man das Schwimmen selbst beibringt sind doch auch andere Kinder da, oder bei euch nicht?
Wir treffen auch ohne Verabredung immer andere, die auch üben. Und wir gehen nicht nur zum Üben hin sondern lassen die Kinder auch VIEL spielen

Beitrag von ayshe 12.02.11 - 13:39 Uhr

Unsere Schwimmlehrer hatten sehr gezielte Spiele, die auch als Vorbereitung oder Training für das Schwimmen dienten.
Es war eben ein durchdachtes Programm.

Beitrag von munirah 12.02.11 - 14:07 Uhr

man kann auch selbst durchdachte Spiele anbieten oder das Spiel der Kinder lenken

Beitrag von ayshe 14.02.11 - 07:36 Uhr

Ja, kann man auch.

Ich fand es aber toll, wie sie es dort gemacht haben, außerdem hatten sie eben auch eine große Ausstattung mit allem möglichen, was sie gerade so brauchten und sei es die Stange, an der sie runtertauchten.
Und entsprechend waren sie immer zu zweit.

Beitrag von munirah 12.02.11 - 11:41 Uhr

Wenn du es kannst und gut vermitteln kannst, ist es doch okay!

Mein erster Sohn hat im Kiga einen Kurs mitgemacht,. Nur war er noch nicht weit genug, um es richtig zu lernen. Und gesundheitliche Gründe spielten da auch noch mit. Jetzt übe ich mit ihm, bis er es kann. Aber der Kurs war uns eine Riesenhilfe, weil ich noch zwei kleinere Kinder habe und selten mit dem Großen allein schwimmen gehen kann!

Mein zweiter Sohn wird im Herbst einen Kurs besuchen (ebenfalls vom Kiga). Aber er will JETZT schwimmen lernen. Also bringe ich ihm schon ein bisschen bei.

Allerdings hatte ich kurz vor dem Abi ein Jahr lang Schwimmen als Sport und musste sämtliche Techniken in Theorie und Praxis lernen, so dass ich behaupte, ein bisschen Ahnung davon zu haben, was ich meinem Kind beibringe.

Meine Mutter hatte es mir auch selbst beigebracht, aber in meiner Schulzeit musste ich viel an meiner Technik arbeiten und mir Fehler abgewöhnen, um überhaupt auf brauchbare Noten zu kommen.

Für mögliche angehende Leistungsschwimmer würde ich auf Expertenhilfe zurückgreifen. Aber für Spaß und Urlaub und Sicherheit reicht es völlig, wenn ein Kind von den Eltern lernt! Wenn du daran Spaß hast, warum nicht?

Beitrag von lena10 12.02.11 - 11:41 Uhr

Huhu,

meine Eltern haben mir das Schwimmen selbst beigebracht - da war ich 4 Jahre alt - hat geklappt.

Mein Sohn hat auch mit 4 Jahren das Schwimmen gelernt - in einem Intensiv-Schwimmkurs. Vielleicht hätten wir es ihm auch beibringen können, aber ich befürchte, ich wäre zu ungeduldig dafür gewesen....


Gruß, Lena

Beitrag von ballroomy 12.02.11 - 12:26 Uhr

Mein Vater hat es uns damals selber beigebracht. Hat gut geklappt. Hab aber von vielen anderen Eltern gehört, dass die Kinder bei den eigenen Eltern nicht so gut lernen. Vielleicht probiert Ihr es einfach mal aus?



LG

Beitrag von loonis 12.02.11 - 12:33 Uhr




Würde immer einen Schwimmkurs bevorzugen...
Unser Sohn hat sich von uns das Schwimmen NICHT beibringen lassen...
Er machte mit knapp 5 seinen 1.Kurs ....
Die Schwimmkurse hier sind auch alle OHNE Eltern.Die Lehrer haben
damit bessere Erfahrungen gemacht.

LG Kerstin

Beitrag von kati543 12.02.11 - 13:18 Uhr

Wenn wir mit unseren Söhnen ins Schwimmbad gehen, dann aus Spaß und nicht um Schwimmen zu lernen. Schwimmen lernen sie im Kurs. Das ist mir auch wichtig, da ich zwar sehr gut schwimmen kann, aber so kleine Fehler in der Körperhaltung nicht erkennen würde. Ein ordentliches Brustschwimmen ist später absolute Voraussetzung in der Schule für gute Sportnoten. Wenn man da nach dem Motto schwimmt: "Man kann sich über Wasser halten", bekommt man nie wenigstens mal eine 4.

Beitrag von thalia72 12.02.11 - 15:00 Uhr

Hi,
mir wurde das Schwimmen auch von meinen Eltern beigebracht, im Vorschulalter. Allerdings hatte ich die gesamte Grundschulzeit, und auch später, Schwimmunterricht. Das ist ja heute nicht mehr selbstverständlich, dank knapper Kassen der Kommunen.
Wenn kein Schwimmunterricht in der Schule angeboten wird und man nicht regelmäßig mit den Kindern schwimmen gehen kann/mag, dann ist ein Kurs bestimmt sinnvoll.

vlg tina

Beitrag von myry 12.02.11 - 15:19 Uhr

Hallo!
Meine Tochter hat im Kiga damals einen Kurs mitgemacht und obwohl der Verein hier bei uns sehr gut angesehen ist und an fast allen Kitas und Schulen vertreten ist hat er nix gebracht. Anderon e Eltern waren zufrieden, aber für uns war es nichts. Meine Tochter hat dort kein bischen schwimmen gelernt und konnte den Druck dort gar nicht ab. Wir haben dann noch vor Kursende abgebrochen. Sie hat von ganz alleine schwimmen und tauschen gelernt und es gibt für sie nichts schöneres, als Wasser.
Dazu muss ich aber wohl sagen, dass wir einen Pool haben (also ich meine nicht was zum aufblasen oder so ) und, da der 1,60 tief ist hatten wir immer Angst, dass ihr was passiert, deswegen der Kurs.
Bei der kleinen haben wir es dann gelassen und sie lernte es auch von ganz alleine. Sie sind aber im Sommer auch jede freie Minute im Wasser.



LG

Beitrag von engelchen28 12.02.11 - 17:11 Uhr

hallo!
meine kinder machen nicht einen (1) schwimmkurs mit (genausowenig wie sie einen klavier-lern-kurs oder einen reit-lern-kurs machen würden), sondern sie gehen einfach zum schwimmen in eine schwimmschule. die große (fast 6) jetzt im 3. jahr, hatte mit 3 ihr seepferdchen und mit 4 bronze, ist jetzt kurz vor silber. die kleine (fast 4) wird wohl demnächst das seepferdchen machen.
ich staune woche für woche über die tollen ideen, die die schwimmlehrerin hat, mit welch kreativen mitteln sie den kindern wassersicherheit beibringt, diese verstärkt - es ist einfach ein rundum-programm und geht nicht nur darum "mal eben in 10 std. schwimmen zu lernen". ob klavier oder reiten - oder eben schwimmen .... ich halte nichts von abgehackten kursen, ganz besonders bei so wichtigen dingen wie wassersicherheit.
klar kann man seinem kind beibringen, sich über wasser zu halten, das ist jedoch ein anderer level, als wenn dein kind z.b. im verein über monate / jahre fußball spielt (klar, geht auch auf dem hinterhof mit papa) oder querflöte erlernt.
lg

Beitrag von munirah 12.02.11 - 18:58 Uhr

und was kostet euch der Spaß?

Beitrag von engelchen28 12.02.11 - 19:45 Uhr

huhu!
für die große 42 euro im monat, für die kleine 38 euro wg. geschwister"rabatt" #;-). ist teuer, ja, aber die gruppen sind klein (6 kinder), das becken ebenfalls, warmes wasser ohne chlor, dafür mit salz, familiäre atmosphäre und eben top ausgebildete kreative trainer und damit verbunden großer lernerfolg, keine abgehackten 10er-blöcke, kein druck ("prüfung am xxx") .
es gibt hier auch 2 vereine, in denen das regelmäßige schwimmen deutl. günstiger ist, evt. wechselt meine große zu den sommerferien dahin, ihr fehlt nur noch etwas kondition für die silberprüfung (strecke), den rest hat sie locker drauf.
lg

Beitrag von munirah 12.02.11 - 20:09 Uhr

das geben wir als Familie nicht mal im Monat fürs Schwimmen aus. Na ja, jeder wie er es mag und sich leisten kann...

Beitrag von ayshe 14.02.11 - 07:38 Uhr

Also preiswerter als ein Kurs ist ein Verein.
Meine Tochter war einfach im Verein und hat dort einen andauernden Kurs gemacht, 15 Euro im Monat und keine Zeitstreß eben.

Beitrag von froehlich 12.02.11 - 22:30 Uhr

Sorry, aber ich finde Du wirfst hier einfach alles in einen Topf! Du kannst doch Klavier- oder Querflötenunterricht nicht mit Schwimmenlernen vergleichen! Nu lass mal die Kirche im Dorf. Schwimmen lernen ist ein einmaliges Ding und - bitte! - man braucht nun wirklich kein Schwimmlehrerdiplom, um einem Kind das Schwimmen beizubringen....#augen. Oder wie hat Dein Kind Fahrrad fahren gelernt?! In einer Fahrrad-Lernschule?! Und wer sagt, daß Schwimmen lernen keinen Spaß machen kann? Viel zu viel Wind um nichts! Jeder soll das so machen wie er meint, aber bitte nix verkomplizieren, gelle?! Wenn Du nicht gerade eine Franzi van Almsick aus Deinem Kind machen willst, braucht's nun wirklich keinen superkreativen Rundum-Versorgungskurs über Wochen.

Beitrag von ratpanat75 13.02.11 - 22:30 Uhr

"Schwimmen lernen ist ein einmaliges Ding"
Diese Meinung kann ich nicht teilen, diese Einstellung finde ich sogar gefährlich.
Schwimmen lernen ist kein einmaliges Ding, es bedarf regelmäßiges Üben.
Es reicht nicht aus, die korrekten Schwimmbewegungen zu lernen, Sicherheit bekommt man nur viel Übung.
Ich denke schon, dass die Eltern einem Kind durchaus selbst gut das Schwimmen beibringen können, aber das setzt voraus, dass sie regelmäßig mit ihm schwimmen gehen, und dazu sind viele Eltern nicht bereit.

Beitrag von froehlich 12.02.11 - 17:29 Uhr

Als Alternativerfahrung zu den meisten anderen Mamis und Papis hier kann ich nur berichten, daß sämtliche Schwimmkurse in unserem Kiga NICHTS gebracht haben -die Eltern waren alle ne Menge Geld los, aber keines der Kinder konnte danach richtig schwimmen... . Als "Erfolg" wurde dann mit Flötstimme die Tatsache verkauft, "daß die Kinder jetzt aber keine Angst mehr vor dem Element Wasser" hätten. Fortsetzung bitte im nächsten Kurs. Und das nach 10 Wochen Schwimmen! Wir haben uns ausgeklinkt und unser Sohn hat dann mit 6 Jahren im Sommer (wo wir eh fast jeden Tag im Schwimmbad waren) völlig problemlos mit Papa schwimmen gelernt. Als ich klein war, haben wir auch alle bei den Eltern schwimmen gelernt - es geht also auch so. Ich würde nie mehr einen Schwimmkurs buchen. Unser zweiter Sohn wird's gleich bei uns lernen.
P.S.: ich glaube auch nicht, daß man dafür Schwimmexperte sein muss.....;-)

Gruß, babs

Beitrag von meringue 12.02.11 - 20:01 Uhr

Kommt aufs Kind an. Wenn es lieber mit anderen Kindern zusammen lernt, ist ein Kurs richtig -so wars bei unserem Kleinen, wenn es gern Zeit hat zum Selber-Ausprobieren, ist es vllt mit der Familie schöner. Frag dein Kind.

Beitrag von xmarcix 12.02.11 - 20:48 Uhr

hi,

mein mann(stiefpapa) hat meiner tochter das schwimmen beigebracht. das ging gut- man muss dann nur regelmäßig schwimmen gehen damit die kinder auch die ausdauer bekommen. ich glaube nicht das sie das schwimmen in einem kurs besser gelernt hätte.
ich hab das schwimmen damals auch nicht in einem kurs gelernt.

versucht es doch einfach! das kind in einen kurs stecken könnt ihr immernoch!

viel spaß! marci

Beitrag von visilo 12.02.11 - 22:41 Uhr

Unser Sohn hat es sich mit ca 4,5 Jahren selber beigebracht. Wir wollten eigentlich einen Schwimmkurs machen aber die Wartezeiten waren ewig, da wir nie Schwimmhilfen benutzten hat er es sich halt selber beigebracht ABER die Technik war komplett falsch, er konnte sich zwar locker 1-2 Bahnen über Wasser halten aber der Bewegungsablauf war falsch. Mit etwas über 5 Jahren haben wir ihn in einem Schwimmverein angemeldet, da lernt er jetzt mühsam die Technik.
Ich finde unter fachkundiger Anleitung lernen es die Kinder einfacher und auch gleich richtig. Melde ihn doch in einem Verein an, ich finde das schöner wie einen Kurs.

LG
visilo

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