So traurig und Babyfrust...................

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Beitrag von 2joschi 13.02.11 - 20:04 Uhr

Hallo ihr Lieben,

mir gehts grad gar nicht gut!!! Meine Kleine (3 Wochen alt) schreit viel wegen ihrer Blähungen....auch nachts ist sie immer unruhig, strampelt, presst und weint. Letzte Nacht war wieder der Horror........sie tut mir ja auch so leid!!!

Bin grad echt verzweifelt, auch der Schlafmangel und die Hormone tun ihr übriges dazu. Bin viel am Weinen und traurig. Ich finde ich bin ne schlechte Mama, weil ich so wenig Nerven habe......

Manchmal denke ich mir: Ich hatte ein schönes unbeschwertes Leben, bin ja schon 35. Alles im Griff-da kommt da ein Kind und stellt alles auf den Kopf....und dann schäm ich mich für diese Gedanken. Ich habe ein gesundes Kind, das ich ja über alles liebe!!!!

Warum ist alles so schwer???? Ich habe ja viel HIlfe-von meinem Mann und meinen Eltern (die wohnen neben an). Ich frag mich immer wie das andere machen, die niemand haben. Warum bin ich gleich auch so überfordert??? Wenn die Kleine weint, krieg ich meistens Schweißausbrüche. Mir graut es jetzt schon vor der kommenden Nacht....

Oh Mann, ich bin irgendwie bescheuert, oder?????

Danke fürs Ausweinen.......

lg

Beitrag von tranquile 13.02.11 - 20:09 Uhr

mach' dir keine vorwürfe. das ist ganz normal.
meine kleine war auch so. die blähungen wurden erst mit ca. 4 monaten besser und auch heute noch ist sie eine sehr schlechte schläferin.

ich kenne deine gedanken und selbstzweifel sehr gut, das ging mir auch so - und tut es teilweise auch noch heute.

aber wenn die kleinen älter werden, man den ersten zahn, die ersten krabbelversuche und das erste MAMA erlebt, dann macht alles plötzlich sinn und man fühlt sich nicht mehr so "unfähig" und hilflos.

man sieht dann vorwiegend das positive und die fortschritte- trotz schlafloser nächte.

liebe grüße

isabel mit fleurie (11 monate)

Beitrag von littlelight 13.02.11 - 20:09 Uhr

Am Anfang läuft vieles drunter und drüber, man muss sich an die neue Situation mit Kind gewöhnen, die Hormone... Du bist keine schlechte Mutter deswegen.

Hast du ein Tragetuch? Wenn du sie den Tag über im Tragetuch trägst, wird sie sicher nicht mehr so viel weinen, auch die Blähungen werden dann weniger. Nachts sollte sie so nah wie möglich bei dir schlafen, im Beistellbett zB. Sie braucht deine Nähe. Mein Sohn hat anfangs oft bei mir auf dem Bauch geschlafen, er hat das einfach gebraucht. Ja, es war manchmal unbequem, aber so konnte ich dann wenigstens überhaupt schlafen.

LG littlelight

Beitrag von 2joschi 13.02.11 - 20:14 Uhr

Sie schläft sogar bei mir im Bett, im Beistellbettchen gibt sie keine Ruhe. Trotzdem lässt sie sich kaum beruhigen. War heute Nacht wieder so....wenn ich ihr nur helfen könnte!!!!

Ich habe ein Tragetuch, aber ich finde das sehr wackelig und nicht vertrauenserweckend......ich trag sie aber viel auf dem Arm. Auch wenn daheim alles liegen bleibt. Sie braucht ganz viel Körperkontakt und Nähe. Das geb ich ihr gerne....brauch das irgendwie auch.

Beitrag von littlelight 13.02.11 - 22:11 Uhr

Ja, mein Sohn hat anfangs auch viel Nähe gebraucht, vor allem am Abend und in der Nacht.

Wenn das Tragetuch wackelig ist, dann ist es falsch gebunden, meist einfach zu locker. Um das hinzubekommen, brauchst du eine gute Trageberatung und etwas Übung. Ich selbst hab damals kein TT benutzt, heute ärger ich mich darüber, nun hält mein Sohn beim Wickeln nicht mehr still, da ist nichts mit Üben. Vielleicht legst du dir aber auch eine gute Trage zu (ich glaube der Bondolino ist da geeignet), aber wie gesagt ein TT ist immer besser.

Was das Beruhigen betrifft: sind es Bauchschmerzen? Dagegen gibt es verschiedens (Fliegergriff, Massage, Bauchlage...). Was macht ihr tagsüber? Mein Sohn war schnell aufgewühlt und lies sich schlecht beruhigen, wenn wir zB einkaufen waren. Jedes Mal hat er am Abend danach geweint und ließ sich nicht beruhigen. Das hat sich erst gegeben, als wir ihn beim Einkaufen getragen haben. Ebenso hat es ihm nicht gut getan, wenn er bei den Großeltern immer rumgetragen und weitergereicht wurde, er brauchte einfach meine Nähe.

Ich wünsch euch, dass sich das bessert! Ihr findet einen Weg!

Beitrag von ck78 13.02.11 - 20:11 Uhr

hey,

du sprichst mir irgendwie aus der seele....am anfang gings noch weil elias seeeehr pflegeleicht war...und nun hat er n schub den man so richtig merkt....nur am motzen und meckern, keine 2 min kann ich ihn alleine lassen...nachts will er spielen oder schreit.... und da liegen meine nerven blank... der schlafmangel setzt mir ganz schön zu *lach...heute nacht hab ich nach ner stunde babyschaukeln um 4uhr meinen mann aus dem bett geschmissen und mich ablösen lassen....
ich bin eigentlich ein seeeeeehr geduldiger mensch und bei meinem elngel noch viel viel mehr, aber nachts tu ich mich da echt schwer...
wenn mir dann mal so doofe gedanken kommen wie bei dir hab ich sofrt n schlechtes gewissen und fang an zu flennen #rofl
weiss auch nicht was der mist soll *lach aber das wird schon....
die "schwierigen" zeiten gehen vorbei und mein kleiner schatz zeigt mir jede sekunde aufs neue das er das absolut beste ist was ich habe und er jede sekunde ohne schlaf wert ist....

kopf hoch und augen zu und durch...die würmer können ja au nix dafür #liebdrueck

Beitrag von hoffnung2011 13.02.11 - 20:12 Uhr

Nein, du bist keineswegs bescheuert. Wenn es das erste Kind ist, ist es ein Schock, du weißt noch nicht, dass danach noch duetlich bessere Zeit und dass es vllt nicht so weit ist.. Man will noch alles 150% machen.. Dass man eigene Grenzen respktieren sollte...ein Fremdwort.

Es kommt nach und nach in der Zukunft, da kommt die Trotzphase..es kommen Zeiten, da lernst du deine Grenzen kennen und dann vlllt auch nicht mal immer alles 150% machen zu wollen, weil es eben manchmal nicht geht..

mir ging es vor 3 Jahren ähnlich. Mein Kind durchschrie die ersten 8 wochen, ich kann mich nur an die Hilflosigkeit erinnern und an die verzweifelte Suche, was denn noch alles helfen könnte..

Bei Kind nr.2 lache ich über die probleme, ich kann auch über das Schreien lachen.. Ich weiss, irgendwann ist es vorbei. Man bleibt auch dann ruhig, weil man weiss, dass man eben nur 2 Hände hat und und und...weine dich ruhig aus.

Es wird dir bald besser gehen. Dein Kind hört auf diese Probleme zu haben und dann geht es nur aufwärts: lachen, lachen, lachen...es war damals zwischen dem 4ten und 6ten Monat eine wunderschöne Zeit, die auch dir mit Sicherheit bevorsteht. KOPF HOCH#winke

Beitrag von 2joschi 13.02.11 - 20:16 Uhr

Ja, wir haben auch schon alles versucht. Ich glaube wir haben langsam alles ausgeschöpft......

Beitrag von hoffnung2011 13.02.11 - 21:42 Uhr

alles klar, es kann leider auch so sein. Es wird aber besser, es hilft dir nicht, dass ich es sage..tut mir sehr leid.

Beitrag von gartenberg 13.02.11 - 20:25 Uhr

höre auf Dir Vorwürfe zu machen , das ist doch ab und zu ganz normal. Es ist euer erstes Kind da ist man manchmal noch am verzweifeln .

Versuch es mal bei den Blähungen mit Fenchel- Kümmel- Öl aus der Bahnhofs Apotheke , das hat uns sehr geholfen.

Übrigens wir haben 3 Kids mit einen Altersunterschied von 15 Jahten , 10 Jahren uns unsere kleine von 6 Monaten , als unsere Lucienne ca zwei Wochen alt war habe ich mir auch kurz mal gedacht , was hast du dir hier eigentlich angetan wir hätten jetzt ein so ruhiges Leben haben können .

Du siehts also uns ging es auch mal so, aber es konnen auch wieder andere Zeiten glaube es mir

Beitrag von fridolina2 13.02.11 - 21:19 Uhr

Hallo!

Ich schreib dir auch noch kurz:

Habe vor 5 Monaten mein drittes Mädchen bekommen, bin also ein "alter Hase". Aber: die ersten 6 -8 Wochen fand ich bei allen drei Kindern schrecklich. Aus den Gründen, die du nennst und einfach, weil ich mich unwohl gefühlt habe. Das Leben wird nochmal völlig auf den Kopf gestellt - körperlich, psychisch, familiär - in jeder Hinsicht. Jedesmal habe ich gedacht - warum hast du dir das nur angetan.
Der Unterschied beim zweiten und dritten Kind war: ich habe gewusst das es besser, vieeeeel besser wird. Das weißt du jetzt nicht, deshalb sage ich es dir:

warte noch ein paar Wochen, dann haben sich deine Hormone eingependelt, dein Baby hat weniger Eingewöhnungsprobleme, gibt dir mehr zurück und ich verspreche dir, du wirst glücklich sein!

LG,

Petra

Beitrag von melkel 13.02.11 - 21:31 Uhr

hast du es schon mal mit den walada zäpfchen gegen bauchkrämpfen und blähungen versucht? hilft echt gut frag mal nach deb zäpfchen in der apotheke danach und dass du dich ausgebrannt fühlst ist normal..... und kommt immer mal wieder vor....aber es wird besser und man wächst an seinen aufgaben und dass mit dem schlafen wird auch von monat zu monat besser....ganz sicher.... also kopf hoch...#winke
lg mel

Beitrag von froeschle1 13.02.11 - 21:59 Uhr

Hallo,

oh ich kann Dich nur zu gut verstehen! Mir ging es genauso, nun ist mein Sohn 7 Wochen und es ist ein wenig besser geworden. Es hat sich eingespielt und er weint auch weniger.
Ich verstehe ihn besser, ich kann sein weinen nun schneller deuten. Ich glaube das braucht einfach seine Zeit. Auch ich bin schon 37 und dachte immer dass ich alles im Griff habe und dann kommt so ein kleiner Wurm und man fühlt sich völlig überfordert.
Wenn das Kind weint dann macht einen das ja auch fertig mit den Nerven, die Geburt ist noch nicht verarbeitet, der Körper müde und schlapp und die Hormone treiben einem den Schweiß auf die Stirn.

Ich kann Dich nur damit trösten, lass Dir Zeit und es wird besser werden.
Mein Sohn hatte auch starke Blähungen, ich massiere ihn jetzt täglich mit Bäuchlein Salbe ein, gleich morgens wenn er gut gelaunt ist. Gebe ihm zusätzlich Kümmelzäpfchen, Traubenkernkissen und Fliegergriff.
Was ihm auch ganz gut hilft wenn er weint und nicht zur Ruhe kommt ist pucken. Dazu nehme ich einfach eine kleine Decke und einen Schal und wickele ihn fest ein damit-hilft Wunder!

Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und Kopf hoch!

LG, froeschle1

Beitrag von yilwyna 13.02.11 - 23:50 Uhr

Hallo,
gegen Blähungen sollen Lefax Tropfen helfen. Stillst du oder gibst du die Flasche? Wenn du die Flasche gibst, dann rühr das Pulver mit einer Gabel ins Wasser,das macht weniger Schaum.
Auch das Tragen im Fliegergriff hat meinem sohn damals bei Bauchschmerzen geholfen.
Er hat damals im Stubenwagebn bei uns geschlafen und unsere tochter schläft da jetzt auch bei uns.

Du bist bestimmt eine prima Mutter.
LG:Yilwyna

Beitrag von jd83 14.02.11 - 13:13 Uhr

Erst mal ganz lieb #liebdrueck

Ich kenne das nur allzu gut. Als ich den ersten Tag mit Louis zuhause war, habe ich nur geheult. Ich war gedanklich überfordert, konnte mir nicht vorstellen, dass jetzt (obwohl man sich gefreut hat) alles anders ist und Louis immer da bleibt... Gott sei Dank aus heutiger Sicht!!!!

Die ersten Wochen waren ne riesen Umstellung!!!! #schwitz

Aber dann...dann fing die Routine an, das Stillen klappte, der neue Rhythmus war gefunden...und dann...so gaaaaaaaaanz langsam kommen die Muttergefühle immer immer mehr dazu...und heute....oh man, hab ich oft Angst, den kleinen Kerl zu verlieren #schmoll

Die Nächte waren bei mir anfangs auch total anstrengend #gaehn Louis hat immer alle 1-2 h getrunken (heute all 3 h, nachts hält er oft 7 h durch)...und glaub mir, ich dachte oft, dass ich einfach nicht mehr kann... Aber es wird besser!!!! Und auch wenn immer neue Sachen dazu kommen, das Kleine will man nicht mehr missen...man wächst in die Situation hinein und das macht jede Mama (gerade beim ersten Kind) durch. Niemand kann mir erzählen, er sei nach hause gekommen udn alles lief perfekt, ohne einmal genervt oder übermüdet gewesen zu sein.

Deswegen...nicht verrückt machen, nicht zuviel grübeln... Mama wird man erst nach und nach richtig...und niemand ist perfekt!!!! #herzlich

Alles Gute für Euch #sonne

Jessi mit Louis 11 Wochen (hält gerade Mittagsschläfchen)