Schon wieder Mittelohrentzündung :-(!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tinchen07 16.02.11 - 21:42 Uhr

Hi!

Unser Sohnemann ist seid September im Kindergarten. Bis MitteDezemver war er bis auf Husten und Dauerschnupfen nie krank.
Ende Dezember hatte er dann die erste eitrige Mittelohrentzündung ( 1 Woche Antibiotka). Mitte Jänner folgte die zweite , allerdings nicht eitrig, aber dennoch hat er Antibiotika bekommen. Und seid letzter Nach hat er wieder Mittelohrentzündung , diesmal wieder eitrig...:-(

Hab echt Angst, dass es immer Wieder kommt... Vor dem Kindergarten hatte er zwar auch häufig Schnupfen, aber nie ne Ohrenentzündung...

Der HNO spricht schon von ner Polypenentfernung, wenn's. So weitergeht...

Habt ihr Tipps und Erfahrungen für mich? Ich hab mir gedacht ich probiere mal Homöopathie ..


Danke tinchen

Beitrag von juni78 16.02.11 - 22:16 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht ob man da mit Homöopathie noch was machen kann.

Niklas werden demnächst auch die Polypen entfernt. Er hat aber gott sei Dank keine MOE.
Da sein Paukenerguss aber nie ganz weggeht und beim kleinsten Schnupfen wieder vollständig da ist, gibt es keine andere Wahl.
Er hört gerade wieder superschlecht und ist selbst genervt.

Vielleicht kannst du mit ner OP deinem Kleinen viel Leid ersparen. Vorallem
das viele Antibiotika.

LG
Tanja mit Niklas (4,5 J.)

Beitrag von 221170 16.02.11 - 22:23 Uhr

Hallo,
meine Tochter ist jetzt 4,5 Jahre alt und hat seit ihrer Geburt mit MOE zu tun. Mal weniger, mal häufiger.
Die letzten 1,5 Jahre hatte sie ständig damit zu tun.
Ein ordinärer Schnupfen artete aus in Husten, MOE, Bindehautentzündung...
Ein Alptraum.
Wir haben es auch homöopathisch versucht, hatten aber keine Chance.

Ich war beim HNO, der empfahl (im Gegensatz zum Kia) die OP.

Vor 2 Wochen wurden ihr die Polypen entfernt und Paukendrainagen gelegt. Der Befund nach der OP ergab das ihre Polypen so groß waren das sie den Rachenraum verlegt haben, aus den Ohren ergoß sich während der OP nach dem Schnitt ins Trommelfell auf beiden massiv seröser eitriger Erguß.
Sie hörte auch super schlecht.

WIr haben jetzt zwar eine Komplikation mit den Röhrchen die aber normalerweise nicht vorkommt. Die Entfernung der Polypen war jetzt jedenfalls schon ein Erfolg, sie macht KEINE Geräusche mehr beim schlafen und ich habe generell das Gefühl das es ihr besser geht. Erledigt sich das Problem das wir jetzt mit den Röhrchen haben, dann geht es richtig aufwärts, davon bin ich überzeugt.

Wir haben eine lange Krankengeschichte hinter uns, sie war die letzten Monate alle 2 Wochen krank, sie erholte sich gar nicht mehr.

Ich bin kein Freund von inflationärem OP Gebrauch, aber wenn es angebracht ist, dann los.
Man kann den Kindern viel ersparen, bevor ein bleibender Hörschaden entsteht lieber operieren lassen.

G.
22

Beitrag von mama.anja 17.02.11 - 06:15 Uhr

Aus Angst vor einer OP...
Tropfen, schleimlöser, Rotlicht, Druckausgleich.. alles erfolglos

Im Nachhinein muss ich sagen, ich hab mein Kind nutzlos gequält und würde nie wieder so lange warten!
Und dauernd AB geht auch nicht.

Alles Gute für euch - und die OP ist für die Eltern viel schlimmer als für de betroffenen Kinder!

Beitrag von sarosina1977 17.02.11 - 07:36 Uhr

Hallo Tinchen.

Meine Tochter hatte auch häufig Mittelohrentzündung, allerdings nicht so stark, wie hier von den anderen Forumsteilnehmerinnen beschrieben.

Unser damaliger HNO teilte uns mit, dass sich diese Neigung zu Mittelohrentzündung in der Regel verwachsen, also dass das von selbst aufhört, meist zwischen dem fünften u sechsten Geburtstag. Außerdem hatten wir das Problem, dass meine Tochter einfach nie richtig die Nase schneuzte und dadurch viel Druck auf die Ohren entstand. Wir mussten ihr richtig gehend das Nase putzen beibringen - sie hat sich mit Händen und Füßen geweigert, ins Taschentuch zu schneuzen, und sogar alle Großeltern wurden in Sachen "Schneuz-Lektionen" ins Boot geholt. Das richtige Naseputzen ist wohl auch wichtig dafür, dass Mittelohrentzündungen vermindert werden können - hieß es halt zu uns.

Als Alternative hatten wir die Paukendrainage als Option. Polypenentfernen stand nie zur Diskussion.

Aber wir haben im Bekanntenkreis über die Drainage fast nur schlechtes gehört; bei der Tochter eines Arbeitskollegen wurde alles sogar noch viel schlimmer.

Wir sind in Absprache mit dem KiA und dem HNO den Weg gegangen, dass wir die immer wieder kehrenden Mittelohrentzündungen mit Hilfe von Antibiotikum aussitzen, wenn keine Gefahr fürs Gehör im Verzug ist.

Parallel dazu haben wir viel fürs Immunsystem und die Darmflora gemacht und streng auf das Tragen von Mützen, die nicht einfach nur schick aussehen, sondern auch echt die Ohren schützen, geachtet.

Seit meine Tochter fünf war, haben die Entzündungen schlagartig aufgehört.
Jetzt ist sie sechseinhalb und außer mal nen Husten mit Schnupfen hat sie nichts. Toi Toi Toi.

Euch alles Gute!

Beitrag von elvi912 17.02.11 - 09:19 Uhr

Hallo,

kleine Zwischenfrage:
Wie hast du es geschafft deiner Tochter das Naseschneuzen richtig bei zu bringen? Meine weigert sich auch permanent und hat momentan fast ständig eine Rotznase.

LG Tanja

Beitrag von supisandy 17.02.11 - 10:34 Uhr

Hallo Sarosina,

darf ich dich fragen was ihr fürs Immunsystem und die Darmflora gemacht habt?

Mein Sohn kämpft auch gerade ganz arg mit Mittelohrentzündungen, so schlimm, dass meist das Antibiotika nicht mehr anschlägt. Bei der letzten MOE haben wir 3 unterschiedliche Antibiotika hintereinander bekommen. Daher haben wir uns jetzt auch zur OP entschieden. Da ich aber dennoch was fürs Immunsystem und die wahrscheinlich schon total zerstörte Darmflora machen möchte bin ich zur Heilpraktikerin. Sie hat sich ein Bild von unserem Kleinen gemacht und arbeitet jetzt aus, was wir tun sollen. Allerings ist sie jetzt erst noch eine Woche im Urlaub :-( und wir haben danach den nächsten Termin. Als wir bei ihr waren stand das mit der OP aber noch nicht fest, somit weiß sie das noch nicht.
Mich würde einfach interesieren was ihr so macht....... wäre lieb wenn du dich bei mir meldest ;-)

Vielen Dank und LG
Sandra

Beitrag von jujo79 17.02.11 - 13:06 Uhr

Hallo!
Also wie es mit eitrigen Mittelohrentzündungen aussieht, weiß ich nicht, weil wir das vorher immer stoppen konnten.
Meine Tochte bekam bei ihrer letzten MOE "Aconitum Pentarkan", das sind homöopathische Tabletten, und zwar im Akutfall alle Stunde, später dann alle 2 und nach ein paar Tagen 2x täglich. Zusätzlich noch Zwiebelsäckchen auf's Ohr und Meersalz-Nasentropfen. Es hat geholfen, aber auch gedauert und wir mussten alle paar Tage zum Arzt zur Kontrolle. Wir standen schon kurz vor'm AB, aber dann brauchten wir es zum Glück doch nicht. Gegen die Schmerzen haben wir Nurofen-Saft gegeben.
Vielleicht findest du in deiner Nähe einen Kinderarzt, der sich auch gut mit Homöopathie auskennt bzw. zusätzlich Homöopath ist.
Gute Besserung!
Grüße JUJO