Ambulant entbinden?! Pro + Contra

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von shoern 17.02.11 - 10:01 Uhr

Hallo ihr lieben :)

Ich hab zwar noch ewig Zeit mir diese Frage zu stellen, aber mich interessiert es trotzdem sehr ob ihr ambulant entbinden würdet und wie eure Erfahrungen so waren...
#danke euch schon mal

Beitrag von uvd 17.02.11 - 10:33 Uhr

nö, würd ich nicht.
da hätt ich ja alle nachteile des krankenhauses wieder und dazu noch den transport.

lieber zuhause bleiben und eine wundervolle hausgeburt organisieren!

Beitrag von nisivogel2604 17.02.11 - 11:14 Uhr

Ich sclhließe mich UVD da komplett an. #ole

Beitrag von nele27 17.02.11 - 12:00 Uhr

Das war aber nicht die Frage Ihr Süßen #winke

Beitrag von nele27 17.02.11 - 11:59 Uhr

Hi,

für mich gibts keine Nachteile an einer ambulanten Geburt (solange keine medizinischen Notwendigkeiten sind).

Vorteile:

- eigenes Klo und Dusche (schön, wenn man sich total versifft vom Wochenfluss fühlt)
- keiner fummelt an dem Baby rum außer die selbstgewählte Nachsorgehebamme
- man hat ein eigenes Bett und muss sich kein Zimmer mit anderen Müttern, ihren schreienden Babys und ihrem nervigen Besuch teilen (gerade wenn das eigene Kind mal schläft, geht mit Vollkaracho die Tür auf etc)
- mehr Ruhe zum Stillen
- dem Mann kommt von Anfang an eine zentrale Rolle in der Familie zu, nämlich die als Haushaltsmanager. Das hilft ungemein gut in die Vaterrolle hinein

Ich habe zweimal ambulant entbunden. Einmal war ich halbtot zu Hause nach schwerer Geburt. Fand es viiiiel schöner, von meinem Mann gepflegt zu werden als von fremden Schwestern. War also kein KO-Kriterium fürs nach Hause gehen.
Beim zweiten Mal war die Geburt sehr leicht und ich saß (!) 5 Stunden später schon wieder zH am Frühstückstisch.

LG, Nele

Beitrag von taliebu 17.02.11 - 12:10 Uhr

Hallo! :-)
Ich hatte keine ambulante Geburt. Fand das auch ganz iO so. Auch wenn ich KHauch nicht wirklich mag und ich mich nahc zu Hause gesehnt habe.

Mein Sohn ist Freitags früh um 03 Uhr gekommen und gegangen bin ich Montag mittags nach der U2. Wollte eigentlich auch schon was eher gehen, aber die Schwestern hatten mir davon abgeraten, weil die Milch noch nicht eingeschossen war (erst Sonntag richtig). Und wenn man dann Stillprobleme bekommt oder das Anlegen noch nicht richtig gut klappt, ist es zu Hause eher stressig. Klar kommt die Nachsorgehebamme, aber ja nur einmal am Tag und im KH kannnst du rund um die Uhr fragen. Beim ersten Kind ist das echt ok.
Beim nächsten Mal, werd ich aber evt dann doch schon eher gehen.

Ber def keine ambulante Geburt, war schon froh, dass rund um die Uhr jemand da war, den ich hätte fragen können.

Lg :-)
nati 13.SSw

Beitrag von nele27 17.02.11 - 12:44 Uhr

***Und wenn man dann Stillprobleme bekommt oder das Anlegen noch nicht richtig gut klappt, ist es zu Hause eher stressig. ***

Nö, dann ists im KH doch viel stressiger mit 7 Schwestern und deren 8 Meinungen :-)

Ich hatte bei meinem Großen sehr viele Stillprobleme und war heilfroh zu Hause zu sein mit EINER Ansprechpartnerin (die zur Not auch zweimal am Tag kam...)

LG, Nele

Beitrag von meram 17.02.11 - 12:42 Uhr

Hallo,
ich finde auch eigentlich gibt es fast nur Vorteile einer ambulanten Geburt. Ich hab im Dezember mein erstes Kind bekommen und bin 5 Stunden nach der Geburt wieder nachhause gegangen. Ich hatte einer super Nachsorgehebamme, die täglich gekommen ist und auch jederzeit erreichbar gewesen wäre, wenn ich Probleme gehabt hätte.
Ich fand es zuhause einfach viel entspannter, nicht 1000 verschiedene Leute die was von einem wollen oder Besuch von Zimmernachbarinnen und man kann sich gleich an die neue Situation in der vertrauten Umgebung gewöhnen.
Voraussetzung ist natürlich, dass für die erste Zeit jemand zuhause ist, der dir die Arbeit abnimmt, den Haushalt schmeisst, kocht etc... damit du auch wirklich die Ruhe hast die du brauchst.
Ich würd es jederzeit wieder so machen!
LG
meram

Beitrag von shoern 17.02.11 - 12:54 Uhr

Ok, ich danke euch für die vielen Antworten#winke

Beitrag von amaia 17.02.11 - 13:00 Uhr

Also ich hatte noch keine ambulante Geburt und werde auch keine haben. Ich kann Dir aber von meiner Schwägerin berichten. Die hat das 3. Kind ambulant entbunden.

Um 2 Uhr nachts ins KH, um 5 war der Kleine da, um 10 ist sie wieder heim. Sie meinte es wäre super gewesen. Zu Hause fühlt sie sich doch am wohlsten. Die zwei anderen waren auch ganz heiß auf den Kleinen.

Ok, wenn es die erste Geburt ist, dann fühlt man sich wohl noch total unsicher wegen stillen und Baby usw. Obwohl ich war froh, als ich endlich nach Hause konnte und mich keine Schwester mehr genervt hat. Aber bei der 2. oder 3. Also wenn ich nicht per KS entbinden würde, dann würde ich das auch machen.

Gruß
Amaia

Beitrag von irish.cream 17.02.11 - 13:40 Uhr

Hi,

ich werde erstmal in der Klinik bleiben, weil
.. Rundum-Service
.. wahrscheinlich mehr Ruhe als zu Hause (habe schon ein Kleinkind hier rumturnen - und ich in einem sehr kleinen KH entbinde, mit meist weniger als 10 Wöchnerinnen bei 12 Zimmern - also Einzelzimmergarantie ;-) )
.. mein Mann arbeiten muss, also ich von anfang an allein mit 2 Kindern wäre
.. ich "ungebetenen" Besuch nicht auch noch bedienen muss
.. keine Rennerei wegen U2 & Co. habe
.. die Familie so 2-3 Tage Zeit hat, zu Hause den letzten Rest zu organisieren
.. ich als Tochter einer Krankenschwester mich im KH genauso zu Hause fühle, wie zu Hause selbst #schein

Grüße
Tanja mit Brian (3) und Amy (33.ssw), die erst nach der U2 das KH verlassen wird..

Beitrag von silberschatten 20.02.11 - 17:48 Uhr

Hi!

Meine Hebamme hat mir erzählt, dass ab Januar 2011 (glaub ich) die U2 nicht mehr im Krankenhaus gemacht wird.... Also, den Stempel gibts da nicht mehr :-(

Vielleicht ist es bei Euch ja anders, aber hier in RLP wurde es wohl umgestellt. Voll blöd...

LG Silberschatten

Beitrag von qrupa 17.02.11 - 14:17 Uhr

Wenn es unbedingt Klinik sein müsste (würde ich nie wieder freiwillig mein Baby in einer bekommen, aber das ist ja was anderes), dann nur ambulant

ich kann mcih einfach besser erholen wenn ich mein eigenes bett, mein eigenes Klo und meien eigene Dusche habe, mir auch nachts um 3 meinen Lieblingsjoghurt aus dem Kühlschrank holen kann, essen was ich will und wann ich es will, kein laufendes wiegen, Stillproblen, Fiebermessen bzw die Diskusion warum ich das ablehen, Besuch nur wenn ich ihn reinlasse, ich sehe nur Menschen die ich auch wirklich um mich haben will,...
Das einzige was ich evtl unter Contra Punkt laufen lassen würde ist vorab den zettelkram für den Fersenbluttest beim KiA zu organisieren, wobei ich den für meine Tochter einfach zugeschickt bekommen habe, war also letztendlich nur ein Telefonat

Beitrag von minnie85 17.02.11 - 15:25 Uhr

Hallo,

ich finde es gibt nur Vorteile einer ambulanten Geburt, sofern alles gut ist.
Ich bin nach gut 4 Stunden nach Hause gefahren und es war die absolut beste Entscheidung...du musst dich nicht nach dem KKH-Rhythmus richten, keiner betatscht dauernd dein Kind, die Nachsorgehebamme kommt täglich und sieht nach dir und ansonsten hast du deine Ruhe, zudem hält sich Besuch zu Hause eher zurück als im KKH.

Ich würde es immer wieder machen - meine nächste Geburt würde aber sowieso im Geburtshaus, auch ambulant, stattfinden.

Beitrag von sandra7.12.75 17.02.11 - 17:45 Uhr

Hallo

Ich habe jetzt einmal mit einem Kind gelegen so ca.5 Tage.

Dann hatte ich 2 mal eine amb.Geburt und das war ganz toll.Kind bekommen und nach 2 Stunden wieder heim.
Meine Hebamme kam direkt am selben Tag vorbei und ich habe die erste Zeit daheim im Bett verbracht.
Nachteil:Es wir tiefster Winter bei beiden Kindern und so Minus 14 Grad fand ich selber nach der Geburt nicht so toll.

Dann hatte ich 2 Hausgeburten und da kamen selbst die amb.Geburten nicht mit.Das war so persönlich,so toll,so privat und das obwohl unser Sohn an dem Morgen des 7.2 von Spongebob beschäftigt wurde#rofl#rofl.

lg

Beitrag von icknick 17.02.11 - 19:45 Uhr

Zu den Vorteilen der ambulanten Geburt wurde ja schon viel gesagt. Dem kann man grundsätzlich auch zustimmen. Was mich diesmal bewegt, trotzdem in der Klinik zu bleiben ist folgendes: Alle Untersuchungen sind dann erfolgt (U2, Fersenblut, Hörtest und Hüft-Ultraschall werden bei uns auch in der Klinik angeboten), die Anmeldung fürs Standesamt kann in der Klinik gemacht werden. Außerdem habe ich mehr Ruhe ohne die größeren Geschwisterkinder im Nacken. Ich bin nicht der Typ Mensch, der sich zu Hause ins Bett legt und entspannt. Wenns was zu tun gibt, dann wird es erledigt - Wochenbett hin oder her. Also besser ich habe wenigstens 3 Tage Zwangs-Ruhe, mit Einzelzimmer und Ansagen an die Schwestern hoffe ich, daß das gut klappt. Außerdem kann man ein bißchen Besuch schon abfangen.

Beitrag von anyca 17.02.11 - 20:37 Uhr

Ich habe zweimal "fast" ambulant entbunden, bin nach jeweils einer Nacht heimgegangen.

Pro: Vertraute Umgebung, es nervt nicht dauernd jemand mit irgendwelchen KH-Tagesabläufen.

Contra: Frau muß selber drauf achten, sich zu schonen. Sowohl ich als auch meine Schwägerin haben nach der zweiten Geburt den Fehler gemacht, zu schnell wieder was im Haushalt zu tun - hat bei uns beiden zu Milchstau und hohem Fieber geführt #schwitz

Beitrag von jojo0507 23.02.11 - 17:32 Uhr

nur pros, keine contras!!!:)

jojoja mit 3 geburten, 1 mal fast-ambulant (eine nacht KH) und zweimal ambulant im geburtshaus