Plötzlich ganz viel Wasser im Keller

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von fee1972 17.02.11 - 16:20 Uhr

So muß mir meinen Frust abschreiben ;-)

Wir wohnen seit fast 8 Jahren in enem Reihenhaus von 1965 . Wir hatten in den ganzen Jahren nicht einmal Wasser unter im Keller stehen . Nur einmal als meine Schmutzwassertauchpumpe defekt war und meine Waschmaschine dadurch überlief , bzw deren Abwasser .

So , nun ist es dieses Jahr schon das 3. Mal das im hinteren Kellerraum Wasser stand . Bisher ca 3 cm .

Gestern war ich noch unten und eine gute Stunde später flog mein F1 Schalter raus . Ok naheliegend ,die Pumpe im Keller .Hatten wir ja damals .

Geh also runter und versinke in guten 10 cm Wasser im ganzen Keller . Pumpe konnte erstmal nicht laufen , da über dem Sickerschacht ja eine Abdekung liegt und somit der Schwimmer komplett unter Wasser stand .
Deckel ab und nun pumpte die Pumpe ab .

Alle Wasserhähne kontrolliert , alle Schläuche , alles . Kein Ergebnis .

Die Gemeinde angerufen und die Tiefbaufirma , die damals alle Kanäle auf der Strasse saniert hat .

Wieder kein Ergebnis . Auch sie wissen nicht woher es kommt .

Ein Rohrbruch ist ausgeschlossen , da alle Wände , Decken trocken sind und auch die Wasseruhr still steht .

Wo bitte kommt das saubere Wasser her . Wenn es dreckig wäre oder stinken würde , würde ich sagen es ist ein Rückfluß aus dem Kanal .

Nein es ist sauber und klar und geruchslos .

Jetzt ist es aber so , das es bis jetzt immer auftrat , wenn es 2-3 Tage vorher geregnet hat . Immer erst 2-3 Tage später .

Wir teilen uns mit dem Nachbarn eine Regeninne , die unter seinem Wintergarten quer durch seinen Garten in eine Grube führt , die unter seinem befestigten Weg liegt .

Kann es sein das es Grundwasser ist und sich durchdrückt ? In den Massen aufeinmal ?

Mal angenommen auf dem Abwasserweg der Regenrinne ist vielleicht das Rohr kaputt oder eine Verstopfung in dieser Grube führt zum Stau , und es fließt geballt zurück ? Kann sowas in solchen Massen sein ? Drückt es sich so durch den Beton ?

Ich bin echt ratlos und ich bin echt gerade Miss Marpel auf Spuren und Erklärungssuche .

Oder kann soviel Wasser aus einer Heizung austreten ? Aber unsere Heizkörper sind gleichbleibend warm , kein Druckabfall oder mehr Druck .

Wir sprechen von 10 cm auf einer Bodenfläche von rund 60qm2. Das ist eine Menge .

Vielleicht hat ja einer eine Überlegung der ich noch nicht nachgegangen bin .


LG Dany

Beitrag von wasteline 17.02.11 - 16:37 Uhr

Wasserrohrbruch außerhalb des Hauses vielleicht? Wasser läuft unter das Fundament und drückt dann hoch. Wäre eine Erklärung.

Beitrag von fee1972 17.02.11 - 17:03 Uhr

Gartenseits ? Vielleicht doch von der Regenrinne / Grube ?

LG Dany

Beitrag von werner1 17.02.11 - 18:19 Uhr

Hallo,

wenn das ein Rohrbruch ausserhalb des Hauses ist, können die Stadtwerke bzw. Gemeindewerke das schon prüfen.
Es gibt für jedes Haus einen ziemlich verstecken Absperrschieber.

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von fee1972 17.02.11 - 18:26 Uhr

Hallo Werner !

Von der Gemeindwerke war ja einer hier und er konnte es sich nicht erklären und meinte wir hätten irgendwas laufen lassen . Dem war aber nicht so .

Habe jetzt die Abrechnung raus gehlt , die vor 14 Tagen kam , und die Wasseruhrzählerstände verglichen . Nicht soviel höher und da wir 7 Personen sind also ok .

Von daher schließe ich Leitungswasser aus meinen Leitungen aus .

Der Keller ist aber von hinten ( Garten ) nach vorne zur Strasse vollgelaufen .

Kann die Gemeindewerke es trotzdem sehen ? Irgendwo dran erkennen ?

Wir sind ein Reihenmttelhaus , bezw , wohnen in einem . Und keiner hat es , nur unseres .

Das ist ja was mich ein wenig irritiert und mich eher bekräftigt das es vom Sickerschacht für Grundwasser / Regenrinne kommt .

Aber 10 cm hoch ?

Ach , ich weiß es nicht ! Ich wusel da unten mit meinen bildhübschen Gummistiefeln rum .

;-)



LG Dany

Beitrag von werner1 17.02.11 - 19:00 Uhr

#Kann die Gemeindewerke es trotzdem sehen ? Irgendwo dran erkennen ? #

Ja, können die.
Du kennst doch die Stromkästen, grau, 150 hoch, die alle paar Häuser am Gehweg stehen.
Genauso ist es mit dem Wasser auch, allerdings total versteckt.
Da sind nur ganz kleine gusseisere Deckel am Boden zu sehen.

Was mich mehr wundert, ist das mit deinen Nachbarn.
Normalerweise sind Reihenhäuser doch nebeneinander, die müssten doch auch Wasser im Keller haben.

Schau mal in den Sickerschacht, wie hoch da das Wasser ist.

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von fee1972 17.02.11 - 19:30 Uhr

Mein hauseigener Sickerschacht im Keller ist fast leer . Jetzt !!!!

Aber da steht auch so nur max. 30 cm drin auch wenn die Waschmaschine läuft .


Den Sickerschacht beim Nachbarn habe ich , ehrlich noch nie gesehen .

Hinter unserm Garten geht ein kleiner Weg lang um die Tonnen rauszustellen und angrenzend sind erst wieder Gärten und dann Häuser . Ich weß nicht ob hinten raus überhaupt irgendwelche Leitungen oder Kanäle liegen .

Ich werde mogen nochmal bei der Gemende anrufen . Denn wie gesagt , mein Wasserzählerstand ist nur unwesentlich höher als bei der Ablesung im Dezember . Deswegen schließe ich ja mein Wasser aus .

Und das dürften mehrer 1000 Liter gewesen sein .

LG Dany und Danke an dich

Beitrag von reethi 17.02.11 - 21:03 Uhr

Hallo!

Hat eine Freundin von mir akut auch. Bei ihnen ist es tatsächlich Grundwasser. Sie hatten einen Gutachter da und er sagte, dass die Verbindung zwischen Bodenplatte und Wänden kaputt ist (warum auch immer) und da das Grundwasser eindringen kann.

Grundwasser ist übrigens meist immer klar und sauber!

Da hilft nur Gutachter kommen lassen und hoffen dass es kein Grundwasser ist...

VG
Neddie

Beitrag von taenscher 18.02.11 - 09:26 Uhr

Wie ist bei euch der Grundwasserspiegel, bzw. gibt es ein Bodengutachten?
Habt ihr Lehmboden und kann das Regenwasser evtl. dadurch nicht schnell genug absickern?
Wurden die Häuser von außen abgedichtet (Bitumen)?
Wie dick ist die Bodenplatte? Was ist mit dem Haus des Nachbarn?

LG Tanja

Beitrag von fee1972 18.02.11 - 10:15 Uhr

Guten morgen Tanja !

In unserem Graten haben wir ganz viel Sand untergearbeitet , weil es eher an eine Teichlandschaft erinnert wenn es stark geregnet hat . Soweit ich weiß sind die Häuser nicht mit Bitumen abgedichtet .

Wie dick die Bodenplatte ist ? Kein Plan .

Das ist es ja ,in den Nachbarhäusern ist nichts .

Die linken Nachbarn hatten leichte Wasserschäden , aber vorne , wo die Tiefbaufrma gemurkst hat . Außerdem sind die ersten beiden Häuser tiefer vom Keller . Das heißt sie haben normale Deckenöhe in ihren Kellern . Ab unserem Haus liegen wir ca . 40 cm höher .

Das Problem sehe ich da , das es im hinteren Keller , also gartenseits , die rechte Wange unten naß ist , also die Wand . Da wir aber eine überdachte Terasse haben kommt direktes Wasser da gar nicht hin . Aber da ins Mauerwerk des Wintergartens des Nachbarn geht unsere Regenrinne eben lang . Genau diese Seite ist nun feucht unten . Zudem habe ich unter dem Wasser einen Riss im Boden entdeckt , raummittig . Der ist ca. 40 cm lang aber max.0,5 cm breit .

Ich bin schon sicher das es Grundwasser ist . Denn die Regenrinne läuft quer unter dem Garten beim Nachbarn in die Grube . Denke das es zu eine geballten Rückfluß gekommen ist .

Was mich nur irritiert ist , das es soviel war und innerhalb kurzer Zeit .


Die Gemeindewerke weisen natürlich erstmal alles zurück . Von wegen äußerer Rohrbruch .

Habe eben gesehen , als ich vom Kindergarten zurück kam , das siehinter den Grundstücken , 2 Nachbarn weiter auch 2 Löcher gestemmt haben .


Ich bin sowas von ratlos und mein Man kümmert sich um nichts . Das ärgert mich noch zusätzlich . Alles bleibt an ir hängen :-(


LG Dany


Beitrag von taenscher 18.02.11 - 10:45 Uhr

Nun, wenn es tatsächlich das Regenwasser ist, kann das schon sein mit der Menge.
Wird das Regenwasser des kompletten Dachs gesammelt, dann kommen da bei 100-150qm Dachfläche doch schon einige Liter zusammen, wenn es stark geregnet hat.
Was macht ihr mit dem Regenwasser? Wäsche waschen, WC-Spülung?
Wird das Wasser in einer Zisterne aufgefangen oder nur in einer Sickergrube? Das habe ich noch nicht ganz verstanden. Dürft ihr das Oberflächenwasser nicht an den Kanal anschließen oder ist das so gewollt, dass ihr bzw. der Nachbar das Regenwasser nutzen kann in Form von Zisterne etc.?
Letztendlich muss das Wasser aber ja irgendwo hin, wenn die Zisterne voll läuft....

Beitrag von fee1972 18.02.11 - 11:21 Uhr

Ich muß mich damit auseinander setzten . Vorne di Regenrinne geht in die Kanalisation .

Und hinten die wird in diese Sickergrube abgeleitet die auf dem Grundstück des Nachbarn ist . Wo die dann allerdings hin geht , weiß ich leider nicht .

Da muß ich mich etzt erstmal schlau machen . Denke ja das sie normalerweise ebenfalls hinten herum in die Kanalisation geleitet wird , sobald das Maß in dieser Grube erreicht ist .

Wir haben hier ja eh oft Grundwasserhochstand . Nur 7 Jahre bleibt alles trocken und im 8. Jahr geht die Sche.....e los ?

Komisch ist eben das es ganz klar war , also sauber , meine Wasseruhr aber keinen nennenswerten Anstieg seit Dezember hat , ergo kein Leitungswasser .

Bei uns ist auch kein größerer Fluß in der Nähe , nur die Niers . Und die hat momentan auch etwas Hochstand .

Es kann eigentlich nur Grundwasser sein , da diese , jetzt 4 Mal , immer hinten im Keller Wasser stand und zwar grundsätzlich 2-3 Tage nach größerem Regen .


2008 hatten wir ja mal Weltuntergansstimmung und hier waren sätliche Keller geflutet und überallstand die Feuerwehr und pumpte . Ich kam nach Hause und bin damals direkt in den Keller gestürmt . Aber in unserer Häuserreihe gab es keinen einzigen Trpfen Wasser .

Angefangen hat das mit dem Wasser erst nachdem die Kanäle letztes Jahr vorne fertig gestellt wurden .

Irritierend ist weiterhin das es sich um den gartenseits gerichteten Kellerraum handelt .


Ach ich weiß es nicht .


Beitrag von taenscher 18.02.11 - 11:40 Uhr

Okay. Du musst jetzt klären, wo das Wasser hingeht, wenn die Sickergrube vollgelaufen ist. Das weiß der Nachbar. Dann nach einer Lösung suchen, wohin das Wasser der hinteren Dachfläche künftig hingeleitet werden soll. Offensichtlich reicht das Volumen der Sickergrube nicht für diese Menge aus bzw. sickert zu langsam ab. Ich hoffe für dich, dass es wirklich "nur" an der Sickergrube liegt.
Kann man in die Sickergrube durch einen Kontrallschacht einsehen?

Beitrag von fee1972 18.02.11 - 12:25 Uhr

Sag mal Tanja , machst du das beruflich ?

LG dany

Beitrag von taenscher 18.02.11 - 12:32 Uhr

Nein, aber wir haben gebaut und ich kenne mich ein wenig aus#schein

Beitrag von missypepermint 18.02.11 - 20:10 Uhr

Ich lach mich weg... *sorry*... aber die Niers ist ja gerade mal etwas mehr als ein Bach ;)
Die würde ich auch ausschließen....
Wann ist die Grube das letzte mal abgefahren worden? So viel ich weiß, müssen Gruben abgefahren werden und sind NICHT mit dem Kanal verbunden - wenn die voll ist, kann es gut möglich sein, wenn Euer Keller nicht 100% dicht ist - oder durch den Riss, den Du beschrieben hast, Wasser eindringt...

Wir wohnen in einem Haus von 1950 - und haben seit Wochen den Kellerbauer im Haus, der den gesamten Keller nachdichtet, da wir ständig Grundwasser drin stehen hatten....

Drücke die Daumen, dass Du das Rätsel bald löst!!!

LG
Missy - auch von der Niers - aber aus Geldern ;)

Beitrag von romance 18.02.11 - 10:22 Uhr

Huhu,

Grundwasser?

Das haben wir auch letzten hier gehabt. Allerdings wäre auch die Pumpe defekt gewesen.

Erst hatten wir Wasser in der Tiefgarage, dann später im Keller. Es kam durch allen Ritzen.

Begründung, die TG liegt unter dem Spiegel als die Weser. Wir hatten Hochwasser und wenn es wohl viel regnet mit hochwasser. Dann haben wir Wasser im Keller.

Klar, da uns keiner Bescheid gesagt hatte.

LG Netti

Beitrag von fee1972 18.02.11 - 11:26 Uhr

Durch die Wände und Boden ?

Unser Pumpe im Sickerschacht ist ok , also nicht defekt . Sie konnte nur nicht mehr pumpen , weil es anscheinende zu schnell voll lief und somit war der Schwimmer komplett unter Wasser wegen der Abdeckung der Sickergrube im Keller

Die Grube in unserem Keller ist ca. 50/50 cm und ebenso tief . Da läuft auch unsere Waschmschine rein .

Ist es denn bei euch auch innerhalb kürzester Zeit voll gelaufen ?

LG Dany

Beitrag von taenscher 18.02.11 - 11:43 Uhr

Dany, kannst du ausschließen, dass das Wasser aus eurer Grube im Keller kam?

Beitrag von fee1972 18.02.11 - 11:56 Uhr

Ja kann ich ausschließen , da es dann bestimm tdreckiges Wasser gewesen wäre . Außerdem haben wir ein gewisses Gefälle im Keller wo somit das Wasser nach vorne abläuft .


Und bisher kam das Wasser oder vielmehr stand das Wasser bisher immer nur im hnteren Keller , nie vorne . Nur jetzt war es zuviel und die Pumpe kam ja nich nach , da sich eine Abdeckung über der Grube befindet und somit der Schwimmer unter Wasser lag . Als wir die Abdeckung abgemacht haben , pumpte sie sofort und lief auch hoch in die Kanalisation . Somit ist ein verstopfter Kanal ja auch ausgeschlossen .

Beitrag von romance 18.02.11 - 13:51 Uhr

Hallo,

ja in kurzer Zeit in der Tiefgarage, im Keller ging ins in Tagen.

LG Netti

Beitrag von dani001234 18.02.11 - 12:44 Uhr

hallo,

grundwasser kann gut möglich sein.
hatten wir bzw. meine eltern (auch reihenhaus) und nachbarn auch bis vor 2 jahren regelmäßig im keller und teilweise im garten (da ist eine kleine senke und war ein richtig kleiner teich dann), wenn es lange und heftig geregnet hat.
vor ca. 2 jahren wurde die straße neu gemacht und dann haben einige nachbarn, inkl. meine eltern, die gärten an der hauswand aufgebuddelt zum keller und dort saniert.
seitdem haben meine eltern kein wasser mehr im keller gehabt.

gruß