Keine PDA bei 2. Geburt ( spontan ) wenn 1. Geburt KS ???

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von xxladybirdxx 18.02.11 - 08:52 Uhr

Guten Morgen!

Ich erwarte mein 2. Kind.
Leider hatte ich beim ersten einen Not-KS. Dieser ist bald 5 Jahre her und is jetzt steht einer Spontangeburt so weit nichts im Wege.

Nun hatte mir eine Bekannte erzählt, wenn man schon einen KS hatte, so muss man bei der 2. Geburt, wenn man spontan entbindet, auf Schmerzmittel wie die PDA verzichten, weil man ansonsten nicht sagen kann, ob unter den Wehen die alte Nare schmerzt....???

Ist das richtig?

Sicherlich geh ich nicht mit den Gedanken an die Geburt unbedingt eine PDA haben zu müssen aber es ist doch irgendwie ein angenehmeres Gefühl wenn diese Option "offen" ist.

Vielleicht wisst ihr es ja?!

Lg

xladyx

Beitrag von kleiner-gruener-hase 18.02.11 - 09:37 Uhr

Eine Freundin von mir hat ebenfalls 5 Jahre nach ihrem KS eine Spontangeburt MIT PDA gehabt!

LG

Beitrag von bibi2709 18.02.11 - 09:42 Uhr

Hallo,
ist nicht richtig, du kannst die PDA trotzdem bekommen.

lg
bianca

Beitrag von nisivogel2604 18.02.11 - 09:50 Uhr

Verantwortungslose Ärzte geben die PDA trotzdem.

Korrekt wäre es keine PDA zu geben.

1. Weil du einen Rupturschmerz dann nicht wahrnehmen kannst


2. Weil durch die PDA meistens wehenfördernde Mittel notwendig werden, die die Narbe dann zusätzlich strapazieren und die Gefahr einer Ruptur erhöhen

lg

Beitrag von caracoleta 18.02.11 - 10:02 Uhr

Blödsinn. Ich bin vom Fach und bei uns wird so verfahren:

Grundsätzlich kann man eine PDA machen, machen es auch meistens, es sei denn, der KS liegt noch nicht lange zurück oder es gibt Hinweise, die auf eine erhöhte Gefahr einer Ruptur hinweisen. Allerdings gibt es dann bei uns eigentlich auch einen KS.
Ich befrage die Frauen selber vorher nach aktuellen Schmerzen an der Narbe etc. Bisher habe ich weder eine Ruptur erlebt, noch eine PDA abgelehnt.
Und dass durch die PDA meistens wehenfördernde Mittel nötig werden, ist einfach nur #aerger

Beitrag von nisivogel2604 18.02.11 - 10:19 Uhr

Dann kennst du wohl die Studien so gar nicht oder?

Beitrag von caracoleta 18.02.11 - 10:32 Uhr

Ich kenne die Studien und die aktuellen Leitlinien. Und solange Du keine Anästhesistin (vermutlich noch nicht mal medizinisch ausgebildet) bist, hast du mMn nicht die Kompetenz zu entscheiden, was verantwortungsvoll ist und was nicht.

Beitrag von nisivogel2604 18.02.11 - 10:42 Uhr

Dann müsstest du es ja besser wisse.

Ich vertrau niemandem, nur weil er nen Kittel trägt. Ärzte sind auch nur Menschen und machen tagtäglich Fehler

Beitrag von caracoleta 18.02.11 - 10:46 Uhr

Dummschwätzer.

"Bei vaginalen Entbindungen nach vorausgegangener Sectio sind rückenmarksnahe Regionalanalgesieverfahren mit niedrig dosierten Lokalanästhetika in Kombination mit Opioiden nicht kontraindiziert. Sie führen nicht zu einer Verschleierung einer jederzeit möglichen Uterusruptur"

http://www.dgai.de/06_1_00tabelle.htm#zu_iv

Beitrag von nisivogel2604 18.02.11 - 10:49 Uhr

Und das ist das einzige worauf du dich beziehst? Auf eine Seite von den Leuten dies verkaufen?

Hast du schonmal nen Aufklärungsbogen über PDAs gelesen?

Beitrag von icknick 18.02.11 - 13:16 Uhr

Woher beziehst Du denn Dein qualifiziertes Wissen? Aus Aufklärungsbögen? #augen
Weißt Du überhaupt, wie sich eine Uterusruptur äußert? Warnzeichen? Keine PDA zu geben verhindert die Ruptur nicht! In der geeigneten Klinik mit der geeigneten Überwachung ist das also kein Problem.

Wie Du es für Dich entscheiden würdest, ist selbstverständlich Deine Sache.

Beitrag von nisivogel2604 18.02.11 - 14:49 Uhr

Eine Ruptur erkennt man am Schmerz! Und selbst der ist bei manchen Frauen undeutlich. Wie willst du das denn von außen kontrollierenß Alle 20 Minuten Ultraschall?

Das hat mich Überwachung NICHS zu tun!

Beitrag von icknick 18.02.11 - 16:41 Uhr

Das hat mit Überwachung ALLES zu tun. Es gibt mehrere Zeichen für eine drohende Uterusruptur (unter anderem im CTG erkennbar), siehe Fachbücher der Gynäkologie und Geburtshilfe. Schmerz KANN ein Anzeichen sein. Bei Z.n. Sectio ist jedoch häufig eine sogenannte gedeckte Uterusruptur anzutreffen, die häufig vollkommen schmerzlos ist bzw. von Wehenschmerz nicht zu unterscheiden ist. Du katapultierst Dich dank Deines Nichtwissens selbst ins Aus.

Versuche doch in Zukunft eigene Emotionen von Fakten ein bißchen zu trennen. Wie bereits erwähnt, wie Du es für Dich selbst entscheiden würdest, ist Deine Sache. Anderen unnötig Angst machen, finde ich aber nicht ok.

Beitrag von caracoleta 18.02.11 - 17:29 Uhr

Danke. Ich hab mich hier der sinnlosen Diskussion ohne Hand und Fuß entzogen.

Beitrag von icknick 18.02.11 - 19:53 Uhr

Gerne :-)
Ich bin auch vom Fach und mir sträuben sich hier regelmäßig die Haare... Manchmal kann ich es aber nicht lassen, ein Statement abzueben #schein

Beitrag von caracoleta 18.02.11 - 19:56 Uhr

Dass Du vom Fach bist, hab ich mir schon gedacht, es klang sehr danach. Haaresträuben, ja, aber wenns lächerlich ist, ists lächerlich.

Schönen Abend noch!

Beitrag von nisivogel2604 19.02.11 - 14:58 Uhr

Stimmt, das fehlerfreie CTG, das nichtmal nach den Mutterschaftslinien genutzt wird.

Ist auch richtig klug eine Frau aufs Bett zu legen zum CTG um sie dann mit der PDA abzuschiessen.

Das ist wenigstens bequem und leider die gängige Form des Geburtspfusches

Beitrag von icknick 19.02.11 - 19:37 Uhr

Funk CTG und Walking PDA, viel Spaß beim Googeln #aha
#augen

Beitrag von nisivogel2604 20.02.11 - 14:59 Uhr

Ich hab mit dieser Antwortgerechnet- Wa machst du denn dann wenn die gebärende so wunderschön durch die Gegend läuft udn sich auf dem CTG eine Ruptur abzeichnet? Du aber noch 2 andere gebärende hast?

Die Überwachung kann gar nicht gegeben sein. Wenn man einer Frau bei Zustand nach Sectio eine PDA gibt, dann muss eine 1 zu 1 Betreuung da sein und zwar durchgehend.

zeichnet sich auf dem CTG die Ruptur ab, dann hast du wohl kaum zeit noch übers Klinikgelände zu laufen und die Frau einzufangen hm?

Beitrag von icknick 20.02.11 - 18:03 Uhr

Eine fachlich qualifizierte Diskussion ist mit Dir leider nicht möglich, daher mein letzter Beitrag zu diesem Thema... Man merkt, wie Dir die Argumente ausgehen und daß Du von Geburtshilfe leider nicht die blasseste Ahnung hast. Dafür aber jede Menge Vorurteile und falsche Informationen.

Im Übrigen entscheidet sich die Frau mit Z.n. Sectio aus einer aufgeklärten Situation heraus für oder gegen eine Spontangeburt und ist im Normalfall entsprechend motiviert, mitzuarbeiten und eine gewisse Überwachung zu Gunsten ihrer Gesundheit und der des Kindes in Kauf zu nehmen. Daß sie mit liegender PDA nicht über das Klinikgelände spaziert, ist selbstverständlich #augen

Beitrag von nisivogel2604 20.02.11 - 18:16 Uhr

Ich dachte wir reden hier von einer walking PDA? Du kannst deine eigenen Ideen nichtmal erklären.

Beitrag von icknick 20.02.11 - 20:24 Uhr

Das ist genau der Grund, warum ich mit Dir nicht mehr diskutieren mag. Du hast keine Ahnung. Eine Walking PDA ist nicht dafür gedacht, daß die Frau übers Klinikgelände spaziert, sondern daß sie sich im Kreißsaal bewegen kann und sich eine Gebärposition nach ihren Wünschen aussuchen kann und eben nicht wie ein Maikäfer auf dem Rücken liegen muß, was ja zwischenzeitlich eines Deiner Gegenargumente war.

#gaehn

Beitrag von nisivogel2604 20.02.11 - 21:57 Uhr

Dann haben wir wohl unterschiedliche Infos über Walking PDAs. Informier dich doch mal wieviele Frauen damit tatsächlich auch ausserhalb des Kreißssallbereichs unterwegs sind

Beitrag von malso.malso 19.02.11 - 21:08 Uhr

Mutterschaftslinien?#kratz

Himmel Frau, lass gut sein.
Dass du nix von Kliniksgeburten hälst haben doch jetzt alle begriffen.
Es wird aber auch immer deutlicher, dass du einen ausschließlich laienhaften Zugang zur Geburtshilfe hast.

Also diskutier doch nicht bei Sachen rum, von denen du keine Ahnung hast.
Ein paar Kinder geboren zu haben macht einen nicht zur Hebamme und ersetzt auch nicht ein Medizinstudium.

Beitrag von nisivogel2604 20.02.11 - 14:57 Uhr

Du kennst die Mutterschaftsrichtlinien nicht?