Uterusruptur nach KS knapp 15 Monate zuvor

Archiv des urbia-Forums Geburtsberichte.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von kanand 19.02.11 - 14:54 Uhr

Hallo,
nun will ich auch mal meinen Bericht schreiben und hoffe das es mir nochmal ein bischen verarbeiten hilft.
Die Geburt ist jetzt schon 15 Monate her, wenn ich dran denke schmerzt es mich noch immer.

knapp 15 Monate vorher hatte ich meinen Sohn per geplanten KS wegen BEL geboren.

Meine Tochter wollte ich dies mal nun normal entbinden und es sprach laut meines Gyns auch nichts dagegen.
Da ich schon ziemlich früh einen verstrichenen Muttermund hatte gab mir mein Gyn schon 4 Wochen vor Termin eine Einweisung für ein Geburtsgespräch.
Eine Woche später htte ich den Termin. Es wurde CTG und Ultraschall der Narbe gemacht und alles sah gut aus. Nur das Kind wurde recht klein geschätzt, darum soolte ich in 10 Tagen nochmal hin.
Bei diesen Termin stellte man fest, das mein Mädchen nicht mehr gewachsen war. Man schätzte sie auf 2600g bei 38+6 .
Also mußte sie geholt werden. Man stellte mich vor die Wahl KS oder Einleitung mit Gel. Leider wählte ich die Einleitung.
Am nächsten Morgen ging es dann los. Ich bekam ein CTG bei dem alles in Ordnung war. Danach wurde mir das erste mal das Gel gelegt, was ich als sehr unangehm entfand, es hat sehr gebrannt (Die Hebamme meinte das wäre das Desinfektionsmittel) . Danach mußte ich noch ne Stund ans CTG bei dem alles in Ordnung war aber noch keine Wehen. Danach bezog ich mein Zimmer auf Station und wartete der Dinge die da kommen sollten.
Mein Mann kam dann auch mit meinem Sohn und ich mußte um 16 Uhr wieder zum CTG und Gel legen das gleiche wie am Morgen. Auch noch keine Wehen aber sonst OK. Die Hebamme sagte mein Mann könne ruhig nach Hause fahren das wird heut nichts mehr.
Um 21 Uhr sollte ich nochmal kommen zum CTG schreiben.
Also fuhr mein Sohn und mein Mann nach Hause und ich ging auf Station, wo schon mein Abendbrot auf mich wartete. Während ich as merkte ich die erste Wehe und freute mich( es war ca 19 Uhr).Sie kamen schnell und taten auch schon weh. Eine Schwester kam rein (ich weis nicht mehr warum) und ihr erzählte ich das ich Wehen hätte. Sie sagte wenn es zu unangenehm wird sollte ich in den Kreissaal gehen. Ich entschied mich etwas spazieren zu gehen. Plötzlich wurden sie stärker kamen alle 2 Minuten, und die Schmerzen waren irgendwie komisch. Deswegen ging ich in den Kreissaal. Ich wollte eigentlich nur hören: Frau ... es ist alles ok, eine Geburt tut nun mal weh. Aber es kam anders.
Es war 19:45 Uhr als ich in den Kreissaal kam. Ich wurde von einer netteen Hebamme empfangen, die sagte wir machen erst mal ein CTG und dann sehen wir weiter.
Also kam ich ins Bett ans CTG. Die Hebamme sagte, das sieht gut aus in ner halben Stunde erlöse ich sie. Sie verlies den Raum. Plötzlich wurden meine Wehen noch stärker und ich konnte nicht mehr liegen vor Schmerzen also wollte ich mich etwas aufsetzen. Dabei brach das CTG ab (ich dachte es sei verrutscht oder so) außerdem hörte die Wehe nich mehr auf. Ich Klingelte. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis sie kam. Sie suchte die Herztöne fand sie nicht (das kam bei mir in der Praxis öfter vor deswegen dachte ich mir da noch nichts) Sie kam mit einer anderen Hebamme rein sie suchten zu zweit. Kurz danach kam ein Arzt, da brach Hektik aus. Er sagte er brauche sofort ein Ultraschallgerät. Da das transportable nicht da war mußte ich mit Dauerwehe (so dachte ich zu dem Zeitpunkt) vom Arzt und Hebamme gestützt ins untersuchungszimmer.
Dann machte er US. da hörte ich so worte wie verdammt, bewegt es sich? Mitlerweile waren noch mehr Ärzte anwesend und was dann geschah weis ich auch nicht mehr so genau.
Es hies dann wir müssen es holen, sofort. Schiebt sie in dem Stuhl rüber.
Im OP wurde der Anestesist noch angeraunzt das er sich beeilen soll.
Ich wachte gegen 22 Uhr auf der Intensivstation wieder auf und erfuhr das meine Tochter auf den Weg indie Kinderklinik war, ihr ginge es nicht gut, sobald sie näheres Wissen sagten sie mir bescheid. Ich bekam ein Bild von ihr. Hinten drauf standen die Daten geboren 20.11.2009 um 20:06Uhr 46cm groß und 2560g schweer.
Sie sagten mir das meine Gebährmutter gerissen sei das Kindskopf sich dadurch gedrückt hat und sie die Nabelschnur 2x stramm um den Hals hatte. Sie sehrschlechte Agbarwerte hätte und der ph Wert sehr gering sei.
Ich hatte viel Blut verloren.

Am nächsten Tag kam mein Mann nachmittags. Er wollte zu unserer Tochter durfte aber nicht, weil er sehr erkältet war.
Sie lag jetzt auf Neointensiv in einer anderen Klinik.
Ich durfte erst 3 Tage später hin, weil ich auch sehr schwach war, das war Schlimm.
Dann war ich zweimal da, das arme Würmchen hatte Schläuche überall. Dann durfte ich nicht mehr hin, weil ich mich bei meinem Mann mit der Erkältung angesteckt hatte. Fünf Tage habe ich sie nicht gesehen.
8 Tage nach dem KS wurde ich entlassen. Unsere Katharina durften wir 3,5 Wochen später mit nach Hause nehmen.

Heute mach ich mir Vorwürfe das ich unbedingt eine normale Geburt wollte. Hätte ich gleich einen Kaiserschnitt machen lassen wäre das alles nicht passiert und ich müßte nicht heute noch bei jedem SPZ Besuch bangen, ob meine Tochter nicht do eine Behinderung zurückbehalten hat.

Danke fürs zulesen

kanand

Beitrag von -ricky- 19.02.11 - 15:32 Uhr

Das tut mir so leid, so ein Grauen...
Alles Liebe und vor allem Gesundheit für Euch!

Beitrag von kanand 19.02.11 - 21:11 Uhr

danke

Beitrag von ylenja 19.02.11 - 18:34 Uhr

#liebdrueck

Du konntest nicht ahnen, was passiert. Die Ärzte gingen ja auch davon aus, dass alles gut geht. Sonst hätten sie Dich nicht vor die Wahl gestellt.
Es war bestimmt ganz gut, dass ihr schon im Krankenhaus ward.
Ich wünsche Euch alles Gute.

LG

Ylenja

Beitrag von kanand 19.02.11 - 21:14 Uhr

Auch dir Danke Ylenja.
Ja es war unsere Rettung das ich da gerade im Kreissaal am CTG war und die Hebammen so schnell reagiert haben,sonst wäre es wahrscheinlich nicht so gut ausgegangen.

LG kanand

Beitrag von svala 19.02.11 - 18:58 Uhr

Hallo Kanand,

es tut mir sehr leid, dass Du sowas erleben musstest. Ich habe mal eine Frage. Haben Dich die Ärzte denn vor der Einleitung nicht aufgeklärt, dass das Rupturrisiko durch die Einleitung mit Gel um das 3 - 5 fache erhöht ist?

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich Kliniken mit Geburten nach einem vorausgegangenen KS umgehen. Einige Krankenhäusern hätten bei einer spontanen Geburt nach einer derart kurzen SS Folge selbst ohne Einleitung Bedenken angemeldet und andere scheinen da selbst mit einer Einleitung durch Prostanglandin - Gel keine Probleme zu haben.

Was ich aber traurig finden würde ist, wenn die Patienten nicht ernstgenommen und über die Risiken aufgeklärt werden. Leider ist das häufiger so.

Ich wünsche Dir, dass sich Deine Tochter gut entwickelt und keine Schäden davon getragen hat.

Viele liebe Grüße
Svala

Beitrag von kanand 19.02.11 - 21:04 Uhr

Hallo Svalla
Hm,
ich versuch dir das mal zu beantworten.
Jein,
sie haben mir an dem Tag vorher gesagt, das das Kind raus muß, weil es nicht mehr richtig versorgt wird. Und sie hatten mit Ihrer Gewichtseinschätzung ja auch fast 100% recht.
Sie haben mir die zwei Möglichkeiten Kaiserschnitt und Einleitung mit Gel aufgezeigt. Sie haben auch gesagt das die Wahrscheinlichkeit eines KS auch bei der Einleitung hoch sei, weil sie erstens bei den ersten anzeichen einer drohenden Ruptur einen KS machen würden und den Versuch nicht länger als 2 Tage machen würden, wäre das Kind am Ende des zweiten Tages nicht da würde am Abend ein KS gemacht. Auf meinen Einwand hin das ich mal gehört hätte das man so kurz nach einen KS keine Einleitung machen sollte, wurde mir gesagt, das das Gel dafür zugelaasen sei und sie auch mit einer geringen Dosis beginnen und das bei Ihnen noch nichts passiert sei. Sie würden mir aber eigentlich schon zum KS raten aber ehr deswegen weil die Gefahr das die Einleitung nicht anschlägt und es deswegen doch zum Kaiserschnitt kommt hoch ist.
Ich hab mich entschieden es trotzdem versuchen zu wollen. ein Fehler, ich weis.
Also so ganz direkt haben sie es nicht gesagt mein ich. Aber sie haben mir zum KS geraten

Beitrag von svala 20.02.11 - 18:53 Uhr

Hallo kanand,

danke, dass Du mir das beantwortet hast. Ich selbst kenne zwei Frauen, bei denen nach KS mit diesem Gel eingeleitet wurde und die eine Uterusruptur erlitten haben, obwohl die erst Geburt bei Beiden schon mehr als 2 Jahre zurück lag. Das Kind der einen Frau hat das Ganze ohne Schaden überstanden, das andere Kind hat schwerste Schäden erlitten. Die Ärzte haben recht, das Gel ist zugelassen und wird wohl regelmäßig nur mit halber Dosis nach KS verwendet, aber jede Frau reagiert halt auch anders darauf.

Auch mir war nie klar, welche Gefahren eine Einleitung nach KS mit sich bringt. Ich selbst wünsche mir bei einer zweiten Geburt auch sehr eine spontane Geburt, aber nach dem, was ich heute weiß, werde ich niemals einleiten lassen. Mach Dir bitte keine Vorwürfe. Diese entscheidung zu treffen ist unendlich schwer. Immerhin ist das Risiko eine Ruptur immer noch sehr gering und immerhin muss man auch berücksichtigen, dass der KS das höhere Risiko für die Mutter darstellt. Du konntest nicht wissen, dass ausgerechnet Du die Ruptur erleiden wirst.

Viele liebe Grüße
Svala

PS: mein Sohn kam nach eine hochpathologischen Mikroblutentnahme mit einem ph - Wert von 6,99 per NotKS auf die Welt und lag 3 Tage auf der Intensivstation. Er hat keinerlei Schäden davon getragen und hat sich super entwickelt, was selbst den KiA immer wieder staunen lässt. Ich drücke Euch die Daumen, dass es Euch auch so geht.

Beitrag von sonne_274 19.02.11 - 19:55 Uhr

Hallo kanand,

ich kann so gut nachempfinden wie es dir geht!

Sei froh das es dein Kind überlebt hat und suche dir notfalls Hilfe, um alles zu verarbeiten.

Es ist schlimm so machtlos zu sein in diesem Moment, aber, es ist letztendlich alles gut gegangen und du hast dein Baby gesund mit nach Hause nehmen dürfen.

Bei mir ist eine Gebärmutterarterie nach 17 Std Wehen gerissen, ich war Erstgebärende. Meine Tochter kam leblos zur Welt und wurde nach 5 min reanimiert.
Leider starb sie eine Woche später in meinen Armen, denn der Sauerstoffmangel hat zu viel angerichtet, so das wir die Geräte abstellen mußten.

Wie du siehst, es geht immer schlimmer#heul

Rede über deine Erlebnisse und verarbeite sie.

Lass dich drücken

LG
Sonne, mit Sophie in ihrem Herzen

Beitrag von kanand 19.02.11 - 21:09 Uhr

Liebe Sonne,
ich habe gerade Tränen in den Augen. Es ist wirklich schlimm das du deine Tochter gehen lassen mußtest!

Ich bin auch froh das meine Katharina lebt, keine Frage!

lg kanand

Beitrag von serafina.nr.1 20.02.11 - 20:18 Uhr

tröste dich nach der traumatischen geburt deiner tochter...!!! es gibt viele menschen die es noch schlimmer trifft.....ich hab eine tochter durch einen notkaiserschnitt geboren, sie aber einen tag später verloren.....
damals hätte ich mir gewünscht mein kind hätte es "irgendwie" lebend überstanden, damit mir dieser schmerz erspart geblieben wäre....!!!
ich hoffe für dich von herzen dass es deiner tochter mit jdem tag besser geht und deine sorgen unbegründet sind!!!
ein sohn von mir wurde gott sei dank aufgrund meiner ausdrücklichen vermutung einer ruptur damals sofort per kaiserschnitt am nächsten morgen geholt- vier wochen vor ET- und war zwar eine woche auf der intensivstation, hat aber alles ohne jede beeinträchtigung super überstanden....
diese ruptur bei mir war eine stille ruptur ohne jede äussere einwirkung...

ich wünsche dir und deinem baby dass sie wieder ganz gesund wird und dir noch viel freude macht!!!;-)

mir wurde damals gesagt nach einem vorangegangenen kaiserschnitt würde jedenfalls hier in einem krankenhaus absolut nicht mehr eingeleitet werden, da dadurch das ruptur-risiko unverhältnismässig höher steigen würde und das keinen sinn ergeben würde da die gefahr für mutter und kind zu gross sei...falls eben etwas passiert!!!! ( ruptur).
ich hab nach dem notkaiserschnitt eine normale geburt geplant gehabt, musste aber durch geringen herztonabfall unter geringen wehen dann einen zweiten kaiserschnitt - auf ausdrücklichen nachdruck der ärzte hin- machen .....
- was ich absolut richtig finde im nachhinein, als entscheidung....!!!
obwohl damals für mich eine welt zusammengebrochen ist, als ich hörte, es soll wieder ein kaiserschnitt werden....!!!
nach dem zweiten stand die entscheidung dritter KS oder normal entbinden im raum- ich hab mich nach langen recherchen und einem bericht einer mutter, die ihr kind nach einer sehr komplizierten normalen zweitgeburt nach kaiserschnitt verloren hatte, aus liebe zu meinem kind und zur sicherheit meines kindes für den kaiserschnitt entschieden und ich muss sagen, ich habe jede entscheidung zum kaiserschnitt niemals bereut.
bei mir war sicher meine erfahrung mit dem tod meines eigenen kindes der allein ausschlaggebende faktor dass ich nie mehr an meine wünsche zur geburt, sondern nur mehr an die sicherheit udn das leben meines kindes gedacht habe.....!!!!
man muss eben einfach prioritäten setzen....!!!!
ich hab mal gelesen dass für die mutter die natürliche geburt weniger risiken birgt und für das kind der kaiserschnitt weniger risiken bringt. ob das jetzt so plakativ stimmt, kann ich nicht wirklich sagen.
meiner meinung nach wird aber praktisch jeder frau suggeriert dass eine normale geburt unbedingt nötig sei sie erlebt zu haben-um eine vollwertige frau zu sein, und das ist einfach ein wahnsinns-schwachsinn der nur eine neuerliche keule zur sinnlosen unterdrückung der frau im 21. jahrhundert darstellt...!!!!
-nun ja, es ist ein wunderschönes und einschneidendes erlebnis im leben einer frau- aber wenn sie nie ein kind bekommt oder aber wenn das baby per kaiserschnitt kommt, ist da auch nichts dran auszusetzen...!!!!
ich kann jeden kaiserschnitt nur beglückwünschen, solange er zum wohl des kindes gedacht war....!!!!
und ausserdem, wer sich von sich aus gern einen wunschkaiserschnitt gönnt, den verstehe ich zwar nicht wirklich weil ich immer die natürliche geburt - falls möglich und ohne vorherige indikation logisch- mir für MICH wünschen würde-!!!!
aber ich kann auch dran nichts finden wenn sich jemand von selbst gern um das natürliche geburtserlebnis bringen und freiwillig unters messer legen will.....!!!!
bei mir kommt da keine empörung auf , auch nicht herablassung aufgrund ihrer mangelnden erfahrung einer natürlichen geburt, sondern eher bedauern dass sie es nicht versucht hat, das ganze natürlich zu wagen, denn meistens geht es ja natürlich auch sehr gut und gesund aus......!!!
die betroffene mutter nach einem wunschkaiserschnitt muss damit gut leben können wofür sie sich entschieden hat, und nicht ich!!!
oft klingt es so nach neid wenn manche mütter wegen kaiserschnittgeburten kritisiert werden, und das steht den verfechtern der natürlichen geburt nicht so wirklich gut zu gesicht-...!!!;-)
finde ich zumindest---denn es klingt ganz klar nach einem riesenwiderspruch...!!!;-)in der argumentationskette;-)
dir wie gesagt alles erdenklich gute für dich und dein kind.
halte uns auf dem laufenden falls es was neues zu berichten gibt!!!
ganz liebe grüsse von
serafina.

Beitrag von tina981 21.02.11 - 10:55 Uhr

Mach Dir bitte KEINE Vorwürfe!

Es war nicht deine Schuld,dass es zur Uterusruptur gekommen ist.

Die Ärzte hätten eigentlich gar nicht einleiten dürfen,denn dadurch steigt das Risiko einer Ruptur immens!

Fühl Dich mal gedrückt!

Beitrag von sacht736 21.02.11 - 12:35 Uhr

Hallo süße ,

wollte dir nur mein Mitgefühl aussprechen .. so selten ist das mit einer Uterusruptur wirklich nicht wie es immer verschönt wird!
Aber dich trifft da keine Schuld sondern eher den Ärzten die nicht wissen das man nicht einleiten sollte!
Sowie PDA usw. .... Bei den einen geht es gut bei den anderen leider nicht!
Und man wird zu wenig aufgeklärt :-(

Ich weiß ja nicht wie es dir jetzt so geht , ich hoffe ihr habt euch gut erholt ! Vorallem ist es ja auch Seelisch sehr schwer zu verarbeiten !

Bei mir war es ähnlich allerdings hab ich jetzt meinen 3. Kaiserschnitt gehabt meine süße hatte auch 2 mal die Nabelschnur um den Hals , mein FA hat es nicht gesehen.
Gott sei dank hatte ich mich aber damals für den KS entschieden nach 2 KS und habe nciht auf eine normale Geburt bestanden! ( wie es ja hier manch einer noch versuchen möchte)
Ich wäre unter der Geburt auch gerissen und mein Baby höchstwarscheinlich gestorben zu 80% also wir hätten keine Chance gehabt. ( wurde mir so gesagt)

Ich wünsche euch noch alles Gute #herzlich

Liebe Grüße Mama+4Kids#cool

Beitrag von 2008-04 22.02.11 - 11:00 Uhr

Genau aus diesem grund wird bei uns im Kh keine Einleitung gemacht wenn bereits ein Ks vorhanden war.

Ich selbst hatte 2001 ein Ks und hatte bei meiner geburt minimal wehen mittel bekommen, was auf geringste stufe gestellt wurde, ich braucht es weil die wehen schwächer wurden.

Alles gute #herzlich

Lg Antje

Beitrag von jiroca281075 24.03.12 - 18:02 Uhr

Hallo kanand hab gerade deine Geschichte gelesen die sehr ähnlich ist wie meine...kann man dich noch kontaktieren ???lg

Beitrag von cb1985 03.11.14 - 02:28 Uhr

Hallo,meine Geschichte ist auch ganz ähnlich.2010 ks und jetzt bei et + 4 einleitung durch gel 3 tage lang ohne erfolg und dann am 9. Tag wieder da ich auf einen ultraschall bestand,da der letzte 6 tage her war u dann festgestellt wurde das mein fruchtwasser Index nur noch bei 2,5ist.am 10.tag riss mir dann die gebährmutter ohne das die Ärzte es merkten.sie nahmen meine schmerzen nicht ernst.not ks wurde gemacht weil die herz töne langsam waren u erst nach dem Aufschneiden sahen sie die ruptur. Meine Tochter war bereits tot u wurde reanimiert. Abga Werte waren 0/2/5 und Ph 6,66. Sie erlitt einen Sauerstoff Mangel u wurde 3 tage der kältebettchen Therapie unterzogen. Nach 15 Tagen intensiv durften wir nachhause. wäre schön wenn ich mich hier mit jemandem austauschen könnte.
Lg