Spuckt sooo viel und nimmt nicht mehr richtig zu

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Beitrag von hella10 21.02.11 - 15:27 Uhr

Hallo!
Mein Zwerg (vier Monate) spuckt schon immer viel. Aber in letzter Zeit ist es mehr geworden. Er spuckt wirklich Unmengen, ständig, im Schwall. Ich ziehe ihn dauernd um, alles ist nass und stinkt. Vor einigen Wochen ist mal ein Bauchultraschall gemacht worden, da war wohl alles soweit ok (kann man per Ultraschall alles erkennen, was diagnostisch wichtig wäre?). Aber nun nimmt er nicht mehr entsprechend des Kurvenverlaufs zu. Deswegen muss ich jetzt regelmäßig zur KiA-Kontrolle.
Habe Ihr Erfahrungen mit Speikindern Sind sie wirklich Gedeihkinder?
Ich stille übrigens voll und will das auch noch lange beibehalten.
LG, Hella

Beitrag von thalia.81 21.02.11 - 15:30 Uhr

Mein Spuck-Paul nimmt auch nicht gut zu, also auch kein Gedeihkind. Allerdings nimmt er glaube ich nicht deswegen so schlecht zu. Denke vielmehr, dass das genetisch bedingt ist. Sein Papa und deren Mama sind beide stark untergewichtig und sind ebenfalls schlechte Esser.

Vor 3 Wochen waren wir bei einem osteopathischen Arzt. Der 3. Osteopath bei dem wir waren und seit diesem Termin spuckt Paul so gut wie gar nicht mehr. Wir schaffen teilweise sogar mit einem Oberteil den Tag ;-)
Er hat angeblich viel spannung auf Zwerchfell u Leber.

Seit gestern spuckt er allerdings wieder mehr, wenn es wieder richtig viel wird, mache ich einen neuen Termin.

Ggf. wäre das für euch auch mal einen Versuch wert?


LG
Thalia

Beitrag von hella10 21.02.11 - 15:36 Uhr

Danke für Deine Antwort.
Bei der Osteopathin waren wir auch schon, die hat ihn 60 Minuten untersucht und rein gar nichts finden können. Hm.
Mein Zwerg trinkt schon immer sehr viel und sehr lange. Ich habe noch immer Stillabstände von einer Stunde oder kürzer, auch nachts. Eigentlich dürfte er dann ja nicht plötzlich weniger zunehmen, oder?
LG, Hella

Beitrag von thalia.81 21.02.11 - 15:39 Uhr

hmmm, na dann scheint ja zumidnest alles in Ordnung zu sein.

Meine Hebamme meint, dass die Kleinen ja nicht immer so viel zulegen können wie direkt nach der Geburt und dass Stillkinder mehr so wellenförmig zunehmen, mal mehr, mal weniger, mal gar nichts.

Wiegst du täglich, oder woher weißt du wie viel er zunimmt?

Beitrag von hella10 21.02.11 - 15:47 Uhr

Nee, ich wiege ihn nicht täglich, ich habe gar keine Waage.
Er ist bei der KiÄ jetzt häufiger gewogen worden (U4, 2x Impfungen, Husten) und da stellte sie fest, dass er im Kurvenverlauf nun immer weiter nach unten rutscht. Aber wenn das bei Stillkinder ok ist, dann bin ich schon mal beruhigter.

Beitrag von thalia.81 21.02.11 - 17:02 Uhr

Wie viel wiegt er denn u was war sein Geburtsgewicht?

Paul liegt glaub sogar unter der Kurve. Nächste Woche haben wir U5 und ich habe schon Angst, dass der Arzt meckert :-(

Beitrag von hella10 21.02.11 - 18:26 Uhr

Lag Dein Paul denn von Beginn an unter der Kurve?
Mein Kleiner wog bei der Geburt 4kg. Nun (19 Wochen) wiegt er 7200g.
Ich habe eben mal selber in der Tabelle der WHO für gestillte Kinder geschaut. Aber auch dort weicht er von seinem eigenen Wachstumspfad ab.
Hat Dein Arzt denn noch irgendetwas zu Pauls Spuckerei und zum Gewicht gesagt?

Beitrag von schmusimaus81 21.02.11 - 15:50 Uhr

Hallo,

meine Große war auch so ein Speikind. Es ist schon anstrengend, wenn man das Kind nach dem Stillen zum Bäuerchen hoch nimmt und dann macht es hinter einem "klatsch" und da liegt dort eine große Milchpfütze. Vor allem, wenn man bei jemandem zu Besuch ist, ist das peinlich. Aber man kann ja eigentlich auch nichts dafür.

Bei meiner Großen war es so, dass das Spucken mit 6 Wochen sehr heftig war und sie dann auch mehrere Wochen immer so um die 3900 / 4000g gewogen hat. Sie nahm nicht zu. Meine Hebamme gab mir damals 2 Tipps. Entweder 1 Mahlzeit abpumpen und mit Schmelzflocken etwas andicken und es ihr dann im Fläschchen geben. Oder 1 Mahlzeit einfach PRE-Nahrung geben. Ich hatte meine Tochter auch voll gestillt, aber das mit dem Abpumpen und andicken fand ich dann doch etwas zu umständlich. Also habe ich Aptamil PRE-Nahrung besorgt und ihr 1x am Tag eine Stillmahlzeit durch ein Fläschchen ersetzt. Das war dann meist nachmittags, wenn ich unterwegs war. Und es hat geholfen. Gespuckt hat sie zwar immer noch viel, aber sie nahm endlich wieder zu.

Das Speien an sich hat bei uns bis ca. 1 1/2 Jahre angehalten. Es war dann zum Schluss natürlich nicht mehr so heftig. Ab dem Brei füttern wurde es weniger. Aber es war halt nicht weg. Ich habe dann auch festgestellt, dass das Speien am stärksten war, wenn sie gewachsen ist. Hatte also was mit Wachstumsschüben zu tun.

Heute ist meine Tochter mit ihren 6 Jahren fast die größte im Kindergarten und mit ihren 22kg auch kein Leichtgewicht (aber auch nicht dick). Speikinder entwickeln sich also doch auch ganz normal.

LG
Antje

Beitrag von hella10 21.02.11 - 15:58 Uhr

Auch Dir danke für die Antwort.
Es war ein richtiger Kampf, damit das Stillen klappt, ich würde mir das nicht nehmen lassen wollen. Deswegen habe ich vor Zufüttern und Co etwas Angst. Mein "Zwerg" kam schon mit 4kg zur Welt. Daher ist das Nichtzunehmen natürlich nur im Rahmen seiner Kurve auffällig. Ich glaube, er liegt noch immer etwas über der Norm. Eigentlich will ich das Alles auch gar nicht so an Kurven und Normen festmachen. Aber ich will auch auf keinen Fall etwas übersehen, falls es ihm wirklich nicht gut geht...

Beitrag von anni1610 21.02.11 - 16:14 Uhr

Oh Gott sei Dank bin ich nicht die Einzige... ich mache mich schon ganz verrückt, weil mein Paul auch soviel spuckt. In letzter Zeit sogar mehr. Auch er ist 4 Monate alt. Mein KiA meinte, das wäre bis zu einem gewissen Alter "normal". #gruebel

Tut mir Leid, dass hilft dir jetzt zwar nicht, aber du bist nicht die Einzige und das nimmt einen dann doch schon ein bisschen die Bedenken. #schein (wie mir jetzt grad auch)

LG
Anni mit Paul, heut schon 19 Wochen

Beitrag von thalia72 21.02.11 - 17:14 Uhr

Hi,
Justus war ein Megaspucker und auch ein Gedeihkind. Das wurde erst mit 10 Monaten besser. Die KiÄ fanden es nicht bedenklich, ich habe ihn voll gestillt bzw. später gab`s auch Brei.

vlg tina + justus 17.06.07 + joris 27.10.10

Beitrag von mondfluesterin 21.02.11 - 20:25 Uhr

Ich hatte auch so ein Spuckbaby. Heute ist er vier und immer noch ein dünnes Kerlchen. Wie groß ist er denn und wieviel wiegt er? Was nicht sein darf, ist, dass ein Baby mehrere Percentilen kreuzt. Rutscht er "nur" eine ab und bleibt dann auf dem Niveau, ist alles okay...