Die Jenaplan Schule Würzburg - Stellt sie eine gute Alternative da?

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Beitrag von heibo-12 24.02.11 - 21:05 Uhr

Jenaplan-Schule Würzburg
von heibo-12 - heute - 12:04h
Mein Brief bezieht sich auf einen Antwortbeitrag von Mamaß vom 27.01.11.in der Diskussion um eine Anfrage einer Mutter aus 2010 die JPS Würzburg betreffend.

Guten Morgen! Es mag sein, dass Kinder, die die Untergruppen der JPS Würzburg besuchen, sich dort noch wohlfühlen, liebe Mamaß - dennoch: Explizit diese JPS sollte sehr kritisch betrachtet werden!
Unsere Tochter besuchte 1 Jahr lang eine Mittelgruppe. Unbestritten ist, dass sie in diesem Zeitraum Selbstvertrauen gewann und damit wieder eine positive Einstellung zu sich und z.B. zum Lernen erhielt! Während des ersten ca. Dreivierteljahres herrschte dort unter Schulleitung und Lehrern eine vertrauensvolle Atmosphäre, damit war es möglich, sich positiv der Arbeit an dem Kind zu widmen.
Ich persönlich vermisste zwar ein der Reformpädagogik entsprechendes Bildungskonzept und deren Umsetzung, wie es die JPS Jena, die "Urschule" hier in Deutschland, in ihrer Internetseite vorstellt! Schließlich strebt Würzburg an, den Schülern neben dem Qualifizierten Haupt-schulabschluss auch die Mittlere Reife bis hin zur Fachhochschulreife anzubieten. Aber: Die Schule ist ja noch in der Entwicklung...
Viel Irritierender aber wurden - vornehmlich gegen Ende des zweiten Schulhalbjahres, Situationen, die "gelebte Demokratie" an der Schule betreffend. Elternmitarbeit wurde/wird zwar groß geschrieben, allerdings wurde innerhalb der Gremien mit Hinweis auf ein früher stattgefundenes aber nicht näher beschriebenes Ereignis z.B. davon abgeraten, sich mit Infos bspw. das Sommerfest betreffend, an die Presse zu wenden. Öffentlichkeitsarbeit wäre allein dem Träger vorbehalten! Hm?! Auch das Angebot einer Journalistin, sich als Fachfrau gerne auch gemeinsam mit dem Träger für eine positive Öffentlichkeitsarbeit einzusetzen, um die JPS Würzburg einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, wurde abgelehnt.
Die Atmosphäre hatte sich schleichend zu verändern begonnen, und es gab keinen konkreten Anhaltspunkt für das "Warum?". Auf dem zweiten öffentlichen Elternabend wurde z.B. die Frage nach der finanziellen Situation der Schule gestellt. Eigentlich schon in dem Moment der Fragestellung wurde klar, dass diese Frage nicht gestellt werden sollte. Erst nach einigem Zögern wurde sie lapidar mit den Worten, dass wir uns keine Sorgen zu machen brauchten, beantwortet.
Es gab noch andere Befremdlichkeiten wie das unerwartete und nicht kommentierte Ausscheiden von Mitarbeitern und die immer negativer werdende Kommunikation! Über mehrere Ecken hörte man davon, dass diese Veränderungen der Schulleitung zugeschrieben wurden - wobei ich mich auch heute noch gegen diesen Vorwurf ausspreche: Eine Schulleitung einer wie immer wieder betont wurde und wird - "im Aufbau befindlichen Schule" wie die JPS Würzburg, die neben der Schulleitung auch noch Unterrichten soll/muss, kann in einer solchen speziellen Situation nicht beide Aufgabenbereiche erfüllen, ohne das nicht neben der Qualität letztendlich auch das persönliche Engagement darunter leidet! Dazu fehlt es, so meine ich, ganz einfach noch an Routine.
Unter die Freude über eine zusätzliche Alternative zu den Regelschulen, über engagiert wirkende Eltern, Lehrer, Schulbegleiter, Sozialpädagogen, Schulleitung und nicht zuletzt auch Schüler, mischten sich vermehrt Fragen, die nur unbefriedigend beantwortet wurden bis hin zum Schneiden derjenigen, die anscheinend nicht (mehr) in das Konzept Jenaplan Würzburg zu passen schienen. Misstrauen, gegenseitige Vorurteile - sehr negative Stimmung. Wie schnell sich diese Stimmung auch auf die Schüler und deren Verhalten zueinander auswirkt, scheint sich, wie ich erfuhr, ganz besonders in den letzten Wochen gezeigt zu haben!

Wir überlegten lange und meldeten unsere Tochter schließlich ab. Heute besucht sie sehr zufrieden eine Regelschule und ist gute Schülerin. Die Schulleitung dieser Schule kümmert sich ebenfalls um die Kollegen und auch die Schüler. Es gibt auch dort gute und weniger gute Tage, aber es hält sich in Grenzen. Und es gibt für die Eltern eine Anlaufstelle, an die sie sich wenden können, wenn es vielleicht auch einmal weder mit der Lehrern noch mit der Schulleitung klappt: Das Schulamt.

Wohin aber können sich Eltern wenden, wenn es an der JPS Würzburg nicht mehr so richtig klappt? Das Schulamt gibt dazu folgende Information: Die beiden anderen Privatschulformen in Würzburg, Montessori und Walddorf, haben für Sorgen und Fragen der Eltern eine sog. Trägerverein als (interne) Anlaufstelle.
Die JPS Würzburg hat einen Träger, der sich aus einer Einzelperson ergibt. Meine Erfahrung aus jahrelanger Mitarbeit im Vorstand eines Kindergarten - Trägerverein - ist, dass es ausgesprochen sinnvoll und wichtig ist, dass mehrere Personen anfallende Prozesse erarbeiten, abstimmen und erst dann auch mitbestimmen. Demokratisch eben!

Es wurde bereits deutlich: Ich habe noch Verbindungen zu Eltern, deren Kinder auch in 2011 die JPS Würzburg besuchen. Eltern, die sich in den unterschiedlichen Gremien engagieren, die davon überzeugt sind, dass das Jenaplanschulen-Konzept ein gutes Konzept ist, wenn es als solches auch umgesetzt wird! Richtig, das kann es sein - siehe Internetauftritt der JPS Jena!!!
Nur: Sie erzählen für Würzburg auch von Kindern, die ihre Eltern darum bitten, sie einfach auf eine ganz normale Regelschule zu geben. Von Kindern, die sich gegenseitig moppen, denen schlecht morgens wird, weil sie zur Schule müssen. Ups? Ist das nicht eher der Tenor, der von den Regelschulen erwartet wird??? Von Lehrern und Mitarbeitern, die abermals während des Schuljahres die Schule verlassen. Auch von Menschen, denen Nahe gelegt wurde, dieses zu tun. Von ratlosen Eltern, die das Gefühl haben, nicht mehr ein noch aus zu wissen...! ...von Menschen, die Angst haben, wohl nicht nur um die Zukunft ihrer Kinder. Und über Menschen, die die Schule bereits verlassen haben, und von vielen, die das noch vorhaben...
Eine enorme Traurigkeit und auch Wut, Enttäuschung- das trifft in etwa die Situation - trotzdem wir schon lange nicht mehr auf der JPS Würzburg sind!
Nein, die JPS Würzburg kann ich in dieser Form nicht an interessierte Eltern weiter empfehlen - auch wenn die Kinder der Untergruppen vielleicht eine größere Chance haben, diesen enormen Streß der dort zwischen den Menschen besteht, nicht so zu spüren!

heibo-12



Beitrag von armella-12 26.02.11 - 19:22 Uhr

Wir haben zwei Kinder an der Jenaplan-Schule in Würzburg in versch. Gruppenstufen. Obwohl auch wir nicht alles gut finden, sind wir noch dabei. Unsere Kinder lernen gerne, sind neugierig auf vieles und haben gelernt, selbstständig zu arbeiten.
Jedes Kind auf der Jenaplan-Schule hat seine eigene Geschichte. Bei der Schulanfangsfeier sitzen immer die Eltern einer Stammgruppenstufe beieinander, während die Kinder in ihren Stammgruppenzimmern sind. Dabei wird erzählt, warum die Kinder auf dieser Schule sind. Meist gibt es in der Regelschule Probleme oder die Ängste. Auch heibo-12 schreibt, dass seine Tochter im betreffenden Schuljahr wieder eine positive Einstellung zum Lernen erhielt. Wenn dann die Probleme gelöst sind, dann geht es wieder zurück ins Regelschulsystem. Und erstaunlicherweise hört man immer wieder, dass die Schüler dort gut im Unterricht mitkommen. Also kann der Unterricht an der Jenaplan-Schule gar nicht so schlecht sein.
Die Probleme der Schulleitung werden jetzt mit externen Begleitern angegangen. Es ist zwar traurig, dass es soweit gekommen ist, aber ich bin zuversichtlich, dass die Schule auf einem guten Weg ist.

Beitrag von heibo-12 27.02.11 - 13:55 Uhr

Hallo armella-12!

... ich habe darüber gesprochen, dass es Probleme an der JPS Würzburg gibt, richtig! Und ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich diese Probleme durchaus nicht an der Schulleitung (möglichst sogar allein!) festgemacht!!!

War es nicht möglich, ersteinmal die betroffenen Personen (Schulleitung, alle Lehrer, Träger) an den großen Tisch zu holen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen? Eine Evaluation also!!

Oder fand eine Evaluation statt, und dann erst wurden diese Berater geholt? Sicherlich handelte es sich bei diesen um neutrale unabhängige Gutachter?!

Ja, wäre es in diesem Zusammenhang nicht eine Überlegung wert, genauer hinzuschauen? Werden da vielleicht Dinge, die (vermeintlich) schlecht laufen/schlecht gelaufen sind an ganz bestimmten Personen festgemacht?

Uns - und auch weiteren (betroffenen) Eltern, stellt/e sich jedenfalls die Frage: Kann an der JPS Würzburg reformpädagogische Pädagogik/Bildungspolitik überhaupt umgesetzt werden?

Warum z.B. unterrichten Pädagogen, die in der Schulleitung eingesetzt sind, gleichzeitig noch Schüler?

Sicher, dass gibt es auch an Regelschulen, z.B. Grundschulen, die mehr oder weniger routinierte Lernprogramme fahren. Aber genau so soll doch laut Peter Petersen nicht unterrichtet werden! Und da die Schule, wir wissen es: im Aufbau begriffen ist, sollte es gerade einer Schulleitung ermöglicht werden, notwendige Konzepte umsetzen zu können - sich vollkommen dieser Aufgabe der Schulleitung widmen zu können! Unterrichten sollten die Lehrer.

Als wir damals gegangen sind, sind außer uns glaube ich noch 3 oder 4 Eltern mit ihren Kindern gegangen. Nach unserer Information sind es bis- her wohl doppelt so viele - und noch deutlich mehr haben vor, die Schule zu verlassen!!! Und dabei handelt es sich bestimmt ebenfalls nicht lediglich um Eltern, die "nicht an die JPS gehören", weil sie im Grunde dem (Schul)Drill gar nicht so abgeneigt sind oder warum auch immer!

Die Situation war im vergangenen Jahr noch nicht so krass, wie sie sich heute darstellt, aber wir haben befürchtet, dass es vielleicht so kommen könnte... Wie dem auch sei: Hätten wir noch 1 Jahr gewartet, wäre eine Aufnahmeprüfung notwendig geworden - zumindest für den Besuch der höheren Schulen.

Für Kinder, die über 1 Jahr keine Regelschule mehr besucht haben, bedeutet das, wenn sie eine höhere Schule besuchen wollen: Aufnahmeprüfung Englisch, Mathe, Deutsch schriftlich/mündlich, Erdkunde, Biologie und Religion mündlich. Das laut Info Realschule Bayern.
Die Wirtschaftsschule Müller verlangt "nur" eine Aufnahmeprüfung in Deutsch und Mathe.

Es galt also abzuwägen. Und das haben wir getan, auch mit Blick auf die wirklich guten Ergebnisse den Qualifizierten Hauptschulabschluss betreffend. (Was mit Sicherheit auch einem fähigen Pädagogen und Menschen zu verdanken ist, der mit Herzblut in erster Linie für seine Schüler da ist, und mit den Kindern die das wünschten die vergangenen Osterferien dazu nutze, Stoff zu üben. Doch wie lange bleibt ein Lehrer, der bereits etliche Jahre pensioniert ist, den Schülern noch erhalten - auch in Bezug auf die interne Stimmung an der JPS Würzburg?!)

Niemand sollte übersehen: Da es in erster Linie um Schicksale von Kindern und deren ganz eigene persönlicher Zukunft geht - und sicherlich auch um Eltern, deren Engagement für diese Schule wirklich super ist. Aus dem Grund fühle mich dazu verpflichetet, auch über die Schattenseite der JPS Würzburg zu sprechen!

Denn:

Eine Schule ist so gut, und kann notwendige Prozesse demokratisch so gut umsetzen, wie sie geleitet

aber auch getragen wird!!!


Unser Kind bekam übrigens noch während der JPS Würzburg-Zeit Nachhilfe in 2 Hauptfächern. Ich weiß von einem anderen Kind, dass über ein halbes Jahr Nachhilfe bekam. So hat es dann die Aufnahmeprüfung an eine Wirtschaftsschule geschafft.
Außerdem wurde es freiwillig ein Jahr zurückgestuft, wie auch ein anderes Kind, dass mit uns die Schule verließ. Denn zwar war der Englischunter- richt an der JPS gut, aber zeitlich versetzt: D.h. Kinder der 6. Kl. lernten Englisch der 5. Klasse. (Anmerkung: In den Hauptfächern werden die Kinder nicht nach Stammgruppen, sondern nach Klassenzugehörigkeit unterrichtet).

Einen schönen Sonntag wünscht HeiBo-12

Beitrag von gegensoziopathen 15.04.11 - 17:22 Uhr

Hallo Heibo,

mit erschrecken stelle ich immer mehr fest, dass genau die letzten Zeilen in deinem Kommentar richtig sind - das Konzept Jenaplan ist von Grundgedanken her sehr gut - aber in Wuerzburg - fast nicht - wieder zu erkennen.

Ich habe noch Kinder in dieser "EINRICHTUNG" - leider kann ich das nur noch so bezeichnen - unseren Kindern geht es dort noch gut - was ich von anderen nicht behaupten kann. Die Paedagogen sind teilweise sehr engagiert und versuchen im Rahmen der ihnen gegebenen Moeglichkeiten alles zu tun, dass es den Kindern weder an Bildung noch an individueller Foerderung mangelt.

Meine persoenliche Meinung ist, dass ein Traeger immer den Dialog suchen muss, um die entstehenden Konflikte auszudiskutieren. Der Dialog ist die einzige Moeglichkeit Reformpaedagogische Konzepte erfolgreich voranzutreiben. Ich sehe diesen Dialog nicht mehr.

Man hat sich von der ehemaligen Schulleitung "getrennt" ohne offizielle Verabschiedung unter mitwirken des Traegers.

Was fuer ein Armutszeugnis.

Zumindest konnte der Leiter des Staatlichen Schulamtes Wuerzburg ein klares Bild davon gewinnen, dass das Miteinander von Schuelern, Eltern, Paedagogen und vorallem dem Elternbeirat aktiv gelebt wird und positiv fuer die noch existierende Schulgemeinschaft ist, auch wenn die Verabschiedung nicht einmal auf dem Schulgelaende stattfinden konnte.
Es war eine sehr bewegende Feier - bei der die positive arbeit der ehemaligen Schulleitung von allen Seiten gewuerdigt wurde.

Ich kann nur fuer mich sprechen - meine subjektiven Gedanken formulieren - ich suche nach alternativen - zeitnah - klar, damit spielt man dem Autokraten in die Haende, da so nicht mehr kontrovers Diskutiert wird. Das geht solange weiter bis am Ende des Tages kein Dialog mehr existiert und die dann neu entstandene Gemeinschaft ohne "disonanzen" nach dem "Wohl und Weh" des Fuehrers existieren kann.

Ich denke die weitere Zukunft dieser Einrichtung wird nur die Zeit zeigen koennen.

Gruss aus dem Off

Beitrag von mama8 03.05.11 - 11:48 Uhr

Hallo!

Ich weiss nur, dass es mich ziemlich nervt, dass einige Eltern nichts anderes zu tun haben als in der Öffentlichkeit über diese Schule zu sprechen.

Habt Ihr eigentlich Langeweile? Hört doch bitte einfach auf mit dem Quatsch.

Wer mit der Schule nicht zufrieden ist kann doch einfach gehen - aber bitte dann mit gutem Stil und ohne die Verbleibenden endlos zu beschäftigen und den Ruf einer Schule zu diskreditieren.

Meinem Kind geht es gut in dieser Schule. Ich bin extrem froh, dass wir dort untergekommen sind. Und ich werden jedem, der mich fragt, empfehlen, sein Kind dort anzumelden.

Viele Grüsse,
Mama8

Beitrag von giladieu 03.05.11 - 13:14 Uhr

Liebe Forumsteilnehmer,

ich glaube keine/r von uns will hier die Jenaplan Schule schlecht machen. Viele sind schon einige Zeit an dieser Schule und engagieren sich sehr für den Erhalt und weiteren Ausbau dieser Schule (soweit dies überhaupt machbar ist).

Wir haben unsere Kinder in dieser Schule und waren damals sehr froh, dass wir einen Platz bekommen haben. Aus heutiger Sicht wären wir aber sehr dankbar gewesen, wenn uns die Möglichkeit gegeben worden wäre, auch einmal hinter die Fassade blicken zu dürfen.

Liebe Mama8 ich verstehe durchaus, dass sich ihr Kind in der Unterstufe sehr wohl fühlt. Hier sind zwei sehr nette Lehrerinnen, die dafür sorgen, dass die Kinder sehr behütet und liebevoll unterrichtet werden.

Leider sieht es in den Ober- und Mittelgruppen doch etwas anders auch. Auch hier sind wirklich sehr nette Lehrer. Allerdings sind die Kinder hier doch schon in einem Alter, in dem sie mehr sehen, als nur die eigene Klasse.

Für uns und unsere Kinder ist es durchaus befremdlich, wenn Schulpersonal häufig unter Tränen durch das Schulhaus läuft. Sowohl meine Kinder als auch ich können hier von etlichen Vorfällen berichten, in denen uns Lehrer und sonstige Mitarbeiter weinend begegnet sind.

Eine Mittelgruppe hat in diesem Schuljahr jetzt die 4. Klassenlehrerin, was weder lerntechnisch sinnvoll ist, noch fördernd für das Klassenklima. Ein Vater, der seit Anbeginn der Schule dabei ist, hat mir letzthin berichtet, dass sein Kind jetzt den 9. Klassenlehrer in 5 Schuljahren hat und dass es ihm bzw. ihnen allen jetzt reicht.

Im Laufe dieses Schuljahres haben bereits 18 Kinder diese Schule verlassen und es werden noch mindestens 20 bis 30 weitere Kinder gehen, wovon Mittel- und Obergruppen mehr betroffen sind als die Untergruppen. Dies sorgt definitiv nicht für gute Stimmung unter den Kindern. Hier herrschen extreme Ängste, die Freunde zu verlieren. In den oberen Gruppen äußerst sich dies durch Gewalt und Mopping. Wir haben zwar einen wunderbaren Sozialpädagogen an der Schule, der diesen Problemen entgegenwirkt. Aber dies kann nur funktioniren, wenn es auch von oben her stimmt.

Wir sind alle vom Schulvertrag her zur Zusammenarbeit verpflichtet, was wir und viele liebe, intelligente und in jeder Hinsicht engagierte Eltern hier auch tun. Wir alle geben das, worin wir stark und gut sind. Die einen betreuen die Homepage, andere putzen das ganze Schulhaus und einige Frauen bilden ein wunderebares Organisationsteam, ohne deren Engagement so manches Fest nicht gelungen wäre. Sollten unsere Aktivitäten mal über dieses hinausgehen und wir auch denken, die Schulentwicklung fördern wollen oder gar manch eine Entscheidung kritisch hinterfragen, werden wir schnell mündlich abgemahnt und in unsere Schranken verwiesen.

Ich bin der Meinung, dass zu einer reformpädagogischen Schule für alle auch dazugehört, dass ich meine Meinung auch einmal frei äußern kann und darf. Wenn von mir nur erwartet wird, dass ich die Augen zumache und ab und an mal einen Kuchen backe, dann kann ich auch auf eine Regelschule gehen.

Und jetzt die Aussage zu treffen, dass wir nicht an diese Schule passen, wäre auch ziemlich befremdlich. Denn wenn wir und viele andere auch nicht an eine Schule für alle (so der Slogan der JPS) passen, wo passen wir dann hin?

Wir haben derzeit kriegsähnlich Zustände an dieser Schule, die mich am Fortbestand wirklich zweifeln lassen. Eltern, die kämpfen und an das Jenaplan-System glauben, werden gemobbt und man versucht, sie los zu werden, der Träger verkehrt nur noch schriftlich mit dem Elternbeirat, einige wenige kochen ein dubioses Süppchen etc. Allerdings vergisst man, dass nur die Kämpfer (und die sind vielleicht manchmal auch laut und unbequem) eine Gesellschaft weiterbringen und nicht die, die tatenlos allem Tun, sei es noch so nutzlos, schweigend zusehen.

Hier wird nichts getan, um Eltern, die unsicher sind und zweifeln, die Ängste haben, dass es hier keinen guten Abschluss für ihr Kind gibt und dies auch äußern, zu beruhigen und ihnen die Zuversicht zu geben, dass ihr Kind auf einer guten Schule ist, in der es die Aussicht auf einen ordentlich Schulabschluss hat. Denn hier herrscht leider das schon mehrfach von Schulseiten ausgesprochene Motto: "Es ist um keinen Schade, der geht!" - Irgendwie traurig!

Liebe Grüße

Giladieu

Beitrag von mama8 03.05.11 - 14:42 Uhr

Hallo!

Dafür dass Du die Schule nicht schlechtreden möchtest hast Du aber schon wieder ganz schön viel im Internet geschrieben.

Nochmal: Wenn Du unzufrieden bist: Wechsel einfach die Schule.

Aber in gutem Stil.

Mama8

Beitrag von giladieu 03.05.11 - 18:26 Uhr

Liebe Mama8,

es geht hier nicht um schlechtreden und darum zu sagen, geh doch, wenn du nicht zufrieden bist. Das ist definitv eine Milchmädchenansicht.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass Sie mir jetzt sagen, warum diese Schule super ist, aus welchem Grund, alle diejenigen, die diese Kommentare hier lesen, an unserer Schule bleiben sollen.

Wir und ganz viele andere Eltern auch suchen hier seit ca. einem halben Jahr nach Antworten auf unsere Fragen. Diese wurden uns weder von unseren Lehrern noch von unserem Schulträger "schulintern" beantwortet. Also bleibt uns doch nur noch ein Forum. Man kann doch nicht immer nur wegsehen! Es geht hier nicht um ein Restaurant, in dem das Essen schlecht ist. Es geht hier um eine Schule, in die wir unser Bestes gegeben haben, nämlich unsere Kinder.

Es wäre super, wenn Sie uns alle diese Fragen beantworten könnten. Vielleicht könnte man so einige Eltern, die derzeit überlegen zu gehen, dazu bewegen, zu bleiben.

Wie erklären Sie Eltern, dass soviele Kinder am Ende des Schuljahres abgehen werden, dass einige Lehrer gegangen sind, dass unsere Schulleitung und das "Herz" unserer Küche mitten im Jahr diese Schule verlassen haben?

Was antworten Sie einer Mutter, die total verzweifelt ist, weil ihre Klassenlehrerin am Ende des Schuljahres die Schule verlässt?

Was sagen Sie den Eltern, denen bei der Einschulung gesagt wurde, dass sich diese Schule in Richtung Fachabitur oder zumindest Mittlere Reife entwickelt und die von einer Obergruppenstufe erfahren haben, dass von den diesjährigen Quali-Abgängern keiner die M-Klasse besuchen will? Was soll diese Mutter mit ihrem Mittelgruppenkind machen?

Was antworten Sie den Eltern, die Ihren Klassenlehrer gefragt haben, ob er ihnen die Angst nehmen kann und dessen Antwort war, dass er das auch nicht könnte?

Was antworten Sie den Eltern, die auf einem Elternabend erfahren haben, dass sich an dieser Schule einiges ändern wird und sich nicht mehr jeder hier wohl fühlen wird?

Was sagen Sie den Eltern, deren Klassenlehrer offen sagt, dass er nicht weiß, wie weit er den derzeit eingeschlagenen Weg mitgehen wird?

Was sagen Sie den Eltern, die auf einem Elternabend von einem Vater zu hören bekamen, dass es auf der Schule - wie gesagt einer Schule für alle - zuviele Eltern und Kinder gibt, die hier nicht hingehören und dass er dafür sorgen werde, dass diese die Schule verlassen?

Was sagen Sie den Eltern, die fragen, warum der Träger seine Streitigkeiten öffentlich austragen muss uns sie da mit einbezogen werden?

Was antworten Sie auf die Fragen, warum der Träger nur noch schriftlich mit dem Elternbeirat verkehrt?

Was sagen sie dem Vater, der seinen Klassenlehrer gefragt hat, warum hier keiner was gegen die vielen Abgänge unternimmt und zur Antwort bekam, dass die Schule gesund geschrumpft werden soll?

Und und und ...

Es geht hier darum, bei vielen Eltern Zweifel auszuräumen und dafür zu sorgen, dass sie bleiben und nicht darum eine Schule zu zerlegen, an deren System, nämlich das Jenaplan-System, viele glauben. Und wenn diese Schule scheitert, dann nicht an einem Forum, in dem ja auch Sie die Möglichkeiten haben, alles Positive zu erläutern und uns wieder den Glauben an diese Schule zurück geben können, sondern diese Schule zerlegt sich von innen raus und dass innerhalb kürzester Zeit.

Liebe Grüß

giladieu

Beitrag von fortuna911 03.05.11 - 21:28 Uhr

Hallo Mama8,

wenn ich Ihre Beiträge lese, bin ich ehrlich gesagt sprachlos.
Auch ich bin Mutter an o.g. Schule und meinem Kind in der Untergruppe geht es gut. Aber dennoch kann ich micht nicht vor dem Wissen verstecken, dass es Kinder im Umfeld gibt, die hier tatsächlich leiden. Und auch ich habe Bedenken, ob mein Kind bis zum Ende der Schulzeit hier bleiben kann. Was mich am meisten erschreckt, ist das hier sehr wohl bekannt ist, dass es Kinder gibt, die sich nicht wohlfühlen. Lehrer aber angehalten werden, bloß nicht zuviel Bindung zu den Kindern und Eltern aufzubauen. Und sich vor allem nicht auf Gespräche mit Eltern diesbezüglich einzulassen. Lehrer somit in eine Position gedrängt werden, die sie eigentlich selbst gar nicht wollen. In einer reformpädagogischen Schule? Schule für Alle? Wo eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule fast schon Verpflichtung sein soll? Verstehe ich nicht. Was ich aber noch viel schlimmer finde, sind solche Aussagen wie von Ihnen: "die Leute nerven, vor lauter Langeweile, das ist doch Quatsch". Wenn jemand so über Kinder spricht, die in seiner näheren Umgebung sich tag für tag durch den Schulalltag quälen, muss ich Ihnen sagen, Ihre Aussagen machen mich sprach- und fassungslos. Das ist wie wenn man bemerkt wenn jemand auf der Strasse verprügelt wird: wegschauen und tun als hätte man nichts gemerkt.... das ist absolut traurig und menschenunwürdig. Statt solche Sprüche zu klopfen, sollten Sie vielleicht mal genauer schauen, was los ist.
Es gibt an dieser Schule seit Jahren wechselnde Elternbeiräte, die sich immer wieder für das Wohlergehen dieser Kinder (oft nicht mal ihrer eigenen) einsetzen. Und nun zeigen einige mit ausgestrecktem Finger auf die, die helfen wollen und diese werden nun als "Kampftruppe, Stänker, Aufmischer, faule Äpfel" bezeichnet. Das treibt mir wirklich die Tränen in die Augen. Da schreit jemand um Hilfe, es kommt jemand und will helfen und es stellt sich jemand dazwischen nach dem Motto "wenn du hilfst, mach ich dich fertig". Das kann doch nicht wahr sein.
Wenn man sich den Pausenhof anschaut, wie trostlos und langweilig für Kinder dieser gestaltet ist. Und dann zu Ohren bekommt, es werden tausende Euros für Whiteboards investiert (die eigentlich keiner will), dann sieht man doch schon, dass hier das Kindeswohl nicht an erster Stelle steht. Sondern wohl eher Prestige und Macht.
Schaut nicht weg, kommt zusammen und helft, diese Schule voranzutreiben. Nicht für einen, sondern für Alle.

Beitrag von neue5 05.05.11 - 22:42 Uhr

hallo miteinander!

Bitter finde ich:

Ich habe meine Tochter für die erste Klasse angemeldet.
Jetzt werde ich mehrmals wöchentlich (seit ein paar Wochen) von irgendwelchen Eltern angesprochen, die jemanden kennen, der sein Kind von dieser Schule genommen hat, es gibt Gerüchte, aber eigentlich weiß keiner im Ort genau, warum. Ich soll mir das überlegen... usw.

Und ich kann diesen Leuten nicht mal antworten.

Ich bin nicht sooo naiv, ich weiß, dass ich mich schon grundsätzlich mit dieser jungen und "alternativen" Schule "auf ein Abenteuer einlasse". Ich habe auch keine Angst vor Problemen oder Diskussionen. Aber ich gehöre bald zu den Jenaplan-Eltern und muss mich von Leuten dumm anquatschen lassen, die von Grund auf nur das Regelschulsystem in Betracht ziehen und "Anderes" verachten und jetzt offensichtlich etwas in der Hand haben, ich kann nicht antworten und weiß nicht einmal, worum es geht.

Über Umwege bin ich heute an einige Schreiben geraten (Anhang Elternbrief, Verteiler vom 2.5.), die mir etwas (!) Einblick erlauben.

Wenn es da also Dinge gibt, die auch gerade für die Neuen wichtig sind, sollte man die auch irgendwie einbeziehen.
So ein Start ist wirklich schade. Ich möchte optimistisch bleiben und auf eine gute zeit hoffen.

;-)



Beitrag von olivia06 13.05.11 - 00:13 Uhr

Liebe neue5,

bleib ruhig optimistisch: meine Kinder an der Jenaplan Schule Würzburg anzumelden war sicher eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Das gilt unverändert bis heute und glaub mir: mit dieser Meinung stehe auch ich nicht allein...
In diesem Sinne auf jeden Fall erstmal ein herzliches Willkommen in unserer Schulgemeinschaft!!!!!!

Für alle:
Am 16.07. ist Sommerfest an der Jenaplan Schule. Auch am 28.05. bietet sich im Rahmen des diesjährigen Mozartfestes eine Gelegenheit, die Schule, ihre Schüler und Lehrer hautnah persönlich kennen zu lernen.

Dies hat den ungemeinen Vorteil, dass man bei beiden Gelegenheiten die Kinder selbst erleben und zu Ihrer Meinung befragen kann und Kinder einem nunmal (bis zu einem gewissen Alter ;-)... ) absolut unverfälscht und unverblümt die Wahrheit um die Ohren klatschen. Dies ist sicher viel aufschlussreicher und authentischer als so mancher Schlagabtausch hier...

Grüßle und bis bald!!!
Olivia06


Beitrag von singvogelflugfrei 15.05.11 - 11:16 Uhr

Für das Schreiben v. 2.5.11 an die Eltern der Jenaplan-Schule bedanke ich mich bei dem Verfasser.Hat er doch die grundlegenden Probleme erkannt und beim Namen genannt.Hauptproblem ist der Träger.Bezeichnend der Umgang mit dem Elternbeirat-keine Diskussion wird erwünscht.
Es muß doch irgendwie möglich sein,den Träger zu überzegen,dass die Schule anders geführt werden muß.Die Schule geht sonst zu grunde.
Ich habe mein Kind an diese reformpädagogische Schule angemeldet mit der Erwartung,dass auch die äußeren Rahmenbedingungen stimmen.Auch ich werde mitlerweile von Bekannten angesprochen was dort eigentlich los ist.Erschrocken war ich bei einer Frage dahingehend,ob die Schule von einer Sekte getragen würde.
Wir dürfen uns in keiner Art und Weise weder vom Träger noch von einer Gruppevon Eltern mundtot machen lassen.Den Kopf in den Sand stecken und Probleme zu deckeln(was viel zu lange gemacht worden ist) mit der begründung,das könnte ja an die Öffentlichkeit gehen hieße nichts sehen,hören und nichts sagen wollen.
Wie kann man sein Kind an einer Schule belassen,die mit solch einem unmöglichen Verhalten geführt wird?
Wie in diesem Diskussionsforum von einer Mutter "empfohlen" wurde: "Dann nimm doch dein Kind von der Schule" - zeigt die Intolleranz gegenüber Andersdenkenden.Welches Gedankengut weht denn mitlerweile durch diese Schule?Die Schule so zu belassen wie sie sich z.Zt. darstellt kann nicht mehr verantwortet werden.
Daher mein Vorschlag:Der Träger soll sichauf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren und die pädagogische Führung der Schulleitung überlassen.Das beinhaltet auch nicht ständig in der Schulleitung zu sitzen und in sämtliche Abläufe nach eigenem Ermessen einzugreifen.

Beitrag von jemandanders 27.05.11 - 10:50 Uhr

Hallo liebe Diskussionsteilnehmer,

ich bin sehr froh, dass ich im Netz dieses Forum entdeckt habe. Meine Frau und ich sind schon länger auf der Suche nach einer geeigneten Schule für unseren Sohn.
Da es in Würzburg nur wenige Alternativen zur Schule mit "staatlichem System" gibt und für uns die Waldorf-Pädagogik etwas zu weltfremd bzw. die Montessori-Pädagogik unserem Sohn wahrscheinlich etwas zu unverbindlich ist, kamen wir unweigerlich auf die Jenaplanschule. Das Konzept hörte sich sehr vielversprechend an und so informierten wir uns weiter.
Was wir aber erfuhren und auch hier erfahren ließ/lässt uns doch etwas stutzig werden. Wir haben das Gefühl ganz Würzburg ist voll mit unzufriedenen ehemaligen, aber auch aktuellen Jenaplan-Eltern bzw. -schülern!
Als wir die Schule einmal persönlich besuchten um Infomaterial zu besorgen und das Sekretariat (trotz Öffnungszeit laut Türschild) geschlossen hatte, sagte uns eine Gruppe Schüler, dass das Sekretariat schon seit mehreren Wochen nicht besetzt sei und nur ab und zu jemand da wäre.
Dann erfuhren wir hier, dass es auch keine Schulleitung mehr gibt, Lehrer weinen und es Schülern nicht gut geht.

Wir haben also weiter recherchiert und folgende Fragen:

Stimmt es, dass das Sekretariat an der Schule schon seit längerem nicht besetzt ist? Und wenn ja, warum? (Immerhin ist es ja auch eine Ganztags-Schule)

Stimmt es, dass die Schulleitung gegangen ist und es noch keinen Ersatz gibt? (Auf der Homepage ist das sehr verwirrend: bei den Bildern wird noch eine Schulleiterin benannt, aber unter der Rubrik Schulleitung findet sich der Name des Stellvertreters und des Geschäftsführers)

Stimmt es, dass der Geschäftsführer (und scheinbar jetzige Schulleitung) auch noch weitere Projekte im Raum Würzburg hat? Und wenn ja wie macht er das? (Internetrecherche kann vieles ;)

Stimmt es, dass es Lehrern nicht gut geht? Und wenn ja, warum? Und: kann es Schülern dann gut gehen?

Stimmt es, dass kritische Eltern/Meinungen nicht willkommen sind und nicht als Chance des "gemeinsamen Erarbeitens" gesehen werden? Ist man an der Schule denn keine Gemeinschaft, wie es in den Flyern etc. angekündigt wird? (Ich finde die Bemerkung von Eltern hier ja sehr erschreckend: "Wem das alles so nicht passt kann ja gehen!" Ohne versucht zu haben das Irritierende anzusprechen oder gar zu verändern?)

Stimmt es, dass bereits viele Schüler bzw. deren Eltern gekündigt haben? Und wenn ja, warum? Gibt es keine Möglichkeit Differenzen anders zu regeln als zu gehen? @ mama8 Oder gehen zu müssen? (Schließlich ist es eine reformpädagogische Schule)

Wir haben sicherlich noch mehr Fragen auf dem Herzen, wollen aber auch nicht überstrapazieren und gleich "unangenehm" auffallen. ;-)
Letztendlich suchen wir ja nur für unseren Sohn eine liebevolle, anregende und vertrauenswürdige Schul-Umgebung.
Vielleicht kann uns also jemand hier unsere Fragen beantworten und unsere (aufkeimenden) Zweifel beseitigen.

Vielen Dank und viele Grüße! #winke

Beitrag von hakia 28.05.11 - 13:33 Uhr

Hallo jemandanders,
habe deine Fragestellungen v. 27.5. gelesen.Dass du stutzig geworden bist,erstaunt mich nicht.So viele Eltern melden im Moment ihre Kinder ab.(bestimmt ca. 40)
Seitdem die Schulleiterin(die sehr gut war) gegangen ist bzw. wurde ? geht es in dem Sekretariat sehr holprig zu.Mitlerweile hat dort die 3. Sekretärin gekündigt oder es wurde ihr gekündigt.(Wie immer an dieser Schule eine geheime Kommandosache!!)
Die Schulleitungsstelle ist neu ausgeschrieben.Aber wer wird sich eine solche Stelle an dieser Schule an tun???
Der Träger erscheint auf der Homepage als Schulleitung.Herr B. ist aber kein Lehrer - darf er das überhaupt ???
Dass es den Lehrern nicht gut geht und insgesamt an der Schule eine schlechte Stimmung ist kann ich durch Gespräche mit verschiedenen Pädagogen nur bestätigen.
Kritische Äußerungen gegenüber dem Träger können wenn man Pech hat zur Kündigung des Schulvertrages führen.Es ist einfach schrecklich!!!!!!!
Deine Zweifel sind also wirklich berechtigt.Die JP Schule erfüllt meiner Meinung nach nicht die Kriterien einer reformpädagogischen Schule.
Zu autoritär , zu undemokratisch , zu unsicher.
Wer weiß wie lange diese Schule bei diesen vielen Abmeldungen noch bestehen kann.Wir werden uns auch nach einer anderen Schule umsehen.

Gruß hakia

Beitrag von jemandanders 28.05.11 - 18:07 Uhr

Das klingt ja alles furchtbar! :-(
Danke für die Infos! Das mit dem Geschäftsführer, Träger, Schulleiter hat mich auch sehr gewundert - hat er doch neben all diesen Funktionen an der Schule ja auch noch andere Projekte laufen. Aber vielleicht ist das ja nur übergangsweise...
Dass so viele Schüler abgemeldet wurden ist ja wirklich abschreckend! Es sollen doch eh schon "nur" ca. 160 Schüler sein - das ist ja ein Viertel! Was sind denn die genauen Gründe dafür?
Gibt es denn noch mehr Meinungen da draußen?
Ich finde es ja schon bemerkenswert, dass sich in diesem Forum bisher fast nur Eltern geäußert haben, die nicht zufrieden mit der Schule sind bzw. sogar gehen oder gehen wollen.
Aber es gibt ja auch Eltern, die ihre Kinder noch auf der Schule haben - was ist mit ihnen? #gruebel
Auf neue Sichtweisen hofft/freut sich:
jemandanders

Beitrag von horstja-52 06.06.11 - 11:56 Uhr

Mein Sohn geht das 1. Jahr zur Schule und fühlt sich sichtlich wohl.

In den monatlichen Treffen der Eltern mit Pädagogen wird von allen Seiten bestätigt, dass es in der Stammgruppe für die ersten 3 Jahrgänge sehr gut bis ausgezeichnet läuft.

Wenn es überhaupt kritische Anmerkungen und Diskussionen gibt, sind diese über eher zukünftige und allgemein grundsätzliche Diskussionen, z. B. Weiterentwicklung der Schule, Funktionen des Trägers, allgemeine Demokratieverständnisse, etc.

Diese Diskussionen sind sicher im Rahmen einer allgemeinen Entwicklung notwendig, haben aber zunächst nicht keinen direkten Einfluss auf den Schulablauf und den Unterricht.

Es gibt von Seiten der Elternschaft keine Kritik, soweit sie das als fachfremde Gruppe beurteilen können, an den Lehrern und Pädagogen, die aus meiner Sicht (ebenfalls fachfremd) exzellente Arbeit leisten.

Wie an vielen anderen Schulen auch, und das kann ich als langjähriges Elternbeiratsmitglied an einem hiesigen Gymnasium ganz gut aus eigener Erfahrung berichten, sind das Hauptproblem an der Jenaplanschule im Moment die Eltern. Insbesondere wenn sie aus politisch taktischen Gründen ihre Kinder, denen es bislang an der Schule sehr gut geht, aus der Schule nehmen. Peter Petersen hat dieses Elternverhalten bereits in seinen Schriften gekennzeichnet und diese Form des Elternverhaltens ausführlich beschrieben. Wenn Kampfverhalten so weit geht, dass man das Wohl der eigenen Kinder aus den Augen verliert, dann ist es auch nicht verwunderlich, dass man sich nicht um fremde Kinder kümmert, und um das, was man für alle Kinder an der Schule mit seinem Verhalten anrichtet. Ich selbst bedaure diese Formen der Auseinandersetzung sehr und freue mich trotzdem auf eine Schule, die es schafft 20% mehr Lehrer vorzuhalten als öffentliche Schulen und Konzepte umzusetzen, das den Kindern Entwicklungsmöglichkeiten, Lehrangebote, Teilhabe am Schulleben, Wissensvermittlung und große Räume für Lebenserfahrung bietet und -das ist offensichtlich, und nicht nur bei meinem Kind so- den Kindern viel Freude und Spaß bereitet.



Dr. med. Dipl.-Psych. Horst Poimann

Da anonyme Medien manchmal leicht ungünstige Eindrücke vermitteln, stehe ich
gerne für Fragen unter 0931-41791-23 bereit.

Beitrag von singvogelflugfrei 08.06.11 - 17:26 Uhr

Sagen Sie mal Herr Dr. Poimann,

verstehen Sie die Problematik,die durch das Verhalten des Trägers - Herrn Bernegau- entstanden ist , nicht oder wollen Sie diese nicht verstehen ? Die von Ihnen so am Rande erwähnten grundsätzlichen Diskussionen sind eben genau die Fakten,ohne deren Klärung diese Schule sich nicht weiterentwickeln kann und wird.Sie Herr Dr. Poimann tragen durch Ihr schon als Niebelungentreue zu bezeichnendes Verhalten zum Niedergang dieser Schule bei.Bedingungsloses Festhalten an den Vorgaben von Herrn Bernegau zeigen mir die mitlerweile schon als hörig zu bezeichneten Abhängigkeiten die Sie diesem Mann gegenüber an den Tag legen.
Ich gestehe Ihnen zu,dass Sie das Wohl der Kinder im Auge haben.Das haben wir aber alle.Die Schule ist aber nur zu erhalten wenn der Träger ausgetauscht wird.Ich erspare mir hier die Gründe noch einmal aufzuzählen.
Ich glaube auch nicht,dass dies bei Ihnen noch einen Zweck hat.
Lesen Sie doch mal die Antworten auf Ihren Beitrag in der Mainpost. Diese sollten Ihnen zu denken geben.

Beitrag von jemandanders 27.05.11 - 11:21 Uhr

Hallo Olivia06,

jetzt muss ich doch nochmal fragen:

Warum sollte man an eurer Schule nur bzw. besser von Kindern bis zu einem gewissen Alter die unverfälschte und unverblümte Wahrheit erfahren können?
Das klingt ja gerade so, als ob Erwachsene bzw. "ältere Kinder" (und dann auch Eltern?) die Wahrheit -ob bewusst oder unbewusst- verfälschen würden! #kratz

Wir hoffen jedenfalls sehr, dass uns ALLE ein authentisches Bild vermitteln und somit bei unserer Entscheidung behilflich sein können.

Grüße und vielleicht bis bald!#winke

Beitrag von diedasdu 28.05.11 - 19:21 Uhr

Hallo an alle,

wir haben ein Kind in der Mittelgruppe (4.-6. Kl.) dem es dort sehr gut geht. Die Pädagogen habe ich als sehr engagiert erlebt und unser Kind, auch durch schlechte Regelschulenerfahrungen leicht angeknackst, ist an der Jenaplan-Schule wieder ausgeglichen und fröhlich geworden.
Ich bin daher, trotz der oben beschriebenen Probleme, pro Jenaplan-schule eingestellt.

Ich wollte die Sache mit den 4 Klassenlehrern in einem Schuljahr zurecht rücken. Die eigentliche Klassenleiterin konnte wegen der schweren Erkrankung ihres eigenen Kindes nicht unterrichten, deshalb ist für die Zeit von September bis Weihnachten eine Lehrerin eingesprungen, die selbst ein kleines Kind zuhaus hat und eigentlich nicht so viele Stunden arbeiten wollte. Der Wechsel war von Anfang an nach Weihnachten geplant. Als die eigentliche Lehrerin zurückkam, war sie aber hochschwanger. Daher wurde eine dritte Lehrerin in diese Gruppe geholt, die sich allerdings als untragbar erwies und nicht davor zurückschreckte, Kinder und Kollegen zu beleidigen. Klar ist es nicht gut, dass diese Person
eigestellt worden ist, aber an den meisten Regelschulen wäre sie vermutlich trotz ihres unpädagogischen Verhaltens weiterhin im Amt geblieben. Dass die Kinder dieses Schuljahr wirklich Pech hatten, lässt sich nicht bestreiten - aber das kommende Schuljahr wird hoffentlich ruhiger.

Wir haben uns übrigends auch einen Wechsel überlegt und zeitweise bat uns unser Kind sogar darum, aber nachdem es sich, bis auf die Panikmache wegen Schulschließung usw., an der Schule wohlfühlt, bleiben wir. Nicht wegen der "tollen" Leitung... aber wegen der großartigen Lehrer!


Beitrag von hakia 29.05.11 - 11:58 Uhr

Hallo, diedasdu
Grundsätzlich hast du auf den ersten Blick recht. Aber rechne einmal nach,wenn ein Schüler ca. 15oo Euro Einnahmen bringt, dann sind dies bei etwa 50 Schüler 75 000 Euro weniger.Das muß erst einmal verkraftet werden.
Das sind allerdings für uns nicht die Hauptsorgen.Es geht um den Geist der an dieser Schule herrscht - und ob man bereit ist- dies mit seiner eigenen Wertevorstellung von einer demokratischen und freien Gesellschaft - zu akzeptieren.Dies zu beantworten muß jeder für sich tun.Beispielhaft wäre hier zu erwähnen,dass es in unserer Deutschen Geschichte des Öfteren vorgekommen ist , sich zu einem System zu entscheiden (das nachweislich nicht in Ordnung war) nur weil es einem persönlich dort besser geht.
Die Lehrkräfte an der JPS machen den Umständen entsprechend eine gute Arbeit die natürlich wesentlich effektiver wäre wenn man sie lassen würde.
Die nachweislich schlechte Stimmung (hohe Anzahl von Abmeldungen) wirft natürlich die berechtigte Frage auf , wie verkraften die Lehrkräfte diesen Druck.Da ist natürlich volle Unterstützung seitens der noch verbleibenden Elternschaft angesagt und vor allem zu fordern.

Ich perönlich bleibe bei meiner Bewertung:Eine reformpädagogische Schule sieht anders aus.

Beitrag von kirschkernkissen21 30.05.11 - 11:47 Uhr

Hallo Hakia,

bzgl. Ihrer Meinung es sei "volle Unterstützung seitens der noch verbleibenden Elternschaft angesagt und vor allem zu fordern" muss ich teilweise widersprechen. Sicher haben Sie damit Recht, allerdings nicht an dieser Schule. Denn hier sollten Eltern die Finger davon lassen sich in den "Schulalltag einzumischen". Erst vor kurzem wurde Eltern der Schulplatz für ihre Kinder gekündigt, weil Unterstützung seitens der Eltern gar nicht gerne gesehen wird. Das ist leider eine Farce in den so schönen Flyern der Schule. Elternmitarbeit reduziert sich hier auf Kuchenbacken, Schulhaus putzen und Feste organisieren. Bitte sonst keine weitere Unterstützung anbieten, das gefährdet dann erst Recht das Wohl des Kindes... Man sollte sich bei dieser Schule bewusst sein, dass es hier nur eine Person gibt, die alles bestimmt und entscheidet und das MUSS akzeptiert werden, egal wie die Entscheidungen aussehen. Meist nicht zum Wohl der Schüler und Pädagogen, aber das interessiert kaum einen...
Hört sich sehr seltsam an, ist aber leider so.
Aus dieser Schule hätte wirklich etwas wunderbares werden können, aber niemals unter dieser Leitung.
Sonnige Grüsse.

Beitrag von kirschkernkissen21 30.05.11 - 11:37 Uhr

Hallo,

meines Erachtens wird hier viel zu viel mit Bildung herum experimentiert...hier kommt keine Kontinuität rein, ständig fängt man an das Rad wieder neu zu drehen. Hier kann kein hochwachsen stattfinden, weil man sich ständig neu erfindet und den Umständen anpassen muss.
Wie lange werden die großartigen Lehrer denn noch bleiben (können), wenn alle 2 Jahre 1/3 der Schüler geht (bzw. schreckt man ja mittlerweile nicht mal mehr davon zurück Kinder aus dieser Schule zu verweisen, weil sich deren Eltern um die Schule sorgen und helfen wollen). Dieses Jahr sind es bis zum heutigen Tag ca. 48 Abmeldungen an dieser Schule, vor 2 Jahren waren es über 50!! Ich denke, dass spricht Bände. "Gesund schrumpfen" nennt die Leitung das. Ich frage mich nur, wohin will man denn schrumpfen? Die Schule hat keinen guten Ruf in Würzburg, so viele Abmeldungen wie es ständig gibt, kommen keine Anmeldungen rein. Irgendwann sitzen dann also 20 Kinder und 5 Lehrer an dieser Schule und machen Reformpädagogik. Aha, dann aber sicher ohne die Vielzahl der großartigen Lehrer, die hier unter Angst, Druck und Erpressung versuchen den Alltag mit Kindern zu meistern und diesen etwas von menschlichen Werten näher bringen wollen....Liebe Mama8, Ihren Ratschlag "nehm´ doch dein Kind und geh´" nehmen hier wohl sehr viele wörtlich. Passen Sie mal lieber auf, dass Sie nicht irgendwann gegangen werden, weil Sie die letzte auf dem Schiff sind.... oder wie will man das dann finanzieren?
Schöne Woche noch.

Beitrag von olivia06 03.06.11 - 23:35 Uhr

Hallo Jemandanders,
tut mir leid wenn es etwas gedauert hat mit der Antwort, bin nicht so oft hier.

Tatsächlich ist es so, dass eine Handvoll Eltern um die ehemalige Schulleiterin Frau Kuster derzeit einen persönlichen Krieg gegen den Schulträger Herr Bernegau führen, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass er genervt hinschmeisst und sie dann die Schule übernehmen können.

Schon als Frau Kuster noch an der Schule war hat sie hinter dem Rücken ihres Chefs gegen ihn intrigiert, hat unter anderem Sitzungen außerhalb der Schule einberufen, um Eltern zu überreden, Herrn Bernegau die Schule abzukaufen. Das ging dann schief, weil die geschickten Eltern bei den Gesprächen schnell feststellten, dass Herr Bernegau gar nicht das Monster ist, als das er beständig dargestellt wird, sondern ein Schulleiter, mit dem man durchaus reden und Verbesserungsprojekte zum Wohle der Schule durchführen kann. Übrigens hat er das 1. Staatsexamen als Pädagoge. Ein Ergebnis dieser Gespräche war z.B., dass alle Bereiche der Schule einer Analyse durch eine Unternehmensberatung unterzogen wurden und auf Basis dieses Gutachtens nun Strukturen und Prozesse verbessert werden.

Frau Kuster hat sich entzogen und war natürlich passgenau zur Analyse ihres Bereiches wochenlang erkrankt, aber doch nicht so krank, dass sie nicht aus dem Hintergrund über Sammelmails an handverlesene Verteiler weiter das Verfahren und die Eltern, die es in Ihren Gesprächen mit Herrn Bernegau ins Leben gerufen hatten, torpedieren konnte. Die Eltern, die vom Elternbeirat her an den Gesprächen teilgenommen hatten, traten schließlich genervt zurück.

Als Frau Kuster schließlich die Schule verließ, gab es natürlich eine gemeinsame Erklärung von ihr und Herrn Bernegau, sowie eine Abmachung, das sonst keine weiteren öffentlichen Erklärungen abgegeben werden. Frau Kusters Sammelmails gingen aber weiter, Ihre Rede an ihrer Abschiedsfeier war mehr als nur grenzwertig, ihr Mann drückte selbst sechsjährigen Schülern vor dem Unterricht unkuvertierte "Stellungnahmen" gegen die Schule in die Hand, usw. Mittlerweile überlege ich mir, ob ich nicht einige meiner privaten Mails/Mitschriebe ans Arbeitsgericht leite, damit es sie wenigstens ihre Abfindung kostet, wenn sie meinen Kindern und den 140 weiteren Schülern, die auch nächstes Jahr noch gerne in diese Schule gehen würden, die Schule öffentlich kaputt macht.

Das schlimmste daran ist ja: die Kinder fühlen sich an der Schule echt wohl. Selbst die Kinder der Eltern, die gleichzeitig Stimmung machen und Herrn Bernegau ihren Willen aufdiktieren wollen.
Aber wie sagte neulich ein beliebter Lehrer: "Wir können die Kinder ja leider nicht vor ihren Eltern schützen!"

In diesem Sinne: schau Dir das Ganze doch besser selbst vor Ort mal an. Und glaub nicht alles, was hier in diesem Forum breitgewalzt wird...

Schönes Wochenende,
Olivia

Beitrag von kirschkernkissen21 04.06.11 - 11:06 Uhr

.... jeder Guru hat seine Anhänger... schade nur,
dass Sie wohl so feige sind und sich als
Pseudonym den Vornamen einer Mutter an der
Schule klauen müssen. Da sieht man doch deutlich die Erbärmlichkeit dieser Strukturen:
Hauptsache andere Leute in den Dreck ziehen
und falsche Tatsachen auf deren Rücken austragen
wollen.... das kann ja wohl nicht das sein, was
man seinen Kindern wünscht. Diese Schule geht
kaputt, weil man statt auf Kommunikation lieber
auf Konfrontation geht. Armes Deutschland.

Beitrag von pusda 04.06.11 - 19:08 Uhr

Hallo Kirschkernkissen21

Welche Mutter meinen Sie denn, kenne ich Sie?
Vieleicht geht das gesprochene Wort mit dem geschriebenen von Ihr nicht konform? Sie sagt Ihnen nur das was Sie von Ihr hören wollen und Ihre eigene Meinung schreibt Sie ganz offen hier.

Im Wesentlichen gibt Olivia 06 und mama8 unsere Meinung wieder.
Ich und mein Kind sind seit Jahren sehr zufrieden unsere Anregungen sind gern gesehen. Bewußt habe ich mich für diese Schule entschieden und das würde ich heute wieder tun. Mit Freude schaue ich zu wie sich das Kind entwickelt und was die Pädagogen für eine super Arbeit machen. Die Aktion im Ramen des Mozartfestes war einfach ein super Ding.
Danke Danke Danke
Gern bin ich bereit hier mehr zu tun da es Sinn macht, uns weiter bringt und am Ende immer den Kinder zu gute kommt.

Besonders froh bin ich das die Mehrheit entscheidet und nicht eine Handvoll Eltern mit abwägigen Vorstellungen!!!!!!!!!!!!










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