Zuckerbelastungstest sinnvoll?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von baerchenssun 25.02.11 - 08:55 Uhr

Hallöchen,

ich war am Mittwoch beim oGTT. Alle Werte sind super (3,76 mmol/l, 6,28 mmol/l, 5,08 mmol/l). Nun hat der Diabetologe allerdings in seinen Bericht an meine FÄ folgenden Satz geschrieben:

"... Wir haben insgesamt ja das Problem, dass dieser Challenge-Test - leider - noch empfohlen wird. Die internationale Meinung über die Praktizierung des oGTT ist darüber bereits hinweg gegangen. Die AOK hat deshalb in ihrem mit der KVS abgeschlossenen Vertrag dies bereits berücksichtigt, nicht aber andere Kassen. ..."

Für mich bedeutet das soviel, wie der Test ist nicht aussagefähig bzw. nicht sinnvoll? Müssen AOK-Versicherte diesen Test selbst bezahlen? Das würde nämlich erklären, warum mich in der ersten Schwangerschaft (da war ich noch AOK-versichert) keiner auf den Test ansprach.

Habt Ihr auch schonmal solche Meinungen darüber gehört?

LG, Sandra (27+1)

Beitrag von franceskehrberg 25.02.11 - 09:10 Uhr

Das ist ja interessant, in meinen beiden ersten SS musste ich auch immer diesen Test machen.
Ích werde meine FA dieses Mal auch drauf ansprechen.
Alles Gute.

Beitrag von sailorgirl 25.02.11 - 09:24 Uhr

Hallo,
ich hab den Test vorgestern machen lassen, alles in Ordnung.
Trotzdem find ichs total wichtig den Test zu machen, SS-Diabetes ist weder für dich noch fürs Kind gut, und man kanns leicht behandeln, wenn mans weiß!
LG Sailorgirl SSW 25

Beitrag von muehlie 25.02.11 - 09:33 Uhr

Ich glaube, das hast du irgendwie völlig missverstanden. Ich denke, mit dem "Challenge-Test" meint der Arzt den kurzen Suchtest. Bei dem erhält die Patientin auf nicht nüchternen Magen eine Lösung mit 50 g Glukose, und nach einer Stunde wird erstmalig der Blutzuckerwert gemessen. Dieser Test ist tatsächlich nicht sehr aussagefähig. Der einzige Test, der wirklich Sinn macht - darüber sind sich mittlerweile alle einig - ist der ausführliche oGTT, der aber bislang immer noch nicht von allen Krankenkassen bezahlt wird.

Beitrag von baerchenssun 25.02.11 - 09:52 Uhr

Achso, das macht natürlich Sinn. Hatte nämlich zuvor bei meiner FÄ den kleinen Test gemacht, bei dem der Wert nach einer Stunde auffällig war. Deswegen hat sie mich für den großen Test zum Diabetologen überwiesen.
Danke für die Aufklärung!

Beitrag von keksilein 25.02.11 - 09:39 Uhr

Hallo Sandra,
Ich bekam von meiner FA letztes mal auch ein Zettel zur info, die Assistentin meiner FA hat es empfohlen, da SSdiabetis sehr gefährlich werden kann für mutter wie auch kind und es nicht zwangsläufig anzeichen dafür geben soll. Ich bin gerade auch noch dabei mich zu entscheiden ob oder ob nicht. Die Krankenkassen (AOK) weigern sich noch den betrag zu übernehmen da die untersuchung noch nicht auf einer bestimmten liste steht. Der Bluttest (der zwei stunden dauert mit dem "leckeren" zucker) ist sehr sicher (laut Kinderkrankenpfleger). DIe Meinungen gehen auseinander die einen sagen ja aufjedenfall machen, die anderen sagen, wenn nimand in deiner Fam. diabetis hat und du selbst keine anzeichen d.h. kein zucker im urin, nicht unter- oder übergewichtig usw. dann muss es nicht unbedingt sein.

muss denke ich mal jeder selbst entscheiden, aber die Krankenkassen sind dabei es irgendwann zu übernehmen, liegt also nicht an der wissenschafltichen korrektheit sonder an bürokram.

lg keks