gibts da noch Hoffnung???? hcg steigt zu wenig

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von unipsycho 25.02.11 - 14:52 Uhr

Hallo!

Ich war am Mittwoch zur hcg-Konmtrolle, da lag der hcg-wert bei 947.
die Fruchthülle war 7,3mm klein.
Ich war da eigentlich bei ssw6+0

Heute wieder Kontrolle von hcg und der ist minimal gestiegen auf 973.
also vermutlich nicht intakte Schwangerschaft.

Mir wurde aber gesagt, ich solle weiter Utrogest nehmen und am Montag (kann ich nicht, geh also dienstag) zum FA gehen.

Ich versteh gar nicht warum. #kratz Mein Blut wurde doch untersucht um feststellen zu können ob die Schwangerschaft intakt ist. haben die doch gesagt. Und die haben auch gesagt, dass der wert um die 1900 liegen soll. Und das tut er ja nun überhaupt GAR nicht.
wozu also weiter utrogest???

riskier ich dann nicht, dass es zu einer ausschabung kommen muss??? Ich will nicht noch mal ausgeschabt werden. Ich hab die Narkose nicht gut vertragen, ich hab ne Nebenhölenentzündung und lauf Gefahr ne Lungenentzündung zu bekommen, wenn unter der Narkose Eiter in die Lunge läuft.

Ist doch eigentlich alles klar. Hcg zu wenig gestiegen -> diese Schwangerschaft ist nicht intakt.
Oder gibts da etwa noch Hoffung? Ist es das wirklich wert?
Ich hab ja durch das Utrogest auch ordentlich Schwangerschaftssymptome. Meine Brüste sind jetzt ne Nummer Größer, ich kann keine Schokolade essen, weil mir davon furchtbar übel wird und mein Geruchssinn kann sich mit dem eines Cocker-Spaniels messen - ich finde sogar, dass Leitungswasser stinkt! #aerger
Ich will keine Schwangerschaftssymptome mehr spüren, wenn ich nicht wirklich schwanger bin! Ich will das Utrogest nicht mehr nehmen, weil ich dieses DING raus haben will und so schnell wie möglich einen neuen Versuch starten möchte.
Ich trag das nicht wieder 4 wochen in mir und lass mich dann operieren. Das mach ich nicht noch mal mit!

Ich glaub, ich geh nicht noch mal zum Arzt, wenn ich in der FrühSS Blutungen habe #aerger
bringt doch nichts :-[

Beitrag von landaba 25.02.11 - 14:57 Uhr

SORRY aber mich schockiert deine Ausage gerade total#schockwie kann man denn so über sein Krümel reden auch wenn er nicht mehr leben sollte....es als Ding zu betitteln was du raushaben willst

ZITAT

"Ich will das Utrogest nicht mehr nehmen, weil ich dieses DING raus haben will und so schnell wie möglich einen neuen Versuch starten möchte. "


Achso ich denke nicht das die SS intakt ist aber die Hoffnung stirbt zuletzt#klee

Beitrag von unipsycho 25.02.11 - 15:10 Uhr

wieso ich das DING nicht beschimpfen soll??????

bist du schon mal wochenlang verarscht worden??? So richtig derbe???
Seit 3 Wochen geht das so!!!
Erst Schwangerschaftssymptome, dann Verdunstungslinie auf Schwangerschaftstest. Dann positiver Schwangerschaftstest, dann Blutungen, dann Verdacht auf Eileiterschwangerschaft, dann Bestätigung einer intrauterinen Schwangerschaft und jetzt dieses Hinhalten.

Hoffnung, Niederschlag, Hoffnung, Niederschlag, Hoffnung, Niederschlag.

Es ist kein Krümel! Es ist ein überflüssiges, sinnloses Ding! Das zweite übrigens! Das hat vielleicht menschliche Gene, aber mehr nicht. Ein Zellhaufen. Ein sinnloser, von der Evolution ausgesonderter, kleiner, nichtssagender Zellhaufen!

Ich wünsche mir NICHTS mehr, als ein Baby im Bauch! Und ich werde jetzt zum 2. mal derbe enttäuscht.

Und du bist geschockt, weil sich meine Aggressionen auf diesen PARASITEN in meinem Bauch richten #klatsch

Beitrag von puschel260991 25.02.11 - 16:09 Uhr

und solche leute werden mal mütter... einfach krass... was kann denn dieser "parasit" wie du ihn bezeichnest dafür das es vllt doch nicht geklappt ?? ich glaub das ES das letzte is was etwas dafür kann...
mag sein das du vllt viel durchgemacht hast aber das gibt dir noch lange nich das recht so über ein lebewesen zu reden !! denn auch wenn noch kein herzschlag da ist so hat es sich ja dennoch bis zu nem gewissen grad entwickelt... es ist größer geworden und das heißt ja das lebt/gelebt hat...
mit so ner einstellung krampfhaft schwanger werden find ich echt abartig... auch diese kleinen DINGER sind lebewesen und sollten auch wie solche behandelt werden !! aber du behandelst sie ehr wie wertlose gegenstände die erst dann wert für dich haben wenn sie genau das machen wie du es willst... oh man...

Beitrag von belebice 25.02.11 - 20:51 Uhr

#schock#schock#schock

DAs ist echt krass..., tschuldige und bei allem nötigen respekt..., das geht GARNICHT...

Abolut legitim, dass du wütend, schockiert, enttäuscht, und was weiß ich nicht noch alles, bist..., aber ich habe noch nie, nie, niemals jemanden so über sein Sternchen schreiben sehen/sprechen hören und bin echt zu tiefst schockiert, wie jemand so voller Hass sein kann. Das ist doch ein Teil von dir, ein Teil deines Lebens.

Puh, harte Kost

Beitrag von belebice 25.02.11 - 21:00 Uhr

Dennoch muß ich gestehn, deine grundsätzlichen Gedanken verstehen zu können und es tut mir sehr leid, dass du das evtl. jetzt nochmals durchleben musst#schmoll. Ich hatte im Oktober 2010 eine Fehlgeburt und habe mich bis z#wolkem letzten Monat NICHT getraut, mich mitsamt meines Mannes wieder ans Üben zu begeben, eben genau wegen dem, was dir jetzt vielleicht leider geschieht...

Ich drücke dir wirklich ganz arg fest Guten wendet

Lg BIanca#liebdrueck

Beitrag von belebice 25.02.11 - 21:01 Uhr

Ich drücke dir wirklich ganz arg fest Guten wendet

Ich drücke dir wirklich ganz arg dest die Daumen, dass sich doch noch alles zum Guten wendet, sollte es eigentlich heißen

Beitrag von unipsycho 26.02.11 - 08:14 Uhr

lieb von dir! hab erst jetzt deine Beiträge gelesen.

Ja, ich war gestern maßlos enttäuscht und schrecklich wütend.
ich kanns immer noch nicht glauben :-(

weißt du.. ich hab schwangerschaftssymptome, auch wenn sie jetzt weniger geworden sind, weil ich das letzte utrogest gestern morgen genommen habe, aber mein körper ist ja trotzdem schwanger.
es ist schwer zu glauben, dass die schwangerschaft vorbei ist, wo ich es doch eigentlich noch bin.
das macht mich auch so wütend... ich fühle mich so veralbert und hintergangen...

Beitrag von diekleene581 25.02.11 - 15:11 Uhr

mich schockiert diese aussage überhaupt nicht. das die SS nicht intakt zu sein scheint ist wohl klar. als ich damals erfahren haben das mein krümel nicht lebt und ich zur AS muss wollte ich dieses "ding" auch unbedingt raus haben. man empfindet diesen krümel in diesem moment irgendwie als fremdkörper und will das es weg ist.

ich kanns absolut verstehen #klee

Beitrag von muttidiezweite 25.02.11 - 15:07 Uhr

hallo,

wieso denkst du den nicht positiv???

nimm dass ut. weiter dass kann sich alles noch wenden,

mensch ich verstehe dich nicht wieso du so negativ bist???

alles gute

Beitrag von unipsycho 25.02.11 - 15:13 Uhr

genau das frag ich euch! GIBT es da noch Hoffnung???

Ich seh keine. Die haben gesagt der hcg-wert muss sich verdoppeln und das hat er nicht im entferntesten getan.

ich schwanke jetzt seit 3 wochen zwischen Hoffnung und Verzweifeln.
Ich bin mit den Nerven am Ende!
Ich befinde mich in einem 3Wochen anhaltendem Alptraum ich will endlich aufwachen!!!

Beitrag von ulli7979 25.02.11 - 15:13 Uhr

Hi! Solange du nichts anderes weißt, versuche positiv zu denken.
Habe inzwischen sooft gehört. dass erst irgendetwas für nicht intakt gehalten wurde und zum Schluss war doch alles in Ordnung.
Letztlich ist und bleibt doch jeder Körper verschieden.
Ich denke, manchmal fangen die FAs einfach zu früh an, auf Sachen aufmerksam zu machen, auch wenn es noch nicht eindeutig feststeht.
Natürlich ist es dann vielleicht ein sehr plötzliches Ende, aber was bringt es, wenn man sich mehrere Wochen mit Sorgen herumquält? Macht es den Abschied einfacher?
Andererseits kann ich da auch nicht mitreden. Mir fehlt die Erfahrung,
aber ich drücke dir die Daumen, dass alles gut verläuft!

Liebe Grüße
Ulli

Beitrag von unipsycho 25.02.11 - 15:24 Uhr

eben, ich will mich nciht mehr rumquälen.
Ich will mich nicht mehr verhalten müssen wie ne kranke. Darauf verzichten, meinen Sohn zu tragen, auf Sport verzichten, mich in der Arbeit zurücknehmen, Medikamente nehmen.

Danke fürs Daumen drücken - vielleicht hilfts ja was :-)

wenn ich nciht diese dumme blutung vor einer woche bekommen hätte, wär ich ja gar nicht zum FA gegangen, ich wollte erst in der 12.ssw hingehen, weil man ja, wie gesehen, so früh eh noch nichts erkennen kann.

Ich will gern alles für ein Kind tun, aber ich will diesen Aufwand nicht für ein totes Etwas in meinem Bauch betreiben.
Die im KH haben mein Blut kontrolliert um sagen zu können, ob die schwangerschaft intakt ist. Ich finde das Ergebnis eindeutig. Aber die Ärzte weigerten sich, eine Prognose auszusprechen.
und jetzt frage ich mich, ob es Frauen gibt, bei denen der hcg-wert auch nicht regelrecht gestiegen ist, die Schwangerschaft aber trotzdem intakt war.

Beitrag von astrida 25.02.11 - 15:14 Uhr

Ich bin auch einfach nur schockiert....

Auch wenn es echt hart ist was du durch machst, es gibt schlimmeres.

Du bezeichnest ein potenzielles Kind als Ding und Parasit... Nett... was machst du wenn doch alles gut ist.
sagst du deinem Kind dann, dass du es als Parasit in einem Bauch angesehen hast?

Ich find deine Agressivität echt schlimm und denke einfach grade nur dass es vielleicht besser ist wenn du keine Mutter wirst.

werft steine, mir egal :-p

Beitrag von unipsycho 25.02.11 - 15:17 Uhr

"denke einfach grade nur dass es vielleicht besser ist wenn du keine Mutter wirst."

genau das brauch ich. Unbedingt!
Hast du zufällig noch nen geladenen Colt, nen stabilen Strick, ne Rasierklinge, oder weißt ne nette, hohe Brücke, von der ich springen kann?

Beitrag von astrida 25.02.11 - 15:21 Uhr

Wenn du mir sagst wo du wohnst, finde ich bestimmt ne Brücke über google...

Hast du mal überlegt das es schlimmeres geben könnte. Du bist jetzt in der 6-7 SSW und bist dir ziemlich sicher dass es nix wird. Warum regst du dich dann so auf?
Lass doch einfach das Utro weg, und schau was passiert, wenn du das Ding aus dir raus haben willst.
Besorg dir die Pille Danach versuch es damit...


Ich finde deine Aussagen bezüglich des potenzielles Kindes einfach nur scheiße, das die Situation bestimmt nicht die tollste ist, kann ich nachvollziehen.

Beitrag von marilama 25.02.11 - 15:18 Uhr

Hallo,

ich kann deine Wut verstehen, aber ich würde mich trotzdem nicht trauen Utro abzusetzen, es sind doch nur noch drei Tage bis Montag, dann kannst du es immer noch absetzen. So als Kompromiss?

Wurden die Blutwerte im selben Labor bestimmt oder unterschiedlichen?

Irgendwo (ich glaube heute im fortgeschrittenen KIWU-Forum, bin mir aber überhaupt nicht sicher) hat irgendjemand geschrieben, dass bei unterschiedlichen Laboren das unterschiedlich ausfallen kann (was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann), aber das wäre noch ein Versuch die niedrigen hcg-Werte zu erklären.

Ansonsten tut es mir so leid um dich und deiner furchtbaren Situation und wünsche dir viel Kraft für die nächsten Tage (wirst du brauchen, egal wie es ausgeht).

Grüße

Beitrag von unipsycho 25.02.11 - 15:30 Uhr

mit dem utro... werd ichs einfach sehen... wenn mein gewissen gar zu schlecht ist, dann nehm ichs, aber im moment will ich am liebsten alles vernichten und auslöschen, was mit dieser schwangerschaft zu tun hat. :-(

Die Werte wurden beide im selben labor bestimmt.

ich weiß nciht, wie die den wert bestimmen. es dauert jedenfalls sehr lange. vielleicht gibt es da unterschiedliche methoden dazu? #kratz und daher könnten dann schwankungen kommen #kratz

Danke fürs Kraft wünschen :-)

Beitrag von claudiw83 25.02.11 - 15:26 Uhr

hallo, ich hatte im letzten jahr einen ma ohne ausschabung und bei mir war es so, dass ich blutungen bekommen hatte - bin dann ins kh und die ärztin meinte, die nehmen mir blut ab und prüfen es und ich musste liegen. innerlich hatte ich mich aber schon auf einen abgang eingestellt, obwohl die blutungen zunächst etwas aufhörten.
die ärztin wollte aber noch nicht aufgeben.
um zum punkt zu kommen: ich hatte dann kurzzeitig den komischen gedanken, dass ich wollte, dass es aufhört - ich weiß nicht wieso, aber ich wollte einfach, dass die blutung richtig einsetzt und dem ganzen ein ende macht.
allerdings muss ich dazu sagen, dass ich keine ss symptome o.ä. mehr hatte.

ich kann deine verzweiflung verstehen, obwohl es bei dir viell. noch nicht ganz ausweglos ist...
wieso wurde eig. der hcg wert kontrolliert?
bei mir wurde das kein einziges mal gemacht... bin 8ssw

viel glück und kraft für deinen weiteren weg

Beitrag von unipsycho 25.02.11 - 15:41 Uhr

Ich hatte bei 5+1 (errechnet nach mens 5+5) Schmierbluten und da wurde eine Zyste ind er Nähe des rechten Eierstocks entdeckt. War nciht so ganz eindeutig was das war.
In der Gebärmutter war ein winziges irgendwas. Jedenfalls zu klein für die errechnete Schwangerschaftswoche.
Ich sollte dann 5 tage später zu meiner FÄ. Das Etwas in der GEbärmutter war ein bisschen gewachsen, aber immer noch viiiieel zu klein und da Ding am Eierstock auch. Meine FÄ meinte dann, dass das Teil am Eiserstock eher der errechneten ssw entsprach und da auch irgendwas drin war, was wie ein Embryo aussah und schickte mich mit Verdacht auf Extrauterine Schwangerschaft ins Krankenhaus.
Die haben den hcg-wert kontrolliert um eben das auszuscließen (haben aber auch laut US gemeint, das in meiner Gebärmutter sei mit 90%iger Wahrscheinlichkeit eine Fruchtanlage und das am Eierstock sei nur mein Gelbkörper)
Jetzt haben die heute noch mal kontrolliert um zu sehen, ob die Schwangerschaft intakt ist und jetzt frag ich mich, ob trotz nicht regelrechtem hcg-Anstieg doch eine intakte Schwangerschaft vorliegt, oder ob es echt nur überflüssige hinhalterei ist.

wozu wird der wert denn bestimmt, wenn er doch nciht aussagekräftig ist???
Dann geh ich doch lieber wöchentlich zum Ultraschall und guck ob sich wurmi entwickelt statt mich mit ner teuren und sinnlosen blutuntersuchung heiß zu machen... #kratz

Beitrag von naladuplo 25.02.11 - 15:30 Uhr

Hallo,

vielleicht solltest du mal ins KH fahren deine Situation dort schildern und nachschauen lassen und dann entscheiden wie es für dich weitergehen soll.

Bevor du noch ausflippst sehe ich das als die beste alternative an.

Obwohl ich gewisse "Worte" von dir nicht gut finde kann ich dich ein wenig verstehen ich habe 3 FG hinter mir!

LG Diana

Beitrag von unipsycho 25.02.11 - 15:47 Uhr

Dass du 3 Sternenkinder hast tut mir leid #kerze ich wünsche dir eine erfolgreiche Schwangerschaft und dass diesmal alles gut geht. #herzlich

ich komme gerade aus dem KH. und die halten mich hin. Trotz Blutuntersuchung, die doch eigentlich aussagekräftig sein sollte.

Mir gehts jetzt wirklich darum, dass mir vorgegaukelt wurde, man könne mit der Blutuntersuchung die intaktheit einer schwangerschaft prognostizieren und ich bekomme dann ein eigentlich eindeutiges Ergebnis, aber werde trotzdem hingehalten. Ich hab ja richtig gefragt: "Was würden sie intuitiv sagen?" NICHTS! Die haben sich geweigert IRGENDEINE Prognose auszusprechen.

Ich tu gern alles für ein baby. Ich erleide auch gern alles. Meinetwegen liege ich die ganzen 40 Wochen. Aber NICHT für ein totes Etwas.

Beitrag von tamil1975 25.02.11 - 15:39 Uhr

Ich versteh Dich voll und ganz!!! Klar klingen Deine Aussagen ein bisschen krass, aber wer einmal in einer solchen Situation war, weiss wie schlimm es ist.
Zu den Aussagen hier "es gibt ja schlimmeres" kann ich nur sagen, meine FG war so ziemlich das Schlimmste was mir in meinem Leben passiert ist, es war eine Woche zwischen Hoffen und Bangen, noch nie habe ich so viel geweint in meinem Leben. Dieses Gefühlschaos hab ich vorher und nachher nie mehr erlebt und ich wünsche es meinem ärgsten Feind nicht.
Ob es für Dich noch Hoffnung gibt, weiss keiner - wenn Du selber keine mehr hast, dann setz das Utro ab.
Ich wünsch Dir ganz viel Kraft!!! #liebdrueck

Beitrag von unipsycho 25.02.11 - 15:51 Uhr

Danke dir #liebdrueck

Ich finde diese "Es gibt schlimmeres"-Aussagen auch immer sehr heftig. Ist irgendwie noch eine zusätzliche Ohrfeige zu dem Leid, was man sonst schon hat.

Ntürlich gibt es schlimmeres. Aber macht das meinen Schmerz besser?? Lindert das in IRGENDEINER Art und weise mein Leid??

Für mich gibt es gerade nichts schlimmeres. Ich möchte gern getröstet und aufgebaut werden. Und nicht auch noch vorgeworfen bekommen, wie lächerlich dumm und überflüssig meine Gefühle sind...

Beitrag von lilly-marlene 25.02.11 - 16:03 Uhr

Entschuldige, aber dann schreib doch dazu dass du nur positive postings haben willst!

Ich kann deinen Wortwal auch nicht verstehen...das ist so derb...und wenn nun doch alles okay ist???
Ist es dann plötzlich kein Ding mehr....? Ist es dann ein kleines süßes Lebewesen??
Kann mir kaum vorstellen dass man dann so umschwenken könnte in seinen Gefühlen.
Ich hatte auch ne FG...wusste noch gar nicht dass ich ss bin....bekam krämpfe ging aufs Klo...und dann....war da so ein riesiger Klumpen am Papier. Und dieser von der evolution aussortierter Zellhaufen (wie du es nennst) brach mir das Herz, aber es war definitiv kein Ding.
Manchmal muss man um sein Baby kämpfen....ich hab auf ner Wöchnerinnenstation gearbeitet wo auch schwangere waren...da lagen manche 4-5 monate...und haben gekämpft. bloß weil das baby sich nicht normgerecht (wobei ich diesen norm-begriff nicht mag) entwickelt, ist es doch kein abfall. denn dieses kleine zellhäufchen kämpft auch.... und manchmal verliert es eben, weil es nun mal das schwächere ist.
und damit fängt es eben schon an...im mutterleib, ab der befruchtung...da fängt muttersein an, und auch die sorgen und ängste.
nicht erst nach der entbindung.

egal wie schlimm es stünde, würde mir auch nur einer nur einen winzigen funken hoffnung machen, ich würde kämpfen, egal wie lange und wie aussichtslos es sein mag.

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