wasserbruch bei kleinkind - wer hat erfahrung?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sonnchen1979 25.02.11 - 18:19 Uhr

hallo liebe urbia-gemeinde,

bei unserem sohn (14 monate alt) wurde kürzlich ein wasserbruch festgestellt, welcher nun im juni operativ behandelt werden soll.
der arzt hat uns erklärt, das ein wasserbruch nur ein routine-eingriff ist und die OP (bzw der schnitt, abtragen des wassers und vernähen der wunde) nicht länger als eine halbe stunde dauert.
da der eingriff ambulant behandelt wird, können wir ihn auch am gleichen tag mit nach hause nehmen.
gedanken machen wir uns nun darüber, das unser sohn nüchtern in die klinik kommen soll und auch morgens vor dem eingriff nichts trinken darf.
die vorstellung, das wir mit einem weinendem kind ins krankenhaus fahren müssen (zumal die OP bestimmt auch nicht pünktlich um 7 anfängt...) und wir ihm nicht mal erklären können, weshalb er nichts trinken darf, bricht mir jetzt schon das herz -.-

meine frage an alle eltern, die schon eine wasserbruch-OP hinter sich haben:

- wie habt ihr das mit dem trinken bzw NICHTS trinken vor der OP gehandhabt?
- was wurde bei der voruntersuchung gemacht und wie lang hat diese gedauert?
- wann durftet ihr das kind nach der OP sehen und wie lange hat die narkose nachgewirkt?

vielen dank für eure antworten.
grüssle,
sonnchen (der jetzt schon ganz mulmig ist =-S)


Beitrag von petriheil80 25.02.11 - 19:10 Uhr

huhu!

bei meinem großen wurde auch eine hydrozelen-op gemacht, da war er glaub ich so 2 jahre alt. er durfte bis 2 std. vorher klare flüssigkeiten tringen und der termin war um 8 uhr.
es hat wunderbar geklappt. er war schnell fit und hatte keine probleme.


ich wünsch euch viel glück!!!

lg petri

Beitrag von sonnchen1979 25.02.11 - 19:44 Uhr

hallo petri,

dankeschön für deine antwort :-)
wir haben den termin für 7 uhr morgens bekommen.
das wäre dann die zeit, wo der kleine normalerweise erst aufwacht und natürlich seine milch möchte.
also müsste ich ihn ja um 5 wecken, damit er noch was trinken kann *urghs*
wurde bei euch um 8 uhr gleich losgelegt? oder wurde euer zwerg vorher nochmal untersucht?
seit ihr dabei gewesen, als der zugang für die narkose gelegt wurde?
mir ist schon ganz übel, wenn ich nur daran denke ;-(

liebe grüsse

Beitrag von 10petra 25.02.11 - 20:09 Uhr

Bei uns war es zwar eine Leistenbruch-OP und unser Sohn war 9 Wochen alt. Aber er musste auch nüchtern sein und hat eine Vollnarkose bekommen. Wir hatten auch recht früh einen Termin (der allerdings um 4 Stunden!!! verschoben wurde). Ich fand das der Hammer. Aber unser Kleiner hat das gut mitgemacht vorher. Wir haben ihn dann in die Schleuse gebracht (die Narkose haben wir nicht gesehen) und sind dann nach der OP in den Aufwachraum gekommen wo unser Kleiner geschrien hat wie am Spieß - allerdings nur vor Hunger, nicht vor Schmerzen! Er hat dann eine Infusion bekommen und wir durften ihm erst mal nur ganz wenig Glukoselösung geben und erst Stunden später seine Milch. Aber ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr gleich um 7 Uhr dran kommt - ist ja wohl der 1. OP-Termin für den Tag. Ich denke, die Kleinen merken einfach, dass etwas anders ist als sonst und insofern wird Euer Sohn ggfs. auch auf der Fahrt in die Klinik gar nicht vor Hunger schreien weil er merkt, dass jetzt etwas anders ist. So war es zumindest bei uns und das obwohl unser Kleiner noch so winzig war.
Kopf hoch! Das wird schon alles gut gehen. Klar, macht man sich solche Gedanken, aber dann ist es auch recht schnell vorbei.
Viele Grüße und alles Gute

Beitrag von sonnchen1979 25.02.11 - 20:35 Uhr

hi petra,

ohwe,
das abgeben an der schleuse wird mir sehr schwer fallen, aber so geht es wohl jeder mutter/jedem vater :-S
auf jeden fall bin ich jetzt ein bisschen beruhigter.
bisher waren die antworten ja alle positiv.
wahrscheinlich stell ich mir das ganze schlimmer vor, als es wirklich ist :-S

auch dir ein herzliches dankeschön für die antwort und ein schönes wochenende :-)

Beitrag von w25 25.02.11 - 21:24 Uhr

Hallo,

Unser kleiner hat auch einen Wasserbruch, der am 14.3 Operiert wird.
Auch uns wurde gesagt das er 2 stunden vor dem Termin (wir müssen auch um 7 Uhr da sein) noch Tee oder Wasser trinken darf, aber Milch zählt nicht dazu.
Er trinkt auch noch seine Milch uns darf ab 2 Uhr Nachts keine mehr bekommen.
Ist ja nicht nur flüssigkeit sondern auch eine Mahlzeit.
Unser kleiner wird aber keine Vollnakose bekommen sondern eine regionaleanästesie.
http://de.wikipedia.org/wiki/Regionalan%C3%A4sthesie

Aber es wird auch Ambulant gemacht.

Lg

Beitrag von mondfluesterin 25.02.11 - 21:03 Uhr

Mein Sohn hat die OP auch hinter sich. Der Termin war auch morgens um acht, aber letztlich kam er erst um halb zehn in den OP. Aber ohne Trinken und Essen auszukommen, hat irgendwie geklappt.
Es hat wirklich nicht lange gedauert, bis wir wieder zu ihm konnten - er war so schnell wach nach der Narkose. Die Ärzte meinten, er würde danach ca. 2 Stunden schlafen, aber er war nach etwa 20 Min. wach - allerdings entsprechend quakig (er wollte unbedingt eine Puppe haben, die bei ihm zu Hause im Bett lag - ich wusste bis dahin gar nicht, wie wichtig sie ihm war). Ich hatte außerdem noch zwei Geschenke für ihn mitgenommen.
Nach etwa einer Stunde durfte er schon nach Hause. Mein Mann hat ihn dann erst einmal umhergetragen, aber später ist er auch selbst gelaufen. Abends hat er noch über Schmerzen geklagt, aber am nächsten Tag ging alles schon wieder super. Du glaubst gar nicht, wie schnell die Kleinen eine solche OP wegstecken. Und der Schnitt betrifft keine Muskeln, so dass die Schmerzen erträglich sind.

Beitrag von sonnchen1979 25.02.11 - 21:13 Uhr

servus mondflüsterin,

huch, da durfet ihr aber schnell nach hause.
uns wurde gesagt, das wir erst nachmittags um 15 uhr gehen dürfen, weil die kinder anschliessend noch 6 stunden beobachtet werden.
wie alt war euer zwerg denn damals? (ich frage, weil er schon sprechen konnte?)

das mit den geschenken finde ich toll.
da hast du mich jetzt auf eine idee gebracht =)
denke auch, das ich eine kleinigkeit mitnehmen werde =)

liebe grüsse,
sonnchen

Beitrag von mondfluesterin 25.02.11 - 21:23 Uhr

Ja, die Zeit hatte man uns auch genannt. Aber ich glaube, wir waren so gegen 13 Uhr zu Hause (OP wie gesagt um halb zehn). Mein Sohn war etwas über drei. Die Ärztin war etwas erstaunt, dass er nicht länger geschlafen hat und hat dann immer wieder Augen kontrolliert (da konnte man wohl erkennen, wieviel Narkosemittel noch im Körper war). Und nach einer Stunde (in etwa, ganz genau weiß ich es nicht mehr) fanden sie es vertretbar, dass wir nach Hause fahren konnten. Alles in einem ging es sehr schnell, aber normalerweise schlafen die Kinder nach der OP wohl auch (ich habe hier aber sowieso zwei chronische Wenigschläfer)

Beitrag von aita91 25.02.11 - 21:55 Uhr

Hallo!
Unser Sohn war gerade 2 als die OP war. Auch ambulant. Er hat das echt gut weggesteckt!
Wir hatten auch einen frühen Termin, sind mitten in der Nacht aufgestanden, es war heiß und er durfte nichts trinken ab 2-3 Stunden vorher. Wie lange genau, weiß ich nicht mehr. Er wollte aber auch nicht. Wir mussten dann ca. 2 Stunden warten, weil ein Notfall dazwischen kam. Wir haben im KH mit einer Eisenbahn gespieltund unser Sohn war total lieb und hat nicht geweint.
Die Voruntersuchung selbst war kurz. Dann hat er eine Tablette bekommen, die dösig macht, und wurde im Bett wach mitgenommen. Das fand ich schlimm, er hat es wohl nicht mehr so richtig mitbekommen. In den Aufwachraum durfte einer von uns. Er ist recht bald wach geworden und auf das Zimmer gekommen. Da hat er dann lustig weiter geschlafen und hat seinen in der Nacht verpassten Schlaf nachgeschlafen. Und wir mussten warten, weil wir erst gehen durften, nachdem er was gegessen hatte.
Schmerzen hatte er dann auch nur wenig. Er hat 1x ein Zäpfchen von uns bekommen. Er durfte 2 Wochen nicht klettern und 1 Woche nicht baden.
Achtung: Die OP selbst dauert 1/2 Stunde. Mit Einleitung und Ausleitung der Narkose wird es aber locker 1 Stunde bis man gerufen wird.
Alles Gute und keine Angst, das ist nicht schön aber nicht sehr schlimm!