Ist das ne Mittelohrentzündung????

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von peanutbutter 26.02.11 - 16:21 Uhr

Hallo,


habe seit Mittwoch Abend Halsschmerzen mit dollen Schluckbeschwerden.

Wenn ich frühs schnaube, kommt meist ein dicker zäher Schleimklumpen mit etwas Blut dran raus...sorry...so läuft die Nase aber kaum.

Donnerstag hatte ich extreme Gliederschmerzen und 38,9 temperatur.
Nehme wegen der Schmerzen und gegen das Fieber Ibuprofen.

Gestern gings mir eigentlich schon wieder besser.

Heute morgen bin ich aufgewacht und wenn ich Schlucke dann knackt es so in meinem rechten Ohr. Wenn ich Nase putze, dann blubbert es auch so im Ohr und drückt von innen gegen das Trommelfell (so fühlt es sich an). Ich drücke beim Naseputzen dann immer gegen das Ohr, weils sonst unangenehm wird. Fieber und Gliederschmerzen habe ich keins mehr. Habe ansonsten keine Schmerzen im Gesicht...

Habe dann heute morgen beim kassenärtzlichen Bereitschaftsdienst angerufen. Die meinte ich solle mit Salz und Kamillan inhalieren und 5x 400mg Ibuprofen auf den Tag verteilt nehmen.

Habe nun im Internet gelesen, daß das eine Mittelohrentzündung sein könnte und man die mit Antibiotika behandeln muß.

Bin nun etwas ratlos, weil ich ja so keine Schmerzen habe. Mein Ohr fühlt sich aber so komisch, wie in Watte gepackt ein usw.

Würdet Ihr das mit dem Inhalieren usw. erstmal noch übers WE ausprobieren, so lange keine Schmerzen dazu kommen? Oder würdet Ihr trotzdem ins KH fahren?

Peanut

Beitrag von koalabaer23 26.02.11 - 16:30 Uhr

Hi,
kann eine sein, muss aber nicht.
Ich würde mit Salzwasser gurgeln um die Bakterien zu verscheuchen
und Nasenspray nehmen um die Nase freizuhalten, so kann auch das Ohr ablaufen (bzw die Flüssigkeit im Ohr)
Es muss nicht immer Antibiotikum sein.
Versuch es, denke es wird helfen.

LG und gute Besserung
Kathi

Beitrag von peanutbutter 26.02.11 - 17:08 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort.

Salzwasser gurgeln mache ich auch schon. Zusätzlich inhaliere ich auch mit Salzwasser und Kamille.

Nasenspray nehme ich auch und habe schon nen Zwiebelwickel auf dem Ohr und Rotlichtbestrahlung.

Dann werd ich mal sehen, obs hilft.

Peanut

Beitrag von miau2 26.02.11 - 16:45 Uhr

Hi,
ich hatte mal eine richtige MOE. Die Schmerzen (die allerdings nur wenige Stunden gedauert haben, das ist relativ typisch) waren eigentlich unverkennbar.

Eine MOE muss auch nicht zwangsweise mit AB behandelt werden. Wenn ich (ist mir vor ein paar wochen passiert) im Rahmen einer Erkältung Ohrenschmerzen und "Druckgefühl" im Ohr habe probiere ich es mit dem gleichen, was ich bei meinen Kindern mache (und der Große hat oft Probleme mit den Ohren - AB ist schon lange nicht mehr nötig gewesen):

abschwellende Nasentropfen, um die Ohren zu "belüften"
Otovowen-Tropfen (das sind keine Ohrentropfen, sondern welche zum Einnehmen ;-))
Zwiebelsäckchen aufs Ohr

Hilft sowohl bei den Kindern als auch bei mir prima.

Ohne Schmerzen würde ich nicht zum Notdienst gehen, sondern erst mal versuchen, die Ohren eben auf "sanftem" Weg freizubekommen. Wenn Schmerzen dazu kommen und das ganze schlimmer wird kann man immer noch zum Notdienst gehen. oder, wenn es bis Mo nicht weg ist zum Hausarzt. Bei mir war es innerhalb weniger Stunden deutlich besser.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von peanutbutter 26.02.11 - 17:09 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort.

Zwiebelwickel habe ich auch gemacht. Machts du die mit rohen Zwiebeln oder glasigen/warmen Zwiebeln?

peanut

Beitrag von miau2 27.02.11 - 09:50 Uhr

Ich mache die mit rohen Zwiebeln. Kleinschneiden, in ein Tuch (Spuckwindeln, davon haben wir noch reichlich) und dann zusammenpressen, um den Saft ins Tuch zu bekommen.

Beitrag von tweety12_de 26.02.11 - 21:10 Uhr

hallo,

ich bin eine moe geplagte, seid meinn 2. kind auf der welt ist.

ich habe allerdings noch nie ab genommen deswegen.

meistens benutze ich nasenspray , otovowen tropfen , und otalgantropfen die ins ohr kommen, da mach ich dann meistens heilwolle rein.

lauwarme zwiebelsäckchen helfen sehr gut besonders wenn du die gleich am anfang drauf packst.

gruß alex