Wie fördert ihr eure Kinder?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von rose-garden 27.02.11 - 13:31 Uhr

Hallo,

ich hatte gestern mit drei anderen Mütter über die Frage:

Wie förderst Du Dein Kind?

eine sehr interessante Diskussion über Sinn und Unsinn, dem Wie und Warum bzw. der Überforderung. Es gab durchaus unterschiedliche Meinungen und mich würde dazu eben auch eure Meinung interessieren.

Würde mich über zahlreiche Antworten freuen! Danke schon mal!

Beitrag von cami_79 27.02.11 - 13:41 Uhr

Wir "fördern" in dem wir unser Kind sehr früh "gewähren" lassen. D.H. sehr früh mit Messer essen und selbst schneiden. Sehr früh Schere. Sehr früh "mitputzen" lassen. Alles natürlich nur wenn das Kind es will und danach fragt.
Und in dem wir immer direkt auf seine Fragen eingehen. D.h. wenn er wie aus dem nichts was zu "Polarlichtern" fragt, dann holen wir den Leuchtglobus raus und zeigen den Polarkreis, suchen Bilder in Büchern oder auf dem Laptop etc.

Alles andere "fremd-motivierte" fördern finde ich vergeudete Zeit, es sei denn, das Kind ist krank/eingeschränkt in diesem speziellen Bereich. Aber ein gesundes Kind lernt von allein und vorallem dann wenn es von sich aus kommt.

Grüßle
C

Beitrag von lucy2lou 27.02.11 - 18:15 Uhr

#pro#pro#pro

Beitrag von mary31 27.02.11 - 13:44 Uhr

Hi,

ich gehe mit dem Kleinen (2 J.) 1x pro Woche zum Turnen, mit dem Großen (4 J.) einmal pro Woche zum Schwimmen.

Ansonsten achte ich zuhause auf eine halbwegs sinnvolle Freizeitgestaltung (Freunde treffen, lesen, Kuchen backen, malen und viel rausgehen... usw.), Fernsehgucken ist aber auch erlaubt, auch für beide Kinder.

Der Große geht in den Kindergarten, der Kleine ist 3x pro Woche ein paar Stunden bei der Tagesmutter, weil ich arbeiten gehe in TZ.

Mehr Förderung gibts hier nicht. Ich habe auch nicht den Eindruck, das es an Förderung fehlt...

LG Mary

Beitrag von sillysilly 27.02.11 - 13:47 Uhr

Hallo

mein Förderung: sie gehen in den Kindergarten, daß deckt die meiste Förderung ab

dann erziehe ich sie zu selbständigen Menschen, die eigenen Entscheidungen treffen können, ein Für- und ein Wieder Bedenken können,
einfach den Kopf einschalten

Lebenspraktische Intelligenz - was tue ich in bestimmten Alltagssituationen z.B. ich verschütte etwas ...... Kloppapier alle ....... ich gehe verloren ......

Meine 6 und fast 4 Jährige gehen in Kinderturnen und Judo
meine 6 Jährige noch in den Schwimmverein
da lernen sie ihren Körper kennen, etwas durch zu halten, sich anzupassen, Regeln kennen lernen .....


Und ich gehe auf ihre Bedürfnisse und Interessen ein.
Mein Große will Rechnen, bekommt sie halt einen Rechenrahmen
Sie will wissen ob überall gleichzeitig Tag ist - organisieren wir einen Globus und eine Taschenlampe

Vor allem achte ich auf ein normales Sozialverhalten und Empathie


Grüße Silly

Beitrag von rmwib 27.02.11 - 14:18 Uhr

Ich fördere mein Kind indem ich für ihn da bin und ihn genau beobachte und seine Interessen mit ihm weiter verfolge.
Z.B. interessiert er sich aktuell total für Buchstaben, also hören wir zusammen manchmal ABC Lieder oder schauen zusammen Alphabetbücher an ;-)
Spezielle "Förderkurse" besucht mein Kind nicht, das möchte ich nicht, weil ich momentan denke, dass der "Ernst" noch früh genug beginnt.

Er geht mit mit einmal die Woche zum Eltern-Kind-Turnen, das sehe ich eher als Vergnügen als als Förderung an.

Und wenn er 4 wird, fängt für ihn der Instrumentenunterricht (zählt das als Fördern? Für mich ist das Teil der Allgemeinbildung) an.
Hier herrscht noch Unstimmigkeit, womit er beginnt (Geige nach Suzuki oder erstmal Klavier?), ich denke, erstmal Klavier. Aber wir haben noch mehr als ein Jahr Zeit bis dahin.
Und dann kann er sich wenn er sich dafür interessiert 1-2 Jahre später noch ein "eigenes" Instrument aussuchen.

Beitrag von schullek 27.02.11 - 14:21 Uhr

hallo,

es gibt doch zig möglichkeiten der förderung. im bereich des schulischen wissens, des sozialen wissens etc...
ich versuche meinen zur selbständigkeit zu erziehen. aber nicht in der hinsicht, dass er vor der zeit alles können muss. einfach seinem alter entsprechend.
so lass ich ihn bst. entscheidungen selber treffen, gebe ihm di möglichkeit auch mal zu diskutieren und seinen standpunkt zu vertreten. er hat kleine aufgaben, die er erledigen soll. momentan sein zimmer mit meiner hilfe in ordnung halten sowie kleinere aufgaben spontan, wie mir im garten was helfen, den tisch decken/abräumen etc. das fördert sicherlich einiges.

sprachlich brauchte ich bei ihm eigentlich nie was fördern, das war schon immer neben dem sport sein steckenpferd. allerdings habe ich schon immer viel mit ihm gelesen, früh angefangen. er liebt das sehr.
das fördert sicherlich auch in gewissem maße. es wird aber vor allem gemacht, weil wir es mögen.

dann fördere ich die dinge, die er selber einfordert. will er was über buchstaben wissen, machen wir das, was über zahlen, dann das. meist spielerisch. z.b. haben wir im auto immer buchstabenraten gemacht. ich ein wort, er den anfangsbuchstaben. ebenso reimen, singen etc...

seit er 4 ist geht er zum schwimmen. er mochte wasser schon immer, hatte aber sehr großen respekt. traute sich nicht viel zu in dieser hinsicht. deshalb haben wir entschieden, dass wir dieses 'defizit' (blödes wort dafür) angehen. er hat also mit 4 den frosch gemacht und jetzt mit 5 das seepferdchen. in kursen, in denen er sich langsam eingewöhnen udn ans wasser gewöhnen konnte. jetzt springt er vom starterblock und schwimmt wie ein frosch davon. hat ihn also schon sehr gefördert.

seit ende letzten jahres ist er zudem im fußballverein (schwimmen machen wir nur im winter), was ihm unheimlich spaß macht. das ist der hauptgrund. gut am fußball finde ich für ihn: teamsport, sehr viele verschiedene arten der bewegung, eine gewissen disziplin erwerben und annehmen können sowie die sozialen faktoren dabei. udn die frische luft mal nicht zu vergessen. also auch schon mit hintergrund gewählt.

deshalb: fördern ja, dort wo es passt, aber nicht überfordern udn fördern, denn das ist meines erachtens kontraproduktiv.

so muss ich meinem jungen genug zeit zum einfach spielen lassen. zeit, die er allein mit sich verbringt (und zeit mit uns nat. auch). ohne das ist er unausgeglichen, ähnlich, wie wenn er zu wenig bewegung hat.

lh

Beitrag von zahnweh 27.02.11 - 14:43 Uhr

Hallo,

ich fördere mein Kind, in dem ich

+ auf ihre aktuellen Interessen eingehe. Was auch immer es sein wird.
+ so lange sie diese Interessen hat (wenn sie in zwei Monaten keine Lust mehr auf Zahlen hat, was solls)
+ ich Geld spare, wenn sie Interessenswünsche entwickelt (ein Instrument lernen WILL, in einen anderen Sportverein WILL)
+ Bücher zu Hause habe und kaufe/ausleihe, wenn sie etwas interessiert
+ sie Angebote schnuppern lasse, wenn ich merke, dass sie in die Richtung Interesse zeigt. Z.B. Kinderturnen, als sie anfing danach zu fragen
+ ich biete ihr verschiedene Arten von Spielsachen/-möglichkeiten. Bücherei, bei Freunden ausprobieren... bin soweit ich kann/möchte AKTIV mit dabei (Gesellschaftsspiele, Vorlesen wenn sie es möchte - mochte sie lange Zeit nicht, also hab ich es ihr nicht aufgenötigt)
+ ich zeige/habe Interesse an ihren Interessen und rede mit ihr darüber. Und höre zu, wenn sie was Neues entdeckt hat.


ganz wichtig:
Fragen beantworte ich und gehe darauf ein, was sie wissen möchte. So viel sie es wissen möchte. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Wenn sie wirklich mehr wissen möchte, fragt sie von selbst nach!

ihr weder was Unprobiertes ausrede (es sei denn, es ist finanziell nicht machbar, aber selbst dann vllt. mal schnuppern lassen oder in die Richtung was Günstiges schauen), noch sie in eine Richtung dränge, weil das "in" ist oder "das alle aus Angst wegen der Zukunft machen".

Beitrag von tessy25 27.02.11 - 17:50 Uhr

Hallo,

interessante Frage. Ich habe gespannt die Antworten gelesen und nicht schlecht gestaunt. Keiner macht Frühenglisch, Kinderyoga, Ballett, etc.

Es deckt sich so gar nicht mit dem, was ich oft hier lese und in meiner Umwelt von Müttern erzählt bekomme.

Ich sehe die Antworten hier jetzt einfach mal als Trendwende hin zum stressfreien, situationsorientierten, klassisch Wertebezogenen, weg vom kommerziellen Angebot nutzenden Erziehungsstil.

Hoffentlich bleibt es so.
Liebe Grüße
Tess

Beitrag von tragemama 27.02.11 - 18:43 Uhr

Kathrin darf viel im Haushalt helfen und wir haben schon immer viel selber machen lassen, also dieses klassische "Messer, Gabel, Schere, Licht" durfte Kathrin immer schon und dann entsprechend gut damit umgehen. Außerdem gehen wir zum Turnen, Ponyreiten und Skifahren und spielen viel mit ihr (z.B. BambinoLÜK, Konzentrationsspiele) und lesen viel vor.

Andrea

Beitrag von gingerbun 27.02.11 - 19:02 Uhr

Hallo,

ist nicht böse gemeint aber ich kann das Wort Förderung nicht mehr hören.

Wir halten es so: Unsere Tochter (jetzt 3 Jahre alt) ging seit sie 15 Monate alt ist zur Tagesmutter wo andere Kinder waren, mit knapp 3 kam sie in den Kindergarten. Alles verlief immer völlig problemlos. Wir machen uns moderat Gedanken, malen nie den Teufel an die Wand und behandeln sie ganz normal. Ratgeber haben wir noch nie gelesen. Wir gehen einmal in der Woche wenn es in den Zeitplan passt zum Kinderturnen. Das macht ihr irre Spass. Zuhause gehen wir viel raus, sie spielt viel mit den hier gottseidank zahlreich vorhandenen Nachbarskindern, wir malen zusammen oder basteln, lesen (täglich) oder spielen diverse Spiele. Wenn ein Kind im Kindergarten ist und man sich mit ihm zuhause auch entsprechend beschäftigt braucht ein Kind in dem Sinne keine Förderung. Ich finde es teilweise erschreckend was manche 3 oder 4jährige schon für einen Zeitplan haben. Für mich unvorstellbar und auch nicht geeignet finde ich.
Britta

Beitrag von cherry19.. 27.02.11 - 20:13 Uhr

Hallo,

ich förder meine Kinder in dem Sinne GAR NICHT.

Ich lasse sie entwickeln und helfe ihnen dabei, ihren Weg zu bestreiten.

Hierbei gehe ich auf ihre Bedürfnisse ein und bremse sie eben auch in bestimmten Dingen etwas, wenn sie sich eindeutig zu viel zumuten.

Ich sehe die kindliche Entwicklung einfach so, dass sie sich hauptsächlich in einem großen Spiel zeigen sollte.
Meine Kinder sind fast 4 und im Juni 2 Jahre alt.

Sie entdecken die Welt, ich lass das zu.
Wenn sie auf ihrer Abenteuerreise etwas genauer wissen möchte, bin ich die Erste die auf der Matte steht und ihnen zeigt oder erklärt.

Manchmal zeige ich Ihnen auch einfach von mir aus neue Dinge. Das, was jede Mama eigentlich tut. Das fängt zum Beispiel beim Malen an. Ich sage zu meinem Sohn: Male doch mal einen Luftballon. Er sagt, er kann es nicht. Dann sage ich: Mal mal einen Kreis. Das tut er. Dann sage ich: Male den Kreis mal schön bunt aus. Das tut er begeistert. Dann sage ich: Mach mal nen laaaangen Strich dran.. Auch das tut er.. Und dann die großen Augen, als er sieht, dass ER ALLEIN nen Luftballon gemalt hat, den er ja eigentlich nicht konnte.. :-)

Ich versuche eigentlich eher die Phantasie zu fördern. Denn ich finde, es gibt zu viele Kinder, denen die Ideen ausgehen, sofern die Batterien leer sind.

Wir setzen uns zum Beispiel alle aufs Bett, Decke über die Beine. Zwei sitzen vorne, zwei hinter den Vorderen. So, und los geht der Pilotenflug.. Rollenspiele machen wir also sehr viele. Ich finde sie sehr wichtig und meine Kinder lieben das :-)

Zahlen lernen, Namen schreiben usw... Machen wir nicht... Nur, wenns vom Kind verlangt wird :-)

Zum Kinderturnen gehen wir im Übrigen nicht wegen einer Förderung, sondern wegen dem Spaß und Austoben.
Wenn ich nicht jeden Sonntag arbeiten müsste, wären wir noch beim Brakedance... Ich hoff, die Schicht wechselt irgendwann mal :-)

Beitrag von rabe2 27.02.11 - 21:25 Uhr

Hmmm...wenn man es so auslegen möchte, arbeite ich im Bereich der Frühförderung, möchte aber dieses Wort ganz weit von mir wissen.

In erster Linie sehe ich meine Arbeit darin, Kindern aufzuzeigen wie toll und spannend unsere "echte" Welt ist. Einer der Vorschreiberinnen schrieb etwas von Phantasie, die nicht von Batterien abhängig ist....genauso ist es!

Experimente jeglicher Art (motorische, kognitive, sinnliche) sollten mit den eigenen Händen, Augen, Füßen, Nasen usw... passieren und nicht durch Willi Winzig, TanzAlarm und Co. vorgeführt werden.


Frühförderung hat bei mir einen negativen Touch, weil es in meinen Ohren nach "Ellenbogengesellschaft" und "Survivor of the Fittest" klingt. Gruselig! Kleine Roboter, die alles wissen, aber nichts begriffen haben, weil sie falsch oder gar nicht motiviert sind für die ihnen zugedachte Frühförderung.
Warum muss immer öfter das sogenannte Gesamtpaket stimmen. Es kann halt nicht jeder ein sportliches Mathegenie sein, dass zudem in 31 Sprachen "Bruder Jakob" singen kann.

Wie wieviele hier vertrete ich auch den Standpunkt, dass man den Interessen des Kindes entgegen kommt und Möglichkeiten (räumlich, finanziell etc.) aufzeigt, um das Interesse und die Neugier zu stillen und im 2. Schritt zu nähren.

Das war mein Wort zum Sonntag.;-)

Liebe Grüße
Stephanie

#wolkeP.S. Meine Definition von Frühförderung beinhaltet nicht therapeutische Maßnahmen wie z.B. Ergotherapie.

Beitrag von woelkchen1 27.02.11 - 22:05 Uhr

Oh ja- wir fördern sehr viel! Das SPIELEN!:-p

Denn dafür ist eine Kindheit da.

Und dann fördert man wohl eher unbewußt, was man selber mag und wofür man sich interessiert. Ich bin sehr interessiert was Tiere und Natur angeht- der Papa auch, und so wird sich ständig was dadrüber angeschaut und viel erklärt. In Sachen Tierwelt kennt mein Kind sich echt aus!

Interessiert sie sich für irgendwas, versuchen wir, ihr das zu geben! Im Moment hat sie einen enormen Bewegungsdrang (was vorher nicht so war), so versuchen wir eben ständig, ihr Möglichkeit zum klettern ect. zu geben.

Beitrag von barbarella1971 27.02.11 - 23:26 Uhr

Hallo,
wir zählen auch zu den relaxten Eltern. Entspanntes Reifen-lassen ist aber nur möglich, wenn die eigenen Kinder sich gut entwickeln. Das Wichtigste, was ich meinen Kindern schenken möchte, ist Gelassenheit und Vermeiden von Hektik. Deshalb ist unser "Förderplan" sehr anspruchslos: am Samstag geht's in den Schwimmkurs für die 6jährige. Die 3jährige macht noch nichts extra. Gleichzeitig bin ich aber recht streng und konsequent. Ich mute meinen Kindern durchaus auch mal was zu. Die laisser-faire-Attitüde, die ich weiter oben teilweise durch die Zeilen lese, rächt sich bei Schulkindern.

Liebe Grüsse, Barbara

Beitrag von jungemama23 27.02.11 - 23:41 Uhr

hi,

interessante Frage.
Ich habe mit Lara von klein auf sehr viele Kurse besucht.
Pekip, Spielgruppe, Tanzen, Turnen, Musikgarten.
Letze Woche hat sie beim Schwimmkurs ihr Seepferdchen bestanden.
Hauptsächlich gemacht habe ich das alles weil ich als Kind immer der Aussenseiter war viel gehänselt wurde und mich nie richtig wehren konnte. Das wollte ich für mein kind auf keinen Fall haben.
Sie hat auch ein ganz gutes Selbstbewusstsein worauf ich sehr stolz bin.
Wir treffen uns viel mit anderen Kindern.
Sie ist jetzt 5 einhalb Jahre und kommt dieses Jahr in die Schule. Wir machen viel Vorschulhefte, Spiele, malen und so Sachen.
Macht sie alles sehr gerne.
Im Haushalt helfen tut sie mir auch. So Sachen wie Spühlmaschine ausräumen oder den Laminat fegen. Nur ihr Zimmer aufräumen das klappt so gar nicht....

lg

Beitrag von morla29 28.02.11 - 20:36 Uhr

Hallo,

ich "fördere" meine Kinder indem ich sie "kindsein" lasse.

Sie dürfen spielen, was sie wollen. Das musste ich aber auch erst lernen. Hab ihnen schon viel Spielsachen gekauft, bei dem ich meinte, sie müssen es haben.

Am liebsten spielen sie eh mit "Nichtspielzeug".

Wir machen das, was in unserem Ort angeboten wird (Kinderturnen). Das ist der einzige feste Termin pro Woche, den beide Mädchen haben. Die anderen Nachmittage dürfen sie spielen, basteln, malen, puzzeln, Freunde einladen usw. Das, was ein Kind halt gut findet.

Natürlich fahren wir auch mal Schwimmen oder machen Radtouren, gehen aufm Berg usw. Aber alles kindgerecht. Aber meine Große sagt auch: Mama, schwimmen lerne ich erst, wenn ich sechs bin.

Was ich wirklich fördere ist z. B. ein netter Umgangston untereinander, sich entschuldigen usw.

Manchmal hab ich aber ein schlechtes Gewissen, ob ich sie zu wenig fördere oder ob sie mehr Hobbies haben sollten.

Viele Grüße
morla
mit zwei Mädels an der Hand (3 und 5)
und einem Mädel tief im Herzen (still geb. 29.1.10 - 31. ssw)