unser Kinderarzt bezüglich Stillen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von brautjungfer 03.03.11 - 13:00 Uhr

Hallo,

mensch ist gibt doch noch Kinderärzte die nicht der Babynahrungsindustrie nachplappern. wir hatten gestern U5 und natürlich wurde das Thema Ernährung angesprochen. Tobias wird noch vollgestillt und der Kinderarzt findet es super. er meinte ich kann durchaus sogar über das erste Jahr hinaus vollstillen wenn der Kleine keine Beikost möchte. ich soll weiter auf seine Signale hören und wenn unser Kleinenr sich weiter so gut von Muttermilch entwickelt dann ist es kein Problem. ich denke bei 73 cm und 8180 g mit 6 Monaten kann man das wohl annehmen ;-)

wollt hier nur mal meine Freude mitteilen denn sonst liest man hier nur von Ärzten, die den Frauen einreden sie MÜSSEN mit Beikost anfangen.

lg

PS: achja er erzählte auch, dass er letzte Woche bei einer Fortbildung war bezüglich ERnährung und genau das dort wieder befürwortet wäre. von wem die Veranstaltung war weiß ich allerdings nicht.

Beitrag von jumarie1982 03.03.11 - 13:03 Uhr

#pro

Beitrag von besser-gehts-nicht 03.03.11 - 13:08 Uhr

Ich stille seid 14 Monaten voll.

Mein Sohn möchte nicht wirklich essen!
Unser Kinderarzt hält das auch für voll Normal, solange Gewicht stimmt, gibt es keinen Grund für Feste Nahrung sagt er#pro

Beitrag von brautjungfer 03.03.11 - 15:39 Uhr

super, das freut mich

Beitrag von berry26 03.03.11 - 13:11 Uhr

Ja solche Exemplare gibt es auch! Meine Kinderärztin ist selbst 5fache Stillmutter und fast besser informiert als so einige Stillberaterinnen. Ich muss aber auch sagen das sie von 6 getesteten Kinderärzten die einzige ist, die nicht nur Müll erzählt...;-)

LG

Judith

Beitrag von brautjungfer 03.03.11 - 16:33 Uhr

Hallo,

schade das es diese so selten gibt. hatte ihn auch auf die angeblich neuen Empfehlungen angesprochen und er meinte ich soll das getrost vergessen.
das was in dem o.g. link einer Userin steht wurde auch erwähnt und es ist ein Ammenmärchen der Babyernährungsindustrie.

lg

Beitrag von schullek 03.03.11 - 13:34 Uhr

und was hat er zu dem anderen thema gesagt?

lg

Beitrag von brautjungfer 03.03.11 - 15:52 Uhr

huhu,

nix ich sagte nur ich muss darüber nochmal mit meinem Mann reden. da war der Keks gegessen.

lg

Beitrag von schullek 03.03.11 - 16:11 Uhr

cool. also alle aufregung umsonst. na besser so als andersrum!

Beitrag von nsd 03.03.11 - 13:36 Uhr

Hi!
Fiona ist zwar erst 15 Wochen alt, aber meine KiÄ hat diese Woche gesagt, dass ich sie mindesten 6 Monate voll stillen soll. Das möchte ich auch. Sie wiegt jetzt mit Kleidung 6,7kg (bei uns daheim auf der normalen Waage gewogen).

Beitrag von liv79 03.03.11 - 14:20 Uhr

Tja, das kann man so oder so sehen...
Ich hab überhaupt nichts gegen Stillen, aber ab einem gewissen Zeitpunkt braucht der Mensch halt auch was anderes:
http://www.rheinruhrmed.de/Meldung/stillen_muttermilch_eisen.php
Und das sind neueste Ergebnisse vom Forschungsinstitut für Kinderernährung.

Beitrag von xyz74 03.03.11 - 14:48 Uhr

Wer hat die Studie finanziert?

Beitrag von littlelight 03.03.11 - 15:01 Uhr

Hast du dir den Artikel durchgelesen? Klingt sehr nach sponsort by Hipp.

Warum? Weil zB das hier darin steht: "Fertige Säuglingsmilch ist mit Eisen angereichert: Sie enthält mehr als die zehnfache Menge dieses Spurenelements als ihr natürliches Vorbild." Warum das so sein MUSS, steht da aber nicht. Das Eisen aus MuMi ist nämlich zu 50% resorbierbar, das aus Flaschenmilch nur zu 5%. Eisen aus Beikost ist allenfalls (je nach dem was) bis zu 15% resorbierbar. Und genau deshalb, ist die Theorie mit dem Eisenmangel ein Ammenmärchen. Babys erhalten über die MuMi das erste Jahr genug Eisen.

Und noch was: "Dabei sollten Eltern auch darauf achten, zu möglichst fleischreichen Gläschen zu greifen, da davon die Eisenversorgung profitiere."

Gläschen? Machts jetzt Klick? Warum bitte ist nicht von eisenreicher Beikost oder der Gabe von Fleisch die Rede, sondern direkt von Gläschen?

Nur so als Denkanstoß ;-)

Beitrag von liv79 03.03.11 - 19:01 Uhr

Man sollte sich durchaus in alle Richtungen informieren und nicht nur auf die Meinung des einen Arztes hören, der zufällig der gleichen Meinung ist wie man selbst...

Beitrag von berry26 03.03.11 - 19:16 Uhr

Oh ich verlasse mich da gar nicht auf meinen Arzt!
Man sollte sich vor allem RICHTIG informieren und auf die Quellen achten.
Deine vorgestellte Studie ist das Papier nicht wert auf die sie gedruckt wurde.

Beitrag von liv79 04.03.11 - 07:43 Uhr

Na, Hauptsache DU weißt Bescheid...

Beitrag von berry26 04.03.11 - 08:30 Uhr

Warum reagiert immer jeder so biestig wenn man zeigt das die Quellen ihrer Weisheit nicht seriös sind.#nanana Hab dir ja die Belege geschickt!

Die bisher einzige wirklich nachvollziehbare Empfehlung mit entsprechend nachvollziehbaren Studien gibt die WHO ab. Aber bitte..... Du darfst mich gern eines besseren belehren...;-)

Beitrag von liv79 04.03.11 - 20:57 Uhr

Bin nicht biestig.
Mich ärgert nur das, was "euch" Stillmamas so an "uns" Beikostmamas stört, nämlich, dass es da so eine extreme Lagerbildung in Foren gibt). Ich bin nicht dafür, ein Kind von Anfang an mit industrieller Nahrung vollzupumpen, aber ebenso finde ich, dass irgendwann anderes Essen auf den Speiseplan gehört. Vielleicht war die Quelle nicht top, ok, aber unten dann noch einmal eine hoffentlich den Ansprüchen genügende Quelle - zumal du ja auch die WHO anführst. Ich kenne halt Kinder, die EWIG ausschließlich gestillt wurden, und bei denen gab es dann irrsinnige Probleme, als irgendwann doch die Beikost eingeführt wurde. Sie wollten gar nichts essen, über Wochen hinweg das totale Drama! Und bis heute total schwierige Esser...
Und dass Milch nicht alle Nährstoffe enthält, die sich in manchen anderen Lebensmitteln finden, das ist doch auch unstrittig, oder?
Wie gesagt, nix gegen's Stillen, hab ich doch auch gemacht, ist doch wichtig und richtig. Man muss ja auch nicht mit 6 Monaten das Stillen einstellen. Aber Beikost dazu? Ja, finde ich wichtig. Und laut WHO ist das eben auch sinnvoll.

Also, wenn du schon die WHO anführst:
http://www.bfr.bund.de/cm/207/stilldauer.pdf
"Beikost sollte in der Regel nicht später als zu Beginn des 7. Lebensmonats und keinesfalls vor Beginn des 5. Monats gegeben werden."

Beitrag von berry26 05.03.11 - 07:58 Uhr

Ja genau... IRGENDWANN und irgendwann ist eben wenn das Kind auch bereit dazu ist und nicht mit 4 Monaten weil es ja schon sooo schön dem Essen nachschaut.

Um sicher zu gehen OB ein Kind bereit ist, reicht es halt auch nicht unbedingt dem Kind einen Löffel in den Mund zu schieben. Wer sich damit beschäftigt hat, weiß das ein Löffel Brei die gesamte "reine" Darmflora eines Stillbabies schon komplett durcheinanderbringt. Ein Kind das bereit ist zu essen, kann dies mit geeigneter Nahrung auch selbst.

Meine Kleine hat ein Stück Brot mit knapp über 5 Monaten "gegessen". Mit 6 Monaten haben wir mal Brei probiert und es war für sie nicht ok. Mit 7 Monaten wars ok aber dazwischen gabs einfach geeignetes Fingerfood. Das mochte sie halt ne Zeit lang lieber. Heute gibts Mischkost. Mal vom Tisch, mal ein Glas und mal etwas Fingerfood.

Jetzt möchte ich nicht jedes Baby mit meinem vergleichen aber ich habe hier so festgestellt das die meisten Babies vor dem 7. Monat wirklich dazu in der Lage ist. Viele erst später und einige wenige tatsächlich eher.

Aber um ehrlich zu sein habe ich keine Lust mehr zu streiten. Alles was ich hier im Forum versuche, ist die vielen Irrtümer denen viele Mama's hier aufsitzen, aufzuklären. Ich gehöre keinem "Lager" an!
Wenn das teilweise so unfreundlich rüberkommt, dann nur weil ich hier meistens blöd als "superschlau" oder "Besserwisser" angemacht werde. Ich habe bei meinem Sohn damals viele Fehler gemacht, konnte deshalb nicht stillen und habe mir bei meiner Tochter vorgenommen mich besser zu informieren, weil eben nicht alles soooo natürlich ist, wenn man unbewusst von allen Seiten beeinflusst wird.

Im Grunde kann ja eh jeder machen was er will und mir persönlich ist es auch egal was wer mit seinem Baby anstellt. Ich mag es nur nicht wenn meine gut gemeinten Tipps und Anmerkungen als Blödsinn oder "Öko" abgestempelt werden ohne sich vorher wenigstens mal Gedanken drüber zu machen oder sie einfach als wohlwollende Tipps hingenommen werden.

Beitrag von nele27 04.03.11 - 08:50 Uhr

Wie wäre es, wenn Du einfach zugibst, Dir über die Herkunft der Studie keine weiteren Gedanken gemacht zu haben #kratz Reißt Dir doch keiner den Kopf ab und das kommt auch intelligenter rüber als so billige Gegenangriffe :-)
Es täuscht sich ja jeder mal...

LG, Nele

Beitrag von brautjungfer 04.03.11 - 08:44 Uhr

kann ich nur unterschreiben. ist doch bei allen Themen so man sollte nicht nur den Text lesen sondern sich auch informieren WER dahinter steckt.
auffällig, das Institute und Organisationen die von der Zufütterung nichts haben alle fürs längere Stillen sind.

Beitrag von brautjungfer 04.03.11 - 08:42 Uhr

ich glaube das tut hier kaum jemand der sich fürs länger vollstillen entscheidet. aber ich vertraue da meiner Hebamme, der Stillberaterin, der Ernährungsberaterin und meinem Kinderarzt die ich persönlich kenne und die sehen es alle so wie ich es mache.

Beitrag von brautjungfer 03.03.11 - 15:41 Uhr

die anderen Mädels haben dir ja schon geantwortet. das mit dem Eisen gehört zu den Ammenmärchen und wurde durch die Babynahrungsindustrie in die Welt gesetzt.

Beitrag von brautjungfer 03.03.11 - 15:42 Uhr

Hast du gelesen, dass die Studie mit 76 Kinder durchgeführt wurde?
sehr aussagekräftig also

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