Marcumar-Stress Frage

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Beitrag von melaniekreher 04.03.11 - 07:51 Uhr

Guten Morgen

Ich habe mal eine Frage.Ich muss auf Grund einer Lungenembolie im Januar Marcumar nehmen.Nun hatte ich gestern Streit mit meinem Mann und hab stark geweint und geschluchst.Kann sowas auch ne Hirnblufung ausloesen?Habe seit gestern Abend Kopfschmerzen der Streit war morgens gegen 10Uhr.

Danke schonmal

Beitrag von orchi-dee 04.03.11 - 08:21 Uhr

hi

sag mal ist die frage ernst gemeint?
Ich hatte eine beidseitige lungenembolie mit einer akute Cor pulmonale oder wie das heißt.Also fakt es war echt verdammt eng und ich lag auf der intensiv mit wasser in den lungen ect pp....
und ich musste marcumar fast 2 jahre nehmen und glaub mir.Ein streit löst keine hirnblutung aus.Ich bin 3 fache mutter und ich hatte stress ohne ende nach der embolie und ich hab keine hirnblutung bekommen!

LG

Beitrag von thea21 04.03.11 - 09:50 Uhr

Und was soll daran nicht ernst gemeint sein!?`

http://www.oegn.at/patientenweb/index.php?page=Hirnblutung

Auszug:

"Die häufigste Ursache für Hirnblutungen ist ein erhöhter Blutdruck. Auch Gerinnungsstörungen oder die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten können eine Hirnblutung begünstigen."

Und was ist daran jetzt so lächerlich!?

Beitrag von elofant 04.03.11 - 10:40 Uhr

DAS frag ich mich auch grad

Beitrag von orchi-dee 04.03.11 - 19:27 Uhr

hi

oh meine liebe ,du verwechselt Lächerlich mit ernst gemeint!
Ich war nur sehr erstaunt über diese frage,weil naja eine Hirnblutung nicht durch weinen ausgelöst wird.
Nur als Info:
ich habe ein jahr gebraucht um meine ängste zu überwinden,meine HÄ wollte mich einweisen in die psychatrie weil ich nur noch im KH war am WE weil ich angst hatte.Also ich würde mich nie lächerlich machen!

LG
Dee

Beitrag von melaniekreher 04.03.11 - 12:14 Uhr

Freut mich das du deinem Körper vertraust ich kann es momentan leider nicht und mache mir viele Gedanken.

Bei mir war es vielleicht nicht so eng wie bei dir aber dennoch Lebensgefährlich!!!

Beitrag von belala 04.03.11 - 12:37 Uhr

Nanu, machen wir jetzt fröhliches -wer-war-lebensbderohlicher-erkrankt-Gemotze?

Warum soll die Frage nicht ernst sein?

LG, belala

Beitrag von orchi-dee 04.03.11 - 19:29 Uhr

Hi

und auch dir,nein das soll kein gemotze sein.Das kam falsch rüber!
Wie ich oben schon geschrieben habe auch ich hatte dran zu knabbern nur mich hatte die frage sehr erstaunt!

LG

Beitrag von elofant 04.03.11 - 10:44 Uhr

Das Du Angst hast wegen dem Hirnbluten kann ich verstehen. Ich denke aber eher, dass Du Kopfschmerzen hast wegen dem Streit und dem Heulen. Also nicht wegen Hinrbluten, sondern "einfach" weil Du dem Stress mit dem Streit ausgesetzt warst.

Bei Hirnbluten hat man WAHNSINNIGE Kopfschmerzen, Vernichtungskpfschmerz. So hat mir das der Arzt von meinem Sohn erklärt. Außerdem würde Dir sicherlich schlecht, Hirndurck macht Übelkeit oder besser Erbrechen. Die Pupillen würden nicht regelgerecht reagieren, wenn Licht einfällt, etc.

Wie hoch ist denn Dein INR??

Beitrag von melaniekreher 04.03.11 - 12:12 Uhr

Danke erstmal für die Antworten

Und ja die Frage war ernst gemeint.Ich mache mir nun mal Sorgen seit der Embolie tut mir leid.Bin halt von Natur aus ein Vorsichtiger Mensch geworden wenn es um meinen Körper geht.

Mein INR lag Dienstag bei 3,5.Musste heut wieder hin.

Beitrag von belala 04.03.11 - 12:41 Uhr

Hallo Melanie,

ich kann deine Sorgen verstehen. Streitstress wird keine Hirnblutung auslösen.

Ich hatte auch eine beidseitige Lungenembolie und nahm Warfarin (wie Marcumar).
Da mein INR schwer einzustellen war, wechselten sich meine Ängste ab.

Wie hoch muß dein INR sein?
Zwischen 2.0-3.0?

LG, belala

Beitrag von melaniekreher 04.03.11 - 13:30 Uhr

Ja mein INR muss zwischen 2-3 liegen.Aber die bekommen es bei mir nicht hin mich einzupendeln.Entweder is er zu hoch bei 4 oder zu nieder bei 1.Bei mir ist das immer ein auf und ab deswegen mache ich mir ja so Gedanken und dieses Marcumar ist nun mal nicht ohne.Wobei wenn ich Pech habe muss ich es mein Leben lang nehmen aufgrund Faktor V Leiden.Bin doch erst 26 :-[

Beitrag von elofant 04.03.11 - 14:31 Uhr

Wie regelmäßig nimmst Du denn die Tablette? Musste meinen Sohn auch einstellen. Ganz wichtig ist auch zu schauen, was Du isst.

Testest Du Dich selbst??

Beitrag von melaniekreher 04.03.11 - 14:38 Uhr

ich nehme die tabletten so wie der doc verschreibt.esse wenig mit vitamin-k usw.

nee muss immer zum doc bekomme so ein gerät leider nicht:-(

Beitrag von elofant 04.03.11 - 14:45 Uhr

Also ich kenne da so, dass Du vom Doc. eine Wochendosis bekommst. Also eine festgesetzte Dosis für den jeweiligen Tag. Alle 2 Tage testen, da man die Ergebnisse erst am übernächsten Tag sieht.
Und dann entsprechend der INR-Bestimmung mit einer geänderten Dosis reagieren o. gleiche Dosis weiternehmen. Zumindest ist das bei Falithrom/Marcumar so.
Es gibt aber auch Medis, wo man den Wert schon nach einem Tag messen kann.

Klappt bei meinem Sohn ganz gut. Er muss zwischen 2 und 2,5 sein. Gestern hatte 2,6 - das ist im Rahmen.



Übrigens ein INR von 1 ist so, als ob kein Blutverdünner genommen wurde.

Beitrag von melaniekreher 04.03.11 - 21:09 Uhr

Ich muss je nach Wert 1-2 mal die Woche zum Doc und Abends rufen die an und teilen mir den Wert und die Dosierung mit.

Meiner war heute 2,19 also gut für mich.Muss heute und Morgen ne halbe und am Sonntag ne viertel.Montag wieder zum Doc.Is halt nervig so oft dahin zu müssen.

Beitrag von belala 04.03.11 - 20:27 Uhr

Hallo Melanie,

ich habe auch Faktor V Leiden-Mutation (heterozygot) und wußte bis nach der Geburt des 2.Kindes gar nicht, dass ich einen Gendefekt habe:-(
Wegen lange Liegens hatte ich dann eben gleich die Lungenembolie und nahm 1 Jahr Warfarin.
In der Folgeschwangerschaft hatte ich wieder eine Thrombose und nahm nach der Geburt wieder 1 Jahr Warfarin.

Nun bin ich wieder ohne Antikoagulantien und minimiere Risikofaktoren und spritze Heparin im Falle dessen.

Ich mußte leider auch immer in die Ambulanz oder später zur Hausärztin was gleich noch umständlicher war (Blutentnahme aus Vene und am Nachmittag wieder hin um Ergebnisse zu erfragen).

Warum hattest du eine Thrombose? Operation, Schwangerschaft oder längere Bettlägrigkeit?
Bist du homozygoter Typ?

LG, belala

Beitrag von melaniekreher 04.03.11 - 21:07 Uhr

Huhu

Bin auch Heterozygot.Wurde auch erst nach der 3.SS festgestellt nach meiner Embolie.
Die Ärzte schieben es auf meinen KS aber die Frauenärztin meinte das wäre zu lang bis zur Embolie.KS war am 15.10.2010 Embolie wurde am 02.01.2011 festgestellt.Mein D-Dimer war auch nur minimal mit 0,57 erhöht also wirklich super frisch.Nun ist sie ja wieder weg und ich muss entweder 1-2 die Woche zum Doc Blut abnehmen lassen.Die Rufen dann Abends an und sagen die Werte und die Einnahme.

Es tut gut zu lesen das ich mit dem ganzen nicht alleine bin :-D

Beitrag von orchi-dee 04.03.11 - 19:36 Uhr

Hi

hör mal,ich denke meine antwort wurde falsch aufgefasst.
Ich kann deine sorgen verstehen,erlich.Ich musste Marcumar 2 jahre nehmen und wurde nie richtig eingestellt,das klappte schwer und erst zum schluss war es einigermassen ok.Ich musste alle 2 wochen blutabgeben aber er gerinnungwert war nie top.
Ich hab meinen ausweis auch nicht mehr deshalb kann ich dir auch nicht sagen ab wann es bei mir einigermassen geklappt hatte mit der einstellung.
Ich hatte sehr mit meinen ängsten zu kämpfen und bekam auch etwas von HÄ.
Weil der KH aufenthalt einfach zu heftig war und die umstände.
Was mir auch große ängste bereitete war das absetzten von marcumar.
Leider hat mein Herz die embolie nicht gut überstanden so das ich mittlerweile Verebeta nehmen muss.Und am 23. märz wieder zur Inneren muss um wieder alles abchecken zulassen.

Deshalb fass bitte meinen beitrag oben nicht böse auf der sollte so nicht rüber kommen.

lg
dee

ps. ich hatte auch ein notfall set,ein mittel für die gerinnung falls mich jemand mit einem Messer zb angreift.Ja doof ausgedrückt also für große wunden so hat meine HÄ mir das verdeutlicht.Aber ich weiß nicht mehr wie das heißt.Es waren glas ampullen zum aufbrechen.

wenn du fragen hast kannst du mich gerne anschreiben