gibt es wunder??

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von red-83 06.03.11 - 21:35 Uhr

nabend, zusammmen


meine mama hat lungenkrebs und nen hirntumor weiß dieses seid ca. nem jahr war bis vor ein paar wochen wegen dem hirntumor noch in behandlung
( bestrahlung )
vom 16 feb. an konnte sie nicht mehr aufstehen wurde immer durcheinander im kopf konnte nicht mehr aufstehen garnix mehr kaum gegessen usw. der strahlen arzt meinte es ist endstadium ( keine ahnung welches von beiden )
und es wird jetzt mit mama zuende gehen.
jeden tag gibg es ihr schlechter sie hatte einige tage kaum stimme sprach als hätte sie 1000 kaugummis im mund dann hatte sie sher starken husten und brodelte ganz stark.
die symptome verschwanden irgendwann....

heute ist sie wieder klar im kopf und sagt sie weiß nicht was sie alles gesgat hat in der zeit sie kam sich vom kopf vor als hätte sie nen fieber schub ( fieber hatte sie aber nie )
laufen kann sie nicht dazu ist sie zu schwach,sie hat nun nen rollstuhl und nen pflegebett.

WAS WAR DAS?

der doc. meinte doch es soll zuende gehen mit ihr?
gibt es auch wunder??#kerze

sie war auch in so ner komischen phase als es ihr so schlecht ging sie hat mir etwas von ihrem schmuck geschenkt als würde sie wissen das sie sterben muß.


dankeschön das ich meine kurze geschichte hier erzählen durfte

Beitrag von enni12 06.03.11 - 22:31 Uhr

Hallo,

ich habe jetzt lange überlegt, ob ich dir schreibe oder nicht. Denn ich will dir keine Angst machen, dir die Hoffnung nicht nehmen.

Ich kenne zwei Fälle (meine Oma und mein Schwiegerpapa) denen es wirklich nicht gut ging. Ein paar Tage vor ihrem Tod sind sie aber noch einmal richtig aufgeblüht. Es war, als hätten sie sich "normal" von uns verabschieden wollen.

Natürlich drücke ich dir ganz fest die Daumen, dass deine Mama sich doch noch erholt und wirklich ein kleines Wunder geschehen ist.

Dani

Beitrag von jenny6 06.03.11 - 22:36 Uhr

Hallo!

Leider kann ich der Vorposterin nur Recht geben. Viele blühen kurz vor dem Tod nochmal auf. Drücke aber euch auch die Daumen für die kommende Zeit.

lg,Jenny

Beitrag von arkti 07.03.11 - 00:32 Uhr

Mach dir nicht zuviel Hoffnung.
Mit der Diagnose Endstadium liegen die Ärzte selten falsch.

Meine Oma ist vor 5 Wochen gestorben ( kein Krebs) aber ich kann dir trotzdem mal eben schreiben wie es bei ihr war.
Dienstags wurde entschieden das sie keinen Tropf und nichts mehr bekommt ( hatte sie auch so in ihrer Patientenverfügung).
Sie lag nur rum, redete auch immer weniger.
Freitags wurde ihre Sprache richtig undeutlich und es waren noch einige Dinge wo ich mehrmals an dem Abend dachte sie stirbt gleich. (möchte da jetzt nicht ins Detail gehen)
Samstag habe ich die Zimmertür vom Krankenhaus aufgemacht und dachte ich guck nicht richtig.
Sie saß im Bett, trank alleine, redete sofort mit mir (Sprache war wieder voll verständlich) und sie hat mich förmlich durchs Zimmer gejagd mal dies holen mal das holen.
Bis dahin war sie völlig klar im Kopf auch an den schlechten Tagen vorher.
Sonntag lag sie wieder und war absolut verwirrt.
Sie sah auch Dinge die gar nicht da waren, z.b sagte sie die hätten schon wieder die Bilder umgehangen in dem Zimmer hing aber kein einziges Bild.
irgendwann merkte ich das sie geistig ganz woanders war da sie auch immer vom Keller sprach.
Montag morgen kam dann der Anruf das es nicht mehr lange dauert und dann ging es ganz schnell.

Bei meinem Papa war es ganz anders (er hatte Krebs).
Der wurde auch nochmal fit weil er sich seinen letzten Wunsch erfüllen wollte, noch ein letztes Mal nach Mallorca.
Sie sind geflogen.
Ca 3 Wochen später ging es radikal bergab.
Er konnte nicht mehr aufstehen, redete kaum noch, hat kaum noch gegessen und getrunken.
1 Woche später ist er gestorben, in dieser Woche wurde es aber immer schlechter, er konnte nach 2 tagen gar nicht mehr reden usw.

Wie du siehst kann es sehr unterschiedlich sein.
Die meisten Menschen bäumen sich nochmal auf, es muss aber nicht unmittelbar vor dem Tod sein.
Der Tod kommt manchemal auch schneller als die Ärzte denken, auch nicht immer mit den sogenannten ersten Anzeichen.


Beitrag von red-83 07.03.11 - 07:10 Uhr

meine mama redet auch ständig von der reise auf dem schiff die sie eigentlcih alle noch im april machen wollten, habe mich auch schon gefragt ob sie solange durchhalten wird?
weil die zeit bis dahin ja echt noch lang ist!!

es ist richtig erschreckend wie sie auf einmal so " normal" redet...

Beitrag von elofant 07.03.11 - 07:31 Uhr

Möchte Dir jetzt auch keine Angst machen o. dir Deiner Illusionen rauben.

Aber mein Schwiegervater ist vor 3 Jahren an einem Speiseröhrentumor gestorben. Die letzten Tage war er nochmal richtig fit. Ist rum gelaufen, wie ein Junger... Dann hatten wir die Aussage "Endstadium" - Palliativstation. Dachte mir noch, was soll er da?
Aber nach einer Woche war alles vorbei. Man hat ihn dort hin gebracht, um ihm die Schmerzen zu nehmen etc. Eine gute Entscheidung - im Nachhinnein.



Ich wünsch Dir und vor allem Deiner Mama alles Gute. Und vielleicht gibt es doch Wunder?

Beitrag von amaramay 07.03.11 - 10:24 Uhr

Hallo, wir hatten das auch bei zwei Todesfällen in der Familie. Beide waren erst sehr durcheinander und kurz wor ihrem Tod wieder ganz klar.
Wünsche euch alles Gute.

D.

Beitrag von schwilis1 07.03.11 - 20:06 Uhr

Es gibt Wunder. aber viele von uns erleben leider kein Wunder :(
ich verlor meine mama im oktober, sie hatte einen hirntumor.
Sie musste nicht leiden. und unser wunder war, dass sie erst gestorben ist, als die sonne wieder rauskam, wo es doch den Tag zuvor (wo die ärzte schon dachten sie stirbt) nur geregnet hatte, ebenso wie an dem Vormittag an diesem Freitag. aber nachmittags kam die Sonne raus und sie konnte gehen.

Unser Wunder