Unterhaltsanspruch fast 21 jähriger!???Dringend

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Beitrag von engel03101974 08.03.11 - 17:19 Uhr

Hallo
wer kennt sich bei Unterhalt aus?Meine Tochter wird im Mai 21. Ihr Vater meint weil sie 21 wird und momentan keine Ausbildung macht,sie sucht gerade da sie die Probezeit nicht geschafft hat,müsste er nicht mehr bezahlen.
Wir haben uns immer so geeinigt und er hat in der Ausbildungszeit ,also sprich in den knapp 3 Monaten,nur noch 120 Euro gezahlt was ja auch völlig in Ordnung ist.
Kann das so sein?Das er nicht zahlen muss weil sie arbeitslos ist?Und wenn ja muss er dann wieder zahlen wenn sie eine Ausbildung aufnimmt?Arbeitslos ist sie gemeldet bekommt ca.130 Euro.Hab schon gegoogelt aber das ist alles so kompliziert.

Wer kann mir behilflisch sein?

Lg Engel

Beitrag von harveypet 08.03.11 - 17:23 Uhr

über 18 muß die selbst klagen wenn sie Geld will aber abgesehen davon muß er bei einer Volljährigen Arbeitslosen nicht zahlen.

Beitrag von mama-von3 09.03.11 - 08:44 Uhr

ich finds auch immer wieder dreisst was sich manche mütter rausnehmen !!!!! Da werden die Kind die eignetlich ja schon erwachsen sind dazu gedrängt den eigenen Vater zu verklagen auf unterhalt !!!! Hallo das mädel ist 21 !!!!!!!! Damals war ich schon lange verheiratet und hatte einen Sohn !!!!!

Wie lange soll der Vater denn noch für sie aufkommen????? Bios sie in Rente geht?????

Sie soll arbeiten gehen und gut ist. Vorallem was geht die Mutter denn der Unterhalt an wenn das Mädel 21ist??????????

Schrecklich diese Geldgier !!!
Abzocke am Vater und das sage ICH ALS FRAU !!!!!!!

Beitrag von windsbraut69 09.03.11 - 09:30 Uhr

Ja, wenn Du so früh schon eine Ausbildung hinter Dir hattest und auf eigenen Beinen stehen konntest, ist das ja prima, es gibt aber durchaus auch Mädchen/Frauen, die Abitur machen, studieren oder was auch immer und eben mit 21 ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben.

Es gibt ja nicht ohne Grund die Regelung, dass die Eltern bis zum vollendeten 25. Lebensjahr grundsätzlich zuständig sind!

Wovon soll denn Deiner Ansicht nach eine 21jährige leben, die eine Ausbildung macht oder sucht, wenn nicht vom Geld ihrer Eltern?

Beitrag von hsicks 09.03.11 - 10:09 Uhr

Hallo,

das sehe ich auch so !

Unsere Tochter ist ein echter " Spätzünder " und mit 22 noch in der Lehre, wobei sie jetzt Supernoten hat und ihr Chef sie sehr lobt. Sie hat zwar spät, aber immerhin ihren Traumjob gefunden .

Aber: von den 357 Euro netto Ausbildungsvergütung kann sie nicht leben und bekommt von uns finanzielle Unterstützung , Essen und wohnt bei uns.

Das ist für mich als Mutter und auch für meinen Mann selbstverständlich und ich arbeite dafür extra einige Stunden pro Woche mehr in meinem Job.

Gruß,
Heike

Beitrag von windsbraut69 09.03.11 - 11:22 Uhr

Ich halte das auch für selbstverständlich, solange die Eltern sich nicht in einer finanziellen Notlage befinden.

Meine Eltern haben das so gehandhabt und auch meine Schwestern mit ihren Kindern (die ich zum Teil noch mit unterstützt habe) während Ausbildung/Studium.

LG

Beitrag von mama-von3 09.03.11 - 10:59 Uhr

oft ist ja so das die väter die kinder nicht mal sehen dürfen...ABER ZAHLEN !!! Die Person ist scheisse aber das Geld gut oder wie ????

Du mich frägt auch keiner was ich alles machen WILL....wenn diese jungen erwachsenen studieren wollen dann müssen sie eben neben her arbeiten gehen !!!!!!!
Solche faulen Studenten nerven mich so oder so. Muß denn immer alles nach deren NAse gehen????

Dann studieren sie eben nicht, wenn sie es sich nicht leisten können! Zudem leben diese Jugendlichen /erwachsnen doch so oder so zu Hause.
Für was brauchen die denn soviel Geld??????
Schrecklich was sich manche einbilden !!!!!!!!

Ich wäre nie auf die idee gekommen von meinem Vater Geld einzufordern IN DEM ALTER !!!!! Peinlicher gehts ja nicht. Einen auf dick machen aber dann nicht selbst dafür gerade stehn

Beitrag von windsbraut69 09.03.11 - 11:21 Uhr

Ganz merkwürdige Einstellung, Du klingst ziemlich mißgünstig Leuten gegenüber, die eben länger zur Schule gehen und studieren.

Wovon hast Du denn mit 20 Jahren Dich und das Kind ernährt und warum sollten Eltern NICHT zuständig dafür sein, ihren Kindern eine Ausbildung zu finanzieren und die Kinder stattdessen lieber darauf verzichten?
Es ist doch eine ganz natürliche Sache (oder sollte es sein), dass man seinen Kindern den Start ins Berufsleben ermöglicht.

Beitrag von mama-von3 09.03.11 - 11:27 Uhr

ich war arbeiten im schichtdienst und das mache ich bis heute in der selben Firma !!! Ich war nie abhängig von meinen eltern. Niemals!!!
Bin mit 18 zu HAuse raus und wollte und war nie abhängig von meinen eltern oder sonstwem.
Mein Mann war auch immer arbeiten und hat dann natürlich in der zeit in der ich zuhause bleiben musste wg den kids allein verdient.
Ich bin dafür das wenn man meint erwachsen sein zu müssen , das man auch selber danach schaut das man sich durchbringt.
Und ich denke mit 21 ist man sehr wohl erwachsen !
Wenn die eltern FREIWILLIG was dazu geben finde ich das okay. Würde meine kids nie hängen lassen..... aber immer dieses MUß !!!!

Beitrag von schuetze1263 09.03.11 - 11:34 Uhr

Du weißt aber sicher, dass Eltern ihren Kindern die Erstausbildung finanzieren müssen?
Und über Studenten solltest du nicht so herziehen, wenn du keine Ahnung hast.

Beitrag von windsbraut69 09.03.11 - 11:53 Uhr

Das ist ein RECHTLICHER ANSPRUCH.
Wenn Du Proleme mit Deinen Eltern gehabt haben solltest, ist das schade aber deshalb sollte doch niemand auf eine vernünftige Ausbildung verzichten und es ist eben naturgemäß so, dass man von den meisten Ausbildungsvergütungen nicht leben kann und schulische Ausbildungen/Studium eben auch noch kosten.

Beitrag von engel03101974 09.03.11 - 17:37 Uhr

Hallo,
jeder hat seine Meinung,das ist das eine.Aber wenn man die ganze Geschichte nicht kennt dann sollte man sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
Wir haben uns immer so geeinigt und er hat nie den höchste Satz gezahlt,ganz im Gegenteil.Nun finden wir das Geld auch nicht auf der Strasse und da meine Tochter trotzdem zweimal die Woche in die Berufsschule muss um die Ausbildung fortzusetzen ist es nicht so einfach hier was zu finden.
Ich bin bestimmt nicht diejenige die jemanden was aus der Tasche ziehen möchte,nur erkundigen wir uns gemeinsam ,das heisst meine Tochter und ich weil mein Ex nur mit ihr gesprochen hat und nicht wie sonst mit mir,oder besser gesagt mit uns beiden.
Wir haben sogar zwei Jahre ganz verzichtet weil es uns finaziell sehr gut ging.
Also immer erst hinter die Fassade schauen.
Engel

Beitrag von whitewitch 09.03.11 - 23:42 Uhr

Also wenn es nach der Tochter meines Mannes geht, dann soll er zahlen bis er schwarz wird. 2 mal sitzen geblieben, mit 18 noch keinen Abschluss in der Tasche, aber Vater wirds schon richten. Der hat doch schließlich 18 Jahre immer brav gezahlt, dann kann er das doch auch weiter tun.

Ich bin ja der Meinung das man sich in der heutigen Zeit auch nen Minijob suchen kann um den Eltern nicht auf der Tasche zu liegen. Ich bin so erzogen worden und kann diese Anspruchshaltung der möchtegern Erwachsenen teilweise nicht verstehen,

Ich bin gern bereit Abitur, Berufsausbildung und Studium auf direktem Weg zu fianzieren. Aber wenn ein Görr meint ständig die 9 oder 10 Klasse zu wiederholen um sich am Wochenende mit dem Unterhalt des Vaters das Saufgelage zu finanzieren, da fehlt mir jegliches Verständnis und da darf man sich dann auch mal ärgern.

Aber was soll aus Kindern werden, wo die Mutter schon 18 Jahre ohne Arbeit zu Hause sitzt, die lernen ja das Faul sein toll ist und das man dann dafür auch noch bezahlt wird, ist doch spitze.

Beitrag von cinderella2008 09.03.11 - 06:54 Uhr

Hallo,

meine Tochter hatte damals auch drei Monate zwischen Praktikum und Ausbildung zu überbrücken. Mein Ex war auch aus der Zahlung raus. In dem Fall ist wohl nur noch der Elternteil finanziell zuständig, bei dem das erwachsene Kind wohnt.

LG, Cinderella

Beitrag von manavgat 09.03.11 - 09:26 Uhr

Du irrst


Gruß

Manavgat

Beitrag von kiddy100 09.03.11 - 07:40 Uhr

Es gibt ein Urteil(habe leider den Artikel nicht mehr)

Die Eltern sind längstens bis 25Jahre Unterhaltspflichtig bzw. bis die erste Ausbildung beendet ist. Eine Ausbildung darf abgebrochen werden.

Die Kinder können ihren Unterhaltsanspruch verwirken, wenn sie sich nicht angemessen verhalten und nur rumhängen und nichts suchen.

Das war nämlich damals für meinen Sohn seeehr interessant, da der Vater auch meinte, er bräuchte nicht mehr zahlen.

Beitrag von cinderella2008 09.03.11 - 08:09 Uhr

Also lt. Jugendamt musste der Vater meiner Tochter damals nicht mehr zahlen. Lediglich ich war noch unterhaltspflichtig, da wir in einer Bedarfsgemeinschaft (?) lebten.

Wie es gewesen wäre, wenn meine Tochter schon eine eigene Wohnung gehabt hätte, weiß ich nicht. War aber ja gar nicht möglich, da sie noch keine 25 war und kein ausreichendes eigenes Einkommen hatte.

Da es bei uns nur eine sehr kurze Zeit zu überbrücken gab, war es mir egal. Aber geärgert hat es mich doch, dass mein Ex aus der Verantwortung raus war. Zumal der sich sowieso nie kümmerte.

Beitrag von manavgat 09.03.11 - 09:25 Uhr

Sie muss ihn verklagen.

Da sie kein Einkommen hat, läuft das über PKH.

Und im übrigen ist er bis sie 25 ist verpflichtet Unterhalt zu zahlen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von bezzi 09.03.11 - 09:37 Uhr

Aber doch ab 18 nur so lange sie eine AUSBILDUNG macht.
Zuhause abhängen muss der Vater nicht bezahlen, dachte ich...#kratz

Beitrag von manavgat 09.03.11 - 09:43 Uhr

Wenn sie arbeitssuchend ist, dann ist das nicht selbstverschuldet.

Und nein, es ist leider so: Eltern sind bis 25 unterhaltspflichtig....


Gruß

Manavgat

Beitrag von whitewitch 09.03.11 - 23:34 Uhr

Wenn ein Kind aber arbeitssuchend ist weil es vorher eine Ausbildung abgebrochen hat, dann ist das schon selbst verschuldet, da hilft auch keine Meldung zur Arbeitssuche. Eltern sind erstmal nur bis 21 verpflichtet, danach muss weiter entschieden werden. Wenn ein Kind dreimal sitzen bleibt dann mit 20 den Abschluss macht, zwei Ausbildungen anfängt und mit 25 erst beendet, ist der Vater nicht mehr in der Pflicht bis 25 zu zahlen. Hier muss man genau schauen ob das Kind als priviligiert einzustufen ist, oder nicht. Ich weiß das zufällig so genau, weil wir das Problem gerade hier hatten und durch eine RA vertreten waren! Der Vater ist verpflichtet, eine Schulausbildung und eine Berufsausbildung (Berufsausbildung ohne Unterbrechung durch Eigenverschulden) zu finanzieren. Bricht das Kind die Ausbildung ab, kann der Vater seine Zahlung einstellen.