Was tun, wenn der Kinderwunsch einseitig ist?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von bibundderhulk 12.03.11 - 00:58 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

vll. könnt ihr mir weiter helfen...

Wir sind glücklich verheiratet und haben 2 Kinder (12 Jahre und fast 3 Jahre).

Nachdem bei mir der Kinderwunsch immer stärker wird und mein Mann absolut kein 3. Kind mehr will, kommt es immer wieder zu kleineren Diskussionen und im Moment wissen wir einfach nicht weiter...

Es ist sehr schlimm für mich, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, kein Kind mehr zu bekommen.

Geht es euch genauso und /oder habt ihr Tips, wie man in so einer Situation am Besten vorgeht...

Mich macht das ziemlich fertig.

Danke und liebe Grüße

Bib

Beitrag von weltenbuergerin2 12.03.11 - 01:06 Uhr

Wenn dein Mann absolut kein drittes Kind möchte, kannst du nichts tun.

Beitrag von bibundderhulk 12.03.11 - 01:15 Uhr

Ja ich weis das... aber ich will es einfach nicht wahrhaben... ich geb dem nichtvorhandenen Kind schon Namen usw. Langsam nimmt das echt üble Formen an... was soll ich denn machen? Da fehlt einfach noch jemand...

Er sagt schon, er kann ja nicht nur mir zu liebe ja sagen, das wäre ja für das Kind nicht gut usw.

Ach keine Ahnung. Schwierig.

Danke trotzdem für deine Antwort.

LG

Beitrag von weltenbuergerin2 12.03.11 - 01:32 Uhr

Ich habe mal auf deine VK gelinst, du bist erst 31, von daher kann ich deinen Wunsch besser nachvollziehen.
Du hast noch Zeit.

Beitrag von bibundderhulk 12.03.11 - 09:08 Uhr

Ja natürlich hätte ich Zeit, aber meine beiden Kinder trennen 9,5 Jahre und das finde ich schon lange. War einfach so und es ist auch in Ordnung, da ich eine neue Ausbildung gemacht habe und einfach warten wollte, bis ich Zeit für ein weiteres Kind habe und nicht wie beim 1. schon nach 8 Wochen wieder 40 Stunden arbeiten musste, das war schlimm. Und jetzt ist der 2. auch schon wieder 3. Ich werde ihn einfach überzeugen müssen, irgendwie..

LG

Beitrag von parzifal 12.03.11 - 08:56 Uhr

Es gibt nur drei reelle Möglichkeiten:

Akzeptieren.

Den Ehegatten überzeugen.

Trennen und sich einen Anderen suchen der diesen Wunsch erfüllt.

Beitrag von bibundderhulk 12.03.11 - 09:10 Uhr

Hallo,

das sehe ich auch so. Akzeptieren geht einfach nciht, das macht mich total unglücklich. Trennen auf keinen Fall, er ist mein Traummann, wir sind so glücklich und seit 16 Jahren ein Paar. Da bleibt dann nur noch überzeugen. Allerdings sind seine Argumente auch irgendwie nachvollziehbar, für mich aber keine Gründe für oder gegen ein Kind.

Dankeschön.

Dir ein schönes WOchenende

LG

Bib

Beitrag von robingoodfellow 12.03.11 - 09:00 Uhr

Eine Bekannte von mir hat ihn einfach nicht auf die fruchtbare Zeit hingewiesen, er hat dann die Gummis weggelassen und Zack. Sie hat es ihm erst in der 16. Woche gebeichtet.

Er hat sich dann fügen müssen, ob es für die Beziehung so toll war steht auf einem anderen Blatt.

Im Grunde kannst du nichts machen, unterjubeln fände ich unmöglich.

Beitrag von bibundderhulk 12.03.11 - 09:11 Uhr

das würde ich nie machen, ist ein totaler vertrauensbruch... und das geht auch nciht, das es einfach so passiert, hab die Hormonspirale... da gibt es leider keine Tropi-Babys... schade eigentlich! :)

Danke

LG

Bib

Beitrag von svala 12.03.11 - 20:29 Uhr

Hallo Bib,

also ich finde das auch eine ganz schreckliche Situation und hoffe, dass es bei uns nie so wird #zitter. Falls ich nach einem zweiten Kind noch ein Drittes wollen würde, könnte das bei uns ähnlich sein #schwitz. Hast Du Deinem Mann schon ganz ehrlich gesagt, was es mit Dir macht, wenn Du diesen Traum begraben musst? Ich würde mir auch mal für mich die Gründe aufschreiben, warum Dir ein drittes Kind so wichtig ist. Dann könnt ihr nochmal sachlich darüber sprechen.

Ansonsten würde ich ihn auch nie übers Ohr hauen. ABER: Ich würd mir diese Hormonspirale ziehen lassen und ihm das auch sagen. Ich könnte das nicht, selbst verhüten obwohl ich das gar nicht will #schein. Wenn er kein Kind will, dann muss er aufpassen und nicht ich mir einen Fremdkörper einsetzen lassen oder Hormone nehmen.

Viele liebe Grüße
Svala

Beitrag von widowwadman 12.03.11 - 21:50 Uhr

Er koennte sich in dem Fall ja ne Vasektomie machen lassen.

Beitrag von svala 13.03.11 - 13:12 Uhr

Ja könnte er. Das wäre dann insoweit seine Entscheidung mit der ich umgehen müsste.

Wenn seine Entscheidung so definitiv wäre, dass er diesen Schritt geht, dann würde ich das wohl auch akzeptieren können.

Beitrag von bibundderhulk 13.03.11 - 22:31 Uhr

Würd er sicher nie machen... und fänd ich auch brutal irgendwie... würd mcih ja auch andersrum nicht operieren lassen, wenn ich kein kind mehr wollte, nur weil er nicht verhüten will...

Macht mich schon fertig die ganze Sache, weil es doch am Ende keine vernünftige Lösung gibt.

Danke dir trotzdem.

LG

Bib

Beitrag von bibundderhulk 13.03.11 - 21:28 Uhr

Hallo Svala,

ich kann dir nur zustimmen, hab auch schon mit dem Gedanken gespielt, mir die Spirale entfernen zu lassen. Aber ist das nciht auch irgendwie link und wie das Messer auf die Brust setzen? So ungefähr: mal kucken, wie lange du Lust hast selber zu verhüten? Schwierig irgendwie...

Beitrag von svala 14.03.11 - 13:15 Uhr

Hallo,

nein, das finde ich nicht. Ich habe zum Beispiel immer Probleme mit der Pille gehabt, habe sogar ein Mal über zwei Jahre meine Regel nicht mehr bekommen nachdem ich eine Pille genommen hatte, hatte zystische Veränerungen und galt sogar als wahrscheinlich unfruchtbar auf natürlichem Weg. Auch sonst habe ich mich immer einfach unwohl gefühlt und hatte das Gefühl, dass das die Hormone sind,die mir nicht gut tun.

Ich habe damals zu meinem Mann gesagt (wir wollten zu der Zeit noch kein Kind), dass ich die Pille nicht mehr nehmen will, weil ich einfach finde, dass sie mir nicht gut tut und ich auch nicht bereit bin mir eine Spirale einsetzen zu lassen etc.. Er hatte keine großen Probleme das zu aktzeptieren und wir haben nach der NFP (Temperatur ec.) verhütet, immer mit dem Wissen, dass es auch mal eine Panne geben kann. Die gab es übrigens nie und ich bin mir sicher, dass es sie nicht geben wird. Auch wenn unserer Familienplanung abgeschlossen ist, werde ich keine Hormone mehr nehmen, sondern weiterhin verhüten wie bislang. Wir müssen uns dann halt in der kritischen Zeit vor dem Eisprung einschränken oder mit Kondom verhüten. Wenn er das nicht möchte, dann muss er sich halt wirklich sterilisieren lassen (würde er auch nie tun). Ich jedenfalls möchte mir die Möglichkeit erhalten Kinder zu bekommen solange die Natur es zulässt und würde auch mit einem Unfall leben können.

Eine Spirale ist ein Eingriff in Deinen Körper. Ich finde schon, dass da die Frage erlaubt ist, warum Du den in Kauf nehmen musst. Du tust es ja wohl nur für Deinen Mann, weil er eben kein Kind mehr will. Wenn Du aber unbedingt noch ein Kind willst, dann finde ich es nur fair, wenn er sich darum kümmert, wie ihr verhütet und ggf. mit den Risiken oder Einschränkungen zumindest genauso leben muss wie Du. Und die Sterilisation beim Mann ist nun wirklich auch kein großer Eingriff.

Viele liebe Grüße
Svala

Beitrag von bibundderhulk 14.03.11 - 19:29 Uhr

Hallo liebe Svala,

wenn du immer schon Probleme mit der Pille usw. hattest, ist das was Anderes. Ich hatte die HOrmonspirale schon mal 5 Jahre, hab früher immer die Pille genommen und die neue Hormonspirale ist jetzt auch schon seit gut 2,5 Jahren drin. Wenn ich jetzt sage, ich vertrag die nicht, glaubt er mir das nie!!! Und dann ist doch das auch wie Erpressung oder? War ja auch meine Entscheidung mit der Spirale, da eine Verhütung sein musste damals und das dann einfach die beste Lösung für mich war. Damals hab ich aber auch schon immer gesagt, das ich noch ein Kind möchte...

Vll. sollte ich einfach nochmal mit ihm reden, aber er ist einfach 1000 %-ig überzeugt udn will absolut kein Kind mehr, das wäre für ihn der absolute Horror, sagt er.

Bis dann, vielen herzlichen Dank und liebe Grüße

Bianca