Wieviel Perfektion erwartet der Fahrprüfer (Kl. B)??

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Beitrag von emestesi 13.03.11 - 20:09 Uhr

Hallo Zusammen,

nächsten Freitag habe ich meine Praktische Fahrprüfung mit 37 Jahren #gruebel ... Bin also kein Jungspunt mehr, dem alles soooo leicht fällt.

Sowohl mein Fahrlehrer wie ich glauben, dass ich ziemlich gute Karten habe ... ABER: Einparken ist ein ziemliches Manko bei mir. Wenn ich es nicht gleich im ersten Zug schaffe, verdattele ich mich, was die Lenkung betrifft (links, rechts?? Wie rum nun??), so dass ich mich quasi aufhänge und nicht mehr weiter weißt. Wenn ich mir dann vorstelle, dass der Prüfungsstress dazu kommt, sehe ich schwarz :-[! Ansonsten klappt das Fahren gut und ich passe auch gut auf in Sachen rechts vor links, verkehrsberuhigte Zonen usw. - aber dann kommt auch wieder mein "Bleifuß" zum Tragen. Sprich: Ich will meist zu schnell die Kurven nehmen (zu spätes Zurückschalten) oder lasse mich durch den rückwärtigen Verkehr zu sehr beeinflussen schneller zu fahren (in den letzten Stunden hatten wir kein Fahrschulschild dran und es wurde wild hinter mir gehupt, auch wenn ich verkehrsgerecht gefahren bin; sprich: 50 km/h oder kurz davor).

Wie kann ich diese Mankos noch ausbügeln?? Klar, ich werde mit meinem Fahrlehrer noch Einparken bis zum Erbrechen üben, aber klappt es dann in der Prüfung, wo ich doch soooo Angst habe??? Und wie sieht es mit den Dränglern aus? Die machen mich so richtig fertig :-(. Zudem neige ich zum totalen Tunnelblick, wenn ich weiß, dass es auf hart auf hart kommt. Vor 20 Jahren habe ich schon einmal versucht, den FS zu machen und bin dreimal durch die Prüfung gefallen. DAS zehrt enorm an mir und ich habe wirklich enorme Angst vor der Prüfungsfahrt.

Habt ihr Tipps für mich??

VLG von Emestesi #winke

Beitrag von dream25 13.03.11 - 20:17 Uhr

lass dich nur nicht verrückt machen, ich bin vor meiner eigentlichen Prüfung gefahren, mein Glück war, das mein Fahrlehrer die Strecke kannte, so konnte ich die Prüfungsstrecke einmal abfahren, nicht ganz fair, aber nun gut. Außer dem hat mein Fahrlehrer mich beruhigt, es ist eine große Fahrschule, mit mehreren Fahrlehrern, er hat mich extra im Auto warten lassen, damit ich nicht mitbekomme, wenn jemand durchfällt.

Lass die Leute hinter dir hupen wie sie wollen, denk gar nicht darüber nach, dass macht nur nervös.

Viel Glück

Beitrag von emestesi 13.03.11 - 20:38 Uhr

Danke dir!!! Mein Fahrlehrer betonte schon mehrfach, dass ich mich nicht kirre machen soll und wir haben ja vor der eigentlichen Fahrt ja auch noch ein paar Stunden zusammen, wo er mir schon sagen kann, welcher Prüfer mit mir die Fahrt macht und auf welche Eigenheiten wir uns einschießen müssen ;-).

Beitrag von devadder 13.03.11 - 20:31 Uhr

Wenn ich das so lese, muss ich sagen, dass Du noch lange nicht so weit bis jetzt Deine Prüfung abzulegen. Du bist jetzt 37 Jh und machst jetzt erst die Prüfung, dann soll es auf ein halbes Jahr auch nicht mehr ankommen. Du musst Dir das alles verinnerlichen. Mit den Mängel die Du ja selbst siehst, wird das nichts.

Beitrag von emestesi 13.03.11 - 20:47 Uhr

Ähm ... entschuldige. Also sooooo hilflos & unerfahren bin ich nun nicht. Ja, ich kenne meine Mankos. Aber dennoch bzw. gerade deswegen glaube ich, dass ich die Prüfung bestehen kann. Ich weiß schon, worauf es ankommt, einzig und allein meine Ängste sorgen für ein Zitterbein inkl. Tunnelblick. Was das Einparken & meine niedrige Schaltfreudigkeit betrifft, so sorgt schon mein Fahrlehrer dafür, dass ich das noch rechtzeitíg vorher hinbekomme (bin in einer Intensivfahrschule).

Mir geht es darum, wie perfekt die Prüfer es haben wollen ... Mir geht es nicht darum, wie schlecht ich fahre. Wenn es wirklich so schlecht und prüfungstechnisch so unzulässig wäre, hätte ich noch keine Anmeldung zur Prüfung.

Bitte - ich brauche jetzt wirklich keine Kommentare, wie mies ich bin. Meine Mankos kenne ich. Aber es gibt Fahrschüler - und das nicht zu knapp! - die viel weniger vorbereitet sind und dennoch bestehen. Bis zur Fahrprüfung nehme ich noch insgesamt 5-6 Std.!! Ich denke, das wird ausreichen, um vorbereitet zu sein. Ich hoffe hier auf Tipps!!! Nicht auf Kommentare, die mich dazu bringen, möglichst gleich darauf zu verzichten, überhaupt den Schein machen zu wollen ....

Sorry, aber so klingt dein Kommentar für mich ...

Beitrag von flogginmolly 14.03.11 - 07:45 Uhr

Das ist Quatsch.
Es gibt Leute mit enormer Prüfungsangst. Ich denke ein Fahrlehrer kann das schon recht gut beurteilen ob man für die Prüfung bereit ist. Sie kling so, als wäre sie selber eine Perfektionistin und verlangt von sich selber fahren zu können wie jemand der seit Jahren den Führerschein hat.
Das eigentliche Autofahren lernt man erst wenn man ohne Fahrlehrer oder Prüfer am Straßenverkehr teilnimmt.

Beitrag von muckel1204 13.03.11 - 20:47 Uhr

Ich würde auch sagen, das du noch nicht so weit bist. Ich habe auch später meinen Führerschein gemacht (also nicht mit 18, wie alle anderen ;-)) und nach einem kathastrophalen ersten Fahrlehrer, der mir zu dem noch an die Wäsche wollte, bin ich einmal durchgefallen. Nachdem dieser Lehrer gefeuert wurde und einige unschöne Details ans Licht kamen, bekam ich einen von der alten Schule, der gleich meinte, ich werde ihn hassen.
Als ich mit dem im Auto saß konnte ich gar nichts, ich hatte offensichtlich gar nichts gelernt. Tja die Fahrstunden wurden immer besser und als ich mich wirklich langsam anfing zu langweilen, erst da wurde ich zur Prüfung angemeldet, er hatte den Bogen genau raus.
Ich bekam dann auch noch den "netten" Prüfer aus meiner ersten Prüfung, der mich wirklich bis zum erbrechen einparken ließ, alle Nase lang sollte ich irgendwo parken und hatte zudem auch auch mit Schneematsch und Eisglätte zu kämpfen. Ich hab mit Bravour bestanden und bin echt froh gewesen, das wir nicht im Schnellschuss zur Prüfung gegangen sind.
Klar hat man Schiss vor der Prüfung, aber man sollte beim Fahren sicher sein.

LG

Beitrag von schnuffinchen 13.03.11 - 20:58 Uhr

Ich schliesse mich meinen beiden Vorschreibern an.

Kein Prüfer erwartet Perfektion. Aber man sollte das Fahrzeug schon weitgehend beherrschen und einigermassen souverän am Verkehr teilnehmen können. Dazu gehört eben auch, sich nicht von den Fahrern hinter einem beeinflussen zu lassen.

Du schreibst, Dein Fahrlehrer würde schon dafür sorgen, dass Du rechtzeitig schaltest. Wie will er das machen? Du weisst ja sicher, dass seine Pedale während einer Prüfungsfahrt Tonsignale geben, wenn er eingreift. Und auch unauffällige "Signale" entdecken Prüfer in der Regel.

Lies Dir doch noch mal Dein Eingangsposting durch. Bist Du Dir wirklich sicher, dass Du reif für die Prüfung bist, und vor allem danach alleine im Auto zu fahren? Warum nimmst Du Dir nicht mehr Zeit? Bis du wirklich sicher bist, ohne Tunnelblick und Angst vor den anderen Verkehrsteilnehmern.

Denk nochmal in Ruhe drüber nach. Angst, Tunnelblick, Panik sind keine guten Voraussetzungen. Und falls die Prüfung daneben geht, wird sich das nur steigern.

Beitrag von marion0689 13.03.11 - 21:05 Uhr

Hallo!!

Auch ich schließe mich meinen Vorschreibern an.
Der Fahrschüler sollte so souverän sein, und sich nicht vom nachfolgenden Verkehr einschüchtern lassen.
Du hast ja geschrieben, dass du dann zittrig wirst usw. Das spricht dafür, dass du noch nicht bereit für den Straßenverkehr bist.
Du siehst ja selbst, was mal los ist, wenn das Fahrschulschild ab ist.
Auf der Autobahn oder Landstraße ist das dann oft noch einen Tick schlimmer wie im Stadtverkehr und da solltest du dich so sicher fühlen, dass du nicht aufs Pedal trittst oder den "Tunnelblick" bekommst.

Der "Tunnelblick" hat schon viele Verkehrsunfälle gekostet. Auch beim Parken solltest du dir so sicher sein, dass du nicht durchdrehst, wenn du zb am Straßenrand seitlich einparken sollst und hinter dir die Autos stehen.

Kein Fahrlehrer erwartet Perfektion. Man sollte aber so sicher sein, dass man gefahrlos in den Straßenverkehr entlassen werden kann. Und wenn du Gas gibst, weil der hinter dir hupt, ist das nicht gut.

Die Schalterei sollte eigentlich im Schlaf funktionieren. Dein Fahrlehrer wird dir da keine großartigen "Signale" geben können.

Ich will dich in keinster Weise eingreifen!! Klar solltest du die Prüfung versuchen, und wenn du sie bestehst : üben üben üben. Und vor allem die Angst ablegen.

LG

Beitrag von gaia1976 13.03.11 - 23:43 Uhr

Hallo!

Ich seh das ganz anders als viele meiner Vorschreiber:

Viele junge Fahranfänger sind nicht in der Lage, ihr (Fahr-)Verhalten zu reflektieren. Und so viele Fahrstunden kannst Du garnicht nehmen, um absolut sicher und perfekt zu fahren. Und ich glaube sowieso, dass JEDER auch nach zehn und 20 Jahren aktiver Teilnahme im Straßenverkehr immer wieder in Situationen kommen kann, in denen er unsicher ist.

Da hast Du also klar einen Vorteil, Du weißt, wo Deine Schwächen sind und hast noch zeit genug,s ie zu beheben.

Versuche, bei der Prüfung möglichst ruhig zu sein, vielleicht überlegst Du Dir eine Art Mantra wie "Ich bin vollkommen ruhig und gelassen, nichts kann mich aus der Bahn werfen." Kein Prüfer wird ein perfektes Einparken erwarten und Dich auch hoffentlich nicht in eine enge Parklücke schicken.

Und wenn Du es tatsächlich nicht auf Anhieb schaffst, dann ist das auch kein Weltuntergang. Erzähl niemandem in Deiner Familie / Deinem Freundeskreis von der Prüfung, dann hast Du weniger Druck und kannst sie nach der Prüfung überraschen.

Und ein kleiner Tipp für danach: fahre lieber 55 statt 45 km/h, das prvoziert weniger ;-)

Lass von Dir hören!

Viel Erfolg
Gaia

Beitrag von glucke68 14.03.11 - 13:43 Uhr

Hallo Emestesi,

ich würde sagen,mach dir nicht zuviel Gedanken ;-),kommt eh immer anders als man denkt.

Meinen Führerschein hab ich auch erst mit 39 Jahren gemacht,ich hatte genauso viel Angst wie Du,wenn einer hinter mir gehupt hatte,wurde ich nervös usw. Ich wollte sogar meine Prüfung sausen lassen,weil in den beiden letzten Fahrstunden gar nichts klappte#schock.

Als der Tag der Prüfung kam,war ich total ruhig,hab mir gedacht,wenn du jetzt durchfällst ist auch egal,davon geht die Welt nicht unter und siehe da, ich hab bestanden:-D

Ich fand die Prüfungsfahrt sogar einfacher als die Fahrstunden,mit dem seitl einparken hab ich heute immer noch meine Probleme #schein,aber es gibt schlimmeres.

Ich wünsche Dir viel Glück

Alles Gute
Daniela

Beitrag von sarahg0709 14.03.11 - 14:16 Uhr

Hallo Ernestesi,

als ich meine Fahrprüfung gemacht habe, konnte ich auch alles, nur einparken nicht. Das hatte der Fahrlehrer nicht mit mir geübt. Dachte wohl, die schafft das schon.

Tag der Fahrprüfung: Erst mal eine Weile schön in der Gegend rumgefahren. Und dann: "Da vorne bitte in die Lücke rückwärts einparken bitte." #schock Ich also eingeparkt. Ging recht glatt, mit einer Korrektur. Ich habe mir die Lücke hinterher noch einmal angesehen. Da hätten 2 Autos Platz gehabt. So viel zu strengen Fahrprüfern (und meiner galt als sehr streng).

Ich wünsche Dir also viel Glück. Das klappt sicher.

LG

Beitrag von kruemlschen 14.03.11 - 15:17 Uhr

Hi,

kommt immer auf den Prüfer an würd ich sagen.

Ich war eigentlich eine sehr gute Fahrschülerin, in der Prüfung scheine ich allerdings die Hälfte dessen was ich gelernt hatte vergessen zu haben.
Mein Fahrlehrer hat seinen Fuß unter das Gaspedal geschoben wenn ich zu schnell wurde, bremsen geht ja nicht wegen dem Piepen.

Parken, was ich während der Stunden wirklich 1A konnte ging gar nicht.
Ich habs versucht und versucht... irgendwann unterbricht der Fahrprüfer das Gespräch mit meinem Fahrlerer und sagt "sagen Sie mal Frau xx, was machen sie da eigentlich" ich schon total nassgeschwitzt piepse von vorne "ich versuche zu parken, aber scheinbar bin ich heut zu blöd" er "na dann lassen wir das jetzt mal und sie fahren weiter"

Am Ende hat er zu mir gesagt, "also den Schein bekommen Sie jetzt, aber das mit dem Parken üben Sie besser noch mal" #schwitz

Ich drück Dir die Daumen, wird schon werden ;-)

Gruß K.

Beitrag von apfeltasche 14.03.11 - 17:42 Uhr

Mach dich nicht so verückt wegen den Praktischen prüfung.
Versuch ruhig zu sein,das ist wichtigste.

Ein Prüfer erwartet von dir das du Auto bedienen kannst.
Rechzeitig schalten ,abstand halten ,verkehrsregeln, dich richtig Einordnen," a und o" sind Schulterblick und den Kopf drehen.
Einparken lässt er dich meistens hinten einem Auto Parken aber schau Bitte innen Spiegel an wenn du ürgendwo anhälst genauso wie bei rausfahren Blinken und schulterblick machen,du darfst drei mal koriegiren falls du nicht in Parklücke reinkommst. Verusuch nicht über den Bordstein zu fahren wenn du einparkst.
Aber rest hängt von Prüfer ab ob du dein Führerschein bekommen wirst oder nicht.
Falls nicht klappt dann weiter machen und nicht aufgeben .Du wirst dein Schein bekommen aber hab geduld.

Beitrag von schwarzerx5 15.03.11 - 19:57 Uhr

Hallo,
ich hatte getsern Prüfung und BESTANDEN :-D

Parken war NIE ein Problem für mich, lief immer perfekt, aber gestern? 4 Züge, ich halb tot....schwitz... der Prüfer sagte, super, luftholen und weiter...

Mein Problem ist die Autobahn, von 0 auf 130...
Ich musste Autobahn fahren, hab einfach getacht: "Menach Andrea stell dich nicht an, du kannst es"

War mehr als aufgerecht, hatte nichts gegessen, hatte noch nen Termin zur Darmspieglung, hab mich mies gefühlt...

Der Prüfer war sehr nett und ich brauchte nur 25 min, er sagte ich wäre so sicher gefahren das recht...
Mnesch hat der ne Ahnung...

Übrigens ich werde 31.

Ich werde dir alle möglichen Daumen drücken und wenn du dich ausheulen willst nur her damit...

Ach ja, halte dich im Fahrschulauto einfach an die einschlagpunkte, dann kann es nicht schief gehen


LG Andrea