Meine Schwester raucht noch!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von steffibonn 14.03.11 - 13:39 Uhr

Hallo,
meine Schwester ist ca. in der 26./27. SSW. Heute haben wir, also meine Mutter und ich rausgefunden, dass sie immer noch raucht, auch wenn sie behauptet hatte, dass sie es nicht mehr tut. Wieviel genau, das weiss ich jetzt nicht.
Jedem das Seine, aber mir tut meine ungeborene Nichte so leid.
Ich habe sie eben gefragt, wie die Kleine, wenn sie auf die Welt kommt denn den Entzug schaffen soll, da sie es selber ja schon nicht packt. Sie reagiert nur zickig, von wegen wäre ja ihre Sache usw.
Und ihre blöde FÄ hat ihr auch noch gesagt sie solle lieber eine rauchen, bevor sie sich über irgendwas aufregt!#aerger
Hat jemand eine Idee, wie ich sie dazu bringen kann, dass es einfach mal "Klick" macht?
Bzw. hatte noch jemand Schwierigkeiten damit aufzuhören und was hat dann letztendlich gewirkt?

LG und Danke!
Steffi

Beitrag von cappucinocream8 14.03.11 - 13:45 Uhr

Hallo,

ich muss mal loswerden, dass ich über soviel Verantwortungslosigkeit einfach nur schockiert bin!!

Leider hab ich keinen Rat für dich, weil in meinem Umfeld niemand raucht. Aber selbst die Antwort, sofern die FA das wirklich gesagt hat: SCHOCKT! Glaube aber eher, dass deine Schwester sie vors Loch schiebt.

Kopfschüttel

LG Cappu

Beitrag von erbse2011 14.03.11 - 13:45 Uhr

also von mir ne freundin hat über die ss auch geraucht, ihr kind hat zwar nicht wirklich ein entzug gemacht aber er war bisschen nervös am anfang, jetzt jetzt einigermaßen.

ich selber hab sofort aufgehört als ich erfahren hab das ich ss bin. die ersten tage sind zwar total schwer und ungewohnt gewesen, aber das ist alles reine kopfsache.

ja stimmt das ist ihre sache, aber meine cousine (die in der ss geraucht hat und ca fast 2-2 1/2 schachteln verballert hat) ist dann ist einer klinik gegangen wo raucherkinder gelegen waren und das hat ihr zu denken gegeben und sie hat sofort das rauchen gelassen. (alternative gibt es auch bilder oder videos im internet die du ihr mal zeigen kannst)

und wenn das nicht alles hinhaut dann kann man ihr (sorry) auch nicht mehr helfen, dann muss sie mit den konziquensen leben!!!!!!

Beitrag von steffibonn 14.03.11 - 14:05 Uhr

Das ist eine gute Idee, wenn sie selber bereit ist sich das anzuschauen. Ansonsten befürchte ich, blockt sie nur ab.

Beitrag von honeysweet 14.03.11 - 13:46 Uhr

Hey Steffi,

also ich hab vor der Schwangerschaft auch 16 Jahre geraucht. Aber als ich den positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielt, gehörten Kippen zu meiner Vergangenheit.

Ich vermisse es überhaupt nicht.

Rauchen in Schwangerschaft ist ein absolutes No-Go. Mein Cousine hat jetzt ihre Tochter bekommen. Die hat auch in der Schwangerschaft geraucht. Die hatte Glück das ich se nicht gesehen habe, weil se weit weg wohnt.

Ich finde das unverantwortlich. Wie alt ist denn deine Schwester?!
Ja es gibt immer wieder Frauenärzte die den werdenden Müttern raten, lieber wenig weiter zu rauchen.

Vllt. versuchst ihr mal im ruhigen zu sagen, dass Sie nun nicht mehr die Verantwortung für sich allein trägt.
Wenn es ein Wunschkind war, dann dürfte es doch noch einfacher sein aufzuhören. Aber auch wenn es "kein" Wunschkind war, müsste man doch so schlau sein, dass auch eine Zigarette am Tag für das Baby ungesund ist.

Das blöde ist, wenn Sie zickig reagiert, wird es schwer sein ihr das abzugewöhnen bzw. nahe zu bringen aufzuhören.

LG Ramona + #baby im Bauch 13+0

Beitrag von steffibonn 14.03.11 - 13:58 Uhr

Sie ist 23 und das Kind war ungeplant. Sie hat einfach verpeilt, dass die Pille mit Antibiotikum nicht wirkt.

Beitrag von honeysweet 14.03.11 - 15:36 Uhr

Hm naja vllt kommt sie noch zur Besinnung.

Hast mal überlegt, ob wie vllt überfordert mit der ganzen Situation ist und deshalb immer noch zur Zigarette greift.

Beitrag von pegsi 14.03.11 - 13:47 Uhr

Du rauchst wohl selbst? Sonst hättest Du ja schon viel früher gerochen, daß sie noch raucht...

Wenn sie zickig reagiert, dann liegt das aller Wahrscheinlichkeit entweder an Eurer Beziehung oder daran, daß sie ein echtes Problem damit hat.

Liegt es an Eurer Beziehung, ist es ohnehin völlig gleichgültig, was Du sagst, Du wirst keinen Erfolg haben.

Liegt es daran, daß sie heimlich raucht, weil sie nicht aufhören KANN, dann frag sie, ob sie eine Idee hat, wie Du sie unterstützen kannst.
Ihr nur Vorhaltungen zu machen, bringt gar nichts. Wenn Du sie noch mehr unter Stress setzt, dann steigt ihr Verlangen nach einer Zigarette.

Die Wahrscheinlichkeit, daß die Frauenärztin sich für das Rauchen ausgesprochen hat, ist übrigens äußerst gering. In der Regel ist das eine Notlüge.

Was wirklich hilft: Ablenkung, Entspannung und Bestätigung. Da mußt Du aber mit Deiner Schwester herausfinden, welche für sie sinnvoll ist.

Beitrag von steffibonn 14.03.11 - 13:56 Uhr

Nein ich rauche nicht und habe nie geraucht. Bis vor kurzem hat sie mit ihrem (Ex-) Freund zusammengelebt und es immer auf ihn geschoben, wenn jemand sagte dass sie nach Qualm stinkt. Aber der ist nun ausgezogen und deshalb war ich heute sehr verwundert.
Ja, wahrscheinlich dränge ich sie wirklich, ich kann aber meinen Mund nie halten und musste es ihr direkt an den Kopf werfen. Damit komme ich echt nicht weit, weil sie sich bloß angegriffen fühlt abblockt.
Ich muss wohl selber erstmal runterkommen, um ihr "helfen" zu können...

Beitrag von kerstin0409 14.03.11 - 13:51 Uhr

Hallo Steffi!

Wow, das ist wirklich ein absolutes NO-GO #schock

Alle die ich kenne und ss waren, haben dann sofort aufgehört.

Sowas kann ich absolut nicht verstehen, wenn jemand in der SS raucht, ist doch dem Kind zu liebe und was da alles für Schäden sich entwicklen können, unglaublich :-[

Ich weiß nicht, ob und wie du sie umstimmen kannst, aber ganz klar, dass das sowas von verantwortungslos ist.

Ich denke, du musst das leider so hinnehmen, die Aussage vom FA ist ja auch nicht sonderlich nett #schock

LG Kerstin
übermorgen 18.ssw #verliebt

Beitrag von melani85 14.03.11 - 13:54 Uhr

Hi,

ich selber hab aufgehört zu rauchen, allerdings erst so ca. 7 SSW. Mir hats einfach nicht mehr geschmeckt!

Meine Schwester ist auch schwanger, sie raucht allerdings auch noch. Und ich beformude sie nicht, sie muss schon selber wissen was sie sich und ihrem Krümel antut.

Meine Mutter hat mit uns auch geraucht und wir sind trotzdem pumperlgesund und mit einem Normalgewicht auf die Welt gekommen!

Mein FA hat mir aber auch gesagt wenn man schon nicht aufhören kann dann soll man die Menge reduzieren, alles bis 10 Stk. ist ok. Da ich aber nie soviel geraucht habe und es mir sowieso nicht mehr schmeckte hab ichs ganz gelassen!

Aber wie gesagt jeder muss es selbst für sich wissen. Ich misch mich bei keinem ein!

lg #winke

und nun kann die Steinigung beginnen!

Beitrag von steffibonn 14.03.11 - 14:03 Uhr

Na, bevormunden ist sicher der falsche Weg. Ich sollte ihr auch keine Vorhalte machen, das endet nur im Zickenkrieg. Aber sie ist meine Schwester, ich wünsche mir, dass sie irgendwie einsieht, was sie sich und der Kleinen antut und es dann lässt.#schein

Beitrag von melani85 14.03.11 - 14:12 Uhr

ich versteh sie dass sie so zickig reagiert! als mir meine schwiegermutter gesagt hat ich soll doch nun mit den zigaretten aufhören wär ich ihr auch am liebsten an die gurgel gegangen.

bei mir hat sich das problem von selbst erledigt, aber es geht dir wirklich auf den keks wenn dir jemand sagt was du machen sollst!

unsere schwestern müssen es selbst begreifen.

lg

Beitrag von almararore 14.03.11 - 14:00 Uhr

Ich habe selbst geraucht und sofort nach dem positiven Test nicht mehr geraucht.
Im letzten Jahr habe ich an unserer Schule eine hochschwangere Mutter ebenfalls noch rauchen sehen#schock. GottseiDank ist das aber die Seltenheit.

Trotzdem ein Kind kann sich nicht wehren und muss büßen, dass eine erwachsene, egoistische Frau (die eine verantwortungsvolle Mutter sein soll#kratz) nicht ein bisschen streng zu sich selbst sein kann.
Ich frage mich, wie sie sich fühlen würde, würde man ihr ab der dreißigsten Woche 10 Mal am Tag für drei Minuten die Gurgel zudrücken. So, könnte ich es mir vorstellen, fühlt sich für den kleinen Zwerg eine verkalkte Plazenta nämlich an.

Fassungslos
alex

Beitrag von haruka80 14.03.11 - 14:04 Uhr

Hallo Steffi,

wenn es eine Schwangere nicht schafft für ihr Kind aufzuhören, wird da nicht viel helfen. JEdes Bequatschen stößt auf Gegenwehr.

Man muß bedenken, dass Rauchen eine Sucht ist, selbst 10 Jahre nach der letzten Zigarette ist das Verlangen noch im Gerhirn gespeichert, ähnlich also wie bei Heroin!
Ich habe immer gerne geraucht, bei meinem Sohn hab ich bis zur 10. Woche geraucht (allerdings nur 1 am Tag, die konnte ich aber bis zur 10.SSW nicht lassen), hab dann 6 Monate nach der Geburt wieder angefangen (3 Zigaretten am Tag). Jetzt in der 2. SS habe ich nach dem positiven Test noch eine Zigarette geraucht und dann war gut (da ich so wenig geraucht habe vorher, hatte ich diesmal acuh keine Probleme-zumindest körperlich).

Mir war immer klar, dass ich NATÜRLICH für mein Kind aufhöre und ich bin froh, dass mein MAnn diesmal mit aufgehört hat. Wenn der Partner weiter raucht ist das sooooo schwer...ich hoffe, diesmal fang ich nie wieder an---- auch wenn ich täglich denke: och, jetzt ne schöne Fluppe...


Es wird auch nix bringen,w enn du deiner Schwester schockierende BErichte zeigst, versuch runterzukommen und sprich in Ruhe mit ihr. Vielleicht können sie und ihr Freund gemeinsam das Projekt: Rauchfrei fürs BAby angehen. Es wäre natürlich das Idealste und jetzt für sein Kind hat man eigentlich ja den allerbesten Grund den es gibt!

L.G.

Beitrag von steffibonn 14.03.11 - 14:09 Uhr

Sie muss es selber wollen.:-( Ich werd erstmal versuchen rauszufinden, was das Problem ist. Also ob sie nicht kann oder nicht will. Hoffe ich komme an sie ran!
Verflucht seien Suchtmittel!

Beitrag von annibremen 14.03.11 - 14:07 Uhr

Liebe Damen,

die ihr hier mal wieder behauptet, es müsse jeder selbst wissen, ob er in der Schwangerschaft raucht oder nicht: Dem ist NICHT so, denn werdende Mütter haben verdammt noch mal eine Verantwortung für das ungeborene Kind und dass jeder selbst wissen müsste, ob er seinem Bauchzwerg schadet, ist eine reine und dazu noch völlig bequeme und billige Schutzbehauptung.

Ich kann es echt nicht mehr hören bzw. lesen, es ist kaum zu glauben, wie viele Frauen meinen, entscheiden zu dürfen, ob sie ihr Baby vollqualmen oder mit Alk zudröhnen. Die Zwerge können sich nicht dagegen wehren, habt ihr denn gar kein Mitleid?

Zum Kotzen ist so eine Einstellung, denkt mal drüber nach! Natürlich kann diesen Frauen niemand das Qualmen verbieten, aber wenn es nach mir ginge, gäbe es dafür eine gesetzliche Regelung - für Abtreibung gibt es ja auch eine!

VG Anni.

Beitrag von eisblume84 14.03.11 - 14:20 Uhr

Gesetzliche Regelung??? Wie willst du das denn überprüfen?

Beitrag von annibremen 14.03.11 - 14:21 Uhr

Anzeigen!

Beitrag von eisblume84 14.03.11 - 14:23 Uhr

MHH, wenn das so ginge...

Beitrag von jacky24-1988 14.03.11 - 14:17 Uhr

Boag sowas finde ich ja hamma schlimm,

ich hab auch geraucht und beim versuch schwanger zu werden konnte ich dann garnicht mehr rauchen.
sag ihr das jeden zug den sie nimmt nur schadet. und wenn sie ihre gesundheit aufs spiel setz ist es ja ok aber dem des baby ist doch wohl super schei....



Beitrag von winter2010 14.03.11 - 14:25 Uhr

Versteh es bitte nicht falsch, aber solchen Frauen müsste man das Kinderkriegen verbieten. Sie hat keine Vorstellung davon, was sie ihrem Zwerg damit antut.

Ich bin Fassungslos über so viel Egoismus #aerger

Vielleicht erzählst du ihr mal diese Geschichte:

Von meiner Freundin die Schwester hat ebenfalls während der SS geraucht, meinte auch die ganze Zeit 6-10 Zigaretten wären bedenkenlos. In der 24+? SSW. wurde dann festgestellt das ihre kleine Maus nicht mehr richtig versorgt werden würde. Das Ende vom Lied, sie wurde per Kaiserschnitt entbunden bei knapp 25 SSW..
Die kleine ist blind und auf einem Ohr taub, extrem von ihrer Enrwicklung zurück.
Heute tut es ihr mehr als leid das sie geraucht hat, jetzt ist es zu spät. Eines Tages kann sich die kleine bei ihrer Mama dafür bedanken.

Ich wünsche deiner Schwester alles Gute, nicht immer muss eine Schwangerschaft in der geraucht wird so Enden.

Beitrag von mareike.l 14.03.11 - 14:37 Uhr

Ich habe auch geraucht, bis zu dem Zeitpunkt als ich erfahren habe das ich schwanger bin !
Es war schwer aber ich habe keine einzige zigarette mehr angerührt.. ! Ich finde das gehört sich auch soo, ... ich meine ich finde es selbstverständlich!
#schock

Beitrag von sandi1907 14.03.11 - 15:04 Uhr

Das könnte meine Schwester sein..
sie ist zwar noch nicht schwanger, vertritt aber jetzt schon die Meinung, dass sie nicht aufhören wird zu rauchen, weil: man das ja eh am Anfang nicht weiß, dass man ss ist und das Kind dann Entzug hat#klatsch und dann sei es ja besser, sie raucht weiter.

Solche Leute sind in meinen Augen völlige Egoisten, die nicht bereit sind, an ihrem bisherigen Leben was zu ändern für das Kind, und haben in meinen Augen kein Kind verdient. Meine Meinung.
Manch einer würde seinen rechten Arm dafür geben, ss zu werden und es klappt nicht....

Ich denke, wenn deine Schwester es bis jetzt schon nicht geschafft hat, aufzuhören, wird sie wohl am Ende der ss immer noch rauchen.

LG

Beitrag von anna.blume 14.03.11 - 15:58 Uhr

ich finds ja immer wieder super, dass hier alle so stolz erzählen, dass sie SOFORT oder nur wenige wochen nach dem positiven schwangerschaftstest aufgehört haben zu rauchen. wenn ich doch eine ss plane, dann höre ich vorher auf, oder? ich hab schließlich auch im kinderwunsch schon keinen alkohol mehr getrunken. aber na ja. #kratz verantwortung ist wohl auch nur definitionssache.

zu deiner schwester:
kannste machen nix. meine beste freundin hat die ss über durchgeraucht. ich hab mich erst mit ihr angelegt, dann irgendwann aufgegeben, weil sie es einfach nicht "konnte". ihre kleine ist heute 5 und hat alle erdenklichen allergien, die man sich so vorstellen kann und außerdem ist sie andauernd krank. ob es nun zufall ist, dass es oft die lunge betrifft, sei dahingestellt.

lg, anna