wann gehen eure kinder in die schule mit 6 jahren oder auch früher ?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von 3aika 15.03.11 - 06:58 Uhr

hallo,

mein sohn wird dieses jahr im oktober 6 jahre alt, für sein alter ist er sehr schlau, die erzieherinen meinten, er soll aufjedenfall jetzt schon zur schule gehen, da waren wir in der grundschule und er hat ein test gemacht, er war der einzige der den test richtig und sofort bestanden hat, der lehrer meine, er kann jetzt eingeschuld werden und das war vor knapp einem jahr.

er hat schreiben, kann in drei sprachen zählen und sogar + rechnen.

aber trotzdem kann ich mich nicht entscheiden ob ich ihn erlauben soll in diesem jahr zur schule zugehen, da er doch ein kleines kind ist was spielen möchte und nicht lernen.

dazu kommt noch das wir ende sommer aus dieser stadt wegziehen werden, und ich denke es wird schon schwer genug für ihn werden die gewohnte umgebung aufzugeben, dann muss auch nicht sofortdie schule kommen.

wann sind eure zur schule gegangen und was konnten sie schon ;-)

Beitrag von mamavonyannick 15.03.11 - 07:16 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist 4. Er kann alle Buchstaben, er rechnet, zählt bis 100, macht Puzzle mit 150 teilen. Er wird am 01. August 5. Wir hatten überlegt, ihn nächstes Jahr einzuschulen, haben uns aber dagegen entschieden. Zum einen gehört zur Schule eben mehr als Schreiben und Rechnen. Eine gewisse Reife muss auch vorhanden sein, sich konzentrieren können, zu hören usw. Zum anderen passt es acuh bei uns nächstes Jahr nicht wirklich in unsere familiäre Situation. Ich bin schwanger, die Kleine soll im Mai kommen. Nächstes Jahr würde sie dann in die Krippe kommen, ich fange wieder an zu arbeiten... ich denke er würde hinten "runterfallen".
Ich hatte mich mit einer Grundschullehrerin bei uns unterhalten. sie sagte mir, dass es spezielle Forderprogramme bei uns gibt. Ist ein Kind also besonders gut im rechnen, bekommt es auch anspruchsvollere Aufgaben und wird so motiviert. Besondere Überflieger könnten auch die Klasse überspringen genauso wie man auch zurückgestuft werden kann. Das alles hat mich zu dem Entschluss kommen lassen, meinen Sohn auch nächstes Jahr noch nicht einschulen zu lassen, egal wie "gut" er jetzt erscheint.

vg, m.

Beitrag von arienne41 15.03.11 - 07:27 Uhr

Hallo
Mein Sohn kommt mit 7 zur Schule da dieses Jahr die Einschulung am 20.08 ist und er am 10.08 Geburtstag hat.
Wie du selber schreibst er möchte spielen und nicht lernen.
Mit dem Umzug wäre für mich ein weiterer Grund.

Beitrag von dk-mel 15.03.11 - 09:07 Uhr

gerade, weil sich eh alles ändert, würde ich das mit der schule auch versuchen.

bei uns ists so, dass die jüngeren sich leicht an die regeln und zeiten gewöhnen, hingegen die älteren immer ihre probleme haben, sich umzustellen.

spielen tun sie auch mit sieben und älter gern.

meine tochter konnte nicht soviel wie ihr und viele erzieher waren dagegen. aber ich hab durchgesetzt, dass sie eingeschult wurde als kann-kind und es war gut so. sie ist inzwischen vierte und eine der besten. dass es so gut laufen würde, hätte ich nicht gedacht. ich wollte nur ihr das eine jahr langeweile im kiga ersparen, das sie erwartete (null extra förderung, keine zeitlichen rahmen, keine ausflüge, projekte etc.)...

bei meinem neffen war es genau anders rum, die mutter bestand drauf, ihn später als normal einschulen zu lassen. er hatte schwierigkeiten sich umzugewöhnen und leistungen sind durchschnittlich. man merkt nicht mehr, dass er eigtl., ein jahr älter als meine tochter ist:-(

Beitrag von mimi1410 15.03.11 - 09:12 Uhr

Hi,
unsere Tochter kommt dieses Jahr in die Schule, Stichtag ist bei uns der 30.9., sie hat am 10.10. Geburtstag. Sie ist fit, kann sich durchsetzen (dem älteren Bruder sei Dank!), macht mit unserem Großen (2. Klasse) Hausaufgaben, konzentriert sich gut, kann auf Bäume klettern und selbstversunken im Sand spielen. Sie will in die Schule - ein nicht zu unterschätzender Punkt, auch wenn ich sonst der Meinung bin, dass Kinder in diesem Alter so gewichtige Entscheidungen nicht selbst fällen sollten, allenfalls mit einbezogen werden können. Schulspiel und Kindergarten sind unserer Ansicht.
Was sie sonst noch kann? Etwas lesen / schreiben und im 10er-Raum rechnen. Also nicht recht viel im Vergleich zu anderen Kindern hier. (O-Ton: "Das lern ich doch alles in der Schule. Das wär doch blos langweilig, wenn ich jetzt schon alles weiß")Was aber zu vernachlässigen ist, wenn der kognitive und soziale Aspekt passt.

LG Mimi

LG Mimi

Beitrag von erstes-huhn 15.03.11 - 10:07 Uhr

Zur Schulreife gehört mehr als Können und Wissen.

Kann er längere Zeit ruhig sitzen?
Kann er sich längere Zeit auf eine Sachen konzentrieren?

Wie verhält er sich in Gruppen, gerade wenn ältere Kinder da sind?
Wie selbstständig ist er mit, wegräumen, an etwas denken etc.

Aber: Wenn du da sagst, das klappt, dann ist sicherlich umziehen mit in die Schule gehen besser, als umziehen und nochmal in eine Kita gehen.

Sprich doch mal mit ihm, er hat doch auch eine Meinung.

Beitrag von sevenstar 15.03.11 - 10:15 Uhr

Meine hat auch im Oktober Geburtstag (2003). Wir haben auch hin und her überlegt, Gespräche mit Erzieher, Lehrer... geführt. Und haben uns dann für die Einschulung mit 5 entschieden. Sie geht gerne in die Schule, kommt mit dem Stoff ganz normal zurecht aaaaaaber: Würde ich nocheinmal vor der Entscheidung stehen, würde ich mich wahrscheinlich anders entscheiden. Es geht nicht um das Können oder Wissen der Kinder sondern um die emotionale Reife! Und das wird ganz oft unterschätzt (auch von mir). Es wird so viel von den Kindern verlangt und oft sind in der Klasse Kinder die schon ein Jahr älter sind und da macht der Lehrer in der Regel keinen Unterschied. Wenn du mehr wissen willst kannst du mich gerne anschreiben. Toi, toi, toi bei eurer Entscheidung. Ach ja, gegen eine Einschulung würde für mich wirklich auch noch der Umzug sprechen.

Beitrag von ich_mich 15.03.11 - 11:05 Uhr

"schlau" hat nichts mit dem alter zutun!
schulreife bedeutet mehr, als nur 1 test zu verstehen.
was du beschreibst, sind kognitive fähigkeiten. diese sind nur zum teil entscheidend für eine einschulung, die soziale kompetenz ist mindestens genauso wichtig, wie sieht es da aus? kann er sich gg. kinder behaupten, die 1 jahr älter und reifer sind?
deine einstellung zeigt mir, dass du mit "lernen" ein "spiel-stopp" verbindest, was absoluter quatsch ist.
ich würde mich mehr informieren, was zur schulreife dazugehört und mir mein kind genau anschauen - evtl. mit fachleuten zusammen. erst dann entscheiden.

Beitrag von schnuffel0101 15.03.11 - 15:48 Uhr

Mein Sohn wird am 13.09.11 6 Jahre. Er kommt dieses Jahr schon in die Schule wegen dem doofen Stichtag.
Er kann seinen Namen schreiben, kennt einige Buchstaben, Zahlen sind eh seine Leidenschaft .Er kann super zählen und auch rechnen.
Wird wohl klappen, lasse mich überraschen.

Beitrag von delfinchen 16.03.11 - 10:48 Uhr

Hallo,

ich weiß um ehrlich zu sein gar nicht, was diese ganze Früheinschulerei bringen soll.

Permanent wird unserem Schulsystem vorgehalten, wie toll doch das Finnische sei - die schulen aber erst mit 7 ein! Bei uns sollen die Kinder am besten schon mit 5 gehen, nach 12 Jahren Abi machen und dann mit 17 - mitten in der Pubertät - den richtigen Studienplatz wählen um möglichst in drei Jahren fertig zu sein, damit man dem Arbeitsmarkt mit 20 Jahren und hochqualifiziert zur Verfügung steht.

Unsere - zumindest - Abiturienten müssen sich immer sagen lassen, dass ein Absolvent der High-School in den USA früher fertig ist. Aber vergleicht jemand mal die Anforderungen? Bei uns wird in den letzten beiden Schuljahren auf dem Niveau gearbeitet, auf welchem sich Kandidaten der University in den USA befinden.

Und weil viele immer meinen, was ein Jahr länger "Spielen" bringen soll: Spielen ist enorm wichtig und dient immer einem Zweck, auch wenn wir als Eltern den vielleicht nicht immer erkennen. Oder, um es mit Platon zu sagen: Ein Tag spielen kann mehr bringen, als ein Leben lang Gespräche führen.

Viele Grüße,
delfinchen

Beitrag von scotland 16.03.11 - 15:51 Uhr

Hallo,

mein Sohn wird auch Ende Oktober 6 und er wird definitiv erst nächstes Jahr in die Schule kommen!

Meine Tochter wurde (wegen ungünstigem Stichtag) bereits mit 5 eingeschult. Sie ist nun in der 3. Klasse und kommt stofflich sehr gut mit, ABER so richtig glücklich ist sie nicht. Ein Jahr, nachdem sie in eine gute und sehr behütete Grundschule eingeschult wurde, wurde diese zur "Versuchsschule" erklärt und die Klasse mit 5 verhaltensauffälligen Kindern "aufgefüllt" - dazu kommen noch die pädagogischen Begleiter der Kinder - also 28 Kinder, z.T. 2 Jahre älter als mein Kind.

Der Druck ab der 3. Klasse ist enorm und sie würde das besser packen, wenn sie älter wäre!
GLG
Scotland