Frage zur Familienversicherung, Pflicht des Ehemanns?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von annemia 15.03.11 - 10:49 Uhr

Hallo! Meine 3 Kinder und ich waren die ganze Zeit über meinen Noch Ehemann familienversichert, wir leben getrennt.
Gestern habe ich zufälligerweise (zum Glück) erfahren dass wir nicht mehr versichert sind, da er seit März arbeitslos ist und sich allem Anschein nach nicht an die Agentur für Arbeit gewendet hat um die Krankenversicherung fortzusetzen. Auf der Handynummer die ich von ihm habe erreiche ich ihn nicht, ich kann ihn also leider nicht fragen was er in der Hinsicht vorhat.

Meine Frage dazu: ist er als Ehemann und Vater VERPFLICHTET die Kinder und mich mitzuversichern oder kann er das verweigern so dass ich mich selbst versichern muss? (wie leben (noch) vom Unterhalt).

Wäre toll wenn mir jemand weiterhelfen könnte, danke im Voraus!
liebe Grüße

Beitrag von sarai2110 15.03.11 - 11:04 Uhr

Hallo,

dieses Problem hatte ich auch!Ich hatte es allerdinds erst erfahren dass wir nicht mehr versichert sind,nachdem ich beim Zahnarzt war.
Also,zuerst einmal,tritt die VS noch 4Wochen ein,nachdem sie abgemeldet wurde.
Ihr habt natürlich das Recht,bei deinem Mann familienversichert zu sein.
Du allerdings nur bis zur Scheidung!
Du kannst aber bei der Krankenkasse deines Mannes anrufen und dir genaue Auskunft geben lassen.
Wenn es dennoch Schwierigkeiten gibt,solltest du zur Arge gehen und versuchen dich dort versichern zu lassen.Ich weiss ja nicht wie es bei euch finanziell ausschaut.
Ich musste uns zwichenzeitlich selber versichern und da kommen ca.160 Euro auf dich zu.Also eine Menge Geld!
Ruf bei der Krankenkasse an,wenn er dort noch gemeldet ist,kannst du dir den Antrag auf Familienversicherung zuschicken lassen.Dafür brauchst du nicht deinen Mann.

Viel Glück#winke

Beitrag von a11ure 15.03.11 - 11:24 Uhr

Kann ich so bestätigen.

Beitrag von annemia 15.03.11 - 11:29 Uhr

Vielen Dank für Eure Anworten :-)

Beitrag von sarai2110 15.03.11 - 14:41 Uhr

Hallo,

erstmal kennt hier wohl niemand,die Lage der TE,oder?

Dann hat der Vater nicht mehr Kosten zu tragen,weil er seine Kinder mitversichert.

Nicht alle Frauen zocken ihre armen Männer ab,das gibt es allerdings auch andersrum.

Aber.....,

sollte einem Vater nicht auch wichtig sein,dass seine Kinder Krankenversichert sind?

Auch er ist verpflichtet zum Wohle seiner Kinder zu handeln.

Aber das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein und keine Pflicht.

Gott sei Dank,gibt es da noch Menschen,die sich darüber Gedanken machen!#huepf

LG




Beitrag von redrose123 15.03.11 - 12:48 Uhr

Die Ex meines Mannes plus Kinder haben wir die Versicherung gekündigt, wieso sollte dein Ex dich versichern? Kinder sind freiwillig, aber da die Kinder bei de rEx wohnen soll sie die bitte versichern;-)

Beitrag von sarai2110 15.03.11 - 12:55 Uhr

Hallo ,

oder er soll die Rechnung für die Arztkosten seiner Kinder bezahlen.

Hat dein Mann keine Verantwortung seinen Kindern gegenüber?







Beitrag von redrose123 15.03.11 - 15:00 Uhr

Klar hat er die, er hat für beide ein Sparbuch wo er für die Zukunft was zurücklegt, die Ex will aber die Versicherung bzw die Kinder bei sich mitversichern wo ist euer Problem?

Beitrag von a11ure 15.03.11 - 13:38 Uhr

#klatsch ohne Worte

Beitrag von puenktchen090903 15.03.11 - 14:02 Uhr

Hallo,

wenn ihr getrennt seit, dann muss Dein Nochehemann Dich und die 3 Kinder nicht versichern. Du bekommst ja dann bald Unterhalt und kannst Dich und Deine Kinder selbst versichern. Immer muss der Mann bluten und hat die "Arschkarte" gezogen und die Frauen machen sich ein schönes Leben und wollen nur die Kohle!!!

Schäbig sowas in meinen Augen. So ein Fall ist die Ex von meinem Mann auch. Und zum guten Schluss kommt dann der Satz "Ich will doch nur das beste für die Kinder" oder "Es geht nur ums Prinzip und nicht um das Geld". Dann einfach mal die Ex-Männer in Ruhe lassen und nicht wegen jedem "Furz" Geld verlangen.

Musste ich mal los werden.

Beitrag von redrose123 15.03.11 - 15:02 Uhr

Tja so ist es wenn du das nicht tust denkst du ja nicht an deine Kinder #augen, wieso kann dann nicht einfach die KM die Kinder bei sich versichern? Da sind die Kinder ja auch hauptsächlich......

Beitrag von sarai2110 15.03.11 - 15:16 Uhr

Weil die Mutter zur Zeit auch nicht versichert ist!

Wie man lesen kann,hab ich ihr auch geraten,wenn sie finanziell nicht in der Lage ist,da es ja auch ne Menge Geld ist,sich an die Arge(Jobcenter)zu wenden.

Ich jedenfalls weiss nicht,was sie an Geld zur Verfügung hat.Und mir als Elternteil,wär es schon wichtig zu wissen,dass meine Kidis versorgt sind.

Egal ob meine Kinder hier oder dort leben,es geht um die Kinder!

Und wenn man davon ausgeht,dass sie ja von dem Unterhalt die Krankenkasse bezahlen sollte,dann sollte man vielleicht sich die Frage stellen,ob der Unterhalt dann noch reicht,um die Kinder zu versorgen.



Beitrag von redrose123 15.03.11 - 15:24 Uhr

Gut der Weg ist falsch man sollte dem andern schon bescheid sagen, so war es bei uns wir haben der KM gesagt das sie sich versichern soll und da hat sie die Kinder gleich mitreingenommen.....Also wenn ich seh was wir bezahlen monatlich kann man KK und alles andere von bezahlen wenn man selbst auch noch arbeitet;-)

Beitrag von puenktchen090903 15.03.11 - 15:41 Uhr

Hallo,

das war ja mein reden, das die KM die Kinder bei sich versichern lassen soll und es nicht immer auf den Noch-Ehemann abgewaälzt werden soll. Der KV ist schon gestraft genug, das er nur Blechen muss und die Kindesmütter bei jedem "Furz" sich einen Anwalt nehmen, um an Kohle zu kommen. Meine Kinder sind mir nicht egal, aber die Kinder meines Mannes sind mir ehrlich gesagt Schnuppe.

Beitrag von redrose123 15.03.11 - 15:44 Uhr

Kommt drauf an, unsere KM verdient recht gut und bekommt guten Unterhalt sie kann sich das ganze leisten, würde sie am Hungertuch dadurch nagen wäre es keine Frage.....

Beitrag von litha 15.03.11 - 15:48 Uhr

Ist dein Mann privat versichert?

Beitrag von redrose123 17.03.11 - 08:32 Uhr

Nein bei der IKK warum?

Beitrag von litha 17.03.11 - 10:58 Uhr

Weil es dann völlig unsinnig war, die Kindsmutter und die Kinder aus der Versicherung zu werfen. Familienversicherung ist in der gesetzlichen Krankenkasse kostenlos. Durch die Scheidung wäre die Exfrau dann automatisch aus der Versicherung gefallen, die Kinder könnten trotzdem beim Vater kostenfrei versichert bleiben.

Beitrag von elsa345 16.03.11 - 20:11 Uhr

Hallo,
also ich bin bestimmt jemand, der seeeehr auf der Seite der Männer steht, aber Deine Antwort ist undifferenziert und schlicht falsch.

Der Mann hätte einfach nur bei der Arge seine Familie als familienversichert mit angeben sollen, es kostet ihn keinen Cent. Er ist dann noch nicht mal so verantwortungsvoll und sagt der Mutter Bescheid.#klatsch Ist noch nicht mal zu erreichen.#klatsch#klatsch

Nimm mal den schlimmsten Fall an, die Familie hat morgen einen schweren Unfall und liegt monatelang in Kliniken mit etlichen OPs und jahrelangen Rehas. Da sind wir schnell mal bei Hunderttausenden Euro von Behandlungskosten. Wie kann man als erwachsener Mann soooo ein Risiko wissentlich hinnehmen??? Dabei geht es doch nur um RACHE und nichts anderes. Es besteht KEIN einziger Grund, so zu handeln, denn es kostet ihn ein Lächeln, aber Mutter und Kinder vielleicht die finanzielle Zukunft.

Das ist in jedem Fall verachtenswert. Wir haben genau diesen Fall umgekehrt erlebt, die Mutter hatte einfach das Kind aus ihrer KV genommen und ohne Versicherungsschutz herumlaufen lassen und zwar genau aus niederen, neidischen Beweggründen. Pfui kann man dazu nur sagen! Es geht um die Kinder und nicht die persönlichen Rachefeldzüge der Partner.

Beitrag von mariella70 16.03.11 - 20:04 Uhr

Wenn du je in deinem Leben schon mal versicherungspflichtig gearbeitet hast, dann solltest du auch wissen, dass in gesetzlichen KV alle Familienmitglieder kostenfrei mitversichert sind. D.h: Er zahlt nur für sich und der Rest ist umsonst dabei. Wenn er arbeitslos ist, dann übernimmt das Amt seinen Beitrag und damit den Schutz der Familie.
Solange die beiden noch verheiratet sind, sieht der Gesetzgeber nur mal vor, dass die Familie bei dem mitversichert ist, der mehr Geld verdient. Man kann sich das nicht aussuchen.
Ähnlich ist es mit der privaten KV: Hier muss der Besserverdienende die leiblichen Kinder sogar dann noch weiterversichern, wenn die Ehe geschieden ist. Sie können nicht ohne weiteres zurück in die Solidargemeinschaft.
Bei soviel Unwissen gepaart mit Missgunst kommt mir in Ehren ergrauter Next echt die Galle hoch.
Bei meinem Mann ist noch immer die Kind (es studiert) mitversichert - bei mir nicht, ich komme für mich selber auf...
M.

Beitrag von a11ure 15.03.11 - 16:46 Uhr

in einer gesetzlichen Krankenversicherung würde es Deinen Noch-Ehemann nicht mal was kosten, Euch weiterzuversichern

Beitrag von annemia 15.03.11 - 19:52 Uhr

Vielen Dank für die ernstzunehmenden Antworten, nein, er ist gesetzlich versichert.
Auf die anderen Kommentare, die ich einfach nicht ernst nehme da sie einfach nur von Verbitterung zeugen, gehe ich nicht ein.
Ich habe übrigens mittlerweile erfahren dass es seine Pflicht ist uns in die Familienversicherung zu nehmen, mal ganz davon abgesehen dass es ihn nichts kostet.
Wünsch euch noch einen schönen Abend :-)