Fruchtwasseruntersuchung....ja oder nein?!?!?!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von milkachoc 18.03.11 - 11:20 Uhr

Hallöchen....

die Frage liegt mir wirklich sehr am Herzen...hat denn hier irgendjemand so´ne Untersuchung machen lassen? Und wenn ja warum??


Nochmal der Link zu meinem Post von vorhin....
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&tid=3073169
Leider gab´s nicht wirklich ne Antwort bisher.... :-(


Sorry, dass ich euch damit nerve.... #heul

LG
Milkachoc mit Linus (2,5) und hoffentlich gesundem Bauchzwerg (22.SSW)

Beitrag von bla. 18.03.11 - 11:24 Uhr

Hi...

Da ich von Natur aus ein eher ängstlicher Mensch bin und viel zu großen Respekt vor dieser Untersuchung habe,weil ich schon des öfteren mitbekommen habe,das dabei was schieß gegangen ist,habe ich es nicht machen lassen.

Mein FA hat mir dazu auch gesagt,das wenn es überhaupt keine Anzeichen gibt ,diese Untersuchung auch nicht gemacht werden muss.

Du hast doch schon einen Zwerg,der ist doch bestimmt auch top fit ohne Untersuchung?

Auch bei meinem zweiten Kind , würd ich es nicht machen lassen...

Liebste Grüße bla. mit Lenn fast 16 Monate

Beitrag von cafetasse 18.03.11 - 11:26 Uhr

Hallo!

Also ich habe wir haben uns dagegen entschieden.
Gründe.
1. Gibts in meiner und in der Familie meines Mannes keine besonderen Auffälligkeiten
2. Wollen wir die Schwangerschaft genießen und uns nicht mit unnötigen Sorgen belasten, selbst wenn nicht alles in Ordnung sein sollte, wird das Leben des Kindes trotzdem Lebenswert sein -für uns-
3. Ich bin kerngesund, mein Mann ebenfalls und ich denke -ohne einem Arzt zu nahe treten zu wollen- das auch ein Arzt wirtschaftlich handelt, da ich darauf keinen Einfluss habe als Laie, verlasse ich mich auf mein Bauchgefühl. Und dies sagt mir das es uns beiden gut geht!

Lg
cafetasse

Beitrag von chantal69 18.03.11 - 11:29 Uhr

Hallo,

Die FWU ist an sich nicht schlimm, ich hatte meine vor 3 Wochen, weil es mir die Ärztin empfohlen hatte. Risiko (ich bin 41) lag bei 1/60 für eine Behinderung.

Also, ich habe die FWU gemacht weil ich Gewissheit haben wollte ob Behinderung oder nicht, und weil wir im Falle einer Behinderung wahrscheinlich das Kind nicht bekommen hätten. (Glücklicherweise blieb uns diese Entscheidung erspart, die Kleine ist OK)

Nun zur FWU an sich. Es tut wirklich absolut nicht weh. Und das Risiko einer FG nach FWU ist auch nicht so hoch wie immer geschrieben. Meine FÄ sagt das Risiko besteht wenn mehrmals gestochen werden muss weil z.B. das Baby sich zu sehr bewegt, wenn man nicht gleich an der richtigen Stelle durchkommt (falls zuviel Fettschicht).

Ich bin nach der FWU nach Hause gefahren und habe mich 3 Tage geschont. Das heisst aber nicht dass ich permanent im Bett lag, musste mich ja auch mal bewegen. Habe nur versucht so wenig wie möglich zu heben usw.

Also, wenn dir eigentlich egal ist ob dein Kind behindert sein wird oder nicht, du willst es trotzdem bekommen dann brauchst du die FWU nicht.
Ansonsten, mach sie ruhig, es ist nicht schlimm.

Wünsche dir alles alles Gute,
LG
Chantal

Beitrag von milkachoc 18.03.11 - 11:36 Uhr

Danke für deine Antwort!!!! Ich denke mittlerweile, dass ich sie machen lassen werde, da für uns ein behindertes Kind eben auch wirklich nur sehr schwer in Frage kommt....

Mich interessieren eben trotzdem einfach auch Erfahrungen anderer dazu! Und deine Erfahrung beruhigt mich zumindest schonmal ein wenig!! Danke

:-(:-(:-(:-(:-(:-(:-(:-(

Beitrag von mai75 18.03.11 - 11:29 Uhr

Hallo,
leider kenne ich mit der evtl. Erkrankung nicht aus - deshalb kann ich dazu auch nichts sagen.
Allerdings stellt sich bei mir die Situation so dar, dass ich aufgrund meines Alters ja als Risikoschwangerschaft eingestuft werde, was dazu führt, dass mir alle möglichen Zusatzuntersuchungen empfohlen werden, da die Kasse das bei mir alles zahlen würde.
Wir haben uns dazu entschlossen nur die Standard-Untersuchungen machen zu lassen und lediglich in der 21. SSW das Feinscreening mit 4D hinzugenommen. Demnach ist wohl alles o.k. - auch wenn die Ärztin sagte, es können nur 80% aller Risiken ausgeschlossen werden.
Du bist inzwischen in der 22. SSW - stellt sich die Frage, was willst Du machen, wenn sich durch eine Fruchtwasseruntersuchung der Verdacht bestätigt?
Sofern Ihr definitiv kein krankes Kind wollt und dann auch Konsequenzen daraus herleiten würdet, dann solltest Du die Untersuchung machen lassen.
Wenn Ihr Euer Baby allerdings auch mit einer Erkrankung/Behinderung bekommen wollt, dann lass es sein und warte einfach ab was geschieht.
Schließlich bedeutet diese Untersuchung nur noch ein weiteres Risiko für den Zwerg.
Wünsche Dir alles, alles Gute!
Maike

Beitrag von mamaneuburg 18.03.11 - 11:29 Uhr

Hallo!

Hab jetzt grad dein Posting von vorher erst gelesen.
Oh man, das tut mir echt total leid für dich! So eine Situation ist bestimmt alles andere als angenehm und ich würde gern sagen, dass ich verstehen kann, wie du dich jetzt fühlst, aber das wäre gelogen, da ich nie in einer solchen Situation war. Ich kann höchstens nachempfinden, wie schwer das alles für dich ist.
Nun aber zu deiner Frage: ich habe nie eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, da es nie einen Anhaltspunkt für irgendwelche Probleme gab. Hätte es etwas gegeben, ich weiß nicht, ob ich sie hätte machen lassen, noch dazu zu so einem "späten" Zeitpunkt. Die Frage, die ich mir stellen würde wäre, was wäre denn die Konsequenz aus einem negativen Befund? Das Kind noch wegmachen lassen? (Geht das überhaupt noch? Ich weiß es grad wirklich nicht!) Andererseits weißt du dann genau, woran du bist und kannst dich auf das Kommende vorbereiten. Wenn ich jetzt so hin und her überlege denke ich, ich würde sie machen lassen, einfach, um genau zu wissen, was nun Sache ist. Du hast ja noch fast die Hälfte der Schwangerschaft vor dir und wie willst du diese Zeit sonst durchstehen?
Ich drücke dir alle vorhandenen Daumen und großen Zehen, dass mit dem Zwerg alles in bester Ordnung ist!

Liebe Grüße

Steffi

Beitrag von milkachoc 18.03.11 - 11:39 Uhr

Genau das ist es was mich denke ich zu der Entscheidung bewegen wird sie machen zu lassen....ich komme mit dieser Unwissenheit einfach keine 20 Wochen aus....ich MUSS einfach wissen was mit meinem kleinen Kerlchen da drinnen los ist....vielleicht weiß ich dann in 2-3 Wochen, dass alles gut ist und kann weiter genießen....

Wenn nicht muss man eben je nach schwere der Erkrankung entscheiden ob man sich damit arrangieren kann oder nicht....so schwer es auch ist, aber ein wirklich behindertes Kind kommt für uns grade nur schwer in Frage.... :-(:-(:-(:-(

LG

Beitrag von milkachoc 18.03.11 - 11:33 Uhr

Ich hab das bis gestern auch immer so gesehen....aber wenn einem dann gesagt wird, dass halt eben was NICHT stimmt und man nur mit ner Fruchtwasseruntersuchung sicher gehen könnte, dann überlegt man eben schon....denn ein geistig behindertes Kind zu bekommen macht die Schwangerschaft nicht unbedingt zum Genießen schön....

Diese Unwissenheit WARUM diese Ventrikel erweitert sind macht einen innerlich soo fertig.... :-(

Beitrag von knutschi2009 18.03.11 - 11:36 Uhr

Hallo

Nun ich habe dir ja vorhin schon geschrieben das ich es machen würde
hätte ich damals gewusst das unser sohn so Krank sein wird und daran sterben wird hätte ich die Fruchtwasseruntersuchung auch damals machen lassen doch leider sind wir die ersten aus unserer Familie die durch machen mußten und da bei uns es so aussieht das wir beide anlage träger sind werden wir es machen den da können die feststellen ob Krank oder gesund und wir hoffen gesund
den wenn es Krank ist werde ich leider so schwer wie es mir fällt einen abbruch vornehmen lassen
damit wir es nicht noch mal so mit durch machen müßen wie bei unserem Sohn

und du hättest vieleicht auch mal mit reinschreiben sollen warum bei dir die Fruchtwasseruntersuchung gemacht werden soll damit die anderen dich einfach besser verstehen können


wünsche dir alles erdenklich gute das alles gut ausgeht

lg

Beitrag von milkachoc 18.03.11 - 11:41 Uhr

Hab ich doch im ersten Post...es geht ja um diese Ventrikulomegalie...sprich um die vergrößerten Hirnventrikel.... :-(

LG

Beitrag von diva10 18.03.11 - 11:36 Uhr

hallo Milkachoc,

ich hab die FWU machen lassen - und würde es auch jederzeit wieder tun. Warum? Weil ich mit 35 ein etwas erhöhtes Risiko habe und weil ich einfach eine Behinderung ausschliessen wollte. Uns war klar, wäre das Ergebnis nicht gut ausgefallen, hätten wir eine Entscheidung gegen das Kind getroffen. Allerdings wurde die FWU bei mir schon in der 14. Woche oder so gemacht. Ich persönlich finde auch ein Riskio von unter 0.5% akzeptabel, schliesslich ist alleine das natürliche Risiko einer Fg in den ersten 12 Wochen mit gut 30% schon weit drüber.
Wenn das Ergebnis der Untersuchung nicht gut ist, wirst Du evtl. eine schwere Entscheidung treffen müssen oder Dich auf ein "schwereres" Leben vorbereiten. Auch damit muss man natürlich rechnen. Bei uns war zum Glück alles unauffällig.
viele Grüße
diva mit #ei L.J. 24+5

Beitrag von alfa-biene 18.03.11 - 11:42 Uhr

Hallo,

wie ich bereits vorhin geschrieben habe, wird bei mir die FU in der 15. SSW gemacht.

Bei uns wird die auf Grund einer Erbkrankheit gemacht. Unser Risiko liegt bei 25% das unser Böhnchen Arthrogryposis (Multiple Gelenksteife) haben könnte.

Ich möchte es wissen, da wir uns bereits letztes Jahr von unserem Sohn wegen dieser Krankheit verabschieden mussten.

LG Anika

Beitrag von emmi2006 18.03.11 - 11:44 Uhr

Ich bin 27 jahre alt und bei uns wurde in der 12ssw ein verdickte Nackenfalte festgestellt mit eventueller Chromosomenstörung nach viele Ärzten und unsicherheiten bei der FD entschieden wir uns letztendlich zu FWU um gewissheit zu haben was unser Krümel hat.Ja unsere Tochter hat das Downsyndrom und ich muss sagen wir freuen uns sehr auf unsere Püppi für uns stand nie das Thema abtreibung im Raum!
Würdet ihr ein behindertes Kind trozdem bekommen? Jetzt wo wir wissen was unsere Püppi hat können wir die Schwangerschaft weiterhin genissen weil wir uns keinen Kopf machen müssen was sie hat und uns in ruhe auf die geburt vorbereiten!vlg Anika und Josi im Bauch

Beitrag von 19katharina90 18.03.11 - 11:55 Uhr

nein bitte mach es lieber nicht !

Beitrag von knirps74 18.03.11 - 11:55 Uhr

Halllo,

ich habe sie am Montag machen lassen und fand es überhaupt nicht schlimm...

GLG
Sandra

Beitrag von sandi1907 18.03.11 - 15:21 Uhr

Huhu
ich hatte die FWU letzte Woche Donnerstag.
Bin 35+ und Männe 47, daher ham wir erhöhtes Risiko für eine Behinderung (wir möchten kein behindertes Kind)
Du musst dir überlegen, ob die Diagnose eine Rolle für dich spielen würde, sprich, kannst du mit einer Behinderung leben.
Wenn ja, brauchst du die Untersuchung eigenltich nicht machen, es sei denn, du willst im Vorfeld wissen, was los ist, falls da was ist.
Die FWU ist echt nicht schlimm, lediglich das Rausziehen der Nadel ist unangenehm, tut aber nicht weh, und du musst dich hinterher schonen.

LG