Angst- Mittwoch O.P Wasserbruch, Erfahrungsberichte??

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von 24hmama 20.03.11 - 16:42 Uhr

hallo

Mein Sohn ist fast 15 Monate alt und wird am Mittwoch operiert.
Naja bisher ist er noch etwas erkältet und er muss ja ganz gesund sein...


Aber vorraussichtlich wird er da am Hoden- Wasserbruch operiert.
Schon bei der "Diagnose" vor einem Monat schossen mir die Tränen.
Der Arzt sah mich ganz verdutzt an und sagte dass es ja keine Operation am Herzen wäre...
Aber ich konnte nicht anders...

In der letzten Zeit habe ich das einfach verdrängt.
aber jetzt wo das DAtum näher kommt, bekomme ich fast Panik.

Es wird ambulant gemacht, dauert nur eine halbe Stunde und
wir dürfen wahrscheinlich am Abend schon wieder heim.
Außerdem ist es ein "Routineeingriff"...

Aber der Gedanke daran ... und ich bekomme Panik.

Ich muss mein Kind "abgeben" und weiß nicht was gerade da geschieht.
Ich fühle mich so hilflos und machtlos.

Ich habe riesige Angst dass etwas passiert.
So eine Op. egal wie oft gemacht- oder vielleicht gerade deshalb
hat seine Risiken, auch die Narkose.

Was wenn er Bluter ist oder wenn er die Narkose nicht verträgt?
Oder #bla

Ich kann seit heute an nichts anderes mehr denken.
Es macht mich ganz fertig.


Sicher gibt es Mamis die das ganze ganz locker nehmen und in der Zeit vielleicht auch noch shoppen gehen.
Ich werde vor dem Opsaal wie blöde rumlaufen und warten, hoffen, bangen.

Ich wäre gerne ruhiger aber es geht nicht.
Manchmal habe ich Angst das ich eine "Vorahnung" habe und
ich "reagiere " nicht darauf, aber es könnte ja auch einfach nur "Angst" sein...

Es wäre toll wenn hier welche von den eigenen Erfahrungen berichten.
Vielleicht könnt ihr mich ein bisschen beruhigen.... #schwitz

Ich danke euch im voraus!!

lg kati mit ihren 2 Jungs

Beitrag von fibo 20.03.11 - 16:58 Uhr

Hallo #winke

Wir hätten zwar nicht die gleiche Op, sondern Hodenhochstand und ein versteckter Leistenbruch ( der erst bei der OP entdeckt wurde)

Aber als wir die ganzen Formulare bezüglich Narkose und Co unterschrieben haben, war uns auch ganz schön mulmig zu mute.

Wir durften ihn in den Vorraum des OP´s begleiten, dort bekam er eine Einschlafhilfe und dann haben sie uns ihn abgenommen und in den OP gebracht.
Anschliessend haben wir einen Pieper erhalten und sobald sie fertig sind werden sie uns anpiepen. Dad dauerte dann ca. 1 Stunde und es war schon ein komisches Gefühl.
Wussten gar nicht was wir in der Zeit machen sollten.

Als wir dann in den Aufwachraum durften, lag er noch schlafend in seinem Bettchen, man hat uns ein paar Sachen erklärt und langsam ist er wieder zu sich gekommen.

Er hat alles super weggesteckt, auch die Narkose. Er hatte keine Nachwirkungen.

Geh positiv an die Sache ran, das wird alles wieder gut.
Ich kann deine Ängste verstehen, aber die OP ist nun mal wichtig für ihn.

Drücke euch die Daumen , dass alles klappt.

LG

Steffi


Beitrag von marcy2912 20.03.11 - 18:33 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hatte letzten Sommer diese OP, allerdings war er schon fünf. Wir haben gewartet ob der Wasserbruch sich so zurück bildet, hat er aber nicht. Beim "ersten Anlauf" war er auch erkältet, hatten alle Voruntersuchungen durch und der Narkosearzt sagte "nein". Eine Not OP hätte er gemacht, aber nicht so einen Routineeingriff mit Erkältungsanzeichen. Also, wieder nach Hause. Der "zweite Anlauf" klappte dann (Kind vorher in Watte gepackt). Allerdings haben wir uns für einen stationären Aufenthalt entschieden, was auch gut war. Er hat die Narkose nicht so gut vertragen, nur gebrochen und das im Hochsommer. Im Krankenhaus haben sie ihn direkt an einen Tropf angeschlossen. Außerdem: wir mussten mindestens 24 Stunden kühlen und die Krankenschwestern haben uns ständig Kühlakkus gebracht. Somit wurden wir gut versorgt. Das Kühlen ist wichtig!!!! Wenn das nicht konsequent gemacht wird dauert die Wundheilung länger. Alles in allem: gut überstanden, wir waren insgesamt vier Tage im Krankenhaus und fühlten uns super aufgehoben, da immer ein Ansprechpartner da war und wir uns nur auf das Kind konzentrieren konnten.
Unsere Entscheidung für Stationär hing auch damit zusammen: wir haben fürs Krankenhaus eine private Zusatzversicherung, d.h. er wurde vom Chefarzt operiert, Einzelzimmer und und und. Da merkt man den Unterschied zum "Kassenpatienten", was wir sonst ja sind.
Ruhig waren wir auf keinen Fall, OP dauerte eine gute Stunde, aber letztendlich: alles gut.

Bei Fragen gerne an mich.

Beitrag von w25 20.03.11 - 19:46 Uhr

Hallo Kati,

unsere Sohn (2 Jahre) hatte am Montag genau die gleiche Op gehabt.

Bei uns ist alles super verlaufen aber ich kann deine Ängste sehr gut nachvollziehen.

Mussten morgens um 7 Uhr im KH sein sollten eigentlich auch um 8 Uhr dran kommen aber dann kam ein notfall rein und somit mussten wir nun warten.

Es hat eigentlich ganz super geklappt obwohl er nichts essen und trinken durfte.

Um 12.55Uhr war es dann soweit.
Er bekam ein Saft das er etwas benommen ist.
Dann gings in richtung Op.
Bis in den Vor- Op durften wir noch mit dann wurde er um 13.20Uhr von einer Schwester mit in den Op genommen.
Durch den Saft den er bekommen hatte hat er es garnicht mit bekommen was mit Ihm passiert.

Dann hieß es warten!
Das war die längste wartezeit die wir je hatten.
Die Zeit verging überhaupt nicht.
Es hat fast 1,5 Stunden gedauert bis wir in den Aufwachraum zu ihm durften, das heisst es durfte nur einer rein.

Nach ca 40 minuten durften wir wieder auf die Ambulante Station zurück.

Unser Sohn ist dann wach geworden und ihm ging es erstmal beschissen, ist ja normal nach einer Vollnakose.

Nach 1 Stunde ging es ihm schon etwas, er hat dann was gegessen und getrunken.

Um 18 Uhr durften wir dann endlcih nach Hause.

Der Arzt meinte das er alles machen darf was er möchte Spielen usw. er musste nicht still liegen bleiben.

Zu hause angekommen hat er dann erstmal rein gehauen beim Abendbrot.

Dann ist er ins Bett gegangen ( in sein Bett).

Dort hat er 2 Stunden geschlafen bis er anfing zu weinen.
Dann haben wir ihn zu uns ins Bett mit genommen und er hat echt ruhig bis morgens durchgeschlafen.

Am morgen hatte er noch einige schmerzen die aber 2 Stunden später wie weggeblasen waren.

Er hat gespielt, getobt und all das gemacht was er immer machte.

Er war wieder ganz der alte.

Aber wie gesagt ich kann deine Sorgen und Ängste gut verstehen.

Hoffe ich konnte dir etwas helfen vllt. auch ein wenig deine Sorgen nehmen.

Alles gute für die Op.

Lg Silke und Terence

Beitrag von laratabea 20.03.11 - 19:58 Uhr

hallo

lass dich erstmal drücken#liebdrueck

Unser kleiner hatte das auch - als er 14 Monate alt war und einen Monat darauf mit 15 Monaten die nächste OP Leistenbruch auf der anderen Seite.

Ich weiß wie du dich fühlst - da unser kleiner leider schon dreimal in den OP geschoben wurde und 4mal ne Vollnarkose hatte. (das 1.x als er 7 Tage alt war - Shunt, 2.x Hydroceale Wasserbruch 14 Monate und das 3.x Leistenbruch 15 Monate)
Die Angst wird auch bleiben, auch wenn wir dir hier beschreiben wie es bei uns abgelaufen ist - wir können dich leider nur etwas Mut machen.

Versuch dich beim Eingriff ablenken zu lassen - Freunde, telefonate usw.
Normalerweise ist der eingriff nicht so schlimm, die kleinen stecken es meist besser weg als man denkt.
Es ist ein ambulanter Eingriff, d.h. das ihr am späten Nachmittag, wenn es eurem schatz gut geht nach hause dürft.

Bei uns war es etwas anders wir waren drei tage Stationär, aber das liegt an der Vorgeschichte unseres Sonnenscheins.

ich wünsche euch alles Gute.

laratabea mit schlummernden Korbi