schreibaby ect... (vorsicht lang)

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Beitrag von doris1982 20.03.11 - 18:17 Uhr

Hey,

muss mich mal ausquatschen... Und irgendwie ist das nicht so einfach mit Freunden und Bekannten, die nicht das gleiche erleben wie mir, deswegen schreib ich mal hier rein, vielleicht finde ich ja Gleichgesinnte...

ALSO, wo fang ich an:
unser absolutes Wunschkind ist per Saugglocke nach einer ziemlich heftigen und langen Geburts- und Wehenphase auf die Welt bekommen. Bis ca. 10 Tagen nach seiner Geburt, war er das bravste Kind der Welt: wie es im Buche steht: essen, schlafen.

Ab da fing es aber an. Er schrie immer. Vor dem Schlafen, er wachte auf und schrie, im Kinderwagen, im Auto, im Bettchen, auf meinem Schoß, auf meinem Arm. Er schrie so heftig, dass ihm schon mit 2 Wochen die Tränen aus den Augen quollen... Mir brach es das Herz...
Nun machte mich die Hebamme darauf aufmerksam, dass ich ihn doch mal beim Osteopathen durchchecken lassen solle.... Gesagt, getan. Und siehe da, es gab einen Grund: das Kiss-Syndrom.
Zudem hat er sich warscheinlich schon bei der Geburt bei mir mit einem Pilz (vorher sagte mir niemand, dass ich den hätte...) infiziert, der ihm immer wieder jucken, Bauchschmerzen ect. bereitet.
Nun ist er 6,5 Wochen alt und schreit immer noch, er ist etwas ruhiger. Das Kiss ist auch noch nicht verschwunden (lt. Osteopath sollte es bis Ende dieser Woche weg sein....) und der Pilz ist extrem hartnäckig. Zudem hat er des öfteren Bauchschmerzen usw.
Jedenfalls ist unser Zwerg sehr gereizt. Jeden Tag hoffe ich aufs neue: hoffentlich ist heute alles "eher" normal... Ich kann mit ihm nicht in die City gehen, da er so stark brüllt, ich geh mit ihm nur in abgelegenen Zonen spazieren, damit nicht jeder uns nachsieht (und evtl. noch den Kommentar nachschmeißt: was für eine Mutter).
In unserer Familie gibt es noch 2 Babys (6 Monate alt) und diese sind natürlich sehr brav... Nur unser Zwerg ist eben so kompliziert... Ich bin manchmal fix und foxi. Mein Partner geht morgens um 6 und kommt abends um 8 nach Hause (außer WE) und manchmal denk ich: ich pack das nicht....
Ich liebe ihn über alles, aber ich weiß nicht immer, wieso er schreit, ich kann ihn manchmal gar nicht beruhigen, habe keine freie Sekunde mehr für mich... Lauf auch schon rum, wie ne ungepflegte, schmuddlige Frau... Ich fühl mich jeden Tag morgens krank und hatte heute auch schon Fieber...
Wer kann mich aufbauen? Wann ist das endlich vorbei?
Versteht mich nicht falsch, ich möchte meinen Schatz NIEMALS austauschen, aber ich fühle, dass ich als Mensch nur mehr dahinvegitiere und kaum mehr Luft zum durchschnaufen habe...
Irgendwie hören die Symptome des Kiss auch nicht auf.... Weiss nicht, geht das von heute auf morgen.
Bin auch mind. 1 Mal wöchentlich bei irgendeinem Doktor wg. Bauchschmerzen, Kiss ect.
Mein KiA hat mir gesagt, ds wären die 3-Monats-Koliken. Kiss kennt er nicht und will er nicht kennen.... SUPI, danke für die Hilfe!

Beitrag von linagilmore80 20.03.11 - 18:34 Uhr

Hallo Doris,
in Deiner VK steht, dass Du in Italien wohnst, sonst hätte ich dir eine "Schreiambulanz" in Deiner Nähe empfohlen. Dort suchen sie nach den Gründen für das Schreien Deines Kindes und wenn sie nichts finden, dann geben sie Dir Tips, wie Du das nervlich durchhälst.

Bei den Koliken hat es meinen Kindern geholfen, dass ich ihnen Fenchel-Anis-Kümmel-Tee gegeben habe, in ganz schlimmen Fällen auch mal ein Kümmelzäpfchen.
Das Kiss-Syndrom braucht eine Weile, bis es verschwindet.
Aber bekommt Dein Sohn nichts gegen den Pilz? Wenn ja, kann es sein, dass er das Medikament nicht verträgt.

Zum Schluss möchte ich Dir sagen, dass es besser wird. Meine Große war auch so ein Schreikind und sie brüllt nur noch, wenn sie übermüdet ist.

LG,
Lina

Beitrag von connie36 20.03.11 - 18:36 Uhr

hi
als meine 2. tochter vor 9 jahren auf die welt kam, hätte ich nie gedacht, das sie anders als meine erste tochter sein könnte...#klatsch dämlich von mir....aber im gegensatz zur ersten, schrie sie dauernd. 7-10 stunden am tag...nachts jede stunde wach, tagsüber schlafen nur im minutentakt, 20 min hier, 30 min da...10 min dort.
ich war am ende....so hatte ich mir das nicht vorgestellt...war das erste mal beim kia als sie 14 tage alt war (sie war vorher aber schon wegen starkem reflux im kkh) und sie meinte, schreikind und blähungen....von kiss wusste damals keiner was dort.
ich auch nicht.
wirkliche hilfe oder gute ratschläge bekam ich auch sogut wie keine, und das geschrei dauerte 12 wochen, danach fing sie an, nur noch 5 stunden zu brüllen, danach nur noch 3 und dann kurz danach nur noch von 17 uhr bis 19.30.
da ging sie ins bett, und schlief sogar auch einigermassen.
aber die zeit ging echt nicht spurlos an mir vorrüber. ich habe noch monatelang danach schweissausbrüche und herzrasen bekommen, sobald ich ein schreiendes kind hörte#schwitz
die zeit geht vorbei...man glaubt es nicht in diesem augenblick.
jetzt haben wir unsere nr.3 bekommen, und aufgrund seiner klumpfussbehandlung muss er jetzt nach 6 wochen gips eine spezielle schiene tragen, die beide füsse miteinander fixiert. sobald er die trägt (und das 12 wochen lang, 24 stunden am stück) schreit er nur noch, er schläft nimmer, beruhigt sich nicht, und es ist die hölle. sobald er die schiene ne weile abhat, ist er ein friedliches, sogar lächelndes kind. aber mit schiene gibt es nur eines: absolutes panikschreien.
ich steh zur zeit auch da udn frage mich, wie wir die 12 wochen überstehen sollen.
daher....du bist nicht alleine#liebdrueck
lg conny mit yann, fast 8 wochen alt

Beitrag von schokomuffin88 20.03.11 - 18:37 Uhr

Huhu...

Lass Dich erstmal #liebdrueck...

Mit dem Kiss-Syndrom kenne ich mich auch nicht aus,
aber mit den Koliken.

Sowohl mein Großer als auch mein Kleiner hatten damit zu kämpfen, der Kleine mit 10 Wochen ab und an immer noch.

Dagegen haben bei ihm geholfen:

Lefax (dadurch konnte er super ab pupsen)
BiGaia Tropfen (dadurch hat er gar nicht erst solche starken Blähungen bekommen)
Kümmel Zäpfchen (bei akuten Schmerzen und Geschrei)

Jetzt mit 10 Wochen hab ich alles bis auf Lefax abgesetzt, ich mache jetzt viel "Sport" mit ihm, heißt ich lasse ihn Rad fahren und drücke dann seine Beine Richtung Bauch, dadurch kann er super pupsen. Dazu kommt noch das ich ihm das Bäuchlein reibe im Uhrzeigersinn und Wärme auf den Bauch (Kirsch Kern Kissen).

LG Schokomuffin88

Beitrag von mick68 20.03.11 - 18:40 Uhr

hi,

also ich verstehe dich sehr gut und du tust mir in der seele leid. ich habe auch eine kleine tochter, die ständig schreit, unruhig ist etc.
allerdings ist es bei ihr nicht so schlimm wie bei dir, aber es zerrt an den nerven. ich muss immer fleißig mitheulen, weil ich nicht weiß, wie ich ihr helfen kann. sie ist am 01.03. geboren und war im kkh auch absolut ruhig und lieb. zu hause hielt das dann noch so 2 tage und dann war es vorbei.

bei uns ist es so, dass sie ständig hunger hat. sie ist ein ks-kind, ich hatte anfangs keine milch, dann nur wenig, sodass zugefüttert werden musste, da sie rapide und wirklich stark abnahm (im kkh) und dann ist meine milch nach und nach weggegangen. ich kriege keine 40 g mehr raus :-(

nun füttere ich flasche. erst Pre und dann meinten mein KiA und die Hebi, ich solle ruhig schon die Anfangsnahrung nehmen. aber sie hat trotzalledem ständig hunger.

sie schläft kaum und weint nur und so nach ner stunde kommt sie wieder, weil sie hunger hat. sie lutscht dann ganz extrem an ihren fäustchen.

hast du kümmelzäpfen, lefax etc. probiert, wegen der koliken?

ich hab heute ne gute seite gefunden. vielleicht hilft sie dir ja.

https://www.elternimnetz.de/cms/paracms.php?site_id=5&page_id=53#2

lg mick

Beitrag von angeldragon 20.03.11 - 18:44 Uhr

ne du bist nicht alein meine kleine hat von anfang an im kh schon gebrüllt ohe ende nur die brust hat sie beruhigt 3 tage hing sie ununterbrochen an der brust bis sie wund waren und offen (sie beist)

bedeutet ich kann nichtmehr dauer stillen und sie schreit schreit und schreit und jeder sagt ich bin selber schuld ich hätte das kind schon im kh verwöhnt und das hab ich nun davon ( manchmal glaube ich sie haben recht)

sie soll dch mal ein paar stunden aleine schreien dan höre sie schon auf .... ja klar weil sie ja aufhört wen ich sie auf den arm nehme oder trage oder sonst was #augen#augen

das hat sich jetz erst in dieser woche ein bisschen gebessert ich hab so viel für meine bw tun müssen das ich nimemr ohne so starke schmerzen zu haben stillen kann und nuckeln darf sie nun auch wieder das beruhigt sie und meine bw sind nun wohl abgehärtet #rofl#rofl

sie hat soo schlimme blähungen und unser KA sagte nene in den ersten 3 wochen haben babys keine blähungen #nanana#nanana

am freitag waren wir wieder da und er hat geschimpft sie währe ja völlig aufgebläht und es ist kein wunder das sie schreit #heul#heul das wusst ich er hatte sie ja nichtmal untersucht beim ersten mal als sie 2 wochen alt war

nun hab ich aber schon die ganze zeit(seit wochen) aniflat tropfen gegeben und bauch masiert und rad gefahren nichts hilft ich esse auch keine blähenden sachen und alles was er macht sind uns homeopatische zäpfchen geben die auch nichts geholfen haben

ich geh nächste woche noch zu einem anderen arzt ich will richtige arzenei für mein baby und nicht etwas was nicht wirkt ....

ich weis nicht ob das überhaupt mal besser wird :-(

Beitrag von silkes. 21.03.11 - 14:22 Uhr

Hallihallöle...

ich habe weiter unten schon ausführlich geantwortet und kann dir nur raten: Tragetuch (Bauch an Bauch, schön warm, Kind ständig in Bewegung- fördert die Verdauung, Bauchlage beim Kind und Rücken massieren- hilft sehr gut beim Pupsen) und öhm... irgendwie Magnesium in das Kind evtl. SchüsslerSalze? Hat bei uns geholfen!

Grüssle Silke

Beitrag von unikat2208 20.03.11 - 19:29 Uhr

ohje..
ich habe das gleiche drama durch..
mein kleiner,mittlerweile 8 monate schrie auch ununterbrochen..nichts hat geholfen und ich war mit meinen nerven nach knapp 2 wochen am ende..nichts hat ihn beruhigt..
er hatte auch KISS und dadurch die 3-monatskoliken..das hängt wohl zusammen,naja es war die hölle..das was half waren sab simplex tropfen und kümmelzäpfchen..
ja ich war mit ihm wegen dem KISS beim ortopäden der eine zusatzausbildung in osteopathie hatte..dort bekamm er die atlas-theraie und es besserte sich..insgesamt 6 sitzungen ahtten wir und nach jeder wurde es etwas besser...nebenbei haben wir kg gehabt,weil er dort lernen konnte wie er seine vernachlässigte körperhälfte in den griff kriegen kann..
er ist zwar immer noch ein anstrengendes baby,aberseitdem er sich allein beschäftigen kann wird es immer besser.
wenn du fragen hast kannst du mir gern schreiben.
lg

Beitrag von hoffnung2011 20.03.11 - 20:05 Uhr

Gut, wenn ich dir sage, ich hatte so ein Kind. Du machst, suchst...und ändern wird es manchmal nicht viel...und da schreibst du noch echt locker..ich war k.o., schrie vor Verzweifelung. Es war mit meiner Tochter bis jetzt (wird jetzt drei) die allerschllimmste Zeit..

Dein Kind befindet sich sowieso in einer Phase (zwischen der 6 und 8 woche), wo die Babys am meisten schreien.

Du kennst noch nicht die Zeit danach. Bei uns hat es in der 9 Woche dann ganz langsam angefangen..besser zu werden...und dann war 3 bis 6 monat, so ein süßes pflegeleichtes immer strahlendes Kind. Mein sohn ist jetzt 4 monate undn icht ansatzweise so süß, wie sie damals..

Weniger ist mehr...ich würden och einen Chiropraktiker probieren (ARZT!!!!) und dann auch großartig aufhören...jo, gehe nach draußen, genieße die sonne und lass dein Kind brüllen..

akzeptiere, dass es vllt nicht besser sein wird und du nicht alles tun kannst. Du gibst dein bestes und trotzdem muss es nicht unebdingt die situation lösen..

Weißt du, was wir jetzt bei Nr.2 gemacht haben. Ich lache über sämtliches Schreien, nehme das Kind an mich und halte es fest und atme nur leise und lass ihn zappeln und er kommt runter..

Meine tochter hat damals zumindest auf pucken reagiert, wirkte ab und zu mal wunder ..

für außenstehende mögen es komische Sätze sein, die ich schreibe...erlebt man es einmal, verändert es einen...

'und ja, du hast auch Zeit für dich. Kind muss saubere Windel haben, gegessen haben, irgendwo sicher liegen und du gehst duschen, zur Toilette, du darfst das!!! Es ist nur eine umstellung der Ein/Ansichten!!!

noch was...ich habe zwar unregelmäßigen (jetzt) Kontakt zu einer Mama, die mit mir damals ähnliches erlebte.. Dies hilft auch ungemein. Du bist nicht alleine!!!!

Schreiambulanz wäre für mich das Stichwort...

Beitrag von sharlely 20.03.11 - 20:33 Uhr

Hi,

mensch du Arme, ich weiß was du durch machst. Unsere Kleine war/ist ein Schreikind. Sieben Stunden täglich am Stück nur gebrüll und geweine. Fünf lange Monate. Danach wurde es besser, aber sie war nach wie vor sehr weinerlich und hat eigendlich mehr geweint, denn irgendetwas anderes gemacht. Aber wenigstens nicht mehr am Stück. Jetzt ist sie zehn Monate alt und ist genau das Gegenteil, sehr fröhlich und nur am lachen. Allerdings hat sie nach wie vor eine niedrige Reizschwelle und quittiert alles was nicht passt mit endlos Gebrüll. ;-)
So doof es klingt, man muss es aushalten, es hilft nichts. Ich hab sie viel im Tragetuch und im Ergo Baby getragen. Wir haben uns Hilfe in Form von anderen Betroffenen Eltern und der Schreiambulanz gehohlt. Ich habe gelernt, das ich mein Baby auch wenn es schreit mal hinlegen darf und das ich dann auch mal vor die Tür treten soll (und zwar vor die Haustüre damit man das Geschrei nicht hört) und einfach mal fünf Minuten einfach pausieren soll. Sicherlich bekommt man dafür dumme Kommentare, aber derjenige der es aushält stundenlanges Geschrei zu ertragen, der bekommt von mir nen Orden. ;-) Ja und ich hab mir Ohrenstöpsel besorgt. Trag mal ein brüllendes Kind im Ergo Baby direkt neben den Ohren, da wird man mit der Zeit taub. Und so hört man es zwar noch, aber wenigstens gedämpft.
Ansonsten bin ich trotzdem rausgegangen, aber immer so das ich sie nicht überfordere. Man muss lernen mit den Blicken der anderen Leute umzugehen, man muss blöde und bösartige Kommentare überhöhren oder gut kontern.
Wir waren lange bei einem Osteopathen in Behandlung und haben Krankengymnastik gemacht das hat relativ gut geholfen.
Der Glücksgriff war jedoch so ein Plastikei von Reer das verschiedene Geräusche abspielt. Zum Beispiel Meeresrauschen und den menschl. Herzschlag. Puhhh das Ding lief bei uns den ganzen Tag und es hat geholfen. Zumindest hat sie es geschaft mal zwei Stunden am Stück zu schlafen.
Ansonsten haben wir wo es geht Hilfe von der Familie in Anspruch genommen und unsere Maus für ein paar Stunden abgegeben. In der Zeit hab ich mich dann intensiv um unsere Große gekümmert, sie litt auch sehr unter der Situation. Manchmal haben wir auch beide Kinder abgegeben und dann haben wir einfach nur geschlafen.
Für uns als Paar war es auch wichtig, das wir beide mal rauskommen. Also haben wir einen Babysitter angestellt und sind zusammen ins Finessstudio geganen oder mal zum Essen, gern auch zu Geburtstagsfeiern oder das beste überhaupt Wellnestag in der Therm....etc. pp. Dabei hab ich die Stille nur so genossen. Das war unheimlich wichtig das wir das gemacht haben. Machen wir heute eigendlich noch. :- )

LG S.

Beitrag von dani481 20.03.11 - 22:16 Uhr

Hallo!
Ich kann Dich so verstehen!! Wenn ich das lese, kommt bei mir alles wieder hoch.... Es war genauso. Meine Maus hat den ganzen Tag nur geschrien!! Sie hat sich teilweise beim Stillen oder umhertragen etwas beruhigen lassen. Am Anfang hatte ich das Gefühl, den ganzen Tag nur zu Stillen! Meine Hebamme meinte dann nach fast 4 Wochen, wir sollen zu einer Osteopathin fahren. Dort wurde sie 2x behandelt, es wurde auch etwas besser und ich versuchte irgendwie mit der Situation klarzukommen. Als sie 8 Wochen alt war, machte eine Freundin mich auf KISS aufmerksam (davon hatte die Osteopathin nichts erwähnt und ich hatte auch keine Ahnung)..
Ich fing an, mich darüber genauer zu informieren. Die ganzen Symptome kamen mir bekannt vor und so fuhren wir nach weiteren 2 Wochen zu einem Spezialisten (Dr. Göhmann - Kinderorthopäde in Hannover). Sie wurde dort 1x (!!) behandelt und nach genau 11 Tagen war sie von heute auf morgen wie ausgewechselt!!!! Einfach unfassbar aber es hatte geholfen! Sie schreit nur noch wenn sie übermüdet ist, hat danach angefangen zu greifen und lacht ganz viel! #verliebt
Es bricht mir fast das Herz wenn ich daran denke, was sie für Schmerzen gehabt haben muss.
Ich kann Dir nur raten, zu einem Fachmann zu gehen (z.B. Dr. Göhmann oder auch Dr. Sacher in Dortmund)!!
Bei fast allen Kindern reicht so eine einmalige (!) Behandlung aus!!
Ich drücke die Daumen und hoffe, ihr bekommt schnell Hilfe und Besserung!!

LG Dani

Übrigens: der Kinderarzt belächelt das KISS Syndrom und schob es auf Blähungen als ich ihn bei der U3 (mit 4 Wochen) darauf ansprach! :-[

Beitrag von biene-maja77 20.03.11 - 22:33 Uhr

Hallo Doris und alle mit Schreibaby,

wir hatten das gleiche Problem bezüglich schreien, Bauchweh und Blähungen. Wir kamen auf gut 10Std. Geschrei täglich ab der 7. Lebenswoche und ich war am Ende meiner Kräfte. Ich konnte leider nur teilweise stillen und musste zufüttern. Mir sagte der Kinderarzt ich solle unserer Maus mal 3 Tage lang ausschließlich mit Soja-Milch füttern und abwarten was passiert. Ev. habe sie eine Laktoseintoleranz, d.h sie kann den Milchzucker nicht spalten, es entstehen Faulgase und dadurch muss sie so stark pupsen. Was soll ich sagen: nach nur 2 Fläschchen war unsere Maus wie ausgewechselt - nicht zu fassen es war ALLES weg! Haben dann versucht wieder teilweise zu stillen und den Rest mit Soja-Milch abzufangen. Das vertrug sie leider nicht. Wir sind daher bei der Flaschenmilch geblieben, aber haben ein rundum zufriedenes Baby! Jetzt ist sie schon 8 Monate alt und ich habe letzte Woche versucht wieder andere Flaschenmilch zu testen, leider veträgt sie es noch nicht. Wir hoffen weiter das es eine temporäre Unverträglichkeit ist (der kiA sagte das käme SEHR häufig vor). Jetzt wird aber wohl nur noch Bluttest Gewissheit bringen.
Versucht es doch auch einmal, ich kann euch die HUMANA SL Milch sehr empfehlen und wünsche euch allen, das es auch für euch der Schlüssel zum Glück ist!

Alles Liebe, maja

Beitrag von silkes. 21.03.11 - 14:17 Uhr

Hallihallöle...

Matti hat auch mit knapp 1 Wochen angefangen zu schreien. Entweder hat er geschlafen, wurde gestillt oder hat geschrien.
Auch als wir die Nahrung umgestellt haben (aus psychischen Gründen) wurde es nicht besser. Fliegergriff, Lefax, Kirschkernkissen, Globuli, SabSimplex, Bigaia, alles hatte nicht den Erfolg, den wir erhofft haben.

Wir haben auch einen Osteopathen aufgesucht, nach zweimaligem Besuch sagte er uns, dass die Spannungen im Bauchraum weg wären. Naja, trotzdem schrie er. Im Auto, im Kinderwagen eigentlich überall.

Haben dann recht schnell angefangen ihn zu tragen. Erst mit der Manduca und jetzt im Tragetuch. DAS war das Mittel um ihn in den Schlaf zu bekommen. Er bekam die Flasche bzw. die Brust, hat schon während des Trinkens angefangen zu krampfen. In dem Tuch fand er zur Ruhe. Bis heute schläft er bis auf Abends einmal nur im Tuch oder irgendwie an und auf uns.

Des Weiteren nehmen wir an einer Studie teil, inwieweit Magnesiummangel Kindern bei der Verdauung Probleme bereitet. Und: seit er eine halbe Magnesiumtablette auf einen Liter Wasser (für die Flasche) bekommt ist es wirklich besser. Seit Samstag sind die Tabletten aus und er krampft und schreit wieder vermehrt- Verrückt. Meine Frau ist schon zur Apotheke unterwegs.

Ich würde dir raten erstmal ein Tragetuch anzuschaffen. Es gibt von Hoppediz elastische Tragetücher, die sind prima, kann man ohne Kind wickeln und steckt dann den Wurm rein. Man kann auch prima mit Kind im Tuch schlafen, alles schon ausprobiert.
Auch würde ich es mal mit Magnesium versuchen. Sprich mal deinen Arzt an. Wenn nicht, bei Magnesium kann man nichts falschmachen, überflüssiges Magnesium wird einfach ausgeschieden.

Halte durch, Grüssle Silke mit Matti, 9 Wochen und im Tragetuch