Betäubung beim Nähen

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mahaluma 20.03.11 - 19:51 Uhr

Wo kommt beim Nähen nach einer spontanen Geburt eigentlich die Betäubungsspritze hin? Vor dem Ding hab ich ja so einen Horror! Und kann mir jemand sagen, wie schlimm Dammschnitt wirklich ist? Hab schon gelesen, man merkt das gar nicht. Aber mit Schere kann ich mir das echt nicht vorstellen.

Beitrag von birte1977 20.03.11 - 20:02 Uhr

Hallo,
hab am 17.03. unsere Tochter Nomi geboren und wurde auch genaeht. Ehrlich gesagt, hab ich das gar nicht so mitgekriegt...Ich hatte meine Tochter im Arm und die Glueckshormone im ganzen Koerper. Kurz nach der Geburt brennt die Scheide/Vagina sowieso da merkst du die Betaeubungsspritze kaum und ich finde es gut, dass gleich nach der Geburt genaeht wird solange du halt noch voll unter dem Geburtserlebnis stehst, habe dann noch ein Zaepfchen gegen die Schmerzen bekommen.
Wuensche dir eine tolle Geburt,
lieben Gruss
Birte

Beitrag von kleineelena 20.03.11 - 20:33 Uhr

Na du machst dir ja Gedanken..... :-p

Zum einen wirst du durch dein Kind im Arm total abgelenkt sein, von dem was da unten rum noch vor sich geht.
Zum anderen ist glaub ich nach der Geburt so ne Spritze ein echter Klacks.

Ich bin leicht gerissen (das merkt man unter der Geburt nicht und ich denke einen Dammschnitt auch nicht) und das nähen hab ich gar nicht gesehen, weil das lange KH Hemdchen so ne Art Sichtschutz war.

Alles Gute

Beitrag von kati543 20.03.11 - 21:08 Uhr

Manchmal kann man über diese Fragen nur schmunzeln...man war ja vor dem ersten Kind selber so ;-)

Der Dammschnitt wird auf dem Höhepunkt einer Wehe gemacht. Den merkst du überhaupt nicht. Den Riß merkst du auch nicht. Die Wehen sind ein vielfaches stärker als so ein "pillepalle". Nach der Geburt hast du derart viele Glückshormone und (körpereigene) Schmerzmittel in deinem Blutkreislauf, dass früher die Frauen sogar ganz ohne Betäubung genäht wurden. Heute wird eine kleine Spritze gesetzt. Ich habe sie nicht bemerkt. In der Zeit hast du ja auch dein Baby auf der Brust und bist anderweitig beschäftigt.

Du musst es dir auch nicht vorstellen können. Eine Entbindung ist ein Ausnahmezustand. Das kann sich wirklich nur jemand vorstellen, der das am eigenen Leib erlebt hat.

Beitrag von kati543 20.03.11 - 21:11 Uhr

Ich bin übrigens beim Großen komplett gerissen -alles, was möglihc war, ist kaputt gegangen. Ich wurde über 2 Stunden wieder zusammengeflickt ;-). Aber ich hatte keinerlei Probleme später damit. Es gab keine Schmerzen weiter. Alles ist wieder gut zusammen gewachsen und erfüllt wieder seine Funktion.

Beitrag von steffisz 21.03.11 - 09:44 Uhr

Es gibt auch andere Berichte...
Meine Freundin wurde nach der Geburt auch ohne Betäubung genäht und hatte höllische Schmerzen dabei. Sie sagt mir ständig, dass ich da auf eine Betäubung bestehen und hinweisen soll!

Beitrag von vifrana58116 20.03.11 - 21:57 Uhr

Ich hatte einen leichten Scheidenriss. Die Spritze bekommst du direkt ins Gewebe, aber das war nicht tragisch. Piekst halt kurz. Die Ärztin meinte dann, sie hätte die Betäubung zu niedrig gesetz und sie wäre aber noch nciht komplett fertig. Ob sie noch eine Betäubung srtzen solle. Als ich sie fragte, wieviel Stiche noch nötig wären, meinte sie "Einer."#kratz Naja, der Stich von der Näh-Nadel war genau wie der von der Betäubung. War durchaus auszuhalten auch wenn ich meine Maus gerade nicht auf dem Arm hatte (wurde gewogen usw.).

Ich kann dich verstehen. Ich hatte nämlich auch vor dem geschnitten werden und dem Nähen eine Heidenangst! Sogar unter einer Presswehe habe ich es noch geschafft, davor Angst zu haben #rofl. Am Ende war es nicht wild mit dem Nähen. Geschnitten wurde ich zum Glück nicht.

Beitrag von rmwib 20.03.11 - 22:34 Uhr

Na wo soll die LOKALE Betäubung wohl hinkommen. DA wo genäht wird natürlich ;-)
Mit Schnitt kenn ich mich nicht aus, hatte einen Riss, der war nicht zu merken beim Reißen.
Und die Betäubung auch nicht vor dem Nähen und ich bin echt zimperlich, ich kipp auch beim Blutabnehmen um sonst ;-)

Beitrag von meandco 21.03.11 - 07:47 Uhr

ich hab eine links bekommen und eine rechts ... aber glaub mir - die 2 stiche sind einer naht ohne örtliche bei weitem vorzuziehen. und tut auch nicht mehr weh als eine andere spritze ...

zum schmerz beim schneiden:
nicht schlimm. durch die wehe spürst du nichts, das schmerzempfinden ist da denk ich ausgeschaltet #kratz
ich bekam 2 schnitte und bin trotzdem noch gerissen - war wie "blopp" ... "blopp" "blopp" und schon war sie draußen. du spürst also was passiert, aber das ist wie ein unbeteiligter zuschauer. wenn ich es beschreiben müsste sag ich immer, dann ist das wie ne überreife birne die auf den boden fällt und zerplatzt. man sieht es, bleibt aber unbeteiligt ...

lg
me

Beitrag von luluhaben 21.03.11 - 16:12 Uhr

Du bekommst ne spritze in den damm, die merkst du so gut wie gar nicht, denn da unten tut alles sowieso noch weh und brennt.
Dann wenn die Betäubung wirkt, wird genäht, da spürste nix mehr:)
Ist ein KLACKS nach den Geburtsschmerzen.
Glaub mir, auch vom schneiden, oder reissen merkst du nur ne erleichterung, aber keinen schmerz, denn dann gehts besser weiter mit der austreibung!
ich habs 2x innerhalb von 2jahren durch!#schrei

Beitrag von akki84 21.03.11 - 21:09 Uhr

Hallo!

Mir gings vor der Geburt auch so wie dir. Hatte tierische Angst vor dem Schnitt usw.

Den Schnitt merkst du unter den Wehen gar nicht und die Betäubung zum Nähen war auch nicht schlimm. Das Nähen an sich ist etwas unangenehm, man merkt wie die Fäden zusammengezogen werden.

Kopf hoch, du schaffst das.

LG Antje, die sonst ganz schön wehleidig und empfindlich ist :-)

Beitrag von durcheinander80 22.03.11 - 11:44 Uhr

Hallo,

bin noch nicht schwanger, kann deine Ängste diesbezüglich aber sehr gut verstehen....
Die Schilderungen meiner Freundinnen und der Umgang mit der Intimszone einer Frau nach der Geburt haben mich bereits jetzt zwei Dinge gelehrt:
1. am Besten eine Beleghebi suchen, die kannst du vorher in Ruhe kennenlernen und auch informieren, was du möchtest oder nicht (denn während und nach der Geburt bist du mit anderen Dingen beschäftigt, das kommt im erst im Nachhinein)
2. tatsächlich auf ausreichende Betäubung achten...gerade weil man nach der Geburt so viel Adrenalin hat, wirkt bei der ein oder anderen erst nach höherer Dosierung die Betäubung (und die Kommentare mancher Ärzte und auch Hebis! sind ganz klar verzichtbar)

Alles kein Problem, wenn eben darauf geachtet wird....

Beitrag von hasenfloh09 22.03.11 - 22:11 Uhr

Hallo,

ich habe bei beiden Entbindungen den Schnitt gemerkt. Beim ersten mal sogar nochmehr als beim zweiten.
Das nähen habe ich beim ersten mal nicht wirklich mitbekommen, genauso wie die Betäubung - die wäre auch gar nicht nötig gewesen. Diesesmal mußte ich über 1 Std. auf das nähen warten, aus diesem Grund habe ich die Betäubung und das nähen gemerkt.

Laß`es auf dich zukommen, vielleicht ist es gar nicht nötig.

Beitrag von deenchen 23.03.11 - 19:29 Uhr

Ich habe weder den Dammschnitt noch das Reißen bei der 2. Geburt gemerkt. Beide male musste ich hinterher fragen, was denn nu alles kaputt ist...

Die Betäubungsspritze war harmlos, bisschen gepickst aber gegen die Wehen vorher eher ein Witz! Wohin die genau kam weiß ich nicht mehr, ich glaub aber immer in der Nähe wo genäht werden soll.