Immer der geringste Widerstand??

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von snoopster 21.03.11 - 11:38 Uhr

Hallo,

wieder einmal angestoßen durch eine Unterhaltung mit Bekannten, und da ich oft hier auch lese, dass "Machtkämpfe" doch nix bringen würden und nur schlecht seien, für die Stimmung der Mutter und des Kindes, wollte ich nur mal fragen, ob denn der Weg des geringsten Widerstandes immer der Beste ist - fürs Kind?

Es geht mir nicht darum, ob ich mit meinen Kindern "kämpfe", dass sie abends alleine einschlafen, oder ob ich ihnen die Jacke nun zumache, obwohl sie das selber können.
Vielleicht schildere ich einfach mal ein paar Sachen, wo ich auch lange überlege, wie ich es machen würde, weil wir ehrlich gesagt noch keine Probleme damit hatten.

- ein befreundetes Kind (4) hatte Probleme mit dem Kinderarzt. Wie genau weiß ich es nicht, es war so, dass das Kind ihn abgelehnt hat, und einfach nciht mitmachen wollte. Problemlösung: Es wurde der Arzt gewechselt.

- Das Kind (3,5) war mit den Eltern beim Zahnarzt, sollte mit untersucht werden. Die Eltern haben es lange erklärt vorher, und waren selber auf dem Stuhl, es wurde alles gemacht, Kind war dran: Es will nicht. Es ging gar nix, sie sind wieder gegangen. Problemlösung: Bis jetzt (Das Kind ist 4) waren sie nicht wieder beim Zahnarzt, weil das Kind das nicht möchte.

- Das Kind (4) möchte abends eine Flasche Milch. Es reicht aber nicht, wenn die Mutter die Flasche macht, sondern das Kind sitzt auf ihrem Schoß und trinkt die Milch aus einer Nuckelflasche, die die Mutter für ihn hält. Auch sonst trinkt das Kind nichts, wenn es nicht eine Nuckelflasche bekommt.

- Das Kind (2) möchte keinen Mittagsschlaf machen oder sich mal still beschäftigen, während die schwangere Mutter eine kurze Auszeit bräuchte. Problemlösung: Die Mutter setzt das Kind ins Auto und fährt so lange, bis es eingeschlafen ist.

Das wars erstmal im Groben.

Jetzt Eure Meinung bitte.

Danke und LG Karin

Beitrag von kaffetante 21.03.11 - 11:50 Uhr

Die von Dir geschilderten Fälle würde ich nicht mitmachen. Das führt über kurz oder lang zu Problemen.

Die erst angesprochenen Fälle haben wir auch manchmal. Dabei geht es ums Schlafen, selbst anziehen oder manchmal auch TV gucken.

Da lasse ich auch mit mir reden, denn nur aus Prinzip nein zu sagen, finde ich nícht in Ordnung. Das wäre dan "Bockigkeit" meinerseits. Wenn es an dem Tag aber schon übermäßig viel "Konsum" gab, dann verstehen meine auch ein NEIN.

Lg

Beitrag von kaffetante 21.03.11 - 11:52 Uhr

P.S. Die Frage war ungeschickt formuliert ;-) - oder meinst Du jemand gibt zu, dass er jeglichem Stress aus dem Weg gehen will???

Beitrag von snoopster 21.03.11 - 11:55 Uhr

Danke für Deine Antwort.

Naja, die Frage ist doch auch, ob diese Eltern es auch so verstehen, oder ob sie das so sehen, dass sie dem Kind was gutes damit tun, seine Rechte und seinen Willen zu wahren...

Eine andere alte Bekannte, mit der ich mittlerweile keinen Kontakt mehr habe, hat nie "nein" zu ihrem Kind gesagt, weil es doch dem Kind nix verbietet, was es gerne möchte. Nein war in ihren Augen ein schreckliches Wort. Das Kind hat ihr übrigens vier (!) Handys in der Kaffeetasse versenkt...

Ich habe auch ein Bekannte, die immer erzählt hat, dass ihr Kind halt daheim die kleine Schwester tritt oder auch haut, wenn er an ihr vorbei geht. Und sie haut und schubst inzwischen auch, weil sie kennts ja nicht anders. Sie erzählt das immer einfach so, wie wenn ich erzähle, dass ich mir gestern ne neue Hose gekauft hab.... Es ist halt so.
Wenn mich meine Kinde rnicht immer ablenken würden würd ich sie gerne mal fragen, warum sie da nix dagegen tut. Ich nehms mir jedesmal vor... Stilldemenz #schein

Beitrag von kaffetante 21.03.11 - 12:00 Uhr

Jaaa, im Alltagsgespräch, aber das erzählen die Menschen dann ohne zu reflektieren.

Würdest Du sie direkt fragen, warum sie alles durchgehen lässt, dann würde sie bestimmt behaupten sie wäre doch konsequent oder sie müssten sich selbst wehren...

Eine Bekannte von mir erzählt auch ständig, ihr Sohn würde nichts essen, würde sich nicht selbst anziehen, nicht schlafen und kein Interesse an nichts haben - womit sie nicht ganz unrecht hat.

Bei meinem bemängelt sie aber immer, dass er im Sitzkreis im KIGA nicht mitmacht.

Das ist natürlich nicht annähernd das Gleiche.

Beitrag von ayshe 21.03.11 - 12:34 Uhr

Doch ich vermeide schon Streß, wenn es eben geht.
Ob es aber geht, hängt eben von der Wichtigkeit ab.
Das ist doch das Entscheidende.

Wenn meine Tochter im Winter barfuß raus will, dann geht es eben absolut NICHT, das ist mir wichtig, geht nicht, Ende.
Wenn sie bei +30°C Gummistiefel anziehen will, ist doch mir egal, macht sie ja nicht krank, wird sie schon merken, da mache ich kein Faß auf, nur weil ICH eben die Idee verrückt finde.

Beitrag von kaffetante 21.03.11 - 17:54 Uhr

Da meinte ich doch. Wenn es um Dinge geht, bei denen sie Ihre eigenen Erfahrungen machen müssen, dann sollen sie. Warum soll ich da auf meinem Standpunkt stehen? Wenn es für den Moment nicht wichtig ist, sollen sie machen.

Allerdings gehe ich nicht alleine einkaufen oder sage einen Verwandetenbesuch ab, nur weil es anstrengend werden könnte. Oder ich ziehe ihm auch nicht seine Klamotten an, wenn wir Zeit genug haben. Meiner Meinung nach müssen Kinder sich auch an Dinge gewöhnen, die nicht so angenehm sind.

LG

Beitrag von ayshe 21.03.11 - 12:05 Uhr

Ich finde nicht, daß es immer richtig ist, den ohne ohne oder mit geringem Widerstand zu wählen.
Man sollte sich nur bei allen Dingen genau selber hinterfragen, wie wichtig einem das Ziel ist.
Manche Eltern machen echt für jeden Pups ein Faß auf und wollen einfach grundsätzlich immer nur ihren eigenen Willen durchzusetzen, um sich eben durchzusetzen, egal wie sinnvoll das Thema ist, um das geht.
Das finde ich schwachsinnig.

Es gibt für mich

1. Dinge, die mir sehr wichtig sind und auch gemacht werden müssen, vllt kann man da auch Kompromisse in der Planung oder Ausführung finden, vllt aber auch nicht.

2. Dinge, die ich gern hätte, die aber im Grunde nicht zwingend nötig sind, da kann man mal auch Absriche machen.


"Das Beste für das Kind"?
Wenn man 1. und 2. sieht (was es eben für mich gibt),
lernt das Kind, daß abgewogen wird, daß man auch Vorstellungen abändern kann, die dann allen passen, Kompromisse akzeptieren und selber ausdenken.
Und es lernt auch, daß es dinge gibt, über die man einfach nicht diskutieren kann, die ihre Gründe haben, warum sie genau so laufen müssen, aber keine elternliche Willkür oder Machtdemonstration sind.


Zu deinen Beipielen:

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- ein befreundetes Kind (4) hatte Probleme mit dem Kinderarzt. Wie genau weiß ich es nicht, es war so, dass das Kind ihn abgelehnt hat, und einfach nciht mitmachen wollte. Problemlösung: Es wurde der Arzt gewechselt.
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Kann man generell schon machen, finde ich. Erwachsene fühlen sich such nicht bei jedem Arzt wohl und suchen sich einen aus oder lassen sich einen empfehlen, bei Zahnarzt und Gyn ist es besonders speziell.


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- Das Kind (3,5) war mit den Eltern beim Zahnarzt, sollte mit untersucht werden. Die Eltern haben es lange erklärt vorher, und waren selber auf dem Stuhl, es wurde alles gemacht, Kind war dran: Es will nicht. Es ging gar nix, sie sind wieder gegangen. Problemlösung: Bis jetzt (Das Kind ist 4) waren sie nicht wieder beim Zahnarzt, weil das Kind das nicht möchte.
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Schwierig. Was will man tun? Kind festhalten und mit Gewalt den Mund aufdrücken? Dem Kind 10 Kugeln Eis versprechen?
Meine Tochter macht da zum Glück immer gut mit, von Anfang an.

Eine alte Freundin von mir hatte ihren ZA gebissen #zitter
Die Eltern waren verzweifelt und haben dann meine Mutter gefragt, ob sie sie mit mir und meinem Bruder zusammen mitnehmen würde.
Das hat dann auch geklappt, weil sie sich uns gegenüber natürlich nicht wie ein Baby benehmen wollte.

Aber was macht nur mit Kindern und auch Erwachsenen, die so einen Schiß haben?
Erwachsene lassen sogar ihre Zähne gammeln, weil sie nicht hingehen wollen.
Also ich weiß es echt nicht.


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- Das Kind (4) möchte abends eine Flasche Milch. Es reicht aber nicht, wenn die Mutter die Flasche macht, sondern das Kind sitzt auf ihrem Schoß und trinkt die Milch aus einer Nuckelflasche, die die Mutter für ihn hält. Auch sonst trinkt das Kind nichts, wenn es nicht eine Nuckelflasche bekommt.
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Mir käme das recht eigenartig vor.
Wenn es nur mal ein Jux wäre, aber ich würde da echt wissen wollen, warum er so ist, was er vermißt, woran es denn bloß liegt. Das muß doch einen Grund haben. Er fühlt sich dann anscheinend so wohl, so da zu sitzen.

Aber meine tochter hat 3 Jahre gestillt, verstehen auch viele auch nicht.
Allerdings hat sie sonst natürlich auch aus Gläsern getrunken usw.


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- Das Kind (2) möchte keinen Mittagsschlaf machen oder sich mal still beschäftigen, während die schwangere Mutter eine kurze Auszeit bräuchte. Problemlösung: Die Mutter setzt das Kind ins Auto und fährt so lange, bis es eingeschlafen ist.
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Kann sich ein 2-Jähriges allein still beschäftigen?
Meine Tochter konnte das auch wohl mit 3 noch nicht.
Manche können es, bei vielen wäre es wohl echt zu viel erwartet.

Und diese Mutter macht eben für ihre Auszeit alles, um diese zu bekommen, kann ich noch nachvollziehen.

Beitrag von widowwadman 21.03.11 - 19:57 Uhr

Meine 2jaehrige kann das schon - sie "liest" dann ihren Puppen vor, spielt mit der Holzeisenbahn oder ihrer Kueche.

Beitrag von jazzbassist 21.03.11 - 12:12 Uhr

Also Zahnarztbesuche waren mit unserem Kurzen auch Langezeit der absolute Horror. Nicht-hingehen kam für meine Frau und mich nicht in Frage und, Erziehung hat da in keinster Weise funktioniert; es waren jedesmal Ausnahmesituationen. Da gab es viele Tränen, unser Sohn wurde schamlos bestochen, denn selbst, wenn wir dem die grausamsten Strafen angedroht hätten, hätte er da in keinster Weise kooperiert. Also ohne dieses bestechen (für unsere Situation der geringste Widerstand) hätten wir ihn da mit zwei Mann festhalten müssen, und, dann wäre es immer noch gefährlich gewesen, wenn jemand ihm dabei mit medizinischen Geräten im Mund rumfuchtelt. Mittlerweile ist er 12, hat ganz tolle Zähne und geht alleine zum Zahnarzt.

Ihr Arztbeispiel - kommt drauf an, wo ich wohnen würde. Wir haben damals in einer kleinen Gemeinde gelebt, da gab es nur einen Kinderarzt. Die Alternative wäre gewesen, mit ihm dann mehrere Kilometer in die Nachbarstadt zu fahren; ist ja mit einem kranken Kind auch nicht so sinnvoll. Wenn wir aber die Wahl zwischen zwei nachfliegenden Kinderärzten gehabt hätten, und, unser Sohn mit einem von beiden wesentlich schlechter zusammenarbeitet, als mit dem anderen … fände ich es absolut in Ordnung, da den anderen Kinderarzt zu wählen. Ein Kind wird sicherlich noch genügend Möglichkeiten finden, mit Menschen - die es nicht mag - kooperieren zu müssen; darum hat man im Deutschland ja die Schulpflicht erfunden :-p

Was das Nuckelflasche-Thema angeht. Hier wäre meine Priorität, den Zahnarzt zu fragen, ob das für die Entwicklung der Zähne schädlich oder problematisch sein könnte. Mein Bauchgefühl sagt mir hier: ja - von daher absolutes no-go. Wenn der Zahnarzt hier: »Keine Sorge« sagen würde, wäre mir das aber unendlich egal, solange das für mich als Mutter/Vater keine Anstrengung ist, die ich nicht gerne tun würde. Ich denke, viele Mütter würden so eine körperliche Nähe zum Kind durchaus genießen. Das ist für mich einfach eines dieser Themen, wo ich sagen würde: Da wächst ein Kind ganz von alleine raus, wenn es älter wird. Also irgendwann wird da ein anderes Kind auf dem Spielplatz rufen: »Guck mal, dass Baby trinkt noch einer Nuckelflasche«, und, dann wird die Nuckelflasche auch recht schnell out werden.

Zur Mutter des 2-Jährigen … sie werden lachen … so eine Mutter kannte ich auch mal. #huepf. Nein - ist wäre definitiv keine Lösung für mich. Ein Zweijähriger, der keinen Mittagsschlaf mehr halten möchte, kann ich sehr gut akzeptieren; Bedingung: er darf dann den Rest des Tages nicht mehr quengelig sein. Wenn dem doch so ist, würde ich es auch erst mal mit einer Alternative versuchen, wie, Mittags eine Hörspielkassette einzulegen, dem Kind Kopfhörer aufzusetzen und auf die Couch zu legen. Dann könnte die Natur schon dafür sorgen, dass der noch mal die Augen schließt.

Aber Nein, ich denke, es ist oftmals falsch, immer den Weg des geringsten Wiederstandes zu gehen. Sonst hätte mein 12-Jähriger eine eigene Kreditkarte auf meinem Konto und dürfte bis 2 Uhr morgens draußen Skateboard fahren. Ich kenne jetzt nicht so viele Kinder, die das dürfen; von daher denke ich mal, dass es keine Eltern gibt, für die der geringste Widerstand immer der optimale weg ist. Ich zumindest streite mich ab und an sehr gerne mit meinem Sohn und versuche Konflikten nicht immer aus dem Weg zu gehen. So lernt man im übrigen auch unheimlich viel darüber, wie Kinder in einem Alter so ticken, oder, wie deren Weltanschauung so ist. Was so unendlich hilfreich für zukünftige Erziehungssituationen sein kann.

Beitrag von ayshe 21.03.11 - 13:02 Uhr

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Was das Nuckelflasche-Thema angeht. Hier wäre meine Priorität, den Zahnarzt zu fragen, ob das für die Entwicklung der Zähne schädlich oder problematisch sein könnte. Mein Bauchgefühl sagt mir hier: ja - von daher absolutes no-go. Wenn der Zahnarzt hier: »Keine Sorge« sagen würde, wäre mir das aber unendlich egal, solange das für mich als Mutter/Vater keine Anstrengung ist, die ich nicht gerne tun würde. Ich denke, viele Mütter würden so eine körperliche Nähe zum Kind durchaus genießen. Das ist für mich einfach eines dieser Themen, wo ich sagen würde: Da wächst ein Kind ganz von alleine raus, wenn es älter wird. Also irgendwann wird da ein anderes Kind auf dem Spielplatz rufen: »Guck mal, dass Baby trinkt noch einer Nuckelflasche«, und, dann wird die Nuckelflasche auch recht schnell out werden.
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Die Zahngesundheit und auch die Stellung der Zähne und Form des Kiefers würden mir auch Sorgen machen, es wäre ein Grund, es ändern zu müssen.

Beitrag von marion2 21.03.11 - 12:57 Uhr

Hallo,

der Weg des geringsten Widerstandes sieht für mich ganz anders aus.

Frühzeitig erzogene Kinder machen langfristig weniger Ärger. ;-)

Gruß Marion

Beitrag von sunshine80404 22.03.11 - 09:29 Uhr

So sieht es aus!

Allerdings gibt es- zumindest in meiner näheren Umgebung- wenige, die diesen Satz unterschreiben würden....

Beitrag von anico 22.03.11 - 09:47 Uhr

ich denke nicht, dass du den satz unterschreiben wirst, wenn du jetzt erfährst, dass marion mit "strenger-erziehung" prügeln meint.

Beitrag von marion2 22.03.11 - 09:52 Uhr

Marion verprügelt ihre Kinder nicht - herrgottnochmal

Beitrag von anico 22.03.11 - 10:54 Uhr

ich: ab wann ist ein kind eingentlich "klatsch-reif" in deinen augen?

marion2: Meine waren es ungefähr mit 10 Monaten. Wer gezielt Blödsinn macht, darf auch gezielt eins auf die Windel bekommen.



klatschen, klappsen, hauen, ohrfeigen, schubsen, auf die windel bekommen ect.

das gehört alles in die kategorie: gewalt an kindern! ups, ich meine natürlich auch an babys, erst recht an BABYS marion!


"herrgottnochmal"

Beitrag von simone_2403 22.03.11 - 11:04 Uhr

Meine Fresse nochmal du bist so penetrant! Du kannst es nicht lassen oder?

An Marions Stelle würde ich mir ab jetzt eine Anzeige wegen stalkings vorbehalten.

http://www.jurablogs.com/de/schutz-vor-stalking-neuer-238-stgb

Wurde dir in deiner Kindheit nicht beigebracht was Respekt ist?

Beitrag von anico 22.03.11 - 11:21 Uhr

ich respektiere niemanden, der offen sagt: ja, ich haue meine kinder und finde es auch noch gut!

vielleicht solltest du deiner neuen freundin erklären, was "respekt" gegenüber ihren eigenen kindern ist. so wie du sie verteidigst, nehme ich an, dass du auch haust und es auch gut findest. sonst kann ich mir deinen aufriss nicht erklären.


das ist ein forum. meinungen darf man frei äußern. so oft man will.


meine meinung zu "meine fresse"? ich hoffe, dass du vor deinen kindern nicht so assi sprichst.

Beitrag von simone_2403 22.03.11 - 11:33 Uhr

Ich haue nicht,wenn dann prügel ich,schmeiß in den Keller und kette an,desweiteren sind "meine Fresse" noch harmlose ausdrücke die meine Kinder natürlich regelmäßig von mir gelernt bekommen. #cool

Beitrag von caitlynn 22.03.11 - 23:22 Uhr

weisst du wo ich günstiges schmieröl bekomme? die ketten im keller quietschen so und das stört mich beim ausschlafen :-D

Beitrag von simone_2403 23.03.11 - 13:20 Uhr

Auch noch Geld ausgeben für die Plagen? #schock Nenenenenene,da nehm ich dat alte Fritieröl,dat reicht #rofl

#winke

Beitrag von leonie133 22.03.11 - 16:30 Uhr

es gehört hier einfach nicht hin, Punkt. Wenn Marion eben ein bisschen provozieren will, dann hat sie es geschafft :-p

Wenn du dich hier weiter "auf die Lauer" legst um sie anzugehen, dann werden deine Beiträge hier irgendwann nicht mehr ernst genommen (wenn das nicht schon der Fall ist...)

Das nur als gut gemeinter Ratschlag.

Beitrag von caitlynn 22.03.11 - 23:25 Uhr

Gute Güte WIE OFT DENN NOCH??

So langsam ist der Punkt erreicht wo man dir doch mal ne Tracht Prügel wünscht denn leichte schläge aufs hinterhaupt erhöhen das denkvermögen, sagt man nicht so?

Lass es gut sein du hast deine Meinung kundgetan (jaa allzudeutlich) und wir wissen es nun alle.... lass Marion in Ruhe!

Das einizge was du erreicht hast (zumindest bei mir) dass deine beiträge nun von mir unter die rubrik ''die-schon-wieder-mal-sehen-wat-die-nu-wieder-für-nen-stuss-von-sich-gibt'' fallen! Glückwunsch!

lg cait

Beitrag von anico 23.03.11 - 12:17 Uhr

ich habe doch schon gar nichts mehr geschrieben ;-)

du wünschst mir eine tracht prügel? das wird ja immer besser hier #ole gewalt an die macht!


sorry an die TE - ich wollte deinen thread nicht mit unnötigen beiträgen stören. aber einige hier fühlen sich aufgefordert, mir ab sofort meine meinungsfreiheit zu verbieten.

schönen tag, bin jetzt mit lischen draussen bei sonniger atmosphäre #winke

Beitrag von lisasimpson 21.03.11 - 13:05 Uhr

nun ja- ich würde deien beispiele so nicht in zusammenhang setzen mit "imem den weg des geringsten widerstandes gehen!

Denn natürlich ist es sinnvoll einen weg zu finden ,der für alle angenehm und gangbar ist.
Beim beispiel 1 kann ich nicht erkennen ,waru mdas ein schlechter weg sein solle.
Wenn ich mit einem Arzt nicht zufrieden bin, dann wechsel ich ihn- das ist doch selbstverständlich und warum soltle ich mit meinem kind zu einem Arzt gehen, bei dem er oder ich mich nicht wohl fühle?!
Wenn es also einen anderen arzt gibt, mit dem beide (kind und eltern) leben können- warum nicht?!

die anderen beispiele finde ich von außen schwer zu beurteilen.
Ich glaube, daß wir menschen das machen, was uns vorteilhaft ist.
offenabr hat die schwagere mutter einen gewinn dabei ,wen nsie mit dem auto fährt- warum sollte das dan nalso schlecht sein.
offenbar haben mutter und kind einen gewinn, wenn er mit der nuckelflasche trinkt- ich kann an eienr nuckelflasche am abend auch kein problem erkennen- oder denskt du die zähne würde nimplodieren, nur weil ein kind mit 4, 5 oder 6 jahen für 5 minuten am tag nuckelt?

Ich kann diesen hype nicht so ganz verstehen- meine kinder haben irgendwann aufgehört an der nuckelfasche zu trinken und wenn sie weiter gemacht hätten, dann wäre ich mir sicehr gewesen, daß si spätestens mit 14 und der ersten freundin damit aufhören würde.

Ob ich ein panisches kind zum zahnarzt schleppen muß. ich weiß es nicht. Dam habe ich versucht vorzubeugen, indem wir zum zahnarzt gehen, seit sie den ersten zahn haben- jedes mal war das ein sehr angenehmes erlebnis.
beide gehen gerne hin- und das durch den weg des geringsten widerstandens- wir versuchen es so angenehm wie möglich zu machen.


von daher: wenn mein kind sich nicht wohlfühlt beim zahn- oder kinderarzt, dann würde ich versucehn etwas zu verändern.
an welche stellschraube man dann dreht, kommt auf viele faktoren drauf an- wenn mein kind es genießt abends für 10 minuten zu einem baby zu regredieren, dnn fände ich das legitim, wenn mein 2 jähriger ()wie er es im Moment macht) nur sporadisch mittagsschlaf hält un darunter zu mteil die ganze familie leidet, dann versuche ich etwas zu verändern- in die richtig, daß wir alle dadurch einen vorteil haben.

Warum sollte ich den weg des größten Widerstandes gehen, wenn die vielen anderen wege so viel angnehmer, entspannter und wohltuender sind?

lisasimpson



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