Umgangsvereinbarung, muß man eine Form einhalten?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von superschatz 28.03.11 - 21:13 Uhr

Hallo,

es geht um folgendes, muß eine schriftliche Umgangsvereinbarung eine bestimmte Form haben oder kann sie letztendlich aufgesetzt werden, wie man will?

Es geht z.B. darum, dass der Umgang nur im Beisein der Kindsmutter stattfinden soll. Unternehmungen kann der Kindsvater gerne mit dem Kind machen, allerdings nicht alleine. In der Umgangszeit würde die Kindsmutter sich im Hintergrund halten, aber Kind und Vater halt nicht komplett alleine lassen. Und der Kindsvater soll das Kind nicht mitnehmen dürfen (sprich übers Wochenende).

Wäre sowas gestattet? Vorausgesetzt der Kindsvater stimmt dem zu.

Hintergrund des ganzes ist, dass der kindsvater bisher kaum bis gar keinen Kontakt pflegte und er dem Kind ganz einfach vollkommen fremd ist. In der zeit, wo man Umgang stattfand, war er nicht in der lage das Kind gut zu versorgen. Füttern, regelmäßig wickeln usw. Daher soll dies nicht grunsätzlich so sein, aber vorerst.

Würde der Kindsvater dem nicht zustimmen, gäbe es für ihn ja immernoch den Gang übers Jugendamt bzw. übers Gericht. Es geht übrigens nicht darum, den Umgang zu verbieten oder einzuschränken. Dieser wäre alle 2-3 Wochen möglich (das ist Wunsch des Kindsvaters, da er mehr nicht umsetzen kann).

Wie gesagt, gehen wir mal davon aus, dass der Kindsvater dem zustimmt, kann man dann problemlos sowas in der Umgangsregelung festhalten oder kann man da in irgendeiner Weise Probleme bekommen? Fragt mich nicht welche, aber man weiß ja nie. :-D

LG
Superschatz

Beitrag von nadineriemer 28.03.11 - 21:21 Uhr

Also halten muß er sich nicht daran.Was vom Gericht aus feßt gesetzt wird das ist bindend.Was ihr miteinander vereinbart,kann er jeder Zeit wieder rückgängig machen.Was Gericht sagt ist bindend,was ihr unter einander aus macht,kann wieder über den Haufen geworfen werden.Wie alt ist das Kind und wie oft hatte der Vater Kontakt?

Nadine

Beitrag von maschm2579 28.03.11 - 21:24 Uhr

Ihr könnt doch regeln wie Ihr wollte und müsst nicht extra das Gericht beauftragen. Was Ihr mit Eurem Kind tut und wie oft er es sieht könnt Ihr unter Euch regeln. Wenn es klappt ist doch super #freu

Euch alles gute

Beitrag von a11ure 28.03.11 - 21:28 Uhr

Google mal zu "Elternvereinbarungen" - da gibt es Vorlagen tw auch mit Empfehlungen für Altersgruppen.