Kind wird immer dicker

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von asile 31.03.11 - 10:45 Uhr

Hallo,

ich suche Gleichgesinnte oder brauchbare Tipps.

Ich hatte schon mal berichtet, vor gut nem Jahr, dass unsere Tochter immer dicker wird.
Es gibt kein Halten mehr.

Ich werde sogar schon angesprochen : was ist denn mit.... los ?

Es ist nicht mehr nur der kindlich / jugendliche "Babyspeck", der wieder verschwindet, sondern wirklich viel und schlimm.

Sie wird jetzt 13, ist 158 groß und hat 67 Kg. Die Kurve im U-Heft für Jugendlich sprengt sie fast, sie ist an der 97 Linie.

Es verteilt sich auch so schlecht, sie sieht total gedrungen aus,das Gesicht ist regelrecht aufgeschwemmt und die Beinhaltung schon x-förmig.
Die Haut zeigt auch schon Schwangerschaftsstreifen.

Sie tut mir so leid, Klamotten passen kaum noch. Ich könnte nur Klamotten kaufen, kaum getragen- rausgewachsen. Hosen reißen im Schritt- 5 Hosengrößen in einem Jahr. In Oberteilen trägt sie XL / bzw. Gr.42

Anfangs sagten alle : Es verwächst sich noch.... aber daran glaub ich nicht mehr.

Sie tut mir so leid, ihr Essverhalten ist ansich normal , was ich zu hause sehe, wir haben kaum Süßigkeiten,keine Brausen, es gibt nur Selter / Wasser,Tee und Schorlen.
Abends macht sie sich als Snack auch gern mal Möhren und Gurken mit Dip.

Aber ich weiß natürlich nicht, was sie futtert,wenn sie mit Freunden unterwegs ist..... ????!!!

Blut wurde im letzten Jahr abgenommen, da war alles ok.

Ich weiß echt nicht mehr weiter, sie tut mir so leid.

Was kann man noch tun, wir reden schon mit ihr,aber es hilft nicht.

Sie geht 1 x in der Woche zum Schwimmen, sonst bewegt sie sich normal,nicht viel nicht wenig. Geht mit dem Hund der Oma Gassi,fährt Fahrrad, ist viel draußen. Kein eigener Fernseher / PC im Zimmer, also eher aktiv.

Also ein dickes ???

Viele Grüße asile

Beitrag von simone_2403 31.03.11 - 13:06 Uhr

Hallöle

Erneut Blutbild machen lassen und die Schilddrüse checken lassen,das ist das erste was du tun solltest.

Ist da alles klar,dann "mäkel" nicht am Essverhalten,sie würde nur aus den "Nähten" platzen ;-) Sprich mit ihr,sie ist alt genug um zu verstehen was Übergewicht für "Nebenwirkungen" haben kann.

Möhren zum Abend #schein in Möhren stecken Kohlehydrate,die sollte sie am Abend vermeiden.1 mittelgroße Möhre hat 4,6 Gramm Kohlehydrate...das wandelt sich in Zucker/Fett ;-)

Gurken,Eisbergsalat,Chinakohl ,den Dip lieber etwas mit Selters verflüssigen und das dann als Salat gegessen,ist Kohlehydratarm.Nochwas...Tomaten am Abend kurbeln die Fettverbrennung an,denn dafür sorgt der Lycopin-Gehalt ;-)

lg

Beitrag von orchidee71 01.04.11 - 20:49 Uhr

...ohh du hast ja tolle tipps...das mit den möhren wusste ich garnicht
auch nicht das tomaten abends die fettverbrennung ankurbeln:-)


per zufall gelesen und wieder etwas schlauer...vielen dank dafür#pro


liebe grüße
Iris

p.s: wenn du noch mehr abnehmtipps hast, erzählst du sie mir??gerne auch über pn...#winke

Beitrag von sassi31 31.03.11 - 16:18 Uhr

Hallo,

also ich würde auch zuerst mal die Schilddrüse checken lassen. Denn wenn sie nicht übermäßig viel ißt, aber dennoch so zunimmt, könnte da eine Störung vorliegen.

Vielleicht wäre eine Kur etwas für deine Tochter?

LG
Sassi

Beitrag von coffeefreak 31.03.11 - 17:25 Uhr

Hallo!

Also wenn beim Arzt alles stimmt, also mit Schilddrüse und so, dann kann es nur daran liegen, dass sie auswärts was anderes isst.
Denn niemand nimmt einfach so die ganze Zeit zu.

Vor allem wenn ihr bereits vor nem Jahr beim Arzt wart und die Blutwerte waren oke, glaub ich nicht, dass es ein Problem mit der Schilddrüse gibt, denn das hätte man dann auch schon bemerkt.
Aber nichtsdestotrotz: Unbedingt nachchecken!!

Und wenn da jetzt echt alles oke ist, ist Fingerspitzengefühl gefragt....

Versucht gemeinsam einen Essensplan auszuarbeiten, mit Hilfe eines Arztes. Gesund essen, auch die "Sünden" die deine Tochter gerne hat miteinbauen, sei es nun Süsses oder Salziges, Fettiges, aber in Massen. Geht zu einer Ernährungsberaterin.

Unterstütze deine Tochter, aber spiele nicht den Polizisten. Also versuch ihr iwie klarzumachen, dass ihr Übergewicht sehr schädlich ist.

Wie fühlt sie sich denn damit? Wie geht sie mit der Situation um?

Vielleicht gibst du ihr auch nur begrenzt Geld, damit sie nicht in die Lust verfällt, es für Ungesundes auszugeben. Vielleicht verbannst du echt alles kalorienhaltige in den Keller und schliesst den ab.

Ja ich weiss, das tönt unglaublich hart. Ich sage es, weil es mir persönlcih geholfen hat. Jedoch auch nur, weil ich es selber wollte. Und übergewichtig war ich nicht, nein. Hatte 63 kg auf 1.75m. Aber dennoch.

Liebe Grüsse

Beitrag von mauseannie 01.04.11 - 13:03 Uhr

Das die Schilddruehse schon okay sein wird, weil das Blut untersucht wurde, stimmt nur bedingt. Laut "Richtwerten" war meine Schilddruehse naemlich auch total normal. Ich bin aber offensichtlich ein bisschen anders als die Norm, denn bei einer detailierten Untersuchung stellte sich heraus, dass meine Schilddruehse fuer mich eben ueberhaupt nicht normal funktioniert hat.

Beitrag von sassi31 01.04.11 - 14:10 Uhr

63 kg auf 1,75 m Größe ist ein völlig normales Gewicht (BMI knapp über 20).

Beitrag von coffeefreak 01.04.11 - 20:58 Uhr

danke das weiss ich.

geht auch nicht darum, dass ich übergewichtig war, sondern zugenommen hatte in kurzer zeit 10 kg und mich nicht mehr wohlfühlte. und meine mum da auch ziemlich stress gemacht hat.

Beitrag von babybaer4 31.03.11 - 18:05 Uhr

Hallo,

ich kann nur von mir sprechen,da ich als Kind durch Medis und Frustessen sehr dick geworden bin .Meine Mutter hat mir versucht zu helfen und hat mich damit sehr unter Druck gesetzt.
Das was ich zuhause nicht bekam habe ich heimlich Auswärts gegessen .
Ich denke das einzigste was du machen kannst gesundes Essen daheim zu haben und sie zu unterstützten ,wenn sie Hilfe will.
Krankenkassen bieten Kochkurse /Ernährungsberatungen an.
Eine Kur kann auch sehr nützlich sein.
Ach ja auf jedenfall noch mal untersuchen lassen.Fünf Hosengrößen in einem Jahr sind eine Menge .

Lg Sabine

Beitrag von leiahenny 01.04.11 - 09:44 Uhr

Schilddrüse, Blutdruck, Bluttest das ganze Prgramm einmal durchmachen.
Wenn alles okay ist - mit ihr zusammen überlegen was sie an Sport mehr machen kann - einmal die Woche ist in dem Alter nun wirklich nicht sehr viel. Es gibt Kurse der Krankkenkassen und auch viele Verein bieten z.B. Tanz und Bewegung etc. mindestens 3 mal die Woche.
Ernährungsberatung mit Dir zusammen von der Krankenkasse.
Und wenn alles nicht hilft zur Kur.
Alles gute

Beitrag von manavgat 01.04.11 - 15:56 Uhr

Da hilft eine Kinderkur.

Sprich mit Deiner Krankenkasse

Gruß

Manavgat

Beitrag von cornichon 02.04.11 - 17:50 Uhr

Hallo,

ähnliches kenne ich von meiner Tochter. Sie ist jetzt 11. Vor ein paar Jahren ging es auch los, das sie immer mehr zunahm. Das Gewicht ist regelrecht explodiert, obwohl sie eigentlich normal aß und auch dreimal die Woche zum Sport ging. Meine Kleine im Gegensatz dazu war schon immer eher ein Spargel, obwohl die Süssigkeiten in rauhen Mengen verdrücken kann.
Wir waren beim Arzt, bei der Ernährungsberatung (dort ist sie immer noch in Behandlung), Blutwerte wurden auch gecheckt. Erst war auch angeblich alles in Ordnung, obwohl der Wert für die Schilddrüsenfunktion leicht grenzwertig war, aber eben noch so normal, das die Ärztin die als Grund für das Gewicht ausschloß. Die Ernährungsberaterin konnte auch nicht viel finden, was sie bei uns noch großartig umstellen könnte. Mein Kind hat teilweise nur noch Wasser getrunken ansonsten viel Fettreduziertes usw.
Ende vom Lied war, irgendwann wurde dann doch nochmal ne Blutuntersuchung gemacht, wobei sich herausstellte, das sich der bewusste Wert sehr verschlechtert hatte. Sie bekam Tabletten, seitdem stagniert ihr Gewicht, obwohl sie weiter gewachsen ist.
Mein Tip: nochmal gründlich untersuchen lassen, auch jahrelange grenzwertige Schilddrüsenwerte können problematisch sein. Und mehr Sport. Mehr Muskelmasse verbrennt mehr Kalorien. Daran arbeiten wir auch gerade noch.

Gruß
cornichon

Beitrag von bambolina 02.04.11 - 18:47 Uhr

Hallo

wenn gesundheitlich nichts vorliegt '(schilddrüse etc.), würde ich sie in Kur schicken. Ich meine das hätte ich dir schon mal geraten... warum machst du das nicht, was spricht dagegen?

Dick sein ist ein Kreislauf. Der Körper wird schwerfälliger, man bewegt sich bedeutend weniger, aber das Essverhalten ändert sich nicht.

Wenn sie in einer Kur ein paar Kilos abnehmen würde, vielleicht wäre das eine Motivation für sie? Weiterhin wird dort ja auch über das Essverhalten und richtige Ernährung gesprochen.

lg bambolina

Beitrag von asile 02.04.11 - 21:46 Uhr

Hallo Bambolina,

warum wir sie nicht zur Kur schicken ?

Weil eine Kur in diesem Stadium einfach nicht bewilligt wird.

Sie hat eine Klassekameradin gehabt mit rund 100 Kg ( sie war etwas größer) und diese hat Monate lang um die Bewilligung gekämpft.

Zudem ist man mit einer Kur nicht geheilt, das Mädchen kam letztes Jahr mit rund 10 Kg weniger wieder zurück, hat dann noch gut abgenommen ( nochmal rund 10 KG ) und ist nun rund 10 Monate später wieder auf dem selben Level angelangt.

Ich hab ja die Hoffnung, dass wenn ihr Periode einsetzt sich das Ganze etwas relativiert. ( Das war auch die Aussage der Ärztin, das vor Einsetzen der periode der Körper vermehr Fett ansammelt ).
Wenn sie dann ihr Gewicht hält und nochmal rund 10 cm wächst, ist /wär ja alles ok.

Aber wahrscheinlich werd ich nocheinmal auf ein anständiges Blutbild pochen.

Viele Grüße asile

Beitrag von bambolina 03.04.11 - 20:55 Uhr

Hallo asile,

natürlich ist eine Kur keine Garantie zum Dauerhaft schlank bleiben, aber ein Versuch ist es dennoch wert. Wiederum gibt es genug andere, deren es ein Ansporn war und sie dauerhaft schlank blieben, bzw. danach noch mehr abnahmen.

Zur Kurgenehmigung - was die Klassenkameradin deiner Tochter mitgemacht hat, bis es bewilligt wurde, muss bei dir ja nicht auch so sein. Es kommt u.a. auch auf die Krankenkasse an.

Hab z.B schon von diversen Mutter-Kind-Kuren gehört, abgelehnt, teilweise 2-3 mal. Ich bekam exakt 4 Tage nach Einreichung meines Antrages mündliche Bestätigung am Telefon, dass die Kur genehmigt wird.

Du redest von vornerein schon alles schlecht, obwohl du es noch nicht mal probiert hast. Sry, aber wenn das mein Kind wäre, würde ich nichts unversucht lassen, ihm zu helfen.

lg bambolina

Beitrag von manavgat 04.04.11 - 11:14 Uhr

Unfug.

Mehrere meiner Schüler waren schon deshalb in Kur und es hat bei allen dauerhaft geholfen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von meringue 04.04.11 - 15:07 Uhr

Ich finde eine Kur dann sinnvoll, wenn sich das Kind nachweislich falsch ernährt und bewegungsunlustig ist, was wohl hier nicht der Fall zu sein scheint.

Ich würde eher medizinisch forschen, vllt mal den Arzt wechseln und zu möglicht viel Bewegung anregen. Wenn der Speck erst festsitzt, wird es ein lebenslanger Kampf. Mir tun die Kinder immer so leid.

#winke

Beitrag von asile 04.04.11 - 16:50 Uhr

Hallo,

ja das ist auch meine Meinung, und sie is ja nicht soooo fett, dass sie sich nicht mehr bewegen kann.

Als ausgewachsene Frau hätte sie mit 65 / 66 Kg eine normale Figur.

Die Ärztin sagte, die Östrogene würden sich vor der Periode einfach um die Hüften bemerkbar machen.

Eine Kur ist in ihrem Stadium nicht einzufordern ( es gab schon Gespräche mit Ärztin + Krankenkasse ).

Sie ist viel in Bewegung, ihr Essverhalten ist ausgewogen.

Wie gesagt,, Süßes gibt es bei uns nur ganz wenig, wir ernähren uns ausgewogen und abwechslungsreich.

Als Getränke haben wir ausschließlich Tees, Schorlen & Selter immmer da, keine Säfte, Brausen,Cola oder andere Süßgetränke.

Ich muß dazu sagen, dass die Frauen aus der Linie meines Mannes ( Schwestern und Mutter ) alle 3 sehr kugelig sind / waren. Klein und rund :-)

Ich dachte ich finde vielleicht Gleichgesinnte, die erzählen können wie es mit ihren Teenagern abläuft, aber dem ist ja leider nicht so .

Viele Grüße asile

Beitrag von sono 11.04.11 - 12:24 Uhr

Hallo,
bei uns ist es ähnlich wie bei Euch. Unsere Tochter ist auch übergewichtig, obwohl wir schon sehr lange auf ihr Gewicht, Essgewohnheiten, Bewegung etc. achten.
Es hat aber auch viel damit zu tun, wie sehr sie vorbelastet ist. Meinte auch der Kinderarzt. Bei uns ist es so, daß die Mutter und die Oma stark übergewichtig sind/waren.
Gruß sono

Beitrag von minouche67 06.04.11 - 12:16 Uhr

Moin,

ich meine auch, unbedingt die Schilddrüse untersuchen lassen. Nicht nur durch Bluttest, sondern auch Szintigraphie, Sonographie u.ä. Im Blut kann man nicht alle Defizite nachweisen. Lass sie auch auf andere Stoffwechselkrankheiten untersuchen. Such dir am besten eine entsprechende Klinik mit diesem Fachgebiet.

Beitrag von marion2 08.04.11 - 14:25 Uhr

Hallo,

es ist der Dipp. Im Ernst: Checkt die "Kleinigkeiten" - am besten Mal Ess-Tagebuch führen.

bis die Blutwerte gecheckt sind, erhöht Schwimmen auf drei Mal die Woche.

Obs was bringt? Wer weiß das schon, schaden wirds nicht.

Wegen der Hosen - noch ne Nummer größer kaufen.

Gruß Marion

Beitrag von asile 10.04.11 - 13:54 Uhr

der Magerquarkdip mit Selter zubereitet und frischen Kräutern ?

Wohl kaum.

Ich vermute eher, dass sie "heimlich " nebenher isst, wenn sie mit Freunden unterwegs ist.

Naja und passen sollten die Hosen ja auch, wenn ich sie größer kaufe, rutschen sie. Zumal sie recht klein isat, das haut dann wieder nie mit den Längen hin.
Sie ist die kleinste in der Klasse, die anderen Mädels sind zwar z.T. auch "knubbelig" aber alle etwas größer.
Sie ist eher der Typ : klein und gedrungen / rund.

Und um 3 x die Woche schwimmen zu gehen, reicht leider ihre Zeit nicht.....
Sie hat immer sehr lange Schule, viele Hausaufgaben und noch andere Verpflichtungen, Konfer, AG´s etc...

Gruß asile

Beitrag von binnurich 13.04.11 - 13:19 Uhr

Eine Frage: WAS SAGT DEIN KIND DAZU?

- wie empfindet sich deine Tochter, stört es sie?
- erinnerst du sie ständig damit, dass sie zu dick ist oder wenn sie das und jenes tut noch dicker wird?
- was hast du für eine Figur bzw. die anderen menschen in eurem haushalt oder drum herum?
- war sie schon als Kind eher füllig?
- mit welcher Ernährung ist sie groß geworden?

Ich denke, das spielt alles eine Rolle (unbhängig davon, dass ich das gesundheitlich checken lassen würde)

Nur ist sie auch in einem schwierigen alter um ihren Körper noch stärker zu thematisieren

Beitrag von .roter.kussmund 18.04.11 - 00:13 Uhr

stelle dein kind mal einem endokrinologen vor.