Ergebnis vom B-Streptokokken-Test ist da ...

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mai75 31.03.11 - 13:44 Uhr

... und zwar leider positiv.

Hallo Ihr Lieben,
war heute vormittag bei meiner FÄ und habe das Laborergebnis bekommen.
Meine FÄ hat mir zwar kurz erklärt viele Frauen seien positiv und es hätte lediglich zur Folge, dass man unter der Geburt ein AB erhält, damit sich das Baby nicht ansteckt, dennoch habe ich gerade mal gegooglet und bin nun etwas verunsichert, weil einfach einige Fragen aufgetaucht sind.
Hoffe Ihr könnt mir helfen bzw. von Euren Erfahrungen berichten:

- Wie hoch ist das Risiko, dass sich das Baby wirklich ansteckt?
- Woher bekommt man eigentlich diese B-Streptokokken?
- Muss das nach der Geburt weiter behandelt werden?
- Was ist mit meinem Mann - kann er mich (oder ich ihn) angesteckt haben? Muss er dann auch behandelt werden?

LG
Maike

Beitrag von cocktail19 31.03.11 - 14:37 Uhr

Hallo!

Das ist nicht schlimm! Hatte ich in der ersten Schwangerschaft auch (jetzt weiß ich es noch nicht, aber ich gehe mal davon aus). Ich bekam unter der Geburt 2 mal einen Penicellin-Tropf.

Hier mal ein Link:
http://www.labor28.de/igel/streptokokken.html

Beitrag von irish.cream 31.03.11 - 15:51 Uhr

lt meiner Hebamme

* sind 30% aller Schwangeren betroffen
* davon wissen vll. 50% der Schwangeren, dass sie positiv sind
* und gerade mal 1,5% der Babys der anderen 50% werden angesteckt

und meist merkt man nach 1-2 Tagen, dass sich das Baby angesteckt hat - es wird kurz behandelt - fertig..

soll wohl wesentlich besser sein, als sich während der Geburt an den Tropf zu hängen und im Wochenbett wohlmöglich noch mit den Nebenwirkungen des AB zu kämpfen (Durchfall z.B) da Standartgemäß mit Penecilin gearbeitet wird - aber nicht jeder dieses verträgt, bzw viele Stämme des Virus mittlerweile dagegen immun sind...

Beitrag von malso.malso 31.03.11 - 18:30 Uhr

Entschuldige, aber das ist Quark, da hast du sicher deine Hebamme falsch verstanden.
Eine Streptokokkeninfektion ist für Neugeborenen höchstgefährlich, es droht eine Sepsis, zu deutsch Blutvergiftung. Etwa 1/3 der erkrankten Kinder behalten neurologische Defizite zurück.

Es handelt sich um Bakterien, NICHT um Viren.

Besagte Bakterien sind in den allerseltensten Fällen resistent , wenn doch weiß man durch den Abstrich welches Antibiotikum das Richtige ist.

Den Tropf bekommt man EINMALIG, mit Nebenwirkungen wie Durchfall ist daher kaum zu rechnen.
Und selbst wenn. Lieber Durchfall als ein behindertes Kind!

Beitrag von maerzschnecke 31.03.11 - 17:02 Uhr

Ich bin/war auch positiv getestet. Die Geburt unserer Emilia ging dann so schnell, dass da keine Zeit mehr für ein Antibiotikum mehr war und ihr gehts prima.

Woher man die Streptokokken bekommt, weiß ich nicht. Erwachsene Menschen müssen GAR nicht behandelt werden, auch Dein Mann nicht, weil die uns nichts anhaben.

Beitrag von silkew1976 02.04.11 - 07:40 Uhr

Liebe Maike,

ich hatte bei zwei Schwangeschaften mit diesen lästigen Streptokokken zu kämpfen. Mein FA hat den Test 3 Mal während der Schwangerschaft machen lassen . Einmal war ich in der 30.SSW betroffen und einmal in der 34.SSW.
Er hat mir dann ein Antibiotikum in Form einer Creme zum einführen in die Scheide verschrieben, hat bei mir beide Male super geholfen, die Streptokokken waren weg und ich brauchte unter Geburt keinen Tropf.

Frag einfach noch mal Deine FA!!!!

alles Gute und viele Grüße
Silke

Beitrag von sunnygirl1978 04.04.11 - 09:15 Uhr

Hallo,

also in der Regel sollte bei Streptokokken 4 STd vor der Geburt das Antibiotika im körper sein, damit es richtig wirkt.

Tja unsere Geburt dauerte nur 3 Std. also kam das meiste davon nicht an. Aber unser sohn hatte sich nicht angesteckt.

Es gibt wohl auch Globuli die man nehmen kann jetzt schon - aber da müsstest du mal die Hebamme fragen.

Gruß Sunnygirl