Wovon leben in drei Jahren Elternzeit?

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von tanja-pf. 31.03.11 - 14:08 Uhr

Hey Lady´s,
bevor ich jetzt bissl mittgasschlaf mache mal noch fix ne Frage...

Wenn ich drei Jahre Elternzeit beim Arbeitgeber benatrage...wovon lebt man dann? Ich weiß das man das Elterngeld bekommt aber das kann man ja höchstens auf 24 Monate strecken...was ist dann mit dem dritten Jahr??

VLG#winke

Beitrag von kruemlschen 31.03.11 - 14:12 Uhr

Hi,

wenn man den Luxus von 3 Jahren Elternzeit genießen möchte, dann muss man im Vorfeld klären ob man sich diesen Luxus leisten kann.

Also entweder der Partner hat ausreichendes Einkommen für die ganze Familie, oder man schafft sich ein entsprechendes Polster.

K.

Beitrag von marion2 31.03.11 - 14:13 Uhr

du musst die drei Jahre nicht am Stück nehmen. Eins kannst du auch "sparen"

Beitrag von sechisi 31.03.11 - 14:14 Uhr

Hallo,

man nennt es "Arbeiten".#zitter #klatsch#klatsch

Wenn man mit dem Begriff nichts anfangen kann von Ersparnissen oder dem Einkommen des Mannes.

Kofschüttelnde Grüße, sechisi (die in ihrer Elternzeit arbeitet)

Beitrag von tanja-pf. 31.03.11 - 14:20 Uhr

Hallo,
also Deinen Beitrag hättest Du auch netter formulieren können!
Du brauchst mir nicht sagen das man in der ELternziet arbeiten gehen kann!
Ich bin nach meinem ersten Sohn nach dem ersten halben Jahr arbeiten gegangen und das auf 30 Stunden die Woche!!
Jetzt kommt das zweite und ich wollte lediglich wissen wie das andere Frauen meistern die vllt. nicht arbeiten gehen oder nur wenig Stunden machen ob es da noch einen Zuschuss gibt oder ähnliches!
Mir ist auch klar das man einen Vorteil hat wenn der Mann ein gewisses Einkommen hat oder man Ersparnisse hat!
Naja finde es nicht gut das man hier gleich bei gewissen Fragen so angegangen wird als sei man blöd!
Schönen Tag noch

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 14:23 Uhr

Nicht blöd aber vielelleicht unverschämt?
Wie kommt man denn darauf, volle 3 Jahre Elternzeit zu nehmen, wenn man das nicht selbst finanzieren kann oder will?

Gruß,

W

Beitrag von tanja-pf. 31.03.11 - 14:29 Uhr

Indem man sich überlegt wie es mit zwei kleinen Kindern laufen wird.
Jetzt willste mir sicher noch sagen das man sich darüber vorher gedanken macht, tja es ist halt wie es ist!
Ich will ja nicht ganze drei Jahre zu Hause bleiben sondern wollte nur wissen ob es Möglichkeiten gibt weniger Stunden los zu gehen im dritten Jahr und Zuschüsse zu bekommen! Ich war denke ich noch nie unverschämt, habe immer bislang gearbeitet und das verdammt viel!
Außerdem gibt es ja nicht umsonst die Möglichkeit vom Arbeitgeber, oder etwa doch?
Also ich dachte diese Foren sind dazu da um nachzufragen und nicht um solche Antworten zu bekomme!!

Beitrag von anyca 31.03.11 - 14:33 Uhr

"Außerdem gibt es ja nicht umsonst die Möglichkeit vom Arbeitgeber, oder etwa doch? "

ElternZEIT heißt, daß Dir drei Jahre lang Dein alter Arbeitsplatz freigehalten wird. Damit ist noch nicht garantiert, daß Dir die ganze Zeit über Dein Lebensunterhalt finanziert wird, das ist nun mal ein ganz anderes Kapitel.

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 14:34 Uhr

Doch, ich finde es unverschämt, länger Elternzeit zu nehmen, als man finanzieren kann.
Der AG finanziert Dir diese "Möglichkeit" nicht.
Meiner bietet übrigens auch mehrjährige unbezahlte Auszeiten an - würdest Du mir die gern finanzieren?

Beitrag von sechisi 31.03.11 - 14:30 Uhr

Hallo,

diese ständigen Fragen "wo krieg ich Geld her nach dem Elterngeld" erwecken nicht den Eindruck, dass derjenige wirklich arbeiten möchte, sondern eher Geld von Vater Staat und somit der arbeitenden Bevölkerung beziehen will OHNE dafür zu arbeiten!

Ansonsten ist es ganz einfach:
Geld knapp = Arbeiten oder Ausgaben senken!

Ich schaffe es auch mit drei Kindern arbeiten zu gehen, erwarte von mir nicht, dass ich dich für deine 30Sd/Woche nach deinem ersten Kind bewunder oder lobe, das halte ich nämlich für selbstverständlich wenn das Einkommen des Mannes eben sonst nicht ausreicht!

Ich bin grundsätzlich nicht willens oder bereit für die Mamas arbeiten zu gehen, die erstmal nach Alternativen suchen, statt sich selbstverständlich um Arbeit zu bemühen!
Diese Nehmermentalität ist ist meinen Augen erbärmlich!

Meine Beiträge müssen Dir übrigens nicht gefallen, den Anspruch habe ich gar nicht.

sechisi

Beitrag von tanja-pf. 31.03.11 - 14:34 Uhr

Zu Dir feheln mir echt die Worte, Du tust mir leid!
Es tut mir leid das wenn man hier etwas erfragt so angegangen wird! Dann halte Dich doch aus der Diskussion heraus wenn Du nix sinnvolles beitragen kannst...
Wahrscheinlich biste nur selbst enttäuscht das Du diese möglichkeit nicht hast! Ich sage es zum letzten mal ich will keine 3 Jahre zu Hause bleiben und geld vom Staat kassieren aber anscheinend biste da so verrant in deiner Sichtweise das Du nix anderes zulässt!
Schönen Tag noch

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 14:38 Uhr

Wenn Du nicht Zuhause bleiben möchtest, dann arbeite doch einfach soviel, dass es reicht.
Dein Mann kann sich noch einen Nebenjob suchen und alles ist gut.

Beitrag von sechisi 31.03.11 - 14:47 Uhr

Hallo,
wenn Du mit berechtigter Kritik und Gegenwind nicht leben kannst bist Du hier wirklich falsch und solltest solche Fragen hier nicht stellen, nach dem Mund schreiben werde ich Dir sicher nicht nur damit es Dir besser geht!

Ich habe mir übrigens nach dem dritten Kind den "Luxus" geleistet erst nach 18 Monaten wieder arbeiten zu gehen - und auch das freiwillig, da ich nicht "nur" zum Mutter- und Hausfrauendasein geschaffen bin! Ich bewundere alle Mamas, die das können und wo sich die Familie selber finanziert, für mich persönlich ist das eben keine Alternative und Lebensmodell!

Dafür habe ich nicht Abi und Ausbildung gemacht, im Notfall (Trennung o.ä.) könnte ich mit meinem Einkommen die Familie finanzieren.

Also nix mit Mitleid und fehlenden Möglichkeiten, mußt dir eine andere sinnlose Begründung und Rechtfertigung suchen! :-p

Aber zum Glück fehlen dir bei mir ja die Worte....

sechisi

Beitrag von vollpfosten 06.08.12 - 22:55 Uhr

Auch wenn diese Beiträge alle schon älter sind: ich könnte vor Wut platzen,wenn ich diese hirnlosen Kommentare lese. Wenn hier jeder seinen Senf dazu geben kann ,ohne mal darüber nachzudenken,was er eigentlich sagt,dann kommt jetzt MEINER!!!::-[ Es ist eine Unverschämtheit eine ARBEITENDE,STEUERN ZAHLENDE Mutter,die eine begrenzte Zeit GANZ für ihr Kind da sein will,aber eben finanziell nicht SO gut dasteht wie andere,so anzugehen!!.... Ich habe selbst eine halbjährige Tochter, würde gerne länger Zuhause bleiben als unsere finanzielle Situation es zuläßt und suche jetzt nach Alternativen. Und wenn ich dieses dumme Geschwätz lese,dann wird mir schlecht!... Ich bin auch dafür,daß man sich seinen Lebensunterhalt erarbeiten sollte-aber nicht um jeden Preis;wenn es Alternativmöglichkeiten (in Ausnahmesituationen) gibt. Und erst Recht nicht um eines Kindes Preis,solange es noch nicht sprechen und laufen und sich vor solch kaltherzigen Tanten -wie jenen hier- wehren kann,die einfach nur der breiten Masse nach dem Mund reden!... Ich stamme selbst aus so einer schwer arbeitenden,gut betuchten Familie; und ich hätte mir als Kind lieber mal mehr Aufmerksamkeit als das viele Taschengeld gewünscht. #klatsch Ich halte nichts von Leuten,die nach der Schule direkt Kinder bekommen und es sich dadurch gemütlich machen,weil sie sie als Vorwand nehmen, nicht arbeiten zu müssen.... Ich habe aber beispielsweise selbst ein Gymnasium besucht,mein Latinum und die Qualifikation für die Oberstufe,-ich bin aber FREIWILLIG abgegangen und wollte arbeiten (womit ich der ach-so-tollen Studentin mit Abi drei Jahre eingezahlte,bisher selbst aber nie in Anspruch genommene Sozialsteuern voraus bin...). Ich wollte nie Kinder!!.... Das hat sich nun aber, nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung und 16 Jahren in steuerzahlender, führender Position (leider eben nur im schlecht bezahlten Einzelhandel) geändert.... Eigentlich wollte ich auch nur das eine Jahr Zuhause bleiben, aber ich LIEBE mein Kind mittlerwile viel zu sehr,als daß ich ihm das antun wollte es so klein schon sich selbst zu überlassen... -JA: LUFT UND LIEBE!!! (alte Hassbratze.....) Und ich bin der Meinung,daß mir das SEHR WOHL ZUSTEHT. Mein Kind wird jedenfalls später zu MIR "Mama" sagen. -Und nicht zu irgendeiner NANNY..... Aber so ist das, was?!: " MEIN HAUS,MEIN AUTO,MEIN KIND..." #bla Vielleicht sollten die "Damen" sich lieber ´nen Hund zulegen. Oder direkt ein älteres Kind adoptieren!?....-Da hat man dann keine "Probleme" mit!....-Da muß man sich nicht so intensiv drum kümmern; DIE kann man auch ruhig mal beiseite schieben,wenn man WICHTIGERES zu tun hat .#freu Mein Kind jedenfalls wird der zufriedene Steuerzahler von morgen. Weil sie nämlich ,TROTZ Elternzeit :-p, liebevolle,hart arbeitende Eltern hat,die sie zu einem vernünftigen Menschen erziehen werden. -Und nicht zu so einem eisamen,sozial gestörten Psychopaten,wie wahrscheinlich einige Andere es werden. ;-) liebe Grüsse p.s.: wenn wir übrigens alle so elitär wären,dann würde Euch das Fußvolk ausgehen,das den Dreck hinter Euch wegwischt. Wär schon dumm,wenn man das dann selbst machen müßte.......................

Beitrag von zuckerpuffel 31.03.11 - 14:15 Uhr

Nix. Du bzw. ihr s eid dann auf das Gehalt deines Mannes/Freundes angewiesen. Ob du ggf. ALG II oder Wohngeld o. ä. beantragen kannst, hängt vom Gehalt deines Mannes ab.

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 14:22 Uhr

Beantragen "mußt", nicht kannst, oder?

Beitrag von zuckerpuffel 31.03.11 - 14:47 Uhr

Sie kann, sie muss nicht. Wird ja keiner zu gezwungen solche Leistungen in Anspruch zu nehmen. Mal abgesehen davon sollte man es sich generell leisten können 3 Jahre zu Hause zu bleiben. Wenn man es nicht kann sollte man bzw. in diesem Fall die TE wieder arbeiten gehen.

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 15:05 Uhr

So war das nicht gemeint.
Für mich ist es keine erstrebenswerte Möglichkeit, die ich in Anspruch nehmen "kann", sondern der letzte Ausweg, zu dem ich gezwungen bin, wenn nichts anderes mehr geht.
Aber jetzt schreibst Du es ja auch eher so herum :)

Beitrag von zuckerpuffel 31.03.11 - 16:25 Uhr

So war es auch von Anfang an gemeint :-)

Beitrag von tanja-pf. 31.03.11 - 14:22 Uhr

Hey...
ja das war ja das was ich wissen wollte! Ob es eine Möglichkeit gibt ein paar Stunden zu arbeiten und einen gewissen Zuschuss bekommen kann, oder ob ich dann wenn mein mann nicht ausreichend verdient wieder voll los muss!
VLg

Werde das mal mit dem Amt besprechen

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 14:32 Uhr

Ja, wenn Ihr dann unter Eurem ALGII-Bedarf liegt, könnt Ihr natürlich ALGII beantragen...
Moralisch ist das m. E. nicht vertretbar.

Gruß,

W

Beitrag von ichbins04 31.03.11 - 15:04 Uhr

ich könnt k.otzen wenn ich so was lese....(kotzurbini)

es ist keine unterstützung die du da willst, sondern es ist das unnötige schröpfen eines sowieso schon leeren topfes, auf kosten derer, die arbeiten gehen.

moralisch und menschlich ein absolutesno go !!!

Beitrag von litalia 31.03.11 - 16:01 Uhr

meines erachtens sollte sich viel mehr gedanken um leute gemacht werden die schon seit jahrzehnten vom staat leben (davon gibts genug) als über eine mutter die gerne das 3. erziehungsjahr noch bei ihrem kind bleiben möchte und dann evtl für das eine jahr auf hilfe angewiesen ist.

Beitrag von sechisi 31.03.11 - 16:06 Uhr

Hallo,

um beide Personengruppen sollte sich Gedanken gemacht werden!

Kinder kriegen und erziehen rechtfertigt und begründet nicht den Bezug von Sozialleistungen.

sechisi

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 16:24 Uhr

Ist beides nicht okay, wenn es bewußt geplant ist.

  • 1
  • 2