Verhaltensveränderung nach Kastration? (Rüden)

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Beitrag von moonlight-shadow89 06.04.11 - 15:46 Uhr

Hallo Leute, mich würde intereßieren ob sich eure Rüden nach einer Kastration im Verhalten (Im Alltag) verändert haben und wenn ja,wie?

Beitrag von simone_2403 06.04.11 - 15:51 Uhr

Hallo

Was würde dich denn genau interessieren?

Das kann man nicht verallgemeinern.Manche Hunde ändern ihr Verhalten andere wiederum ändern garnichts.Einige werden "verfressen" andere wiederum juckt das nicht.Die Liste ist beliebig weiterführbar.

Es kann sogar vorkommen das manche Rüden ihre "Sexlust" behalten,bei anderen,legt sich das komplett.

Gruß

Beitrag von moonlight-shadow89 06.04.11 - 15:59 Uhr

Deshalb wollt ich einfach Mal nach Erfahrungen fragen,ich weiss, dass jeder Hund anders ist und man das nicht verallgemeinern kann. ;-)

Beitrag von simone_2403 06.04.11 - 16:02 Uhr

Naja...aber was bringen dir die Erfahrungen anderer wenn dein Hund sich dann doch komplett anders verhält ;-)

Lass die ganze Sache auf dich zu kommen.Ändert er sein Verhalten,egal in welcher Form,kannst du gezielt nach Erfahrungen fragen.So bringt es dich doch kaum weiter ;-)

Beitrag von moonlight-shadow89 06.04.11 - 16:11 Uhr

Weil es mich einfach interessiert Mal ein paar Erfahrungen zu lesen?! Was ist denn falsch daran? #kratz Wie schon erwähnt,ist mir klar,dass es bei jedem anders ist,deshalb fragt man ja für gewöhnlich nach Erfahrungen um die "ganze Bandbreite" Mal zu lesen,was es so alles gibt.. #aha

Beitrag von simone_2403 06.04.11 - 18:36 Uhr

Du,falsch is nix daran,es wird dich nur nicht sehr viel weiter bringen ;-)

Wie gesagt,manche werden verfressen andere juckt es nicht.

Als wir unseren Rüden kastrieren liesen (Hodenveränderung) wollte er trotzallem alles besteigen was "gut roch".Beim Rüden meiner Eltern (stark vergrößerte Prostata und dadurch Entzündungen) war nach der Kastration ein kompletter Umschwung bei ihm zu bemerken.Er wurde regelrecht faul und klaute alles was nach Essen aussah.

Eines sollte dir bewußt sein.Eine Kastration wird den Charakter deines Hunds nicht im entferntesten ändern.War er schon immer der dominante,wird er es auch nach der Kastration bleiben denn die ihm "fehlende Hormone" sind dafür nicht verantwortlich.

Lies doch einfach mal ein bisschen :

http://www.doggen-rettung.de/kastration_+_-.htm

Beitrag von moonlight-shadow89 06.04.11 - 19:06 Uhr

Danke für deine Antwort. Hab weiter unten grad geschrieben,dass ich seinen Charakter keinesfalls verändern möchte,er ist sehr gut erzogen,ich gehe oder ging (z.Z. kann ich da nicht hin weil er eben alles bespringt) regelmässig in die Hundeschule. Er hat seine Macken und auch jetzt seine "Teenagermacken" komme damit aber gut klar.

Beitrag von simone_2403 06.04.11 - 19:15 Uhr

Das ist ja der Clou an der Sache ;-) Seinen Charakter verändert eine Kastration nicht ;-)

Auch das aufreiten ist jetzt im "T/Protzalter" völlig normal.Durch eine Kastration verändert er auch nicht seinen Geruchssinn.

>>>Unserer Meinung und Erfahrung nach ist es auch ein Irrglaube, anzunehmen, daß ein Rüde, der ständig auf "der Jagd" nach heißen Hündinnen ist, nach der Kastration kein Interesse an heißen Hündinnen mehr verspüren wird. In solchen Fällen stellen wir dann meist die böse Frage, ob dem Rüden bei der Kastration auch die Nase, die entsprechenden Synapsen im Gehirn und/oder auch der Penis entfernt werden. Dies ist nicht der Fall, der Rüde riecht die heiße Hündin also weiterhin und kann/wird - da er ja ein sogenannter "heißer Feger" war, dies auch bleiben; oft springen diese Rüden auch weiterhin auf die heiße Hündin auf. <<<

Den Teil hab ich dir aus meinem angegebenen Link nochmal herauskopiert.Ich Teile diese Meinung absolut,zumal sich unser Rüde dahingehend nach der Kastration auch kein Stückchen geändert hat ;-)Er findet JEDE heiße Hündin immer noch zum "besteigen schön" #schein

Beitrag von kimchayenne 06.04.11 - 19:37 Uhr

Mein Hund ist ja nicht soviel älter wie Deiner,er war auch eine zeitlang der Meinung alles berammeln zu müssen was nicht schnell genug wegkommt.Er hat sogar vor dem 60 kg Rüden meiner Freundin keinen halt gemacht,er hat ihn von vorne,von hinten und von allen Seiten berammelt.Ichhabe es immer versucht zu unterbinden und nach 3-4 Wochen hatte sich das wieder erledigt.
LG Kimchayenne

Beitrag von kimchayenne 06.04.11 - 16:33 Uhr

Hallo,
ich drehe die Frage mal um,Du möchtest Deinen Hund kastrieren lassen,warum?Also was versprichst Du dir davon,das sich ändern soll?
LG KImchayenne

Beitrag von moonlight-shadow89 06.04.11 - 17:12 Uhr

Ja ich werde ihn kastrieren lassen aus dem Grund,dass er keine Ruhe mehr findet,sich kaum mal ne Minute hinlegt,ständig auf der Suche nach läufigen Hündinnen ist,von morgens bis abends nur am jaulen ist und seit kurzem auch bei jedem Hund aufreiten möchte,er tut mir eigentlich leid und laut TA könnte natürlich eine Kastration helfen,jedoch würde mich halt einfach interessieren ob es dadurch noch viele andere Verhaltensänderungen geben kann,die ich ja eigentlich nicht möchte,da er wirklich total lieb und umgänglich ist. Ich hoffe ich bekomme jetzt einfach Mal eine normale Antwort auf meine Frage..

Beitrag von kimchayenne 06.04.11 - 17:35 Uhr

Wie alt ist dein Hund denn?

Beitrag von moonlight-shadow89 06.04.11 - 17:47 Uhr

Er ist 8,5 Monate,Termin hab ich "erst" in 2 Monaten.

Beitrag von kimchayenne 06.04.11 - 18:02 Uhr

Hallo,
also wird er gerade geschlechtsreif,dann kann das Verhalten im Hormonüberschuß schonmal entarten,die überlegung ist ja aber ob sich das nicht von selber wieder gibt wenn sich die Hormone eingependelt haben,vielleicht spielt ja auch die Erziehung ein bisschen mit rein.Ich persönlich würde noch abwarten und ihn nicht sofort kastrieren lassen,es ist nicht gesagt das sich sein Verhalten dadurch ändert.Eventuell wären Bachblüten einen Versuch wert um ihn etwas zu unterstützen,damit solltest Du dich aber an einen TA der sich damit auskennt oder einen Tierheilpraktiker wenden.
LG KImchayenne

Beitrag von dore1977 06.04.11 - 17:03 Uhr

Hallo,

die spanende Frage ist doch: Wieso willst Du Deinen Rüden kastrieren lassen? Was erhoffst Du Dir davon ?

Unser Rüde musste im Alter von 5 Jahren kastriert werden da er einen Hodentumor hatte. Sonst hätte ich es nicht machen lassen.
Er war damals in keiner guten Verfassung. Er ist nie wieder ganz der Alte geworden. War schneller müde, was ich im Nachhinein aber nicht auf die Kastration sondern auf den Hodentumor schiebe bzw wie sich ein paar Jahre später raus stellte hatte er noch einen weitern Tumor zwischen den Lungenflügeln der zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon am wachsen war.

LG dore

Beitrag von bensu1 06.04.11 - 17:26 Uhr

hallo,

mein hund wurde ein bisschen ruhiger und verschmuster. sein gewicht konnte er problemlos halten, sprich er wurde nicht verfressen.

lg
karin

Beitrag von moonlight-shadow89 06.04.11 - 17:31 Uhr

Danke für deine Antwort. Darf ich fragen,aus welchem Grund er kastriert wurde? Natürlich nur wenn du Antworten magst. Liebe Grüsse

Beitrag von bensu1 07.04.11 - 08:54 Uhr

hallo,

er war auf dem "sex-trip", war nicht zu bändigen, wenn er läufige hündinnen erschnuppert hat, hat alles und jeden bestiegen, wollte ausbrechen, etc. etc. etc. #augen.
unser tierarzt hat es empfohlen, auch hinsichtlich der tatsache, dass prostatakarzinome bei hunden enorm ansteigen.

ich hab's nicht bereut.

lg
karin

Beitrag von coolmum 06.04.11 - 19:47 Uhr

Hi.

Also grundsätzlich erst mal, ich vertrete den standpunkt alle tiere die nicht zur zucht dienen kastrieren zu lassen. Aus dem einfachen grund weil jedes tier einen fortpflanzungstrieb hat der den tieren ständig stress bereitet.

Derzeit ist einer unserer rüden kastriert nachdem er nächte lang wegen einer hündin geheult hat. Das hat sich bei ihm absolut geändert. Ansonsten ist er der gleiche hund wie vorher.

Lg

Beitrag von claudi68 07.04.11 - 07:34 Uhr

Hallo,

ich habe meinen Rüden mit 10 mon. kastrieren lassen.

Ganz bewußt und aus mehreren Gründen.
- mein erster Hund ist an Hodenkrebs verstorben
- ich habe gehofft, das er dadurch ruhiger wird - bleibt

Er ist etwas ruhiger wie vorher, verschmuster und stellt meine Autorität nicht mehr so häuftig in Frage.

LG Claudia


Beitrag von moonlight-shadow89 07.04.11 - 09:09 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten. Ich werds auch machen,finde es ist eigentlich Ihm zu liebe und nicht aus egoistischen Gründen. Wünsche euch ne schöne Zeit. Liebe Grüsse

Beitrag von tessa030 09.04.11 - 12:30 Uhr

Hi,

mein damaliger Rüde wurde ruhiger (rannte nicht wie ein irrer jeder Hündin hinter her und störte sich nicht mehr an herumschreienden Kindern) und nahm ca. 500g zu....hatte nicht mehr Hunger als sonst und war dennoch fit wie immer.
Würde ich immer wieder so machen!

Gruß

Beitrag von moonlight-shadow89 09.04.11 - 22:23 Uhr

Danke für deine Antwort.. Falls du das noch liest,wie alt war dein Rüde als er kastriert wurde? Liebe Grüsse Melina