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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von ich bin am verzweifeln 06.04.11 - 18:42 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich möchte heute mal in schwarz schreiben, daher stelle ich das jetzt hier ein.

Kurz zu unserer Situation:

Wir haben 2 Kinder, ein Haus und viele viele Rechnungen zu zahlen.
Mein Mann hat bis letzten Monat die Elternzeit genommen. Nun ist er seid dem 01.04 wieder arbeiten. 1. Gehalt gibt es am 15.05. Ich bekomme ALG II, da mein letzter AG mich wegen Krankheit gekündigt hat. Erst lag ich mit Nierensteinen im KH, kurz danach lagen meine Kleine und ich wegen Schweinegrippe 2 Wochen im KH und dann kam die Kündigung. Was ich auch verstehe, da die Arbeit wirklich wichtig ist. Und sich sonst häufen würde. Und ich war auch noch in der Probezeit.

Gut also ALG II beantragen!! Gesagt, getan. Anfang März alles abgegeben. Wöchentlich angerufen und nachgefragt wie weit es ist und ob sie alle Unterlagen haben. Gesagt wurde Ja alles da.

So nun nach mehrmaligen E-Mail Kontakten heute eine Mail erhalten:

Der Bescheid ging gestern raus, sie erhalten vom 01.02.-31.03. genau 823,11€ ALG II #kratz Und der absolute Kracher: Wir können leider für April noch nichts ausrechnen, da uns noch Ihr Wohngeldbescheid und der Ablehungsbescheid vom ALG I fehlt. #augen Hallo, konnten die das nicht eher sagen, die Kollegin hat doch alles nachgeschaut und sagte es fehlt NICHTS. So nun müssen wir wieder warten. Ich habe heute sofort nach der Mail alle fehlenden Unterlagen als PDF Datei hin geschickt.

Ähm wir sind 4 Personen, haben monatlich Fixkosten von 1.600,00€. Und nur ein "Einkommen" von 368,00€. Wie sollen wir denn bitte mit etwas mehr als 400,00€ im Monat klar kommen. #schock


Ich arbeite ab Anfang Mai wieder und bis dahin sind wir leider darauf angewiesen. #schmoll

Könnt ihr mir einen Rat geben? Ich glaube ich muss echt zum Anwalt.

Beitrag von la le lu 06.04.11 - 18:54 Uhr

huhu

habt ihr denn keine rücklagen? denn ich denke das man vor allem wann man hausbesitzer ist, rücklagen haben sollt.
und warum klärt ihr alles per telefon und mail? ich gehe zu den ämtern immer persönlich hin bei solchen angelegenheiten eben weil da mal einiges unter gehen kann oder sonstiges.
lieben gruß luci

Beitrag von bowh 06.04.11 - 19:10 Uhr

Nein wir mussten die Rücklagen leider aufbrauchen, weil wir ganz arg Schimmel hatten im Haus und das hat einiges gekostet. :-(

Ich musste es per Mail und Telefon machen, weil ich keine Möglichkeit habe dorthin zu fahren. Ich war in den vergangenen Wochen 3x dort. Ohne Ergebnis. Es sind jedesmal 60km hin und zurück. Es sind jedesmal Spritkosten und das immer für nichts.

Beitrag von arkti 07.04.11 - 01:40 Uhr

Laut VK hast du 3 Kinder. #kratz

Beitrag von swety.k 06.04.11 - 18:58 Uhr

Frag bei der Bank, ob Du einen Überziehungskredit bekommen kannst. Wenn Du ab Mai wieder arbeitest und Dein Mann jetzt schon, kommt ja bald wieder Geld rein. Wenn Ihr die Arbeitsverträge mitnehmt und die Bank sieht, daß bald Geld kommt, wird sie Euch vielleicht was leihen.

Liebe Grüße von Swety

PS: Was soll der Anwalt machen? Der kostet nur Geld und kann die Sache wohl auch nicht beschleunigen.

Beitrag von ich bin am verzweifeln 06.04.11 - 19:13 Uhr

Bei der Bank bekommen wir leider kein Überziehungskredit, weil das Konto schon 813,00€ überzogen ist. Kredite wurden trotz fehlendem Geld abgebucht. Zum Glück.

Ich würde einen Anwalt nehmen, da ja ganz offensichtlich ein Fehler unterlaufen ist.

Beitrag von arkti 07.04.11 - 01:43 Uhr

Wo soll denn der offensichtliche Fehler sein?

Die Bank hat ja scheinbar auch schon schlechte Erfahrung mit euch gemacht.

Beitrag von auch lieber ... 06.04.11 - 19:18 Uhr

Ich würde nicht zum Anwalt gehen, der kostet nur und kann euch hierbei auch nicht wirklich weiterhelfen.
Ich kenne mich mit ALGII nicht aus, aber was denkst du würdet ihr normalerweise bekommen?
"Und nur ein "Einkom men" von 368,00€. " verstehe ich nicht, welches Einkommen von 368€?

Beitrag von ich bin am verzweifeln 06.04.11 - 19:21 Uhr

Die 368,00 sind Kindergeld. Also kein richtiges Einkommen, aber das einzige was wir haben. Und haben tun wir das auch nicht, da ja davon der Dispo getilgt wird.

Ausgerechnet habe ich 1.268,00€ OHNE Versicherungen, Auto, Schornsteinfeger, Gr.st. steuer-

Daher verstehe ich nicht wie die auf diesen geringen Betrag kommen.

Beitrag von josili0208 06.04.11 - 20:56 Uhr

Wie? Kann man jetzt ausrechnen lassen, wieviel man braucht und diesen Betrag an ALGII beantragen? Cool!


Mal ehrlich, es geht hier um einen Monat. Warum habt ihr nicht beizeiten mit der Bank geredet und wegen Arbeitslosigkeit die Kreditraten ausgesetzt, dagegen ist man doch im Normalfall versichert? #kratz

Beitrag von arkti 07.04.11 - 01:46 Uhr

Du bist echt lustig.
Meinst du es interessiert irgend jemanden was du ausrechnest?
Was ist denn mit Elterngeld wenn euer Kind noch so jung ist?

Beitrag von windsbraut69 07.04.11 - 07:20 Uhr

Was ist denn mit Elterngeld oder hat er länger Elternzeit gehabt als Elterngeld?
Wenn Du so offensichtlich keinen sicheren Job hattest, verstehe ich Eure ganze Planung nicht....

Beitrag von minniDuck 06.04.11 - 23:12 Uhr

Als erstes würde ich dort anrufen wo ihr momentan nicht bezahlen könnt und um stundung bitten. Normal lassen die mit sich reden. Und das bißchen Geld was ihr habt zum Leben nehmen.

Beitrag von arkti 07.04.11 - 01:38 Uhr

Was hat das Amt mit eurem Haus und euren Rechnungen zutun?

Beitrag von elofant 07.04.11 - 07:31 Uhr

Hast Du allenernstes gedacht, dass das Amt Dir Deine kompletten Kosten übernimmt? Das wäre ja toll, würd ich dann gleich mal nen Antrag holen.

Was willst Du beim Anwalt? Wieder Geld ausgeben, dass Ihr nicht habt?

Frag einfach bei Deinen Gläubigern nach Aufschub. Wenn es sich wirklich nur um 1 Monat handelt, werden die das sicher mit machen.

Beitrag von ALG2-Anspruch 07.04.11 - 08:41 Uhr

Hallo,

entschuldigt schonmal fürs #bla, aber das wird wohl was länger.
Ich weiß nicht ob du dich überhaupt mit ALG 2 auskennst oder dich damit schonmal auseinandersetzen musstest, deshalb versuche ich mal das "Grundgerüst" zu erklären.

Der Regelsatz des ALG 2 (gültig ab 01/2011) beträgt für Volljährige/Alleinerziehende 364,- EUR,
Verheiratete/Partner erhalten je 328,- EUR
Kinder bis 5 Jahre erhalten 215,- EUR
Kinder von 6 bis 13 Jahre 251,- EUR
und Kinder von 14 Jahre bis 17 Jahre erhalten 287,- EUR
ab 18 Jahre bis 25 Jahre erhalten Kinder im Haushalt der Eltern 291,- EUR
das ist auch der Regelsatz den U25-Antragsteller wenn sie ohne Zustimmung der ARGE aus dem elterlichen Haushalt ausgezogen sind.
Dazu gibts noch diverse Mehrbedarfe für Schwangerschaft, Ernährung, Alleinerziehende etc.

Von der Regelleistung abgezogen werden Kindergeld, Unterhalt in vollem Umfang.
Einkommen wird unter Berücksichtigung von Freibeträgen ebenfalls abgezogen.

Für die Übernahme der Kosten der Unterkunft, sprich Miete oder Eigentum wird geprüft ob der Wohnraum angemessen ist und dann wird auch nur der angemessene Mietanteil übernommen.
Bei angemessenen Eigentum übernimmt die ARGE Kosten für Zinsen, Grundsteuer und etwaige Gebäudeversicherungen. Und dann noch die Heizkosten. Da die Kosten für die angemessene Unterkunft variieren können, weil sie gesetzlich nicht festgelegt ist, wird hier eine individuelle Berechnung (kommt aufs Bundesland an, Mietstufe der Stadt, etc.) vorgenommen, so dass es durchaus sein kann das nicht die vollen Kosten übernommen werden, die ihr jeden Monat habt. Den Rest müsst ihr selber tragen.

ALG 1 Bescheid ist wichtig, da hier (falls vorher welches bezogen wurde) geprüft wird ob Anspruch auf einen Zuschlag besteht.
Dieser Zuschlag erleichtert im ersten Jahr den Übergang vom ALG 1 zum geringeren ALG 2, stockt aber nicht auf die Höhe auf, die man mit ALG 1 erhalten hat.

Kurz gesagt: Die ARGE interessiert nicht welche Fixkosten ihr im Monat habt, denn die ALG 2-Leistungen sind für alle Antragsteller gleich.
Schulden übernimmt die ARGE auch nicht.

Wohngeld kann übrigens nicht zeitgleich mit ALG 2 bezogen werden. Wohngeld sind vorrangige Leistungen. Die ARGE prüft z.B. bei einem sehr geringen ALG 2 Anspruch ob der Anspruch an Wohngeld nicht höher ist (was für den Leistungsbezieher dann ja günstiger wäre).

Als Quelle habe ich mein eigenes Wissen benutzt, da ich selber in dem Bereich gearbeitet habe und zur Auffrischung der aktuellen Regelsätze habe ich die Seite hier benutzt:
http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/soziales/hartz-iv/

Da kannst du dir auch nochmal alles in Ruhe nachlesen.

Viele Grüße

P.S. Kann mich übrigens nur anschließen das der Anwalt euch höchstens noch mehr Geld kostet, dass ihr euch lieber spart oder für die Fixkosten ausgebt. Das Gesetz kann der Anwalt nämlich nicht beugen.

Beitrag von ich bin am verzweifeln 07.04.11 - 10:00 Uhr

Also ich versuche mal nach Deinen Berechnungen aufzulisten:

2 Erwachsene je: 328,00€ zusammen 656,00€
2 Kinder unter 5: 215,00€ zusammen 430,00€
abgezogenes KG: -368,00€

Sind es schonmal: 718,00€ --> da ja sonst kein Einkommen vorhanden ist.

Hinzu kommen die Kosten der Unterkunft. Wir haben ein Haus. Alles wird mit einberechnet, ich musste alles abgeben. Vom Schornsteinfeger bis zu den Heizkosten.

Kurz eine Übersicht zur besseren Darstellung:

Schornsteinfeger im Jahr: 45,53€ also 3,79€ monatlich
Gaskosten mon.: 218,00€
Wasser: 21,00€
Abwasser: 64,00€
Grundstückssteuer im Jahr: 136,84€ also mon. 11,40€
Versicherungen jeden Monat: 120,00€ (LV, RV)
Autoversicherung: 56,12€
Darlehen v. Haus: 189,84€
Darlehen Ausbau: 220,00€
zu zahlender Unterhalt: 250,00€

unterm Strich sind es: 1.154,15€ Fixkosten die lt. Aussage der Bearbeiterin fast komplett angerechnet werden. Dazu kommen der Lebensunterhalt der Personen: 718,00€

ansonsten ist der Rest ja Privatsache.

In der Berechnung stehen aber etwas über 400,00€ pro Monat.

Verstehst du jetzt meine Fragezeichen in den Augen?? #kratz

Ich verstehe es ja, das die Kosten nicht komplett angerechnet werden, aber warum jetzt so wenig? Wir haben mal in einem Monat als mein Mann arbeiten war. 1182,00€ bekommen. Und er war arbeiten. Jetzt bekommen wir nur etwas mehr als 400,00€ obwohl wir beide NOCH Zuhause sind. Bzw. mein Mann arbeitet ja jetzt wieder. Aber das erste Gehalt kommt leider erst am 15.05. Ist ja auch klar, hat ja grade erst angefangen.

So nun für alle anderen: Danke für eure Antworten. Elterngeld gibt es nicht mehr, da unsere kleinste ja jetzt ein Jahr alt ist. Letzte EG gab es im Februar.

Meine Bank hat vorher absolut keine Schwierigkeiten gehabt. Die Überziehung kommt erst seid März zustande. Vorher waren wir immer im Plus. Wenn auch nicht viel, aber wir waren nicht im Minus.

Wir müssen unser Haus renovieren und sanieren. Da sind viele Kosten auf uns zu gekommen, die vorher nicht absehbar waren. Leider.

Ich bin froh wenn wir wieder klar kommen, aber für diese 2 Monate brauchten wir leider die Unterstützung vom Staat.

Beitrag von windsbraut69 07.04.11 - 13:15 Uhr

Ja, Ihr mußtet alles angeben aber Du glaubst doch nicht, dass sämtliche Eigenheimkosten übernommen werden?
Die erscheinen auch so hoch, dass sie sicher nicht angemessen sind.

Beitrag von ALG2-Anspruch 07.04.11 - 14:55 Uhr

Das du alles angeben musstest ist schon richtig so, aber die Fixkosten die du aufgeführt hast werden nicht so komplett in den Anspruch aufgenommen.
Entweder hast du die Sachbearbeiterin da falsch verstanden oder sie hat es dir falsch erklärt.

Die Autoversicherung z.B. die wird nicht von der ARGE übernommen, die wird allerhöchstens bei der Anrechnung des Einkommens begünstigend berücksichtigt. Auch verschd. Versicherungen werden nur begünstigend bei der Einkommensberechnung berücksichtigt.
Genauso wie Unterhalt der im Rahmen der gesetzlichen Unterhaltspflicht gezahlt wird.
Aber wo kein Einkommen ist, da ist auch keine Anrechnung oder Berücksichtigung möglich.

Bei Wohneigentum werden nur folgende Dinge berücksichtigt in der Berechnung:
Hypothekenzinsen und Erbbauzinsen
Grundsteuern und öffentliche Grundbesitzabgaben
grundstücksbedingte Versicherungsbeiträge
Erhaltungsaufwand (notwendige Ausgaben für Instandsetzung/Instandhaltung)
sonstige Aufwendungen zur Bewirtschaftung des Haus- und Grundbesitzes
umlagefähige Nebenkosten (nach der Betriebs- und Heizkostenverordnung).

Die Tilgungsraten werden grundsätzlich nicht übernommen, denn so würde die ARGE die Vermögensbildung (und das ist Wohneigentum nunmal) unterstützen und das entspricht nicht der Sicherung des Lebensunterhalt für den sie ja zuständig ist.

Strom gehört übrigens auch nicht zu den Kosten der Unterkunft, sondern ist in der normalen Regelleistung mit drin.
Für Warmwasser gibt es anscheinend neuerdings eine Pauschale die zusätzlich gezahlt wird, da kann ich nichts zu sagen.

Ich würde in deinem Bewilligungsbescheid nochmal genau nachschauen, ist zwar ein wenig schwer reinzulesen aber im Grunde genommen steht ja alles drin.
Schau mal genau nach wie viel du tatsächlich für euch als Personen bekommst und wie viel Kosten der Unterkunft.
Und überprüf auch das Einkommen das angerechnet wird. Ich weiß noch von früher das gerne mal fiktives Einkommen angerechnet wurde um eine Überzahlung zu vermeiden, eine Nachzahlung war einfacher zu machen, als das Geld hinterher wieder zu bekommen.
Vielleicht haben die das bei deinem Mann gemacht. Wenn kein Einkommen vorhanden ist (außer dem Kindergeld), dann müsstet ihr ja zumindest ALG 2 in Höhe eurer Regelleistung (Kindergeld abgezogen) erhalten, aber so wie du schreibst ist es ja weniger

Wenn die Berechnung immer noch nicht schlüssig ist, dann würde ich mir den Bewilligungsbescheid ganz genau von deiner Sachbearbeiterin erklären lassen, wenn Fehler drin sind fällt ihr das vielleicht auch auf.
Ihre Berechnungen muss sie dir ja erklären können.

#winke

Beitrag von ich bin am verzweifeln 07.04.11 - 10:03 Uhr

Ach ich habe noch vergessen zu schreiben:

Wohngeld haben wir das letzte mal im Februar bezogen, wir erhalten keins mehr. Ich weiß das man das nicht zusammen mit dem ALG II erhält.

Den ALG I Aufhebungsbescheid hätte ich sowieso hingeschickt, er kam aber leider erst gestern. Ich hätte aber vorab bei der Agentur für Arbeit um ein Bestätigungs-Schriftstück gebeten. Damit das Amt Bescheid weiß, das wir der Agentur die Info gegeben haben, das mein Mann wieder arbeitet. Das habe ich sofort per Mitteilungsbescheid gemacht, nachdem mein Mann den Arbeitsvertrag bekommen hat.

Beitrag von marion0689 07.04.11 - 14:00 Uhr

Hallo...

Ja ICH wäre auch am verzweifeln, wenn ich mir ein Eigenheim anschaffen würde ohne feste Jobs...
Da fehlen mir die Worte.

Glaubst du, wir zahlen euch jetzt eure Fixkosten??
Hat man ein Haus, sollte man genügend Rücklagen haben und nicht nach der ersten Renovierung Pleite sein.

ohje ohje....

Beitrag von ich bin am verzweifeln 07.04.11 - 14:10 Uhr

Lieber vorher fragen, bevor man voreilige Schlüsse zieht.

Das Haus besitzen wir seid 5 Jahren. Es ist nicht die erste Renovierung. Sondern durch einen schlimmen Befall, den der Vorbesitzer nie erwähnt hat, mussten wir KOMPLETT neu sanieren. Von den Grundmauern an. Und das ist sehr sehr teuer. Danach waren unsere Rücklagen WEG. Wieviel sollen wir denn ansparen um soetwas mit ein zu kalkulieren??????? Hast du ein Haus? Kennst du dich mit der Materie aus ? Wenn du in einer Wohnung wohnst und keine Immobilienmaklerin oder Bankkauffrau bist, dann kannst du nicht mitreden.

Wir hatten beide feste Jobs. Ich habe das Elternjahr bis Ende Oktober genommen, danach bin ich gleich wieder arbeiten gegangen. Mein vorheriger AG musste Stellen abbauen, da er es nicht mehr finanzieren konnte. Ich war damit einverstanden, da mir der Weg zur Arbeit eh immer viel zu weit war. Mein Mann hat das Elternjahr ab November gemacht. Davor ist sein AG in die Insolvenz gegangen. Er war NIE Arbeitslos. Nicht du zahlst die Fixkosten!!! Sondern WIR. WIR haben das in die Kasse eingezahlt. Also haben auch WIR einen Anspruch.

Im übrigen: die Mitarbeiterin rief mich vor ca. 30min an und erklärte mir die Sachlage. Sie habe mitbekommen, das einige Sachen nicht mit einberechnet wurden und das wird nun nachgeholt. Jetzt sind wir bei einer Summe von knapp 1.100,00€ - monatlich! Bzw. für März diese Summe und für April. Da ich ja wieder ab Mai Arbeite. Und im Mai bekommt mein Mann auch seín erstes Gehalt.


ALSO erstmal die genauen Umstände kennen um sich eine Meinung zu bilden. Es hat sich ja jetzt aufgeklärt und das Geld für April darf ich morgen per Not-Barscheck abholen.

Beitrag von windsbraut69 07.04.11 - 14:41 Uhr

"Er war NIE Arbeitslos. Nicht du zahlst die Fixkosten!!! Sondern WIR. WIR haben das in die Kasse eingezahlt. Also haben auch WIR einen Anspruch. "

Nee Du, so funktioniert das Solidarsystem nicht, schon gar nicht, wenn Ihr Euch gerade 2 Jahre Elternzeit gegönnt habt....
Was Ihr "einbezahlt" habt, ist lange ausgegeben und in Eurem Fall vermutlich sogar schon bei Euch gelandet.

Beitrag von ich bin am verzweifeln 07.04.11 - 15:31 Uhr

Hallo-

Wir haben insgesamt nur 1 Jahr genommen. Ich habe 7 Monate genommen und mein Mann die restlichen 5. Wo haben wir da alles ausgeschöpft????? Er war arbeiten, 1 Tag vor Beginn seiner Elterzeit endete der Arbeitsvertrag. Mein Arbeitsvertrag fing genau 1 Tag nach Ende der Elternzeit an.

Unsere Tochter ist gerade mal 1 Jahr alt geworden.

Beitrag von windsbraut69 07.04.11 - 15:38 Uhr

Dann hast Du Dich reichlich eigenartig ausgedrückt, wenn Du schreibst, erst hättest Du "das Elternjahr" genommen und dann er "das Elternjahr"...

Die finanziellen Vergünstigungen in der Elternzeit brauche ich Dir ja nicht vorrechnen, oder?

Gruß,

W

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