Verdienst bei berufsbekleitender Ausbildung zum Erzieher! und Hartz IV

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von reimi_lenchen 07.04.11 - 14:46 Uhr

Hallo!

Ich bin zur Zeit in einer MAE-Maßnahme (1,50 €-Job) in einer Kita, welchen ich von mir aus von meiner Betreuerin vom Jobcenter verlangt habe um entlich wieder raus und unter Leute zu kommen nach nun fast 10 Jahren (Abreitssuche und Elternzeit von 7 Jahren).

Die MAE macht mir sehr viel Spaß und ich bin nun auch am überlegen ob ich nicht vielleicht in den Erzieherberuf wechseln soll.

Nun hatte ich am Dienstag eine Gespräch mit meiner Betreuerin und diese meinte nur das sie eine Ausbildung zum Erzieher nicht fördern würde und wenn ich diese doch machen möchte dann würde ich aus dem Hartz IV rausfallen.

Um den Brauf lernen zu können gibt es zwei Wege.
1.*** Vollzeitausbildung an einer Staatlichen oder Privat Schule dann habe ich aber keine eigenes Einkommen. Wovon soll ich leben?

2.*** eine berufsbegleitende Ausbildung das heißt 20 Stunden Arbeiten und zwei Tage schule die Woche.
Da würde ich Geld verdienen und zus Schule gehen.


Wieviel Geld bekommt man bei solche einer 20 Stunden Stelle?
Wird das volle Geld dann angerechnet bei meinem Mann und den Kindern?

Achso mein Mann Steckt zur zeit noch in einer Umschulung zum Elektroniker und ist warscheinlich zum August fertig!

Würde ich bei +/- 0€ raus kommen? oder hätten wir dann weniger?

Wer von euch hat oder macht solch eine Ausbildung und kann mir sagen wie ds sich so verhält?


Ich danke euch für eure Antworten!!!

LG Madlen

Meine Fragen sind nun:



Beitrag von anarchie 07.04.11 - 16:37 Uhr

Hallo!

Wieviel du bekommst, weiss ich nicht.

Natürlich wird das Geld angerechnet und wenn es mehr als dein ALG2 Anteil samt Miete und freibetrag ist, ja, dann wird es auch für deine familie angerechnet, ihr seid ja eine Familie.

lg

melanie

Beitrag von daisy80 07.04.11 - 18:38 Uhr

Ja sicher werden alle Verdienste der Familie komplett angerechnet, aber nachher hast Du ein Standbein, mit dem du ein geregeltes Einkommen verdienen kannst. Da kann man sich schonmal überlegen, sich eine Zeit lang durchzubeißen.

Du hast nie weniger als den Mindest-Bedarfssatz (wobei ich eventuelle Kinderbetreuungskosten und Fahrtkosten nciht einrechne, aber die kann man von der Steuer absetzen bzw. sich fördern/unterstützen lassen).

Ich nehme mal an, dass es unter anderem auch nicht gefödert wird, weil es meistens genügend Erzieher gibt und eventuell kein weiterer Bedarf besteht. Das kann aber durchaus auf die Gegend ankommen.

Beitrag von mel1983 07.04.11 - 19:06 Uhr

Hallo,

es besteht die Möglichkeit (je nachdem, was du vorher gemacht hast und wie alt du bist) Schüler-Bafög oder Bafög für die reine schulische Sache oder eventuell BAB für die "Mischsache".

Aus dem ALGII fällst du komplett raus und gilts dann nur noch als Haushaltsgemeinschaftsmitglied, wenn es deine 2. Ausbildung (der 2. Bildungsweg) ist.

Wie das mit BAB ist, in der 2. Ausbildung weiß ich nicht.

Das wären erstmal so grobe Anhaltspunkte.

Grüße

Beitrag von wind-prinzessin 08.04.11 - 11:22 Uhr

Der Lohn hängt von deinem Stundenlohn ab! Meine Mutter bekommt als ex. Krankenschwester im ambulanten Pflegedienst brutto 880 Euro bei 20 Wochenstunden. Ich habe als Kassiererin gearbeitet, da warens ca. 600 Euro brutto.

Allerdings hat meine Mutter Steuerklasse 5, ich habe Steuerklasse 1. Je nach dem, ob dein Mann schnell Arbeit findet, lohnt sich bei dir vielleicht ein Steuerklassenwechsel!

Hast du schon mal eine Ausbildung gemacht? Vielleicht kannst du Schülerbafög bekommen. Eventuell könnt ihr auch Wohngeld beantragen, dann seid ihr weg von der Arge. Wohngeld wäre mir auch deutlich lieber.

Ich wünsche dir alles Gute!