Rufschädigung in der Grundschule - was würdet ihr tun?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von bibip13 07.04.11 - 20:23 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe momentan eine Sache, die mir auf der Seele brennt.

Anfang Februar begann für meine Tochter eine wochenlange Tirade in der Schule. Ihre bis dahin beste Freundin eröffente ihr (aus heiterem Himmel), dass sie nicht mehr mit ihr spielen wolle und rief andere Mädchen dazu auf, meine Tochter auszugrenzen. Das lief leider, ohne dass meine Tochter mir etwas davon erzählte, einige Wochen so. Sie bekam häufig Kopfschmerzen und wir suchten verschiedene Ärzte auf, die nichts fanden. Nach ca. 3 Wochen erzählte meine Tochter mir dann von der Geschichte und ich war so fertig, dass ich sofort die Klassenlehrerin aufsuchte und ihr davon berichtete. Meine Tochter hatte scheinbar die ganze Zeit in den Pausen allein auf dem Schulhof gestanden und das besagte Mädchen hatte sie immer wieder verbal angegriffen und sie nicht mitspielen lassen. Leider ist sowas mit diesem Mädchen schon öfter vorgekommen, auch bei anderen Kindern und ich bin der Ansicht, dass das immer eher von den Eltern kommt. Die Lehrerin hat dann ihr Augenmerk auf diese Sache gelenkt und meine Tochter fühlt sich so tief von ihrer ehemals besten Freundin verletzt, dass sie absolut keinen Kontakt mehr mit ihr möchte, obwohl sie sehr an ihr gehangen hat. Sie hat sich anderen Mädchen angeschlossen, versteht sich prima mit ihnen, verabredet sich häufig und ist wieder glücklich uns zufrieden und eben auch kerngesund, keine Kopfschmerzen mehr. Bei ihrer ehemals besten Freundin habe ich das Gefühl, dass sie unter der Trennung leidet, aber eben das tut, was ihre Mutter ihr gesagt hat. Und die Mutter erkennt nicht, dass ihrer Tochter deshalb schlecht geht.

Seit letzter Woche behauptet besagte Mutter nun, dass meine Tochter ihre Tochter fertig machen würde und sogar die Schulleitung wurde eingeschaltet. Das Ganze ist dermaßen lächerlich und weithergeholt. Ich habe meine Tochter nicht so erzogen, andere auszugrenzen und es ist auch nicht mein Styl ihr Freundschaften zu verbieten, weil ich Probleme mit den Eltern habe. Jedenfalls ging das nun hin und her und ich hatte die Nase voll und sprach mit dieser Mutter. Wir waren so verblieben, dass wir uns grüßen und freundlich sind, damit die Kinder in Ruhe lernen können. Ich empfand das Gespräch als positiv und dachte, dass die Sache nun erledigt sei, teilte das dann auch der Klassenlehrerin mit. Nun bekomme ich zu hören, dass die Mutter bei der Schulleitung war und dort behauptet hat, ich habe sie fertig gemacht. Langsam geht mir diese Geschichte zu weit. Eigentlich ist sie der Part, der sich immer mit anderen zusammen tut und schlecht über die Leute redet und über uns hat sie nun schon häufig schlecht geredet, aber das ist jetzt der Knaller. Am Liebsten würde ich ihr Post vom Anwalt zukommen lassen, denn uns bei der Schulleitung schlecht machen, hat auch noch Folgen für unser zweites Kind, vor Allem sind es Lügen, die sie verbreitet.

Was würdet ihr tun? Und weiß jemand, ob ich überhaupt etwas dagegen tun kann? Ich denke, ein Brief vom Anwalt würde erstens demonstrieren, dass ich mir nichts zu Schulden kommen lassen habe und zweitens würde ihr das einen Denkanstoß geben und meine Hoffnung ist, dass sie uns dann in Ruhe lässt.

Lieben Dank für Eure Antworten
:-)

Beitrag von bambolina 07.04.11 - 21:28 Uhr

Hallo,

also meine Meinung ist zuerst mal, sie nicht immer gleich in die Streitereien der Kinder reinhängen. Erstens sollen sie mit Unterstützung der Eltern selber lernen, mit Problemen klar zu kommen. Zweitens ist es oft so, dass die Kinder sich irgendwann wieder befreundet sind und die "Alten" sich nicht mehr anschauen.

An deiner Stelle würde ich besagte Mutter anrufen, sie auf einen Kaffee einladen und versuchen - ohne gegenseitige Angriffe - das Problem zu lösen.

lg bambolina

Beitrag von mamajeannine 09.04.11 - 10:33 Uhr

Hallo,

für was sollte sie die Frau anrufen? Sie hatten doch schon ein Gespräch mit ihr und dachte es wäre alles geklärt.

Es gibt nun mal solche Personen die können ohne lügerei und lästerei nicht leben.

Ein Gespräch muss her ganz klar alleine weil die Kinder mit reingezogen werden. Sie sollten ein Gespräch in der Schule mit der Schulleitung machen das die Gerüchte aufhören.

Das Kinder sich immer mal streiten ist ganz klar und so schneller vertragen sie sich auch ;-) Aber da geht es ja schon um andere Dinge.....

LG

Beitrag von lilliana03 07.04.11 - 21:32 Uhr

Mache am besten gar nichts mehr, ignoriere diese frau, dann sucht diese sich wen anderes zum stänkern, es wird grass über die sache wachsen, so würde ich es machen.
Es ist auf jedenfall eine unverschämtheit...
Ich würde meiner tochter auch nahelegen, sich von den mädchen fern zu halten, denn es bringt ja nichts, der klügere gibt eben nach.;-)
lg marina

Beitrag von scrollan01 07.04.11 - 22:06 Uhr

Hm, es kommt auf die Lügen an!

Wenn es so "harmlose" Dinge sind dann würde ich sie absolut auflaufen lassen!

Wenn es aber Richtung Rufmord geht, dann würde ich einen Anwalt suchen und ihr über diesen einen Kurzbrief zusenden ...

Wenn du sagts, man kann nicht mit ihr reden.
Ich verstehe nur nicht, warum sich diese Mutter so verhält und was passiert ist, wenn die Mädels doch vorher so befreundet waren!

Beitrag von ilva08 07.04.11 - 22:20 Uhr

Ich denke, zumindest diese Sorge kann ich dir ein Stück weit nehmen:

"denn uns bei der Schulleitung schlecht machen, hat auch noch Folgen für unser zweites Kind, vor Allem sind es Lügen, die sie verbreitet."

Ich hab schon viele Schulen von innen gesehen und glaub mir: Mit kaum etwas anderem kann man sich bei Lehrern so unbeliebt machen wie mit Stänkereien über andere Eltern. Oder gar über Kinder. :-P

Das Verhalten der Mutter wird ausschließlich auf sie selbst zurückfallen.

Zumindest war das an allen Schulen so, in denen ich solchem Verhalten begegnet bin. Kein Kollege wollte sowas hören, man hat immer nur den Kopf geschüttelt über den Stänkerer.

Beitrag von manavgat 07.04.11 - 23:00 Uhr

Ich würde ihr eine Unterlassungsaufforderung per Anwalt zukommen lassen und gut ist.

Die in der Schule werden doch wohl merken, dass die Frau psychisch krank ist und unter Verfolgungswahn leidet. Am besten sprichst Du gar nicht mehr mit ihr und teilst der Schule mit, dass Du die Angelegenheit nicht weiter debattieren wirst.

Gruß

Manavgat

Beitrag von imzadi 08.04.11 - 00:17 Uhr

Wieviele Verfahren hattest du schon am laufen? Du scheinst ja einen recht guten Draht zum Anwalt zu haben oder eine gute Rechtsschutzversicherung.

Beitrag von litalia 08.04.11 - 12:16 Uhr

#rofl

Beitrag von manavgat 08.04.11 - 13:21 Uhr

Man könnte das auch regeln, indem man der Frau auflauert und ihr eine ordentliche Abreibung verpasst.


Leider ist das ein wenig verboten....

Gruß

Manavgat

Beitrag von bibip13 08.04.11 - 16:12 Uhr

Hallo Manavgat,

ist denn so eine Unterlassungsaufforderung so einfach vom Anwalt aufzusetzen? Ums Geld geht es mir nicht (denke doch mal, dass da ein einmaliges Beratungshonorar berechnet wird), sondern darum, dass die Mutter einfach merkt, wie ernst das ist, was sie und ihre Tochter da machen. Sie scheint sich nicht bewusst darüber zu sein, was die Folgen sein können. Das Kind hat gesundheitlich darunter gelitten, von psychisch spreche ich gar nicht und ich muss mich nun vor Leuten rechtertigen, die mit der Sache überhaupt nichts zu tun haben und auch nicht alle Einzelheiten kennen. Ich könnte nun auch dreckige Wäsche waschen, aber das mag ich nicht.
Ich werde jetzt erst einmal abwarten, aber sollte sie nicht aufhören uns zu belästigen, dann würde ich den Schritt mit dem Anwalt in Betracht ziehen. Besonders wenn meine Tochter weiterhin darunter leidet. Ich denke, dass die Mutter mich unterschätzt und mit sowas nicht rechnet.

Vielen Dank und liebe Grüße
Bianca

Beitrag von manavgat 08.04.11 - 23:47 Uhr

Das ist eine relativ einfache Angelegenheit. Was das kostet weiß ich allerdings nicht. Unterschreibt sie das nicht, kann geklagt werden.

Gruß

Manavgat

Beitrag von bibip13 09.04.11 - 06:43 Uhr

Ok, danke Dir. Sollte sie nicht aufhören, werde ich einen Anwalt aufsuchen und mich beraten lassen. Natürlich hoffe ich, dass sie uns einfach in Ruhe lässt.

Schönes Wochenende
Bianca

Beitrag von schokostreusel 07.04.11 - 23:11 Uhr

Hallo!

Nein, da würde ich mich nicht mehr so reinhängen und noch einen Anwalt einschalten. Schluck Deinen Ärger runter. Deiner Tochter geht es wieder gut, sie hat einen neuen Freundeskreis. Belasse es dabei, ignoriere sie und dann hast Du Ruhe.

Meiner Meinung nach hat sie sich schon selbst ins Aus disqualifiziert, indem sie Elternstreitereien bei der Schulleitung vorgetragen hat. Für was soll die Schule denn noch alles verantwortlich sein?

Beitrag von bibip13 08.04.11 - 06:53 Uhr

Guten Morgen :-)

vielen Dank für die Antworten. Ich habe mir natürlich auch noch Gedanken gemacht.

Erst mal ist es so, dass ich mich eben nicht in JEDE Streiterei einmische, sondern in diese, weil meine Tochter, ich sage es mal so wie es ist, GEMOBBT wurde und das bereits gesundheitliche Folgen hatte. Wenn sich in einem solchen Fall die Eltern nicht einmischen, halte ich das für unverantwortlich.

Die Mutter kommt mir auch allmählich ein wenig paranoid vor. Als ihre Tochter keinen Förderunterricht hatte, unterstellte sie erst der Lehrerin, dass sie die anderen Kinder bevorzuge, dann unterstellte sie der Schule, dass sie ein Abkommen mit der anliegenden Hauptschule habe und quasi schlechte Schüler produziere, damit die Hauptschule an ihre Schüler komme. Sie sah eine Verschwörung hinter der Geschichte.

Ich kann mir leider auch gar keinen Reim machen, warum diese Mutter so reagiert, denn ich hatte ja mit ihr gesprochen und wir waren uns einig und sehr positiv verblieben. Sie ist aber am nächsten Tag zur Schulleitung gegangen und hat sich ausgeheult, ich habe sie fertig gemacht. Dabei war es ein normales Gespräch und ich habe ihr aufgezeigt, was ihre Tochter in den letzten Wochen "angestellt" hat. Ihre Tochter hat im Hintergrund alles bestätigt und da wurde sie auf einmal zugänglicher. Bis dahin war nicht vernünftig mit ihr zu reden. Ich habe mich für ihr Zuhören bedankt und sie wird auch gemerkt haben, dass mich das Ganze mitgenommen hat.

Vielleicht ist nicht allen klar, dass sowas sehr weit ausufern kann, ähnliche Sachen habe ich schon im Kindergarten erlebt und ich möchte, dass meine Kinder die nächsten Jahre friedlich zur Schule gehen können. Mit den Lehrern (auch der Schulleitung) steht und fällt schließlich einiges. Wir werden noch 5 Jahre an dieser Schule sein und ich möchte nicht, dass das ein Spießrutenlauf wird.

Also ich werde freundlich sein, Fragen beantworten und grüßen, aber mehr nicht. Die Frage ist, soll ich noch mal mit der Schulleitung sprechen? Das finde ich eigentlich affig. Schließlich hat diese genug zu tun, oder? Zumindest weiß ich, dass die Klassenlehrerin mich dort verteidigt hat. Ob ich es dabei belasse und mich eher gelegentlich mir ihr austausche?

Wünsche Euch einen schönen Tag und vielen Dank!
Bianca

Beitrag von trullala2011 08.04.11 - 08:33 Uhr

Hallo,
hier hast du dir doch schon selber die Antwort gegeben!

Die Schulleitung kennt die Art der Mutter, das würde mir reichen ... die haben vermutlich nur ein müdes Lächeln für die Anschuldigungen übrig gehabt, die sie über dich geäußert hat!

... und was lernst du daraus?
N I E mehr mit dieser Frau bzw. ähnlich gestörten Menschen ohne Zeugen sprechen !

Schluck' deinen Ärger runter und lass es laufen! Ich würde mich an deiner Stelle nicht auch noch (mehr) bei der Schulleitung lächerlich machen! Wenn die Klassenlehrerin hinter dir steht, dann reicht das doch! Allzu sehr damit belästigen würde ich sie aber auch nicht. Versuche jetzt einfach mal, einen Schlussstrich unter die Sache zu ziehen!

Gruß
Tri Tra Trullala

Beitrag von bambolina 08.04.11 - 08:58 Uhr

Hallo

also ich wollte dir nicht vorwerfen, dich wegen jeder Kleinigkeit gleich einzumischen, aber dein Satz "...,dass ich sofort die Klassenlehrerin aufsuchte und ihr davon berichtete" klang halt ein bißchen danach...
Zumal du hast auch nicht geschrieben, dass du mit deiner Tochter darüber gesprochen hast, dass es ein Fehler war, drei Wochen alles in sich reinzubeißen ohne etwas zu sagen und dem anderen Kind somit die Möglichkeit gab immer weiter zu machen, bis es eskalierte.
Dass du mit der anderen Mutter gespochen hast, wußte ich auch nicht...

Zu deiner Frage, nein ich würde nicht zur Schulleitung gehen. Die kennen ja die andere Mutter zwischenzeitlich und wissen, was los ist.

Wichtig ist, dass die Klassenlehrerin hinter dir steht, dass deine Tochter dir sagt, wenn es wieder los geht.
Die andere Mutter würde ich grüßen und mehr nicht.

lg bambolina

Beitrag von bibip13 08.04.11 - 09:19 Uhr

Hallo :-)

klar habe ich mit meiner Tochter gesprochen und ihr gesagt, dass sie mir so etwas sagen muss. Sie kommt natürlich auch mit Kindereien, aber so habe ich die Möglichkeit zu selektieren, was gravierend ist und was nicht.

Mit der anderen Mutter habe ich schon Jahre des Gesprächs hinter mir, es wäre viel zu kompakt das alles zu erzählen. Das Ding ist viel verfahrener, als es sich vielleicht im ersten Moment anhört. Wir kennen uns ja schon vom Kindergarten und seither wird meine Tochter von dieser ehemaligen Freundin untergebuttert. Phasenweise ging es gut und dann wurde es wieder extremer. Ich habe immer versucht, meine Tochter dazu zu bewegen, sich auch andere Freunde zu suchen und sich die Beleidigungen (Angsthase etc.) nicht so zu Herzen zu nehmen. Meine Tochter ist leider auch sehr sensibel und zurückhaltend. Sie wollte aber immer unbedingt mit diesem einen Mädchen befreundet sein und ich bin niemand, der den Umgang verbietet. Ich habe oft mit der Mutter gesprochen, die auch teilweise versucht hat, ihre Tochter zu besänftigen, aber im Grunde ist ihre Einstellung "Es sind halt Kinder"! Und das war nun einfach nicht mehr tragbar.

Hab die Schulleitung übrigens grad getroffen und sie machte nicht den Eindruck, dass sie mich für gefährlich hält ;-) Leider haben wir uns bisher aus Ämtern uns so weiter rausgehalten, weil wir im Kindergarten schlechte Erfahrungen gemacht haben (ist ne andere Geschichte) eben mit solchen Leuten wie dieser besagten Mutter. Ich habe nun mit einer sehr engagierten Mutter gesprochen und ihr gesagt, warum wir nur gelegentlich helfen und sie kann verstehen, warum wir so gehandelt haben. Da aber nun so oder so gegen uns geredet wird, haben wir uns entschlossen, wieder mehr mitanzufassen, so wie es uns eigentlich lieber ist. Bin eigentlich froh, dass es so gekommen ist, denn nun kann ich es wieder so machen, wie es mir gefällt und mir kann egal sein, was solche Leute reden. Reden ja immer die, die sich nie engagieren und immer was auszusetzen haben.

Ich bin aber sehr dankbar für die Antworten hier, die mich echt unterstützt haben, so dass ich jetzt über der Sache stehen kann.

Liebe Grüße
Bianca

Beitrag von juniorette 08.04.11 - 09:20 Uhr

Hallo,

das rennt eine erwachsene Frau zur Schulleitung, weil sie von einer anderen Frau (angeblich) fertig gemacht worden ist? #schock#klatsch#rofl
Es ist nicht Aufgabe einer Schule, die Streitereien zwischen zwei Erwachsenen zu regeln.
Die Dame hat sich mit ihrer Aktion ziemlich lächerlich gemacht.

Deswegen:
hör auf, dir Sorgen zu machen, was die Schulleitung von dir oder deinem Kind denken könnte (was die Lügen dieser Mutter betrifft).

LG,
J.

Beitrag von bibip13 08.04.11 - 11:16 Uhr

Ja ich finde es auch total lächerlich, aber ich glaube schon, dass sie andere Absichten verfolgt. Wer weiß, was da noch kommt. Sie ist nämlich gar nicht der Typ, der fertig gemacht wird, sondern eher der, der austeilt. Also ruhig wird es sicher nicht, aber ich werde sie meiden und freundlich sein, aber auch ohne Zeugen nicht mehr mit ihr reden. Und das werde ich ihr auch ganz klar sagen, wenn sie mich anspricht.

Ich danke auch Dir für Deine Antwort und die Unterstützung :-)

Beitrag von schneckehase 09.04.11 - 23:38 Uhr

Die liebe juniorette,
immer einen lebschen Komentar parat.
Eine wirkliche Zumutung für das gesamte Forum. An das gesamte Forum ergeht folgender Hinweis:
Sobald man diesen Namen liest, einfach übergehen, steht eh nur polemisches Geplenkel drin.

Beitrag von kupus 08.04.11 - 09:27 Uhr

Hallo

derzeit haben wir ein ähnliches Problem,
nur mein Sohn ist schon in der 7. Klasse.

Das ganze ging jetzt über 3 Wochen.
Mit Körperlichen übergriffen (Körperverletzung) und Verbal, Mord Drohungen.
Klassen übergreifend.
Genau wie bei Euch,
einer hat gehetzt die anderen sind drauf an gesprungen.

Wir hatten Gespräche mit dem Klassen Lehrer (persönlich, telefonisch) der Klassen Lehrer war schockiert in welchem ausmaß dies abgelaufen ist.
Wir hatten ihm ein Protokoll zu kommen lassen.

Dann ein Gespräch mit Rektor und Klassen Leherer,
der Rektor hat das Protokoll auch erhalten sielt allerdings alles runter.

Letzte Woche waren wir das erste mal im Krankenhaus.
Letzte Montag war wieder ein übergrff egen meinen Sohn er wurde mit einem gezielten Magenschlag nieder gestreckt.

Gestern bekam ich einen Brief von der Scule das es sich hier nur um
" Rangeleien" handelt.
Was in unseren Augen auf keinen Fall nur Rangeleien sind.

Einige der Schüler sind schon über 14 Jahre und wir werden uns weitere Schritte vorbehalten,
dies weiß die Schule.

Es ging auch schon soweit das gedroht wurde wenn die kl. Schwester gesehen wird werden sie sich diese auch noch vor knöpfen.

Mit der Polizei haben wir uns auch schon unterhalten und uns informiert was wir machen können.

Zur Zeit ist es ruhiger geworden worüber wir sehr froh sind.

Mein Sohn leidet auch seit dem unter Kopfschmerzen, Übelkeit usw.
also ein ständiges unwohlsein.


Ich wünsche Euch viel Kraft und gute nerven.

LG dany

Beitrag von luka22 08.04.11 - 15:46 Uhr

Ich denke die Schulleitung wird schnell eine Idee davon bekommen, von wem aus der Ärger geht.
Meiner Tochter würde ich in diesem Fall raten nicht noch einmal die Freundschaft mit dem schwierigen Mädchen einzugehen. Wir haben auch so eine Kandidatin in der Klasse: Zuerst tut sie alles, um einen als Freundin zu gewinnen und dann ist sie aus heiterem Himmel total gemein und beschämt einen vor allen anderen.
Ich würde vorerst mal einfach nichts machen. Soll sie sich doch mit der Schulleitung anlegen! Was willst du machen? Schwierige Menschen gibt es immer. Da ändert auch ein Brief vom Anwalt nichts. Anders wäre es, wenn die Mutter z.B. anfangen würde deine Tochter zu beschimpfen o.Ä. Da würde ich mich dann tatsächlich einmischen.

Grüße
Luka

Beitrag von bibip13 08.04.11 - 16:01 Uhr

Hallo Luka,

lieben Dank für Deine Antwort. Ich hoffe, dass die Schulleiterin das Theater durchschaut. Habe sie ja heute Morgen schon, im Rahmen einer Projektwoche, getroffen und sie machte nicht den Eindruck, dass sie dem Gerede Glauben schenkt. Ich werde da also erst mal nichts mehr machen und abwarten, ob noch was kommt.

Meine Tochter möchte von sich aus nicht mehr mit dem Mädchen sprechen oder spielen. Da könnte ich sie nicht umstimmen und möchte ich auch nicht. Allerdings darf sie die anderen Kinder nicht damit beeinflussen und soll auch nicht unfreundlich sein. Sie möchte ja auch nicht, dass so mit ihr umgegangen wird. Meine Tochter hat einfach nur ein bißchen Angst, dass dieses Mädchen wieder die anderen anstiftet und das sitzt noch tief, deshalb möchte sie das Mädchen gar nicht in ihrer Nähe haben.

Klar gibt es solche Menschen immer, aber da wir noch 5 Jahre an dieser Schule sein werden, mache ich mir da schon Gedanken. Sie redet ja auch bei anderen Eltern schlecht über uns und die kennen sie nicht so lange wie ich. Diese Eltern lassen dann vielleicht ihre Kinder nicht mit meiner Tochter spielen und sie schneiden mich, das konnte ich bereits einer Mutter anmerken. Für mich ist mir das egal, aber meine Tochter leidet darunter. Außerdem steht und fällt alles mit den Lehrern und wenn dort solche Sachen erzählt werden, wird meine Tochter vielleicht nachteilig behandelt. :-(

Viele Grüße
Bianca