Partner versteht mich nicht

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von teddybaer10 09.04.11 - 15:41 Uhr

Hallo! #winke

Ich habe noch immer mit meiner KS-Narbe zu tun, Wochenfluss und muß auch noch ein paar Medis nehmen.
Bis jetzt war mein Partner immer verständnisvoll gewesen und hat mitgeholfen, nur gerade heute wo ich besonders abends und nachts Hilfe bei der Kleinen brauche geht er mit Kumpels heute Abend auf die Piste.
Wir hatten schon einen größeren Streit deswegen gehabt und ich bin sehr traurig darüber.
Er versteht es überhaupt nicht und meinte nur, jetzt könnte er nicht mehr absagen. Mir würde so etwas nie in den Sinn kommen, mich zu verabreden wenn der Partner noch nicht fit ist.
Bin total enttäuscht und traurig.#heul

Sorry fürs jammern

Beitrag von itsmyday 09.04.11 - 17:07 Uhr

Hi Du!

Für Männer ist die Zeit rund um die Geburt ihres Kindes auch eine emotionale Achterbahnfahrt.....und ja, auch Männer sind nur Menschen und brauchen mal eine Auszeit. #cool

Es klingt so, als ob er sich sonst schon gut eingebracht hätte....und das vermutlich auch weiterhin tun wird. Damit mußt Du schon hochzufrieden sein!! #schwitz

Mein Mann ist niemals nachts aufgestanden.... er muss schließlich arbeiten und das Baby ist eben meine Arbeit. Stimmt ja auch irgendwie, auch wenn ich meine "Arbeit" zwischenzeitlich etwas anstrengender empfand als seine.....#augen :-p

Mach Dir einfach einen gemütlichen Abend und freu Dich auf die gute Laune, die er hoffentlich mitbringt, wenn er wieder heimkommt. #pro #winke

Beitrag von serafina.nr.1 11.04.11 - 12:18 Uhr

wie du..!!!:-)
mit ganz lieben grüssen!!
von serafina.

Beitrag von chrisdrea24 09.04.11 - 17:16 Uhr

Ich versteh Dich aber total. Männer machen es sich immer einfach. Die haben die Schmerzen nicht und die haben auch generell den ganzen Stress nicht. Die haben auch keinen Eisprung und keine Regel. Männer sind einfach Männer. Glaub die muß man einfach lassen, sonst werden sie unzufrieden. Mach Dir nen schönen Abend und kuschel mit Deinem Kleinen. Kopf hoch,
ANDREA (ET+1)

Beitrag von tina309 09.04.11 - 19:50 Uhr

Hallo,

ich stimme Dir absolut zu. Viele Frauen in den Foren haben "zuviel" Mitleid mit den Männern.#kratz
Wir Frauen haben unsere Tage (mit eventuellen Schmerzen& empfindlichen Brüsten), wir werden ss und nehmen zu, dann kommt die Geburt und wir haben Schmerzen wie nie und danach sind wir gerissen und haben Wochenfluß, Stimmungsschwankungen, einen Säugling der Rund um die Uhr ,der unsere Hilfe braucht!!! #zitter
Deshalb hat Gott es so beschlossen, dass nur wir Frauen Kinder bekommen, sonst wäre die Welt schon ausgestorben, weil schon ein "Mückenstich auf der Hand", bei einem Mann eine "Arm-Amputation" mit Notarzt und Tatütata mit sich bringt.#augen#augen#augen
Ich wünsche Dir alles Liebe und drücke Dich!!!#liebdrueck

Beitrag von serafina.nr.1 09.04.11 - 20:01 Uhr

und auch mir wär es nie eingefallen dass er nachts mir beim baby helfen sollte!!!
;-)
ich hatte auch nach dem kaiserschnitt nie das gefühl mein kind nicht allein versorgen zu können!! vorallem da ich ja vorher 5-7 tage ( je nachdem) vorher im KH mich erholen konnte!!!
ich hatte das baby nachts immer schön kuschelig auf meinem bauch beim schlummern oder neben mir in meinem arm, und das stillen klappte dadurch ohne jegliche probleme, musste ja nichts heben oder aufsitzen, ich gab dem baby einfach im liegen die brust wie es gerade am bequemsten war- seitlich oder vom bauch aus-querlage mit dem kopf zu einer brust raufgedreht, d.h. das baby lag dann seitlich auf meinen rippen mit den füssen zur anderen hand und mit dem kopf zur brust....-
was genau hätte da bitte mein mann nachts tun sollen???!!!:-)
ausserdem halten unsere windeln locker eine nacht durch, vorallem wenn man das baby noch abends gegen acht oder neun frisch wickelt und dann morgens nach sechs, ging das immer gut.
und auch fürs wickeln war immer nur ich zuständig beim baby. meist hatten wir ja noch ein zweites kind im windelalter (teils 18 monate altersabstand) das sowieso mein mann abends und morgens wickelte...und mit dem er auch kuschelte nachts, damit ich eben zeit fürs baby hatte...
was genau das problem ist, weiss ich nicht wirklich.
würdest du immer zuhause bleiben wollen, wenn dein mann an deiner stelle wäre??
bei meinem ersten mann war es genauso wie bei dir. er wollte von sich aus nachts z.b. wickeln d.h. nachsehen ob das baby gewickelt werden muss, ich war fürs stillen zuständig. er machte total viel beim baby. als er dann nach wochen einmal mit freunden weggehen wollte gab es auch extremen stress, ich sah das nicht ein :-)....
gut mit dem endergebnis dass er kein kind mehr wollte.
ich hatte meine lektion wirklich gelernt....willst du mehr als ein kind, und deine beziehung behalten, dann musst du kompromisse schliessen und deinen partner soviel wie möglich entlasten damit er mitspielt so wie du es für sinnvoll findest....alles andere kostet dich entweder deinen weiters zu erfüllenden kinderwunsch oder auf dauer die beziehung- such´s dir aus. ich würd das nie mehr so machen. ich war damals allerdings auch sehr jung. heute würd ich ihn nachts gar nicht mehr helfen lasse, selbst wenn er das möchte, nur sagen- schatz ich schaff das locker allein- und ab mit ihm ins nebenzimmer nach dem kuscheln, damit er nicht durchs baby geweckt wird falls ich es doch mal nicht schnell genug mit dem stillbeginn schaffen sollte...!!!!;-)
sobald alles gut läuft muss er natürlich nachts nicht mehr ausweichen, das ist nur für seine schlafqualität gedacht....
soweit belaufen sich meine erfahrungen.wenn man klammert ist es eher so dass man sich trennt. und das wirst du dir eher nicht wünschen für dich- denke ich mal. also lieber etwas locker bleiben und selbständiger werden. rein dir zuliebe- da du deine partnerschaft nicht wegen solchem unsinn aufs spiel setzen wollen wirst.
mit ganz lieben grüssen!!!
von serafina.

Beitrag von mirisept 10.04.11 - 21:57 Uhr

Liebe Serafina!

Ich habe bei urbia schon viel von dir gelesen und habe oft mit dir übereingestimmt. Aber dein Beitrag hier, der hat mich schon ein bisschen wütend gemacht, deshalb schreibe ich jetzt mal.

Es ist schön, dass es dir nach deinen Kaiserschnitten immer so gut ging und du dein Kind nachts einfach immer bei dir hattest, und so nie aufstehen musstest. Ich denke aber, das die Posterin noch Schwierigkeiten, d.h. Schmerzen hat, und deshalb Hilfe gut gebrauchen kann. Ich z.B. hatte nach dem KS lange Probleme mit Schmerzen. Meine Tochter hat die ersten 2 Monate nach der Geburt nach jedem Stillen ein großes Geschäft gemacht, weshalb sie mehrmals in der Nacht gewickelt werden musste. Da war es für mich klar, dass mein Mann und ich uns diese Aufgabe teilen. Er musste arbeiten und ich war gesundheitlich angeschlagen, wir waren beide k.o., also haben wir uns abgewechselt, auch tagsüber, wenn er da war. Vielleicht muss die Posterin nachts auch mehrmals wickeln. Außerdem konnte ich die ersten 4 Monate nicht im Liegen stillen, da meine Tochter und ich es einfach irgendwie nicht hingekriegt haben. Es ist nicht immer so einfach, wie du es darstellst, und bei der Posterin wird es vermutlich auch nicht so sein.

Ich persönlich hatte mit meinem Partner auch mehrere Streitgespräche, wann und wie oft er weg ist. Ich glaube, dass es nicht die Regel ist wie bei dir, dass der Mann gleich seinen Kinderwunsch ad acta legt oder die Scheidung will, weil solche Probleme auftauchen. Ich finde, die Posterin sollte ermutigt werden, nochmal mit ihrem Mann zu reden und nicht ihren Ärger unterdrücken oder in sich reinfressen. Und dass du ihr Problem als Unsinn bezeichnest, finde ich wenig einfühlsam. Du negierst ja damit, dass sie ein Problem hat, es ist aber eindeutig vorhanden. Gefühle bei anderen Menschen sollte man nie einfach abtun, finde ich.

Liebe Grüße
Miri

Beitrag von serafina.nr.1 11.04.11 - 07:03 Uhr

wer so lange nach einem kaiserschnitt probleme hat, sollte das mit einem arzt abklären lassen.
ich hatte jedesmal bereits am dritten tag kein schmerzmittel mehr und ging schmerzfrei nach hause .-am 5.tag.sicher ist man nicht belastbar was gewisse drehungen oder eben das heben betrifft, aber deshalb würde ich persönlich nicht von schmerzen sprechen.
zweitens hab ich ganz genau erklärt wieso und warum es so einfach für mich war- gab also genaue hilfestellungen und tipps. du aber machst mir vorwürfe, es wäre vielleicht notwendig, dass die posterin nachts mehrmals ihr kind wegen einer vollen, nicht nur nassen, windel wickeln müsste. gut- kann sein- sie hat es aber nicht erwähnt, und auch bei dir ist es nur eine annahme, dass es bei ihr so sein könnte, wie bei dir.
drittens sagte ich nie dass mein mann deshalb gleich seinen kinderwunsch ad acta gelegt hat und die scheidung wollte, weil er nachts geholfen hat. ich erwähnte sogar mehrmals, dass er das freiwillig udn von sich aus machte. was ich ihm nicht zugestand war damals in den ersten zwei monaten "freie ausgeh-zeit". und da gab es eben wie gesagt bei uns damals schon streit. und ich hab diese streitereien die in meinen augen im nachhinein wegen blankem unsinn geführt wurden, nicht gutgeheissen. auf den kinderwunsch meines ex-mannes hatten sie sicherlich keinen einfluss. was ihn da beeinflusste, war sein stetiger nächtlicher einsatz - den er ja eigentlich freiwillig machte. und im nachhinein meinte er, er würde bei einem zweiten kind genauso mithelfen wollen, möchte aber sich das alles nicht mehr zumuten.
das war also erst fast 2 jahre danach, als wir über ein zweites kind sprachen, und nicht in dieser situation, dass diese bedenken auftauchten und ich die langzeitwirkung meiner damaligen verhaltensweisen begreifen und einsehen musste.
ich finde es schlicht und ergreifend natürlich verständlich wenn eine junge mutter auch ihrem mann nicht gönnen will, dass er mal pause macht udn sich völlig harmlos mit freunden amüsiert, nur weil sie es nicht kann. nur besonders klug finde ich es nicht, weder was einen zukünftigen kinderwunsch angeht, noch was die beziehung an sich angeht. ich würde meinen mann nicht ( mehr) f darauf konditionieren wollen, ein neugeborenes sofort mit persönlichem verzicht und schlafentzug zu assoziieren. diese meinung finde ich auch nicht frauen-unfreundlich, sondern sie ist wie gesagt bei mir ein erfahrungswert, so wie deine erfahrung bei dir. und ja, ich würde diese fehler nicht wieder machen wollen. im grunde war es selbst den streit nicht wert.und auch das helfen nachts, mit wickeln und aufstehen, hat sich bei keiner meiner freundinnen ausgezahlt. ich sag das wirklich jetzt mal so hart. denn ich hatte meine lektion gelernt und fragte meinen mann nie darum, mir nachts zu helfen- aus dem einfachen grund, dass ich wusste, dass er dann eher bei einem nächsten kind sein veto einlegen würde...;-)
ja, ich hab eben aus der situation meiner ersten ehe meine persönlichen schlüsse gezogen. und rund um mich sah ich bei allen freundinnen dasselbe bild. die wollten genau so wie du es meinst von ihren männern nächtlichen einsatz einfordern- mit dem ergebnis dass sich deren ehemänner teils schon beim zweiten, spätestens beim dritten kind schon in der theorie total quergelegt haben, - und meine freundinnen auch kein zweites, oder drittes kind mehr bekamen.
ich sagte ihnen das damals bereits wenn sie sich damit brüsteten wieviel ihre männer helfen- gut, bei mir war es auch so beim ersten kind, aber da sieht nur jetzt noch gut aus, spätestens wenn es um das nächste kind geht kanne s eben sein dass dir das auf den kopf fällt...!!! entweder sie lachten mich aus, oder sie diskutierten mit mir ich wäre frauenfeindlich oder zuwenig emanzipiert.
beide vorwürfe nahmen sie später zurück. denn sie sahen dass ich eben meine kinder frisch und fröhlich mit dem segen meines mannes in ruhe und frieden bekommen konnte, ihre eigenen männer aber eben wie mein ex-mann damals dann ein veto einlegten, und sie ihren kinderwunsch ad acta legen mussten, wenn sie nicht ein ungeplantes kind riskieren und ihre ehe damit in eine krise stürzen wollten.
ich verstehe natürlich auch die meinung, dass frauen auf diesen dingen bestehen sollten, dass es nur recht und billig wäre, wenn der junge vater genauso mithilft wie die junge mutter, und dass das alles eigentlich selbstverständlich sein sollte. wie gesagt, soweit die theorie. ich finde sie nach wie vor nicht unrichtig. leider funktioniert sie in der praxis soweit ich eben festgestellt habe, nicht.:-)
mein mann kam jedesmal täglich total fertig ins Kh um mir zu sagen wieviel arbeit das zuhause mit den kindern war, ( die ich ja bis zum tag x der geburt eben auch machte, aber hochschwanger);-) und wie froh er sei dass ich bald wieder zuhause bin....!!! ich fand das immer zum schreien komisch, ich liege mit katheter und infusionen im krankenbett und muss ihn von herzen bemitleiden ;-) dafür dass er gesund ist und meinen job macht...-für eine woche...!!!:-)
tatsache ist, dass meine zeit im KH mit kaiserschnitt für mich die erholsamste zeit überhaupt war- in all den jahren habe ich diese wenigen tage immer sehr genossen...;-) ich musste mich nur um ein einziges kind kümmern, das schlief bei mir und war glücklich und pflegeleicht. mein essen wurde ans bett mit tablett serviert, ich konnte sogar reinbröseln denn das bett wurde täglich frisch gemacht:-) auch die wäsche wurde gewaschen, sofern ich die sexy krankenhauskluft bevorzugte, und das tat ich schon mal aus dem grund anfangs, danach keine wäsche nach hause mitnehmen zu müssen :-)da dort schon genug wäsche auf mich wartete..;-)und mein mann froh war wieder etwas mehr freizeit und entlastung zu haben...!!!;-) wenn ich nach 5 oder 7 tagen wieder zurück war.
auch ich würd mir natürlich per mausklick wünschen, mein mann würde weder in den ersten monaten abends mit freunden weggehen wollen, noch nachts durchschlafen. nein er würde natürlich mein baby mitversorgen...nur hätte er da eben wie gesagt nichts zu tun, da ich es schon total gewöhnt bin nachts alles allein zu managen und es eben wie gesagt- wahrscheinlcih aus routine, nehm ich jetzt mal ganz stark an- für mich einfach spielend leicht geht.
aber so ein mann wird sich dann auch nicht sechs oder sieben kinder mit seiner frau wünschen, sondern froh sein, wenn bei seinem einen, seinen zwei oder drei dann eben diese erste anstrengende zeit vorbei ist und er wieder zu seinem schönen normalen leben mit ausgehen und durchschlafen zurückkehren kann...;-)
da ich aber sagen muss, dass mir mein kinderwunsch wichtiger ist als kurzfristiges bestehen auf ausgeh-erlaubnis oder nächtlichem solidar-einsatz, hab ich für mich eben eine in meinen augen weise entscheidung getroffen. ich vertraue meinem mann und weiss dass seine ausgeh- abende harmlos sind. ich weiss auch dass es sowieso schwierig ist auf prinzipien wie chancengleichheit udn gerechtigkeit zu bestehen, wenn man kleinkinder hat und als frau zuhause beim kind / den kindern bleibt. ich sehe das als akzeptieren der realität und auch als notwendiges übel um meine langfristigen ziele- kinderwunsch ausleben zu können und die ehe/partnerschaft gut zu erhalten- eben leichter zu ermöglichen.
in meinen augen ist das nur realistisch.und wie gesagt, mein beitrag war absolut nicht gegen die interessen der urbia-forumsteilnehmerin gerichtet, im gegenteil. ich sagte ihr soweit ich weiss dass sie eben überlegen sollte, falls noch kinderwunsch besteht, dass die wahrscheinlichkeit der höhe der begeisterung ihres partners über einen weiteren kidnerwunsch stark mit der höhe der männlichen nächtlichen mithilfe zusammenhängt und sie diesen faktor nicht unterschätzen sollte, falls sie langfristig ihre interessen durchsetzen will.
denn, um es mal ganz drastisch zu sagen: unsere kinder werden grösser, und man kann auch mal einen babysitter nehmen und zusammen ausgehen ohne ein gestilltes kind zuhause lassen zu müssen,und man kann auch mal den ehemann mit den kindern allein zuhause kinder und haus hüten lassen und selbst abends weggehen. die zeit, umd ie es hier geht, ist relativ kurz, vorallem verglichen mit der langen zeit in einem menschenleben, in der all diese dinge eben eine selbstverständlcihe möglichkeit der freizeitgestaltung für beide- mann und frau- sind.
mir macht es nichts ganz kurz mal über meinen schatten zu springen und meinem mann einen oder zwei abende in den ersten zwei monaten zu gönnen, in denen er mit freunden seine neue vaterschaft feiert :-)
mir macht es auch wie gesagt nichts aus, mich nachts selbst um mein baby zu kümmern. beides ist in meinen augen einfach ein rationales kurzfristiges sinnvolles und situationsgebundenes zugeständnis zu einer situation, die mir meine ziele zu erreichen mühelos möglich macht.
gibt es so strake schmerzen dass man seitlich nicht stillen kann, ist der arzt am zug. schafft man es aus routine-problemen nicht seitlich zu stillen, ist die hebamme (tagsüber:-) am zug. schafft man es nicht seinem partner kurz auszeit zu gönnen, ist eben ein bisschen verzicht oder ein bisschem mehr einfühlungsvermögen am zug. auf gleichberechtigung kann man die ganze restliche beziehung pochen, wenn es um dinge geht die eben im alltag wichtig sind und auf die man nicht verzichten mag.
um es der userin zu erklären, wieso es eben bei mir nachts einfach geht, hab ich es genau beschrieben wie ich es mache. falls sie es zu schwierig findet, so zu stillen, soll sie einfach ihre eigenen ideen umsetzen, wie es für sie am leichtesten ist.und falls sie eben hilfe beim stillen an sich braucht, ab zur hebamme oder diese kommt in haus...!!!;-)
ich könnte natürlich auch anderes von mir geben, die userin in ihrer wut auf ihren egoistischen ehemann oder partner aufhetzen und mit ihr finden wie schlecht doch die welt ist und wie schlimm wir es als frauen haben dass wir immer um unsere rechte kämpfen müssen. ich finde damit würde ich eher eine frust-stimmung verstärken, ihr nicht wirklich mehr verständnis für ihren mann und auch nicht für sie vermitteln. denn sie wird eben noch eine zeitlang sich ums baby kümmern müssen. und das als verzicht und anmassung vons eiten eines nicht solidarischen partners hinzustellen erscheint mir eben nicht besonders klug und sinnvoll. kurz gesagt- es wird nicht das einzige mal sein dass er alleine weggehen will. möchte sie in ihm den verdacht nähren dass sie ein von ihm emotionale abhängiges kleines geschöpf ist das tag und nacht seine hilfe und unterstützung braucht, weil sie es nicht gut alleine schafft sich um ihr neugeborenes zu kümmern, ist das natürlich ihre sache. meine war es damals als ich jung und unerfahren war ja auch. nur würde ich ihr das heute mit meiner erfahrung als alter hase nicht wirklich raten.
so sehe jedenfalls ich das.
eben aus den erwähnten gründen. weil es weder für sie noch für die ehe langfristig der richtige weg ist.und das ist eben in meinem leben ein von vielen bestätigter erfahrungswert....!!!;-)
mit ganz lieben grüssen!!!
serafina.

Beitrag von lalal 11.04.11 - 11:29 Uhr

Ich hab mir erst gar nicht die Mühe gemacht diesen langen Text zu lesen da ich denke er ist ebenso nichtssagend wie das meiste was du hier schreibst. Bzw. in diesem Fall dann wohl eher das "selbst in den Himmel" loben.

Glückwunsch DU bist toll!

Alle anderen , insbesondere die, die es sich wagen dich auch nur im minimalsten zu kritisieren, natürlich nicht und auch nur DU hast IMMER recht.

Amen.

Beitrag von serafina.nr.1 11.04.11 - 12:01 Uhr

für deinen vielsagenden beitrag.

hättest du meinen antwortbeitrag durch lesen deinerseits beehrt, wüsstest du, dass ich selbst sage, dass ich es beim ersten kind genauso handhabte wie die TE. wenn es dir zu mühsam ist etwas zu lesen, wär es auch sinnvoller, nichts dran zu kritisieren, da du dann ja nicht wirklich dazu was sagen kannst.aber mir fiel schon auf dass sich einige hier damit brüsten wollen, definitiv beiträge nicht zu lesen und dennoch dazu kompetent stellung zu nehmen..;-)

wenn du die antworten anderer mütter auf diesem thread liest, wird dir vielleicht auch affallen, dass junge mütter mit einem kleinen kind/ säugling das eher so sehen werden wie die TE, andere mütter mit mehr als einem kind aber eher so sehen wie z.b. ich.
da ich nicht vor habe mich dafür zu entschuldigen dass ich meine persönliche meinung dazu geäussert habe, hat es für mich wenig sinn, auf die beleidigenden ansätze in deinem beitrag einzugehen. auch die bemerkung, wie "toll" du mich findest, ist eigentlich nicht von belang. es geht ja hier nicht um mich sondern um meinen rat/ meine antwort aufgrund meiner sichtweise an die TE.

wie gesagt, meine meinung ist, das erste kind ist höchstwahrscheinlich für alle jungen mütter ( und väter) am schwierigsten. genau deshalb aber sollte man doch dem partner auch mal eine auszeit gönnen...!!! wenn man sie sich selbst schon manchmal wirklich dringend wünscht. im gegenzug dazu wird man eben auch damit rechnen dürfen dass der partner dann mehr verständnis für die eigenen wünsche und bedürfnisse hat...auch wenne s dabei nicht um das schlafdefizit-teilen etc geht.

auch mein zweites kind brauchte noch irrsinnigen aufwand, musste getragen und geschaukelt werden, konnte allein liegend schlecht weiterschlafen, war unruhig etc.- nachdem mein drittes kind gestorben war, hat sich offensichtlich meine eigene innere haltung geändert, oder ich strahlte einfach mehr ruhe und zufriedenheit und innere sicherheit aus- ich weiss es letztlich nicht, woran es lag. aber mit jedem kind wurde der neue kleine erdenbürger pflegeleichter.
ich nehme mal an doch deshalb, weil ich eben durch meine stest wachsende routine praktisch kein szenario kannte mit dem ich nicht bereits umzugehen gelernt habe. und darin unterscheide ich mich sicher nicht von anderen müttern mit mehr als einem kind. jeder lernt doch mit der zeit dazu mit verschiedenen anfangs ganz neuen situationen besser umzugehen.

du, die TE und alle anderen jungen mütter auf erden habt jedes recht mit euren partner/ehemännern so umzugehen wie es euch passt. falls aber um eine stellungnahme/meinung dazu gebeten wird, muss man eben damit rechnen, dass andere, erfahrenere mütter vielleicht eine andere meinung dazu haben als leute mit einem ersten kind zur betreuung, z.b. einem säugling von 18 tagen.ich kritisiere leute nicht für ihre meinung. ich äussere einfach meine und damit hat es sich.ich hab auch kein problem damit wenn du oder wer auch immer meine meinung nicht teilt. deshalb steh ich aber trotzdem noch genauso wie vorher zu meiner ganz persönlichen durch erfahrung untermauerten meinung...!!!;-)

wenn du es nicht verstehen kannst, dass sich persönliche meinungen unterscheiden können, bzw. sich z.b. wie bei mir auch mal im lauf des lebens durch erfahrung ändern, tut es mir für dich leid, denn das würde bedeuten dass du davon ausgehst, dass nur deine meinung und dein weltbild in ordnung und richtig ist.
und das wäre für einen aufgeklärten menschen im 21.jahrhundert schlicht und einfach schade...!!!:-)

noch viel glück und alles gute!!!;-)
mit lieben grüssen-
von serafina.

Beitrag von mirisept 12.04.11 - 15:03 Uhr

Liebe Serafina!

Ich war ein paar Tage nicht online, deshalb antworte ich erst jetzt.
Vielen Dank für deine Antwort.
Ich hab grad mal deine VK angeschaut, du bist mit deinem 8.Kind schwanger - wow, da hast du echt einen irre großen Erfahrungsschatz!

Männer sind halt einfach total unterschiedlich. Meiner z.B. will immer noch unbedingt 4 Kinder, obwohl er in der ersten Zeit so viel geholfen hat. Das schreckt ihn gar nicht ab. Eher mich, ich will jetzt eigentlich nur noch 3 :-) Deswegen denk ich wohl auch, dass Männer ruhig auch nachts helfen sollen, das würd ich wohl auch anders sehen, wenn mein Mann wie dein Ex-Mann dann lieber kein Kind mehr wollte. Bei mir hat es sich auf jeden Fall voll ausgezahlt, dass mein Mann nachts geholfen hat.
Zu Deiner Erfahrung im Krankenhaus, die ja positiv weil erholsam war, kann ich dir nur sagen, dass meine ERfahrung da wieder eine andere war. Ich fand es aus diversen Gründen dort ganz, ganz schlimm und war heilfroh, als ich wieder daheim war - erst dort hab ich angefangen, mich langsam zu erholen. Und zu den Schmerzen nach KS - bei mir hat es einfach sehr lange weh getan und war sehr unangemehm (übrigens konnte ich aber nicht wegen den Schmerzen im Liegen nicht stillen, sondern weil meine Tochter das nicht akzeptiert hat).
So, wie die TE geschrieben hat, bin ich davon ausgegangen, dass es ihr nach der Geburt ähnlich ging und geht wie mir, aber du hast recht, da kann ich mich natürlich auch täuschen.
So, und noch kurz zum Schluss: Ich stimme völlig mir dir überein, dass die Männer auch ihre Freiheiten brauchen. Aber in den ersten Wochen nach der Geburt, wenn die Frau noch im Wochenbett ist wie die TE, finde ich, sollte der Mann der Frau so gut es geht helfen und für sie und das Baby da sein. Und wenn er weggeht, sollte das mit der Frau abgesprochen und für sie okay sein. Das ist meine momentane Meinung als noch nicht so "alter Hase" wie du :-)

Liebe Grüße!!
Miri

Beitrag von serafina.nr.1 12.04.11 - 17:07 Uhr

hi, nun möcht ich gern zu deinem text was kommentieren..;-)

"Männer sind halt einfach total unterschiedlich. Meiner z.B. will immer noch unbedingt 4 Kinder, obwohl er in der ersten Zeit so viel geholfen hat.........(...)hat es sich auf jeden Fall voll ausgezahlt, dass mein Mann nachts geholfen hat."
----also das bedeutet ja nichts anderes als dass dein mann nach einem ersten kind mit 14 monaten im moment noch vier kinder will.
was du glaub ich nicht ganz nachvollziehen kannst ist dass auch mein erster mann, sowie die männer meiner freundinnen nach dem ersten kind zuerst noch positiv zu dem thema standen- obwohl sie eben alle geholfen hatten.
mein erster mann hat seine meinung dann nach 2 jahren geändert-als unser kind 2 war, und man deutlich merkte wieviel mehr er schon gut schafft als als neugeborenes und baby.es kamen noch andere gründe hinzu-die ausbildung zuerst fertig machen etc.- wie es für viele leute andere gründe gibt. schlussendlich gab er mir dann aber seine begründung damit an, dass er es geniesst wie es jetzt ist und nicht mehr in die anstrengende anfangszeit zurückversetzt werden will.
der mann meiner besten freundin und sie wollten nach der ersten geburt insgesamt vier kinder. geworden sind es dann zwei. hausbau, nach dem 2.kind dann berufswechsel, etc etc.- das alles ändert die lebensplanung doch schneller als man denkt. und zuletzt wollte er dann kein drittes mehr.
so wie mir und ihr ging es eigentlich allen aus unserer runde. mir fällt allerdings auf dass es auch " die anderen" gibt, das sind z.b. meine freundin die zweimal in der SS sehr viel brechen musste, also auf jeden fall täglich, und auch bei der geburt...sie will kein drittes, ihr freund schon. er will auch heiraten, sie nicht.
meine erfahrung geht dahin, dass frauen bei denen der mann viel geholfen hat sich eher mehr kinder wünschen und der mann dann auf dauer gesehen- jetzt nicht unbedingt schon beim ersten, aber z.b. wenn es dann ums dritte geht oder vierte, sich querlegt.
und es gibt frauen die in umgekehrt unausgewogenen partnerschaften leben- wobei ich dich eher gefühlsmässig jetzt zu meiner freundin zählen würde die eben schon nach dem ersten nicht wusste, will sie überhaupt noch ein zweites...was ich nie in frage gestellt habe, für mich persönlich...!!!
:-)fazit: beziehungen ändern sich, meinungen ändern sich, lebensmodelle ändern sich, kinderwunschkonstellationen ändern sich.ICH bin mit meiner einstellung das beste draus zu machen es nicht so zu machen wie bei meinem ersten mann, wie du siehst bisher immer gut gefahren..;-)

"Zu Deiner Erfahrung im Krankenhaus, die ja positiv weil erholsam war, kann ich dir nur sagen, dass meine ERfahrung da wieder eine andere war. Ich fand es aus diversen Gründen dort ganz, ganz schlimm (....), bin ich davon ausgegangen, dass es ihr nach der Geburt ähnlich ging und geht wie mir, aber du hast recht, da kann ich mich natürlich auch täuschen."
-----bei einem kind ist es natürlich zuhause auch ganz gemütlich und stresslos, ausser dass man eben als junge mutter sowieso das gefühl hat 24 std dauerjob zu machen...;-)
du kannst das mit einem haushalt mit noch weiteren vier, fünf oder sechs kindern ausser dem baby leider nicht wirklich vergleichen. denn selbst wenn alle rücksicht nehmen, bleibt z.b. bei mir immer die angst cih würd schnell mal unbedacht eines der kleineren kinder kurz aufheben, z.b beim anziehen oder kuscheln+umarmen oder bei der begrüssung würde eines zu sehr an den bauch drücken, wo die naht ist etc, das bei mir z.b. stets stress auslöst. deshalb bin ich froh wenn die ersten 6-8 wochen vorbei sind. für mich ist es daher schon mal aus gefahrengründen wegen der naht, damit sie nicht wieder aufbrechen kann, im KH total stresslos, da ich ja nur auf mich und das baby aufpassen muss. wenn du zuhause mehrere kinder hättest, würdest du das vielleicht auch eher nachvollziehen können..;-)das ist also auch eher situationsbedingt als einstellungsbedingt, denke ich. und es wär bei mir z.b. sicher auch anders wenn ich keinen kaiserschnitt bräuchte.

"So, und noch kurz zum Schluss: Ich stimme völlig mir dir überein, dass die Männer auch ihre Freiheiten brauchen. Aber in den ersten Wochen nach der Geburt, wenn die Frau noch im Wochenbett ist wie die TE, finde ich, sollte der Mann der Frau so gut es geht helfen und für sie und das Baby da sein. Und wenn er weggeht, sollte das mit der Frau abgesprochen und für sie okay sein. Das ist meine momentane Meinung als noch nicht so "alter Hase" wie du"
----auch das hab ich erklärt. ich sehe das in der theorie ganz genau wie du. nur wie gesagt hab ich festgestellt dass es bei MIr in der praxis nicht funktioniert. und auch bei freundinnen nicht, denn genau diese männer die am anfang nicht mal "ausser haus luftholen dürfen", tendieren dann dazu sich aufwändige hobbies wie am weekend klettern, bergtouren gehen, skitouren gehen, marathons laufen, sowie zu sämtlichen wohltätigen vereinen zu gehen die unterm strich meiner meinung nach ausser das eigene wohlbefinden zu heben vorallem einen grund haben: die familienzeit drastisch zu reduzieren.
aber wie gesagt, vielleicht ist der unterschied auch nur dass wir in verschiedenen lebensaltern stecken:-)und auch wenn du mal so uralt bist wie ich, du mir dann vielleicht ungetrübt zustimmen würdest..!!!;-)

"Ich hab grad mal deine VK angeschaut, du bist mit deinem 8.Kind schwanger - wow, da hast du echt einen irre großen Erfahrungsschatz!"
------meine erfahrung mit baby hab ich find ich ab dem vierten kind perfekt gehabt. ab da hatte ich keine neuen erkenntnisse. so seltsam es klingt..;-) es ist wie mit dem kaiserschnitt. da war es ab dem dritten so. seither ist das routine und keinen gedanken mehr wert, alles bekannt und vertraut. es ist so wie man zähneputzen und autofahren lernt...zuerst neu und man muss sich bei allem konzentrieren. später kann man nebenher noch locker radio hören, ein gespräch führen, leute beobachten und ein semmerl essen...;-)

wie gesagt, nochmal. theorie -gut, recht und schön.leider nicht effektiv für mich und die leute die ich persönlich kenne. praxis ziehe ich vor. das ist bei mir auch beim stillen und bei der geburt so. was hilft mir die beste theoretische überlegung wenn es in der praxis anders weit besser läuft..???!!! dann zählt für mich das was das leben einfacher und besser macht, auch wenn es allen meinen schönen und wohlüberlegten perfekten theorien zuwiderläuft.

mit ganz lieben grüssen!!!
von serafina.

Beitrag von sunshine-1981 11.04.11 - 07:15 Uhr

Saugeiler Beitrag #rofl

Ist ja schön, dass bei dir alles so reibungslos lief... ist aber nicht überall so! Kann ja mal GANZ KURZ erzählen, warum das, was du beschreibst, bei uns NICHT funktioniert hat: Meine Kleine hatte anfangs Schwierigkeiten, sich an der Brust "anzudocken" und tat das die ersten Wochen auch nur, wenn ich dabei gesessen habe... im Liegen stillen funktionierte nicht... und danach einfach weiterschlafen (bei mir auf der Brust) ging auch nicht immer... sie schlief dann nur ein, wenn man sie in der "Fliegerstellung" auf dem Arm liegend durch die Wohnung trug, was ich nicht gut konnte da ich nen Damriss hatte mit dem mir das Gehen anfangs schwer fiel... und somit ganz oft von meinem Mann übernommen wurde...

Man, kann ich froh sein, dass mein Mann trotzdem noch ein zweites Kind will... #klatsch Und wie schön, dass nicht nur Frauen Mütter, sondern auch Männer Väter werden...

Beitrag von serafina.nr.1 11.04.11 - 12:12 Uhr

auch bei mir funktionierte das stillen im liegen beim ersten kind erst durch übung ;-)
ich hab auch wie gesagt beschrieben dass ich es beim ersten kind ganz ähnlich handhabte wie die TE oder auch du.
natürlich ist es für dich schön wenn sich nicht nur dein mann, sondern hoffentlich auch du dir ein zweites kind wünscht, so eins geplant sein sollte.
ich jedenfalls definiere vater-sein nicht daran wie oft mein mann jede nacht von tag 1 ab dem KH-aufenthalt geholfen hat, unser gemeinsames kind zu betreuen...;-)
meiner meinung nach hat er dazu schliesslich nach den ersten wochen noch jahrelang weit besser und sinnvoller und schonender die gelegenheit als am anfang die aufgaben einer mutter zu übernehmen, warum auch immer.
wie gesagt, natürlich hast du jedes recht es mit deinem mann so zu handhaben wie du es richtig und gut findest. wie sich das auf deine zukunft mit partner auswirkt weisst du allerdings jetzt noch nicht wirklich.:-)
laut deiner VK ist dein erstes kind erst mal ein jahr alt. in dieser phase war auch mein erster mann noch für ein zweites kind.;-)
nur, meinungen können sich ändern.und lebenssituationen eben auch.
mehr gibt es dazu nichts zu sagen...!!!;-) als natürlich viel freude und gute zusammenarbeit mit deinem partner auch beim nächsten, gemeinsamen, zukünftigen kind. ich hab auch beschrieben dass ein zweites kind bei vielen dann gerade noch drin war. aber ab dem dritten wurde es bei praltisch allen haarig, wo der mann sehr viel nächtlich beitragen musste.so lautet dazu eben mein eigenes fazit....!!!;-)
mit ganz lieben grüssen!!!
von serafina.

Beitrag von andrea761 12.04.11 - 19:05 Uhr

Das kann ich nur unterschreiben!
Mein Mann wollte ursprünglich auch nur 1Kind, weil er genug Freunde hat, die eben auch Familie haben und an der kurzen Leine gehalten werden und auch trotz Arbeit, nachts ranmüssen!
Ich konnte dies nie verstehen, aber gut muss ja jeder selber wissen! Als unsere Tochter geboren war, habe ich auch die ganze Versorgung übernommen und mein Mann durfte und darf weiterhin zum Sport und Freunde treffen. Er kümmert sich natürlich auch um seine Tochter oder nimmt sie sonntags mal alleine mit, aber ganz ohne Zwang.
Tja nun ist Lia fast 18Monate alt und mein Mann schlug mir vor, die Pille abzusetzen. Er sagte mit mir würde er auch noch ein Kind haben wollen, weil ich ihn nicht einenge oder an die Leine nehme-gesagt getan, die Pille ist abgesetzt und nun üben wir wieder #verliebt
lg

Beitrag von nordstern80 13.04.11 - 13:02 Uhr

Hallo Serafina,

mein Mann hat immer Nachts mitgeholfen - sei es den Stuhl für´s stillen zurecht rücken oder zu wickeln. Und das von Anfang an freiwillig. Er ist jeden Tag arbeiten gewesen und dann noch 3 x die Woche in der Abendschule.

Auch mit Freunden treffen, war die ersten Monate nicht drin - das wollte ich auch nicht - da ich ja auch nicht einfach mal weggehen konnte.

Und es scheint, das er keinen Schaden davon getragen hat - denn er möchte noch 1-2 Kinder dazu haben.

Grüße

Beitrag von serafina.nr.1 13.04.11 - 15:27 Uhr

vor wir sprechen wieder mal drüber wenn du selbst drei kinder hast.
wie es dann bei euch läuft.
ausserdem hab ich mehrmals betont- jeder kann es natürlich von vornherein sowieso und auch von mir aus natürlich gern so machen wie er möchte.
ich hab auch betont dass mein erster mann auch sehr viel geholfen hat und es sich erst zwei jahre nach der geburt überlegt hat.
wie gesagt ich hab auch betont dass das kein einzelfall in unserem bekanntenkreis ist. fast alle männer haben geholfen. nur haben die frauen mit den hilfsbereiten männern signifikant weniger kinder mit ihren ehemännern als die die es so handhaben wie ich momentan.
mein mann hilft zwar nie beim baby, wieso auch- ich brauch ihn da einfach nicht...(routine, schon erklärt).
tatsache ist er kümmert sich sehr wohl um die älteren geschwister, vorallem da ich z.b. nachts nicht so gut kann. da kuschelt er dann mit dem zweit-und drittkleinsten etc. das möchte ich aber von der intensität der hilfe nicht mit helfen beim stillenden säugling vergleichen.
ich hab auch betont dass ich es ja toll finde wenn männer helfen. nur beobachte ich eben über jahre hinweg dann einen bumerang-effekt- was sich vielleicht wirklich erst über einen zeitraum von 10-15-20 jahren abzeichnet. und vielleicht fällt dir auf dass die meisten die das helfen selbstverständlich finden selbst erst das erste kind haben.
ich finde nun ist alles wesentliche zum thema gesagt.
wie oben vorgeschlagen, ich setz mich gern mit dir und dem thema nach eurem gemeinsamen dritten kind in einigen jahren auseinander. vielleicht kannst du dann meine persönliche position bzw. einfach meinen erfahrungswert anders beurteilen. vielleicht auch nicht. mir geht es gut mit meinem alltag wie er jetzt ist und ich möchte wie gesagt auch gar nicht dass mein mann mir beim baby hilft. weil es eben zeitverschwendung wäre und ich es gar nicht brauche. mir ist lieber er widmet sich den älteren wenn ich z.b. stille und bringt sich dort ein wo die kinder es bewusst mitbekommen wieviel und was er mit ihnen in seiner freizeit gerne macht.
jeder muss mit dem wie er es ins einer partnerschaft handhabt gut klarkommen. und da die TE um meinungen gebeten hat, hab ich eben meine meinung dazu geäussert. sachlich gesehen ist es auch egal ob sich meinungen widersprechen, da sie sich oft in verschiedenen lebensphasen beim selben menschen ändern. und dann erst bei verschiedenen menschen...!!!;-)
also. mir geht es gut wie es bei mir ist, ich hoffe auch bei allen anderen hier auf urbia und auch ihren ehemännern/ehefrauen, - ganz egal wie sie das nun handhaben.....!!! mehr gibt es nicht zu sagen...!!!!;-)
mit ganz lieben grüssen!!!:-)
von serafina.

Beitrag von sweetdreams85 10.04.11 - 08:35 Uhr

hi,

meine Kleine ist 4 wochen alt ....

bei uns rennen noch 4 kids rum im alter von 3-8 Jahren.

Mein Schatz hat viel getan, meine Mama war da zur hilfe, dass ich einfach langsam in den Alltag zurueck komme.

Männer sind da anders .... Jetzt wo er wieder arbeitet und teilweise erst um 21:00 uhr abends heim kommt ... ( Baustelle ) und man dann hört ja haben noch zusammen gesessen und bier getrunken usw, dann denke ich auch teilweise... Super ich hatte nen stressigen tag wäre froh er wuerde mal gleich heimkommen und das baby versuchen mitzuberuhigen.
Vorallem das geht ja schon 2 wochen so, .... heden abend noch zusammen sitzen usw.

Aber wehe wir frauen machen das :-p

Rede einfach mit ihm... und erklär ihm das wie du dich fuehlst, usw

Beitrag von silberlocke 10.04.11 - 11:29 Uhr

Hi

wie alt ist denn Euer Baby?

lass Deinen Mann mal ne Pause mit seinen Kumpels machen und lad Dir Deine Freundin ein!
Sie wird es geniesen das Baby zu betüteln und Du kannst einem Frauenabend doch sicher auch was abgewinnen.

Warum denn immer alles so negativ sehen?

Mein Mann hat bei unserer letzten kleinen Motte über 3 Tage die
Komplettversorgung der Kleinen übernehmen müssen - nur abpumpen musste ich - weil es mir in der 2. Lebenswoche der Kleinen sehr schlecht ging (Kreislauf im Eimer, Blutdruck viel zu hoch, Magenkrämpfe) und ich nichtmal aufstehen konnte, ohne mich festzuhalten.
Nach 3 Wochen war er wieder tagsüber im Geschäft und nach 4 Wochen war er dann 1x die Woche wieder ganz normal abends unterwegs bis spät und das tat ihm gut und ich habs überlebt...grins. Und bei uns flitzen mit der Lütten insgesamt 4 Kids mit 10, 8 u. 3 Jahren rum.

Wenn Du keinen Besuch magst, dann richte dir alles so her, was Du für die paar Stunden, in denen er weg ist brauchst und kuschel Dich mit Deinem Baby ins Bett, stille dort, wickel dort,... geniese es, daß Du Zeit für Dich hast. Und warum brauchst du nachts und abends besonders seine Hilfe? Wo liegt denn Dein Problem?

LG Nita

Beitrag von serafina.nr.1 11.04.11 - 12:14 Uhr

wie du.
mit ganz lieben grüssen!!!
von serafina.

Beitrag von moeriee 10.04.11 - 19:38 Uhr

Hi du! #winke

Ich kann dich verstehen! #liebdrueck Mein Mann arbeitet auch sehr viel, aber trotz allem muss er mit anpacken. Da führt kein Weg dran vorbei. Unser Sohn ist teilweise den ganzen Tag über wach und will bespaßt werden. Neulich waren es 14,5 Stunden ohne eine einzige Minute, in der ich mal etwas für mich hätte machen können. Mein Magen hing sonst wo und auf's Klo musste ich auch. Manchmal sind die Kleinen einfach auch mal knatschig. Als mein Mann dann nach Hause kam, war ich schon eine Stunde länger wach als er und er schlief dann auf dem Sofa ein. Ich hingegen machte noch Wäsche, räumte die Küche auf, versorgte die Hunde, wusch Geschirr und Fläschchen ab, etc. pp. Nach über 20 Stunden fiel ich dann hundemüde ins Bett und unser Sohn beschloss nur 3,5 Stunden später, dass seine Nacht nun beendet ist. Ja, in solchen Situationen muss mein Mann dann auch ran. Anfangs war er auch der Meinung, dass er ja schließlich arbeiten geht. Aber wenn es in die Richtung läuft, dass er 10 Stunden arbeitet und 14 Stunden ausruht und ich 21 Stunden arbeite und 3 Stunden "ausruhe" (eigentlich eher im Koma liege ;-) ), dann sehe ich das nicht ein. Zumal er 6 Wochen Urlaub im Jahr hat und ein Wochenende. Da nehmen ja auch die wenigsten Kinder Rücksicht drauf. Ansonsten muss er eben im Haushalt mit ran. Wenn das Kind mein "Job" ist. Er geht auch einmal pro Woche Tischtennis spielen, was ihm auch gegönnt sei. Aber ich wüsste nicht, wann ich das letzte Mal etwas für mich gemacht hätte. #gruebel Neulich meinte er doch tatsächlich, als ich ihn bat, mir etwas aus der Apotheke mitzubringen: "Wenn nicht, pack' dir doch Louis mal ins Auto und fahr' selber in die Apotheke! Dann kommst du auch mal wieder raus!" #kratz #schock #rofl Und er meinte das tatsächlich ernst! #klatsch

Wir sind eine Familie und daher sollte bei Arbeit und Freizeit schon Gleichberechtigung herrschen. #klee Und wenn du diesen Anspruch hast, solltest du das mit deinem Partner unbedingt klären!

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (18 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von nordstern80 13.04.11 - 12:58 Uhr

Hey,

erstmal #liebdrueck.
Wäre es vielleicht möglich, das dir Freundinnen oder deine Mom helfen kann?
Und wenn du keinen findest und es gesundheitlich gar nicht geht - dann sollte er bei euch bleiben und dir helfen.

Grüße