Unterhalt gerecht

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von tiffysb 15.04.11 - 10:05 Uhr

Guten Morgen zusammen,

ich habe mich jetzt hier mal so durch einige Beiträge durchgelesen und denke, dass man in Deutschland eigentlich froh sein kann, wenn man kein Mann ist.

Wenn ein Paar ein Kind bekommt, war es doch vermutlich die Entscheidung von beiden, wobei ich eher vermuten würde, dass der treibende Part doch eher die Frau ist. Ich persönlich kenne jetzt keinen Mann, der beim Anblick einer schwangeren Frau in Tränen ausbricht oder sich beim Anblick eines Babies vor Entzücken kaum noch halten kann.

Und wenn dann die Ehe/Beziehung in die Brüche geht, das Kind bei der Mutter bleibt, dann ist das Leben für den Vater doch eigentlich gegessen. Er zieht aus, darf Unterhalt zahlen und sieht seine Kinder nur noch zu vorgegebenen Zeiten. Eine neue Familie zu gründen wird ihm durch die Unterhaltszahlungen schwer bis fast unmöglich gemacht. Doch ich frage mich wieso eigentlich ? Was hat Frau davon ihrem Ex-Partner das Leben so schwer zu machen ? Ein gewisses Maß an Sympathie wird doch wohl mal vorhanden gewesen sein, sonst wäre ja kein Kind entstanden :-)

Klar Kinder kosten Geld aber das kommt ja nun nicht überraschend. Wenn ich mich für ein Kind entscheide, weiß ich doch auch vorher dass es Nahrung, Kleidung, Möbel etc. braucht. Das ist aber doch auch Frau bewußt oder ?

Wäre es nicht viel gerechter, wenn man die Väter (oder respektive das Elternteil, was gerade nicht beim dem Kind lebt) vom Unterhalt befreien würde und stattdessen sich festgelegte Zuschüsse zahlen ließe ?

Also z.b. zweimal im Jahr Kleidungsgeld oder einmal im Jahr Geld für die Schulmateriealien.

Ganz ehrlich ich kann Männer/Väter verstehen, die sich dann vom Acker machen, sie haben die nächsten 18-20 Jahre eine enorme Belastung am Hals, bei deren Entstehung frau in den meisten Fällen ja nicht unbeteiligt war.

Ich gehe ja noch mit, dass in den ersten 3 Jahren eine Art Unterhalt fließt, wenn die Kinder noch klein sind und keine Betreuung vorhanden ist. Aber spätestens ab dem 3. Lebensjahr hat man doch Anspruch auf einen Kindergartenplatz und dann kann frau doch auch arbeiten gehen, sogar mit günstiger Lohnsteuerklasse. Das müssen andere Frauen mit Partner doch auch ! Und in unserer Gemeinde ist es sogar so, dass Alleinerziehende sogar noch unterstützt werden, also günstigere Beiträge bei den Betreuungseinrichtungen und dort sogar Rabatte bei den Kosten für die Mittagessen bekommen.

Also so wie das im Moment geregelt ist, finde ich wie gesagt schon etwas unfair. Denn was kann der Mann schon tun ? Im schlimmsten Fall entscheidet sich frau für das Kind ohne Rücksicht auf die Meinung des Vaters zu nehmen, dessen Leben dann erstmal die nächsten 20 Jahre auf Sparflamme läuft. Ich kann da schon die Männer verstehen, wenn sie sich zieren was das Thema Nachwuchs betrifft.

Mich würde mal interessieren, wie Ihr das so seht ?

Liebe Grüße
Tiffy

Beitrag von thea21 15.04.11 - 10:24 Uhr

Hallo,

Stell dich auf ne hitzige Diskussion ein (meiner Meinung nach zurecht)

<<<Wenn ein Paar ein Kind bekommt, war es doch vermutlich die Entscheidung von beiden, wobei ich eher vermuten würde, dass der treibende Part doch eher die Frau ist. Ich persönlich kenne jetzt keinen Mann, der beim Anblick einer schwangeren Frau in Tränen ausbricht oder sich beim Anblick eines Babies vor Entzücken kaum noch halten kann.>>>

Geht/ging mir auch nicht so. Warum auch? Warum soll ich beim Anblick einer Schwangeren in Verzückung und bei fremden Babies in Kreischerei ausbrechen?

Dennoch ist der Vergleich: Keine Entzückung = die Frau ist der treibende Part Humbug!

<<<Er zieht aus, darf Unterhalt zahlen und sieht seine Kinder nur noch zu vorgegebenen Zeiten. Eine neue Familie zu gründen wird ihm durch die Unterhaltszahlungen schwer bis fast unmöglich gemacht.>>>

Ist natürlich klar, das das zwangsweise IMMER genau SO laufen mus und wird. Nicht wahr?

<<<Wäre es nicht viel gerechter, wenn man die Väter (oder respektive das Elternteil, was gerade nicht beim dem Kind lebt) vom Unterhalt befreien würde und stattdessen sich festgelegte Zuschüsse zahlen ließe ?

Also z.b. zweimal im Jahr Kleidungsgeld oder einmal im Jahr Geld für die Schulmateriealien.>>>

Ab diesem Zeitpunkt fragte ich mich, ob der Planet auf dem du wohnst, Mond heißt!?

Bist du dir im klaren darüber was ein Kind kostet? (nicht lediglich Kita und n paar Buntsstifte!)

Das Kind braucht am Anfang immens an Kleidung, Schuhen. Alles was die Ausstattung betrifft kostet Geld. Das Kind, isst mit Sicherheit auch nicht, den Schulranzen, gekauft vom Festzuschuss der von dir ja überlegt wird, sondern täglich möglichst gesundes Essen!

Statistiken sagen nicht umsonst, das ein Kind im Monat nicht nur ein Apfel und ein Ei kosten!

<<<Ganz ehrlich ich kann Männer/Väter verstehen, die sich dann vom Acker machen, sie haben die nächsten 18-20 Jahre eine enorme Belastung am Hals, bei deren Entstehung frau in den meisten Fällen ja nicht unbeteiligt war.>>>

Achtung Ironie: Natürlich kann ich die armen geplagten, völlig überraschend gewordenen Väter verstehen, die sich um die weitere Lebensplanung sorgen, da sie ja ihrer "alten" Brut auch noch Unterhalt zahlen müssen und somit selbst so ne arme Wurst sind, das es schon fast bemitleidenswert ist.

Die Mutter verprasst hingegen das Geld und hat keinerlei Kosten, weder laufende, noch unplanbare, geschweige denn feste Kosten die so anfallen.

Wie ich das so sehe? Du hast ne völlig kindische, unreife und noch dazu wenig durchdachte Meinung!

Beitrag von tiffysb 15.04.11 - 10:35 Uhr

Hallo Thea,

auch ich habe ein Kind, weiß somit also was es kostet, das mal nur so nebenbei :-)

Aber ganz ehrlich, wenn ich als Frau ein Kind möchte, dann überlege ich mir auch, ob ich es finanzieren kann und will und nicht nur, wie ich den armen Vater am schnellsten und am gründlichsten ausnehme.

Dass er überhaupt nichts zahlen soll, habe ich nie gesagt !

Was machst Du denn, wenn der Vater Deiner Kinder morgen tot umfällt ?(was wir ja nicht hoffen wollen) auch dann müßtest Du Deine Kinder selbst ernähren. Für mich ist das selbstverständlich, dass ich mich nicht darauf verlasse, dass da noch ein armer Kerl jeden Monat Geld überweist und dafür teilweise die Kinder noch nicht einmal sehen darf (hier im Forum desöfteren zu lesen)

Ich finde das hat auch etwas mit Selbstachtung und Stolz zu tun, dass ich für ein Kind, dass auch ICH gewollte habe, aufkomme.

Beitrag von kruemlschen 15.04.11 - 10:42 Uhr

Du machst mich echt sprachlos!

Ich könnte Deine Gedankengänge ja verstehen wenn es bei Deinen Beispielen um Frauen gehen würde die zur Samenbank gegangen sind um danach den Spender au KU zu verklagen.
Ein Kind zu bekommen ist aber i.d.R. eine GEMEINSAME Entscheidung.

Ansonsten gibts noch das gute alte Kondom wenn Mann kein Kind will.

"Was machst Du denn, wenn der Vater Deiner Kinder morgen tot umfällt ?(was wir ja nicht hoffen wollen) auch dann müßtest Du Deine Kinder selbst ernähren."

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Im Übrigen bekommt Frau in solch einem Fall Witwenrente und das Kind Halbweisenrente.

Warum hältst Du nicht einfach die Klappe wenn Du absolut keine Ahnung hast?

Bei so viel dummdreist von sich gegebenem Unwissen rollen sich mir die Fußnägel hoch!

K.

Beitrag von tiffysb 15.04.11 - 10:52 Uhr

Sorry, ist normal nicht meine Art.

Aber wieso hälst Du nicht einfach die Klappe, wenn Dir mein Beitrag nicht gefällt ?

Hier kann ich einfach nur sagen "betroffene Hunde bellen", mehr wird es nicht sein.

Wenn man keine Argumente hat, einfach plump und bleidigend werden, ist auch ne Art :-)

Ich wünsche Dir einen tollen Tag !

Beitrag von kruemlschen 15.04.11 - 11:03 Uhr

Du begibst Dich ins AE Forum um dort zu sagen alle allein erziehenden Frauen währen faul, geldgeil und ziehen den armen Männern das Geld aus der Tasche.

Das ganze stützt Du auf Argumente die jeglicher Grundlage entbehren.

Du hast weder Erfahrung als AE Mutter noch bist Du informiert über Rechtslagen oder Unterhaltshöhe.

Hallo?! Merkst Du was?

Entschuldige bitte, aber da ist die Frage ob Du selten dämlich bist doch wirklich berechtigt.

Beitrag von tiffysb 15.04.11 - 11:26 Uhr

wenn Du/Ihr das so verstanden hast/habt, tut mir das leid.

Ich habe nie behauptet, dass jede AE faul, geldgeil oder sonst etwas ist.

Ich habe für mich durch das Lesen hier und durch persönliche Erfahrungen im Bekanntenkreis, halt nur eben die Erfahrung gemacht, dass das Leben der Väter nach einer Trennung finanziell gesehen oftmals am Ende ist.

Deswegen kam mir einzig und alleine die Frage, ob das denn wirklich so sein muß. Wie kann eine Frau, die zwei gesunde Hände hat, daran Interesse haben, einen Mann finanziell zu ruinieren, den sie bis vor ein paar Wochen/Monate/Jahre noch geliebt hat ? Und daraus zwangsläufig einfach der Gedanke, was kann man besser machen ?

Dass ich keine klassische Alleinerziehende bin, stimmt wohl. Da mein Mann aber auch öfters über Wochen oder Monate im Ausland arbeitet, weiß ich sehr wohl wie es ist, wenn man Kind, Job und Haushalt alleine an der Backe hat :-)

Schade eigentlich, dass einem immer nur Bösartigkeit unterstellt wird, obwohl man sich einfach nur Gedanken macht.

Beitrag von thea21 15.04.11 - 11:31 Uhr

Ich frage mich, warum du von finanziellem Ruin sprichst, bei einer völlig normalen Sache, die auch noch selbstverständlich sein sollte?

Mutter geht arbeiten
Vater geht arbeiten
Kind bei Mutter

Vater zahlt nur alle Jahre mal nen Schulranzen?

WARUM?

Ich verstehe das ehrlich nicht.

Die Mutter trägt im Regelfall die Alleinkosten und soll dann auch größtenteils alles allein tragen?

DAS ist nicht gerecht und das sehen die Deutschen Gesetze zum Glück ebenso!

Ich glaube auch kaum, das ne Mutter von 250 Euro Unterhalt für den finanziellen Ruin des Vaters sorgt.

Beitrag von tiffysb 15.04.11 - 11:41 Uhr

na weiter unten in einem Beitrag habe ich z.B. gelesen, dass man "nur" 950 € Selbstbehalt hat.

Im meine, wenn man im äußersten Osten in der Pampa wohnt, mag das ne Menge Geld sein. Aber zahl mal in einem Ballungsgebiet, Miete, Essen, Kleidung, eventl. noch Fahrkosten usw. Viel reißen kann man da nicht oder ?

Beitrag von thea21 15.04.11 - 11:55 Uhr

-.-

Ein Mann mit 5000 Euro netto zahlt ca. 200-800 Euro Unterhalt! (je nachdem was relevant ist für die Berechnung), und da willst du mir erzählen, das er danach am Hungertuch nagt?

Beitrag von tiffysb 15.04.11 - 11:57 Uhr

hmm schön und gut
aber frag mal hier im Forum, wieviel der EX-Männer 5000€ netto heimbringen und dann geh mal auf die Straße und frag da mal nach. Ich glaube mehr wie 2 wirst du da nicht finden :-)

Beitrag von thea21 15.04.11 - 12:00 Uhr

Du hängst dich immer an Nichtigkeiten auf!

Bei 1500-1800 netto wären das knapp 300 Euro und selbst mit 1200-1300 nagt der gute Herr nicht am Hungertuch!

Komm, wenn wir hier schon konstruktiv diskutieren, dann doch bitte nciht in ständigem Widerspruch und Ablehnung. So bringt das nämlich nichts.

Beitrag von tiffysb 15.04.11 - 12:09 Uhr

wieso denn jetzt Nichtigkeiten ?
sorry, wenn ich in einer nicht so gut betuchten Gegend lebe :-)

Aber ich finde auch mit 1.300 € ist es nicht der Bringer. Ziehen wir mal noch 600 € Miete ab, bleiben noch 700 Euro übrig. O.k. alleine mag das dann gehen aber für eine neue Familie ? ich weiß nicht

Beitrag von thea21 15.04.11 - 12:12 Uhr

Du verstehst den Sinn nicht!

Mann nach Abzug Unterhalt 1300 MINUS Miete 700 Rest!

Und weiter?

Die Mutter muss nich etwa Kita, Kleidung, und den ganzen anderen teuren Mist beischaffen und etwa MIETE zahlen?

Beitrag von hedda.gabler 15.04.11 - 12:20 Uhr

In dem Selbstbehalt ist keine Miete von 600,- vorgesehen ... sondern 360,- . Nur wenn nachgewiesen werden kann, dass kein anderer Wohnraum zur Verfügung steht, kann der Selbstbehalt erhöht werden ...

... und auch innerhalb einer Beziehung müsste sich Mann überlegen, ob er sich bei einem solchen Mini-Gehalt mehrere Kinder leisten kann. Mal abgesehen davon, dass in einer neuen Familie ja auch die neue Frau ihren Beitrag leisten kann, genau so wie Du es von der Ex-Frau erwartest.

Beitrag von imzadi 15.04.11 - 18:41 Uhr

"O.k. alleine mag das dann gehen aber für eine neue Familie ?"

Ach für die neue Familie ist es dann OK wenn er bezahlt? Braucht dann die neue Mutter nicht mehr arbeiten weil sie den Wanderpokal ähh Mann gerade hat oder kann sie auch was beisteuern?

Beitrag von hedda.gabler 15.04.11 - 12:00 Uhr

>>> Ich glaube mehr wie 2 wirst du da nicht finden <<<

Ich weiß nicht, wo Du lebst ... in meinem Stadtteil sind solche Gehälter in der Größenordnung von 5.000,- Usus. Und nicht nur bei den Männern.

Beitrag von tiffysb 15.04.11 - 12:12 Uhr

tja dann wohnst Du halt in einer Gegend, wo gut bezahlt wird.
Bei uns ist das leider eher die Seltenheit, dass eine einzelne Person 5000 Euro heimbringt :-(

Beitrag von hedda.gabler 15.04.11 - 12:15 Uhr

Nein, ich wohne in einer Gegend, in der die Leute top ausgebildet sind und dementsprechende Jobs haben ...

... aber so eine Aussage von Dir macht das Bild noch etwas runder ... Frust weil in Konjunktur schwacher Gegend sitzend, während der Mann durch die Weltgeschichte saust ...

Beitrag von tiffysb 15.04.11 - 12:25 Uhr

nimms mir nicht übel, wegen was sollte ich gefrustet sein ?

ich muß für keine weiteren Kinder Unterhalt zahlen, mein Mann auch nicht !

aber ist schon o.k.

Dann kann ich dir nur mal den Tipp geben, deine Gegend zu verlassen und die Leute außerhalb zu fragen, was sie denn so verdienen.

Und denke mal drüber nach, wer Dir die Haare schneidet oder Dein Auto repariert, wenn es nur noch top ausgebildete Leute auf unserer Welt gäbe :-)

Beitrag von thea21 15.04.11 - 12:26 Uhr

Jetzt wirds unsachlich....

Beitrag von hedda.gabler 15.04.11 - 12:41 Uhr

>>> nimms mir nicht übel, wegen was sollte ich gefrustet sein ? <<<

Das frage ich ja Dich ... ich suche nur Erklärungen für Deinen Auftritt hier.

Beitrag von hedda.gabler 15.04.11 - 11:59 Uhr

>>> Ich habe nie behauptet, dass jede AE faul, geldgeil oder sonst etwas ist. <<<

Und was wolltest Du uns dann mit dieser Aussage sagen:

>>> wieso ist alles gleich peinlich, nur weil man nicht zu der Fraktion "ich bekomme ein Kind nach dem anderen und lasse mich mal schön durch 3 verschiedene Väter + Amt finanzieren Fraktion gehört ?" <<<

Beitrag von tiffysb 15.04.11 - 12:05 Uhr

weil ich vermute, dass genau diejenigen Damen hier am meisten draufkloppen, so einfach ist das :-)

Beitrag von thea21 15.04.11 - 12:07 Uhr

Und warum?

Gegenbeispiel:

Ich 25 Jahre alt, vollzeit arbeitend, gut verdienend, erhalte keinerlei Unterhaltszahlungen in Form von Geld auf meinem Konto!

Und jetzt?

Wenn du eine Diskussion anregst, dann doch bitte auf Grundpfeilern und mit Diskussionswert! Gegen alles und jeden und dann auch noch gegen bestehende Fakten (nachweisbar!) zu sprechen, spricht nicht für dich und wie schon gesagt, absolut nicht diskussionswürdig!