Ex hat Scheidung eingereicht und wie geht es nun weiter?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von superschatz 15.04.11 - 12:18 Uhr

Hallo,

ich weiß gerade nicht so recht, was ich tun muß. :-)

Also seit Oktober 2008 sind wir verheiratet, im Mai 2009 habe ich mich von ihm getrennt (wurde über einen RA verkündet), heute bekam ich Post vom Amtsgericht, dass er die Scheidung eingereicht hat.

Er hat wohl auch einen Antrag auf Verfahrenskostenhilfe gestellt. Allerdings hat er wohl keinerlei Angaben zu sonstigen Dingen gegeben, wie Umgang/Unterhalt, wo das Kind lebt, wie wir die Sorge geklärt haben, was mit der Ehewohnung ist und sonstigen Dingen. Dazu hat er nun 2 Wochen Zeit, wenn er das nicht macht ist sein Antrag auf Scheidung und Verfahrenskostenhilfe wohl ungültig.

Okay, mir wird nun auch die Möglichkeit gegeben, zu diesem Schreiben (was ja an ihn ist) Stellung zu nehmen. Inwiefern? Wozu? Die aufgeführten Fragen sind da erstmal an IHN gerichtet bzw. an SEINEN Rechtsanwalt. da er einen unvollständigen Scheidunsgantrag gestellt hat.

Muß ich mich äußern? Oder erstmal abwarten?

Eine gültige Umgangsvereinabrung gibt es noch nicht, er hat einen Vordruck, den habe ich bisher aber noch nicht unterschrieben zurückerhalten. Die Ehewohnung ist zu Ende April gekündigt, dort gibt es allerdings enorme Mietschulden, die durch ihn entstanden sind. Er hat sich seit Juli 2010 geweigert, die Wohnung gemeinsam zu kündigen, obwohl er dort schon lange nicht mehr wohnte und ich mit unserem Sohn Ende September 2010 ausgezogen bin.


Puh, ich habe ehrlich gesagt noch keine Lust zum Rechtsanwalt zu gehen, weil sich andere Dinge dann wieder ewig hinauszögern.

Wie sieht das mit dem Versorgungsausgleich aus? Da wir so kurz verheiratet waren, wird dieser wohl nur nach Antrag gemacht. Ich habe vor der Geburt im Februar 2009 nicht gearbeitet (hatten wir gemeinsam so beschlossen, wegen Umzug in eine andere Stadt usw.), er ist kurz vor der Hochzeit leider arbeitslos geworden und hat bis Oktober 2009 ALG I erhalten. Lohnt es sich da?

#danke für eure Antworten!

LG
Superschatz

Beitrag von miratom 15.04.11 - 12:32 Uhr

Hallo !

Warum willst du nicht zum Anwalt ? Der kann Dir alle Fragen beantworten und gerade wenn Schulden da sind, die Angelegenheit klaeren, so dass Du nciht mit zur Verantwortung gezogen wirst

Liebe Gruesse
Svenja

Beitrag von superschatz 15.04.11 - 12:58 Uhr

Hallo,

ich gehe davon aus, dass ich doch zwangsläufig mit zur Verantwortung gezogen werde. Es war ein gemeinschaftlicher Mietvertrag, daher mit gesamtschuldnerischen Haftung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich da irgendwie rauskommen soll, auch wenn er so einen Mist verbockt hat. #gruebel

Mein Rechtsanwalt, über den ich die Trennung verkündet habe, arbeitet nicht mehr, daher muß ich mir einen neuen suchen. Ich tue mich ehrlich gesagt mit RA echt schwer, leider habe ich desöfteren die Erfahrung gemacht, dass sie sich wirklich gar nicht für die Dinge interessieren, noch weniger wenn sie wissen, dass es über einen Rechtsberratungsschein bzw. über PKH läuft. Und es sind halt einige Dinge, die da noch ausstehen. #schwitz

LG
Superschatz

Beitrag von lelou83 15.04.11 - 13:03 Uhr

du wirst nicht drum herum kommen dir einen anwalt zu nehmen.so ist das gesetzt in falle einer scheidung...habs dieses jahr selber hinter mich gebracht.

gerade bei deinen fragen wäre es sinnvoll das du dir jetzt schon einen suchst.am besten einen fachanwalt für familienrecht!

gruß

Beitrag von xxtanja18xx 15.04.11 - 17:57 Uhr

du wirst nicht drum herum kommen dir einen anwalt zu nehmen.

Stimmt doch überhaupt nicht!!

Mann/Frau MUSS sich nur einen Anwalt nehmen, wenn Er/Sie die Scheidung einreicht...Der jenige, der sie NICHT einreicht, braucht auch keinen Anwalt ;-) Und das habe ich erst anfang März duruch...Ich habe eine Anwältin und der nun endlich Exmann nicht.

Er muss es nur hinnehmen, das er nichts von meiner Rente bekommt...Oder er hätte über "seinen" Anwalt (den er ja nicht hat) einen Antrag stellen müssen.

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 15.04.11 - 13:11 Uhr

sorry, wenn ich schreibe, das es für mich als außenstehende so klingt, als würdest du der scheidung nicht zustimmen wollen,.. oder irre ich mich?

vg

Beitrag von manavgat 15.04.11 - 15:08 Uhr

Puh, ich habe ehrlich gesagt noch keine Lust zum Rechtsanwalt zu gehen, weil sich andere Dinge dann wieder ewig hinauszögern.

Keine Lust. Aha.


Anscheinend hast Du nicht verstanden, worum es geht. Du brauchst eine Anwältin, die Dich berät und ggfalls tätig wird.

Gruß

Manavgat