Hat schonmal jemand einen Vaterschaftstest machen lassen?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von stoffelschnuckel 15.04.11 - 17:28 Uhr

Hallo an alle.

Mein Sohn ist heute 18 Wochen jung.
Der Erzeuger weigert sich die Schwangerschaft anzuerkennen.
Mein Anwalt hat alles in die Wege geleitet, dass ein Vaterschaftstest (Vaterschaftsfeststellung) gemacht wird.
Der "nette" Herr ist der Erzeuger und wenn das Gericht das festgestellt hat, dann muss er wohl die Kosten übernehmen.
Wisst ihr genau, wie lange das dauert bis so ein Test gemacht wird?
Wie hoch die Kosten sein werden?
Der Erzeuger lebt in einem anderen Bundesland und muss evtl hier ehr kommen zur Verhandlung. Muss er das dann auch zahlen?

LG stephie, die hofft das der Test bald gemacht wird

Beitrag von babylove05 15.04.11 - 18:59 Uhr

Hallo

Ich hab eine Freundin bei der es so war , leider weiss ich nicht genau wielang das ganze gedauert hat bis er vom Gericht verpflichtet wurde , aber des Testergebnis selber hat so ca. 2 wochen gedauert bis es beim Anwalt vorlag .

Kostet tut es dich nichts , solang er wircklich der vater ist , dann muss er die kosten dafür tragen .

Er kann den Vaterschafttest auch beim JA, Arzt ( vom Gericht zugeordneter Arzt ) in seinen Bundesland machen lassen . Bei meiner Freundin war es auch so er war in bayern sie in hessen .

Weiss nicht ob es immer und überall gleich ist , weiss halt nur wie es bei ihr war.

Lg Martina

Beitrag von stoffelschnuckel 15.04.11 - 19:12 Uhr

Hallo.
Danke für deine antwort.
Er weigert sich ja sogar den test zu machen (um mir eins auszuwischen).
Hoffe das dauert nicht mehr lange

Beitrag von babylove05 15.04.11 - 19:54 Uhr

Hallo

naja wenn es vom gericht zum Vaterschafttest geladen wird kann er sich weigern wie er will , im Notfall wird er von der Polizei abgeholt und zum Vaterschafttest geführt ( den des kann ein Gericht auch anordnen)

Drück dir die Daumen des alles schneller geht als du beführchtest

Lg Martina

Beitrag von stoffelschnuckel 15.04.11 - 19:56 Uhr

Danke.
Nervt einfach weil ich alles vor der Geburt schon beim anwalt eingereicht habe...

lg stephie

Beitrag von hedda.gabler 15.04.11 - 19:27 Uhr

Hallo.

Bei uns ging das sehr schnell ...

... vom Einreichen der Klage bis zum rechtsgültigen Urteil hat das Ganze 3 Monate gedauert (von Klage bis Testtermin 4 Wochen und nach nach 2 Wochen war das Ergebnis da).
Bei uns ging das allerdings so schnell, weil der Richter nach Aktenlage das Abstammungsgutachten angeordnet hat und wir somit nicht mehr gehört werden mussten, der KV in derselben Stadt lebt und auch den Termin ohne Verzögerungen bei Amtsarzt angenommen hat und der Richter vorgeschlagen hat, auch das Urteil noch schriftlich zu machen (da gab es dann eine kurze Verzögerung, weil der KV darauf nicht reagierte, dann die Ladungen für die Verhandlungen rausgingen und sich erst dann mit der Schriftform einverstanden erklärt hat).

In Deinem Fall kann sich das alles leider sehr hinauszögern ... beginnend damit, dass der KV zunächst gar nicht vor Gericht erscheint, dann irgendwann vorgeführt wird ... und auch zunächst nicht zur Probenentnahme erscheint und dann auch dort vorgeführt werden muss, zum Beispiel.

Der festgestellte Vater hat alle Kosten zu tragen - Anwalts-und Gerichtskosten, sowie Kosten für das Abstammungsgutachten (das sehr viel aufwendiger ist als der normale Speicheltest) - und das können einige tausend Euros sein.
Und natürlich muss er auch den Unterhalt rückwirkend ab Geburt für das Kind UND Dich bezahlen.
Ich hoffe, dass Dein Anwalt die Unterhaltsklage gleich an die Vaterschaftsfeststellungsklage dran gehängt hat, dann hast Du nämlich gleichzeitig der Vaterschaftsfeststellung auch einen titulierten Unterhalt.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von stoffelschnuckel 15.04.11 - 19:38 Uhr

Hallo Hedda.
Schön mal wieder von dir zu lesen.

Du warst mal in meinem Club, keine ahnung ob du dich erinnerst.
Mein Problem ist, dass ich noch verheiratet bin (scheidung läuft).
Mein noch ehemann ist als vater eingetragen.
Der Erzeuger geht nicht arbeiten da sein 11 jähriger sohn bei ihm lebt und er ja keine zeit hat...
Da ist nix mit Unterhalt. Bekomme aber ab Mai Unterhalsvorschuss.

lg stephie

Beitrag von hedda.gabler 15.04.11 - 19:42 Uhr

Hallo.

Dennoch ist es gut, den Unterhalt zu titulieren. Du kannst damit die nächsten 30 Jahre pfänden ...

... der Vater meiner Tochter zahlt ja auch nicht, bzw. hat immer so getan, als ob er nicht genug verdienen würde ... wenn ich es weiterbetrieben hätte, hätte das Jugendamt mit dem Titel sofort an die Arbeitgeber rantreten und pfänden lassen können.

Und vielleicht arbeitet der KV Deines Kindes ja doch noch mal irgendwann.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von stoffelschnuckel 15.04.11 - 19:44 Uhr

Er hat noch 2 andere söhne. Wie gesagt einer lebt bei ihm.
Diesen unterhaltstitel kann ich einach so beantragen durch meinen anwalt?

Beitrag von hedda.gabler 15.04.11 - 19:50 Uhr

Hallo.

Ja, Dein Anwalt soll die Unterhaltsklage mit der Vaterschaftsklage als Paket einreichen.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von stoffelschnuckel 15.04.11 - 19:52 Uhr

Danke für deine Hilfe Hedda...

Beitrag von hedda.gabler 15.04.11 - 19:59 Uhr

Gerne ...

Beitrag von babylove05 15.04.11 - 19:57 Uhr

Hallo

Oh wenn es so ist kanne s leider dauern . Den erstmal muss ja die vaterschaftsanfechtung beantragt werden , und ich weiss leider aus eigener erfahrung des allein der gerichts termine für nur die anhörung und Beweisaufsnamhe über ein Jahr dauern kann .

Habt ihr den schon eine Vaterschaftsanfechtung eingereicht ? Wenn ja wer , Du oder dein noch Mann . Wurde er schon als Vater ausgeschlossen ? Also sprich hat er shcon den vaterschafttest gemacht ?

Lg Martina

Beitrag von dk-mel 16.04.11 - 13:43 Uhr

fordert die mutter einen test, muss sie ihn auch bezahlen!

erst wenn das gericht einen test anordnet, was bei uns nicht der fall war, liegt die sachlage anders...

Beitrag von hedda.gabler 16.04.11 - 16:52 Uhr

Verstehe ich nicht ...

... ich fordere im Namen meines Kindes einen Vaterschaftstest, weil der Vater die Vaterschaft nicht anerkennt und reichte Vaterschaftsfeststellungsklage ein. Das Gericht ordnet dann einen Test an ... und der Vater zahlt alles.

Wie sähe denn eine Konstellation aus, in der die Mutter den Test anfordert und ihn dann auch bezahlen muss, mal abgesehen von privaten Tests, wo man sich eh über die Kosten einigen muss.

Beitrag von maschm2579 15.04.11 - 21:08 Uhr

Hallo,

wir haben uns damals geeinigt und er hat den Test aus der Apo geholt. Wir haben ihn gemacht und nach ca 2 Wochen war das Ergebnis da.

Ich habe es nur mit der Bedingung gemacht das er die Summe für den Test dann auch an meine Tochter zahlt. Hat er gemacht und somit war es ok. Gerichtskosten wären höher gewesen und ich weiß ja schließlich wer der Vater meines Kindes ist.

Ansonsten dauert es ca 3-6 Wochen....

Beitrag von stoffelschnuckel 15.04.11 - 21:11 Uhr

Ich weiss auch wer der vater ist.
Der Witz ist, als er Fotos gesehen hat eminte er " Der sieht aus wie ich"..
Auf die Frage warum er dann nciht die vaterschaft anerkennt kam keine Antwort.

Beitrag von dk-mel 16.04.11 - 13:41 Uhr

ich wäre damit vorsichtig!

wenn DU einen test forderst, musst DU ihn auch mit mindestens 50% finanzieren!!!

es sei denn, du klagst im namen deines kindes, aber das hat meine anwältin irgendwie verschusselt und somit musste ich 1500 euro dazubezahlen (feststellung und gerichtskosten wurden fiftyfifty mit dem vater und mir geteilt)...