Was sollte ein Kind können wenn es eingeschult wird?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von dortmunderborusse 17.04.11 - 22:00 Uhr

Hallo

meine Frage steht ja schon oben. Unser Sohn 6 Jahre wird im September eingeschult.
Er kann seinen Namen schreiben und zählen bis ich weiß nicht wobei er nätürlich keine Bezug dazu hat welche Zahl größer ist bzw mehr bedeutet ( jedenfalls nicht immer). Ich denke das wars. ;-)
Sein bester Freund schreibt jeden Großbuchstaben kann lesen da vergleicht man natürlich irgendwie. Aber da stand auch Druck hinter das weiß ich dauert nur zulange alles aufzuschreiben. Unser Sohn sagt immer ach ich lern das in der Schule, wenn ich mal gefragt hab ob er Buchstaben mal lernen( Schreiben) will. Ich meine er hat ja Recht. Aber was versprechen sich Eltern davon wenn Kinder schon vor der Einschulung lesen u.a können? Langweilen sie sich dann zu Anfang nicht ?
Wäre schön wenn Ihr von euren Erafhrungen schreibt
Danke
P.S Habt Ihr noch Ideen für die Schultüte ?:-p
LG Dani

Beitrag von familie_kraft 17.04.11 - 22:59 Uhr

Hallo Dani,

die Kinder gehen ja in die Schule, um Lesen, Schreiben etc. zu lernen...viel wichtiger ist die "emotionale Reife", die die Kinder haben sollten - Dinge zu Ende zu bringen, sich in andere hineinversetzen können, auch mal Frust aushalten...

Ich frage mich auch immer, was sich die Eltern davon versprechen, wenn die Kinder geradezu "getrimmt" werden auf Schule. Meiner Meinung nach geht das meistens nach hinten los, die Kinder sind dann Kinder, die zurückgestellt werden oder auf die Sonderschule sollen.

Viele Grüße

Tanja mit Marlene (*2003), Eva (*2006) + Charlotte (*2009)

Beitrag von tauchmaus01 18.04.11 - 12:22 Uhr

"
Ich frage mich auch immer, was sich die Eltern davon versprechen, wenn die Kinder geradezu "getrimmt" werden auf Schule. Meiner Meinung nach geht das meistens nach hinten los, die Kinder sind dann Kinder, die zurückgestellt werden oder auf die Sonderschule sollen."

Interessant. Kannst Du mir mal zeigen wo man das nachlesen kann?
Meine Tochter hat sich das Lesen und das Schreiben schon lange beigebracht. ALlein! Sie rechnet momentan Geteiltaufgaben und wir diskutieren ständig über wissenschafliche Themen wie Weltraum, Vulkanentstehung, Erdbeben, Tsunami ect.

Meinst Du ich sollte meine Tochter im September besser gleich auf die Sonderschule schicken?

Mona

Beitrag von litalia 18.04.11 - 15:53 Uhr

"Meine Tochter hat sich das Lesen und das Schreiben schon lange beigebracht. ALlein! Sie rechnet momentan Geteiltaufgaben und wir diskutieren ständig über wissenschafliche Themen wie Weltraum, Vulkanentstehung, Erdbeben, Tsunami ect.

Meinst Du ich sollte meine Tochter im September besser gleich auf die Sonderschule schicken? "


Nein, nicht auf die sonderschule ;-) .... allerdings, wäre mein kind tatsächlich so wie du es beschreibst würde ich es gewiss nicht auf einer "normalen" grundschule einschulen lassen.
ich denke das bringt probleme mit sich da deine tochter ja schon wesentlich weiter ist als der "durchschnitt"

Beitrag von tauchmaus01 18.04.11 - 17:33 Uhr

Meine Tochter ist nicht hochbegabt, sie ist einfach unheimlich neugierig und merkt sich alles gleich, hinterfragt das Weltgeschehen und eine Minute später tanzt sie wieder als Prinzessin rum und spielt Barbie.

Sie wird auf eine normale Schule gehen und ich denke mit Ende der ersten Klasse auf Gleichstand sein wie die anderen. Alle ihre Freundinnen gehen da hin und ich denke Schule sollte Spaß machen......

Auf welche Schule würdest Du das Kind denn schicken? Reine Neugier#schein

Beitrag von familie_kraft 18.04.11 - 22:39 Uhr

Hallo Mona,

wer lesen kann, ist hier klar im Vorteil ;-)

Erstens bin ich von MEINER persönlichen Erfahrung und nicht von einem Nachschlagewerk ausgegangen und

Zweitens ging es um Kinder, die VON DEN ELTERN auf Schule dressiert werden.

Kein Grund für Dich also, sich persönlich angegriffen zu fühlen.

Viele Grüße

Tanja

Beitrag von tauchmaus01 18.04.11 - 22:46 Uhr

Angegriffen trifft es nicht recht da ich mich in einem anonymen Forum nie persönlich angesprochen fühle in solchen Dingen.
Ich wüßte nur wirklich gerne woher Du Deine Meinung hast. Hast Du es irgendwo so gelesen?

Ich denke nicht dass es einen Unterschied macht ob die Kinder von Eltern zum Lesen gebracht wurden oder nicht. Es gibt Kinder die schon lange vor Schulbeginn lesen können, mittlerweile wundert mich das nicht mehr.
Wie kommst Du darauf dass diese Kinder auf die Sonderschule gehen werden? Schule is doch viel mehr als nur lesen können oder?

Mona

Beitrag von familie_kraft 18.04.11 - 22:56 Uhr

Naja, Deine Reaktion war schon eine Rechtfertigung.
Aber egal.

Ich habe das nicht gelesen, ich kenne nur einige, bei denen das eben so gewesen ist, dass die Eltern die Kinder z.B. unter allen Umständen vorzeitig einschulen lassen wollten oder eben bei Ihren 4 Jährigen schon mit Schreiblernheften o.ä. ankommen.

Auch mich wundert das nicht, dass es Kinder gibt, die schon lesen können, bevor sie in die Schule gehen, manche sind halt einfach flott.
Alles, worum es ging, war Zwang.

Tanja

Beitrag von tauchmaus01 19.04.11 - 09:31 Uhr

Achso,
nur ein paar Leute bei denen Du das beobachtet hast. Ich dachte schon Du hast es in einer Studie gelesen.

Bei uns kann man es eben ganz anders beobachten an den Schulen. Aber vielleicht liegt das daran dass unsere Lehrer hier genau wissen wie sie die Kinder beschäfitgen können die schon weiter sind.
Extra Arbeitsbögen usw.

Mona

Beitrag von zaubertroll1972 17.04.11 - 23:30 Uhr

Hallo,
lesen, schreiben rechnen lernen die Kinder in der Schule.
Aber es gibt noch viele andere Dinge die hilfreich sind wenn ein Kind sie schon kann.
Kinder sollten sich alleine an - und ausziehen können, ihre Sachen zusammen halten können, zuhören, Anweisungen folgen und ausführen, sich integrieren, sich durchsetzten, Freundschaften schließen können, Frust aushalten, ....okay, natürlich können nicht alle Kinder alles gleich gut aber ich denke das sind auch Dinge die nötig sind wenn ein KInd in die Schule kommt.

LG Z.

Beitrag von mausmadam 17.04.11 - 23:46 Uhr

Warum glaubt ihr immer, dass die Eltern dahinter stecken, wenn die Kids schon vor der Schule lesen können?

Unsere Tochter ist 4 1/2 Jahre alt.

Seit sie 3 ist, wollte sie von sich aus lesen lernen.

Es fing an, dass sie in ihren Kinderbüchern dauernd gefragt hat, wie dieser und jener Buchstabe heisst.

Später hat sie die Buchstaben einzeln vorgelesen und dann gefragt "Was steht da?" - und jetzt kann sie seit ca 2 Monaten lesen.

Wir haben das erst noch gebremst, weil sie noch so jung ist, aber sie wollte es und auch die Erzieherinnen sagten, soetwas darf man dann nicht bremsen - aber gefördert haben wir das nie! Immer nur dann, wenn sie gefragt hat, geantwortet.

Jetzt fing sie an mit englischen Zahlen, wollte jeden Tag die nächste Zahl wissen, das selbe mit rechnen....



Es steckt nicht immer Druck von den Eltern dahinter, manche Kinder interessieren sich früh für soetwas und ich habe die Erfahrung gemacht, dass wir, wenn unsere Tochter in der Öffentlichkeit etwas liest, viele böse Blicke bekommen....

Beitrag von chini 19.04.11 - 09:26 Uhr

Hi,

du sprichst mir aus der Seele #liebdrueck
Nicht alle Eltern zwingen ihre Kinder etwas zu lernen. Manche Kinder kommen ganz von sich aus bereits im Kindergartenalter auf den Geschmack.
Unser Sohn (6) hat sich irgendwie nebenbei das ABC beigebracht, mit der Folge, dass er in der Schule bereits das erste Deutschheft überspringen konnte. Dafür begann er in Mathe ganz von vorne - wie es sich gehört. ;-)
Unsere Tochter (4) hingegen scheint eine Vorliebe für Zahlen zu haben, die sie überall entdeckt und addiert oder subtrahiert. Buchstaben interessieren sie nicht. Allerdings hat sie ein gutes Gedächtnis und kann manche Bücher, wie beispielsweise den Regenbogenfisch wortwörtlich wiedergeben.
Bitte glaubt aber nicht, dass wir die Kinder zu irgendetwas gezwungen haben. Das kam von ganz alleine und ist gewiss keine Voraussetzung für ein Vorschulkind. Viel wichtiger finde ich zuhören, still sitzen, konzentriert arbeiten, Kritik einstecken können, ...Lesen, schreiben, rechnen lernen sie dann doch in der Grundschule.

LG Chini

Beitrag von bi_di 18.04.11 - 05:16 Uhr

Dein Sohn hat völlig recht.
Lesen, Schreiben, Rechnen lernen sie in der Schule. Da setzt die Schule nix voraus und alle fangen bei 0 an.

Was die Kinder unbedingt können müssen ist:
- sich an Regeln halten (das sind schon einige mehr als im KiTa)
- zuhören (und nicht nur bei interessanten Themen ;))
- längere Zeit stillsitzen
- nicht immer im Mittelpunkt stehen
- mit Frust umgehen (wenn z.B. das selbstgeschriebene R partout nicht wie ein R aussehen will)
- ein gewisses Mass an Selbstorganisation (z.B. alles selbstständig einpacken, was für die Hausaufgaben gebraucht wird)
- Selbstbewusstsein (um auch mal vor der ganzen Klasse was zu erzählen)
- und noch einiges mehr, was ich jetzt glatt vergessen habe.

Übrigens Anforderungen, die stinknormale 6jährige meistens ganz gut beherrschen. Bei uns war es so, das die KiTa-Erzieherinnen da den besten Blick drauf hatten. Wenn Du Zweifel hast, würde ich die einfach mal ansprechen.

Ich kenne auch Eltern, die haben mit ihren Kindern ein Jahr vor der Einschulung Lesen, Schreiben, Rechnen geübt. Jeden Tag mindestens eine Stunde. Damit die Kinder es einfacher haben.
Finden die meisten Grundschullehrerinnen übrigens kontraproduktiv: Das seien nämlich oft die Kinder, die schon vor Einschulung keine Lust mehr auf Schule haben.

Also: Lass Deinen Sohn. Mein Grosser hat auch viel lieber Fussball gespielt, als Lesen zu lernen. Und ich bin der festen Überzeugung, das das eine viel bessere Vorbereitung auf die Schule war, als alle Lernprogramme.

Und natürlich gibt es Kinder, die schon vor Schulbeginn Schreiben, Lesen, Rechnen können, ohne das die Eltern Druck machen. Sollen sie - allerdings ist das absolut keine Garantie dafür, das sie es in der Schule 'leichter' haben werden.

Grüsse
BiDi





Beitrag von sohnemann_max 18.04.11 - 05:52 Uhr

Hi,

absolut nichts!

Unserer hat auch seinen Namen schreiben können und die seiner Freunde! Prima, habe mich gefreut wie Bommel. Gebracht hat ihm nichts, da im im KiGA generell alles in Großbuchstaben gekrikselt wird.

In der Schule hat er systematisch neu angefangen. Buchstabe für Buchstabe, groß und Kleinschreibung. Rechnen ging ebenfalls wieder bei 0 an - Zahlen schreiben hat ja nichts mit Rechnen zu tun...

In seiner Klasse gibt es alles. Einige konnten nichts, andere wiederum konnten schon lesen. Das Ende vom Lied - alle können jetzt lesen und der der es vorher schon kannte, langweilte sich und kommt jetzt nicht mehr so Recht mit, da er sich keine Mühe gibt.

In der Schultüte war bei uns weniger Schoki, mehr kleine Überraschungen wie ein Wecker, Sportsocken und VIEL Taschengeld, wovon er sich dann ein Star Wars Laserschwert kaufen konnte - das Beste für ihn.

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 23 Monate

Beitrag von luka22 18.04.11 - 07:34 Uhr

Ich habe ein Kind, für das ich mich ins Thema "LRS" einlesen musste und ein Kind, wo ich mich für "Rechenschwäche" interessiert habe ;-).
In jedem Buch, das ich egal zu welchem Thema gelesen hatte stand drin, dass die beste Prävention gegen jegliche "Schwäche" eine frühe Förderung ist. Nicht in der Art, dass man mit dem Kind lesen und schreiben übt, sondern, dass man die Grundlagen legt, die für den Erwerb von Lesen, Schreiben und REchnen eben grundlegend sind. Nicht in jedem Kindergarten wird das geleistet und mit meinem Wissen von heute, hätte ich mit meinen Kindern durchaus die ein oder andere spielerischen Übungen gemacht.
Im Bereich lesen und schreiben:
- sprachliche Durchgliederung: also Silben Klatschen, Fragen: wie viele Silben vorkommen, bestimme Laute raushören, sagen können, ob sich der Laut vorne, in der Mitte oder am Ende des Wortes raushören lässt. Ganz wichtig auch: reimen - also Reimwörter suchen, Gedichte lesen.
Mein Sohn hat sich für Sprache nie interessiert. Leider ist dieses Interesse auch in der Grundschule nicht plötzlich aufgeflammt. Er ist immer noch ein schlecher LEser und schreiben klappt langsam, aber ich musste sehr viel mit ihm üben.
- rechnen: da wäre es wichtig, dass sich dein Kind ein Begriff von Mengen gemacht hat. Da würde ich erst einmal nur bis 5 gehen. Du nimmst 3 Gegenstände und er soll benennen wie viele es sind, dasselbe bei 4 oder 5. Dann eines wegnehmen. Oder sagen, wo mehr und weniger sind.
Es stimmt nicht, dass ein Kind gar nichts können muss, wenn es in die Schule kommt. Die Grundlagen sollte eigentlich der Kindergarten legen, aber ich habe festgestellt, dass es sehr große Unterschiede gibt, wie die Kinder im Kindergarten auf Schule vorbereitet werden. Das geht tatsächlich von gar nicht, bis zum Lesen lernen (spielerisch) oder rechnen lernen bis 10.

Grüße
Luka

Beitrag von 3wichtel 18.04.11 - 08:09 Uhr

Was mir persönlich wichtig war:
- Schleife binden können
- Schwimmen können
- Alleine zur Toilette gehen können (inkl. Po sauber abwischen)

Was dem Kindergarten wichtig war:
- Mit der Schere schneiden können
- Kleber so benutzen können, dass nicht alles verschmiert
- Still sitzen und zuhören können

Was der Schule wichtig war (laut Elternabend ein Jahr vor der Einschulung):
- eigenen Namen lesen können (da alle Materialien beschriftet werden sollen und die Kinder dann auch ihren eigenen Tuschkasten zwischen den anderen 20 Stk. finden können)

Exakt diese Dinge konnten meine Kinder zum Zeitpunkt der Einschulung. Und jetzt sind beide absolut spitzenmässige Schüler.

Beitrag von sarahg0709 18.04.11 - 17:37 Uhr

Hallo,

als ich in die Schule kam (gilt für meine Kinder auch!):

- Konnte ich keine Schleife binden

- Konnte ich nicht schwimmen (habe ich mit 10 Jahren gelernt, mein Sohn konnte das ausnahmsweise schon vor der Einschulung)

- Kleber hatte ich bis dahin nie einen in die Hand bekommen (meine Eltern achteten auf Sauberkeit und Ordnung)

- Lesen respektive meinen Namen schreiben konnte ich auch nicht, da meine Mutter von allen Seiten gesagt bekam, dass es schlecht wäre, den Kindern das vorab beizubringen.

Was ich allerdings konnte war auf Bäume klettern. Das machen meine Kinder aber nicht. Meine Tochter schaukelt lieber :-D

Ich habe trotzdem Abitur gemacht, mein Sohn steht kurz davor.


LG

Beitrag von 3wichtel 19.04.11 - 09:06 Uhr

Ich sag ja nicht, dass man Schulversager wird, wenn man die von mir genannten Dinge nicht kann ;-)

Es war halt nur eine Auflistung der Dinge, die mir, dem Kindergarten und der Schule wichtig waren.
Und wie Du ja siehst, waren mir z.B. andere Dinge wichtig als der Schule.

Und das mit dem Schleifebinden: Klar, es gibt heute viele Schuhe mit Klett. Aber ich persönlich finde es einfach peinlich, wenn beim Fußballspiel die Mütter am Rand stehen und den Sprösslingen (bis hin zur 4. Klasse #schock), die Schuhbänder binden...

Und Schwimmen: Kann man m.M.n. gar nicht früh genug lernen. Bei den ganzen Idioten, die ungesicherte Pools in ihrem Garten haben.

Beitrag von misses_b 18.04.11 - 10:04 Uhr

Hallo!

Da beginnt - ganz einfach - der Eislaufmütter-Wettbewerb schon VOR der Schule.

Warte mal ab, das wird noch schlimmer!

Lustig ist auch immer, wenn am ersten Elternabend der Grundschule schon darüber philosophiert wird, auf welches Gymnasium der holde Nachwuchs denn dann geht. #zitter#schock

Bei uns in NRW galt bis zum letzten Schuljahr die Empfehlung der Lehrer über die weiterführende Schule. Ich persönlich fand das sehr gut. Das hat so manchem Kind den Druck genommen.

Aber heutzutage wird ja schon bei 2-Klässlern über Nachhilfe debattiert, damit sie den Übertritt aufs Gymnasium auch schaffen! Furchtbar!

Du machst das schon richtig!

Und leg Dir - am besten sofort - ein dickes Fell zu!

Gruß

misses_b

die sich auf solches Mütter-Gehabe nie eingelassen hat!

Beitrag von scotland 18.04.11 - 12:38 Uhr

Hallo,

genauso ist das! In unserer Stadt gibt es eine Frau (weiß nicht, welche Qualifikation sie hat), die einen Vorschulkurs anbietet 3x in der Woche 1,5 Stunden - was soll ich sagen, sie ist ausgebucht!

GLG
Scotland

Beitrag von marion2 18.04.11 - 11:49 Uhr

Hallo,

sie sollten eine Schleife binden können.

Und er sollte solche Aufgaben lösen können: Wir haben 5 Äpfel. Wenn wir zwei gegessen haben, haben wir noch wie viele?

Gruß Marion

Beitrag von amadeus08 18.04.11 - 14:09 Uhr

ich wollt auch mal was dazu sagen, auch wenn mein Sohn noch lange nicht in die Schule kommt ;-)

Aber ich hatte dieses Problem selbst. Ich wollte unbedingt Lesen lernen im Kiga. Meine Eltern waren dagegen, konnten sich aber nicht wehren und ich habe mit sechs Jahren bereits Hanni und Nanni Bücher gelesen, weil ich es wollte. ABER dann kam ich in die Schule und mir war soooooooo langweilig. Das ging die ganze Grundschulzeit so. Ich hatte nur Einsen, ab und an ne Zwei, aber ohne jemals was dafür tun zu müssen. Dann kam das Gymi und meine Noten sackten ab. Einmal wäre ich fast sitzengeblieben. Erst kurz vor dem Abi, habe ich endlich verstanden/verinnerlicht, dass man Lernen muss!
Also mir hat es nichts gebracht, dass ich vor der Schule schon soviel konnte, im Gegenteil, obwohl meine Eltern nichts dafür konnten!
Ich finde schlimm, dass man heute immer versucht, dass Kinder möglichst viel können sollen (manche wollen es von sich aus, das ist anders). Bleib also locker, Dein Sohn wird in der Schule lernen ;-)

Lg und alles Gute für den Start

Beitrag von .nefur. 18.04.11 - 21:01 Uhr

Hallo Danki,

bei einer Schulvorstellung wurde uns ein Buch vorgestellt, welches wohl sehr gut sein soll. Schade, habe den Hefter nun nicht gefunden. Reiche aber gern nach, wenn du interessiert bist.

Ich übe mit meinem Sohn schon etwas, dass er die Sachen für die Musikschule allein packt. Zudem auch mal neue Situationen, mit denen er umgehen lernt. Er geht mal einen Weg allein oder besorgt Brötchen oder Milch im Geschäft.

Ich finde es auch ganz gut, wenn sie sich 10-20 Minuten mit einer Sache beschäftigen können.