hausfrau vs geschäftsfrau

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von putzemann 18.04.11 - 16:45 Uhr

Hallo#winke

hab gerade weiter unten einige antworten auf die frage "bin ich wirklich so blöd"(oder steht "komisch"- egal)
gelesen...und komm grad zum grübeln....
hmmm...also meine maus ist 6 monate alt und ich denke eigentlich noch niicht ans arbeiten gehen...
ist das komisch?


also ich hab schon ne ausbildung( bin selbstständig) ,im gegensatzt zu der anderen dame.

aber ich frage mich, ist das im jahr 2011 seltsam, wenn ich mich entschließe (mal eine zeitlang) nur hausfrau und mama zu sein?

geht ihr arbeiten?
seit wann?


danke

Beitrag von wolke151181 18.04.11 - 17:03 Uhr

Hallo!

Ohje, das artet bestimmt wieder aus....

Also, meine Kinder sind 2,5 Jahre und 10 Monate alt. Ich habe auch eine Ausbildung, habe in meinem Beruf acht Jahre gearbeitet, bis wir unsere Kinder bekommen haben. Für uns war klar, wenn wir Kinder haben, dass ich die ersten drei Jahre zu Hause bleibe und nicht mehr Vollzeit arbeiten gehe.

Ich genieße es zu Hause zu sein, arbeite allerdings nebenbei noch ein paar Stunden, was mir schon fehlen würde.
Finanziell sind wir abgesichert. Mein Mann verdient nicht schlecht, deshalb ist es möglich, dass ich zu Hause bin.

Ich finde nichts Verwerfliches dran, wenn eine Mutter bei ihrem Kind bleibt, bis es in den Kindergarten geht. (Fremdbetreuung kostet auch Geld). Solang die Grundlage gut ist, wie finanzielle Absicherung, die Chance wieder in den Beruf zurückzukehren, würde ich mir nie anmaßen darüber zu schimpfen.


LG Claudia

Beitrag von nepumuk2009 18.04.11 - 17:10 Uhr

Hmmm ich kenne beide extreme oder das was draus geworden ist.
Meine Mutter war immer "nur" Hausfrau und hat 4 Kinder groß gezogen, aus allen ist was geworden. Keiner arbeitslos oder faul ect.
Meine Schwiegermutter hat trotz meinem Mann vollzeit gearbeitet(musste) und hat anderen die Kindererziehung überlassen. Wir lieben bei unsere Mütter und haben beide keinen Schaden.

Ich möchte mit keiner von beiden tauschen.

Ich arbeite seit meine Maus 3 Monate ist wieder stundenweise in unserem Betrieb. Seit sie 1 Jahr alt ist wieder etwas mehr. Kind ist bei Omas, was Ihr und mir guttut.
Wenn die kleine 3 Jahre ist werde ich wieder etwas mehr arbeiten, oder an Nr. 2 basteln.:-p
Ich bin froh beides haben zu dürfen.
lg der muk

Beitrag von dore1977 18.04.11 - 17:37 Uhr

Hallo,

ich das erste Jahr mit meiner Tochter genossen. Als sie ein Jahr alt war habe ich angefangen als Tagesmutter zu arbeiten.
Als sie 5 war hatte ich dazu keine Lust mehr und habe mir eine andre Arbeit gesucht.
Ich arbeite seit meine Tochter da ist quasi durchgehend aber manchmal auch nur 1 Stunde am Tag.
Bein uns ist es so das Arbeiten gehen bei mir an letzter Stelle steht. Mein Mann ist beruflich sehr stark eingespannt und ist nur am WE zu Hause. Ich muss hier alles allein planen.
Sprich wen unsre Tochter krank ist MUSS ich zu Hause bleiben die gesamten Ferien MUSS ICH ab denken usw usw......
Wen ich das alles hin bekommen kann ich auch arbeiten gehen sonst nicht! Das ist der "Deal" den mein Mann und ich haben.

Mein Chef meint immer das ich bei ihm meinem Hobby nachgehe und so unrecht hat er damit gar nicht.

LG dore

Beitrag von bruchetta 18.04.11 - 17:59 Uhr

Das Kind von der anderen TE ist 5!!!! Das kannst Du doch gar nicht vergleichen.
Ich bin absolut dafür, dass man als Mutter mit einem Baby zu Hause bleibt.

Beitrag von putzemann 18.04.11 - 18:06 Uhr

ASOOOO
das hab ich wohl überlesen..

naja, meine frau schwägerin war hausfrau und mutter, bis das eine 16 und das andere 14 war....oh gott

das ist für ich ne horrorvorstellung!!!!!!!1
da würd ich eingehen denk ich

Beitrag von schnee-weisschen 19.04.11 - 09:33 Uhr

Also das ist ja schon fast asozial... eine Mutter, die bei nem 5 jährigen Kind bleibt und "nur" Hausfrau und Mutter ist.

Nee, wirklich, das Balg ist doch fast erwachsen, wird endlich Zeit für ne eigene Wohnung. Irgendwann ist doch mal Schluss mit Mutter-Sein.

#augen

Beitrag von tattel 18.04.11 - 18:40 Uhr

Hi,

ich war insgesamt 10 Jahre und einige Monate in Elternzeit. Ich hatte in der Zeit immer mal wieder irgendeinen 400 € Job (von Bedienung bis nächtliches Zeitungsaustragen), aber hauptsächlich war ich doch bei den Kids daheim.

Nun arbeite ich Teilzeit (2 ganze Tage ), meine Kids sind inzwischen in der Schule oder im Kindergarten.

Die Zeit zu Hause war schon schön, aber irgendwie fühle ich mich, seit ich wieder arbeite, mehr als vollständiges Mitglied dieser Gesellschaft. Ich freue mich jedesmal auf die Arbeit, und genauso freue ich mich auf die "freie" Zeit mit meinen Kids. Einige meiner Kollegen haben mir schon das Kompliment gemacht, dass sie merken wie gerne ich arbeiten gehe. Solche Bestätigung erhalte ich zu Hause nicht#hicks.


LG

tattel 10,9,6,3



Beitrag von viofemme 18.04.11 - 18:58 Uhr

Nur weil du dir aktuell noch nicht vorstellen, jetzt wieder arbeiten zu gehen, solltest du nicht mit der erwähnten TE vergleichen. Ich denke, da liegen die Dinge noch ganz anders. ;-)

Ich kann nur von mir reden: Ich habe das Glück, neben meinem eigentlichen Arbeitsverhältnis noch freiberuflich als Dozentin tätig zu sein. Während ich also eigentlich in Elternzeit bin (zwei Jahre), übe ich meine Dozentinnentätigkeit weiter aus. (Keine Angst, alles ordnungsgemäß angegeben!) Bereits sechs Wochen nach der Geburt unseres Sohnes bin ich so wieder für zwei Unterrichtsstunden arbeiten gegangen. Und obwohl es zunächst komisch war und ich tierisch Angst hatte, dass zuhause während meiner Abwesenheit meine abgepumpte Milch nicht reichen würde, war es doch auch ein tolles Gefühl, endlich wieder das zu tun, was ich eben auch liebe und eben auch mit Leidenschaft tue.

Mich hat im genannten Thread eher folgendes gewundert: Es ging in den meisten Beiträgen nur ums Geld: "Mein Mann verdient genug" oder die Alternative "Das Geld reicht nicht mehr, wenn der Mann weg sein sollte."

Nun ist es aber doch durchaus so, dass Beruf auch etwas mit Berufung zu tun hat. (Nun gut, gibt sicher Ausnahmen...) Daher würde es mir schlicht fehlen, nicht zu arbeiten. Man kann sich vielleicht denken, dass ich mit diesen zwei Stunden finanziell unser Familieneinkommen nicht eben sonderlich berreichere. Zudem bekomme ich den Elterngeldhöchstsatz und auch mein Mann verdient gut. Diese zwei Stunden, zu denen ja auch noch Vor- und Nachbereitung, sowie Prüfungsverpflichtungen kommen, sind daher eher Hobby als Einkommen.

Die Hausfrauentätigkeiten sind für mich eh eher rote Tücher und so habe ich einiges in dieser Richtung "outgesourct". Mutter bin ich sehr sehr gerne, aber eben nicht ausschließlich. Daher käme das Modell "Hausfrau und Mutter" für mich dauerhaft nicht infrage. Ich kann aber nachvollziehen, dass man sich dafür entscheidet.

Beitrag von widowwadman 19.04.11 - 09:20 Uhr

Ich seh das ganz genauso. Allerdings muss man ja nur mal im Schwangerenforum schauen, wieviele Maedels sich da fuer ein BV interessieren, da die Schwangerschaft und dann die Kinder ein willkommener Anlass sind mit dem Hintern daheim zu bleiben.

Ich bin bei meiner Tochter nach 9 Monaten wi, eder Vollzeit eingestiegen, und werde das jetzt wieder so tun. Hier wo ich lebe gibt's die Moeglichkeit waehrend des Erziehungsurlaubs zu arbeiten nicht (bis auf 10 sogenannte "Keep in touch days"), ich werde allerdings genau wie beim ersten Mal die Zeit auch wieder fuer Fortbildung/Fernstudium nutzen, da mir sonst die Decke auf den Kopf faellt.

Beitrag von sini60 19.04.11 - 11:36 Uhr

Nun ist es aber doch durchaus so, dass Beruf auch etwas mit Berufung zu tun hat. (Nun gut, gibt sicher Ausnahmen...)

Ich denke eher, dass die Ausnahme die Ausnahmen sind. Je höher der Bildungsstand ist, desto größer ist auch die Chance einen Beruf zu finden, der dann zur Berufung wird. Hier sind aber viele, die gehen nur wegen dem Geld arbeiten und sind, wenn sie nach Hause kommen erstmal erledigt. Da ist es dann verständlich, dass wenn es finanziell nicht erforderlich ist, die Frauen erstmal lieber zu Hause bleiben.

Beitrag von niana 18.04.11 - 19:21 Uhr

Ich bin vermutlich in den Augen einiger hier eher Faul.
Mein Sohn ist 3 und ich gehe im Moment nur 12 std die Woche arbeiten. Kann mir die Zeit auch durch Absprache so legen wie es mir passt.
Allerdings war ich auch nicht die ganze Zeit zuhause. Als mein Sohn 6 Monate Alt war habe ich noch die 1 ½ Jahre meiner Ausbildung beendet. Die Vollzeit Sache war ok nur die Schulzeit, die leider Blockunterricht mit Internatsaufenthalt war hasste ich, und ganz ehrlich ich bereue es auch dass ich meinen Sohn alle 2 -3 Monate für 6 bis 8 Wochen alleine lassen musste. Konnte leider nicht jedes WE nach hause.
Dafür genieße ich die Zeit die ich mit meinem Sohn jetzt habe umso mehr.
Klar mehr arbeiten kommt auch wieder, im August spätestens, dann übernehme ich eine Schwangerschaftsvertretung in Teilzeit ;)
Aber das ich in absehbarer Zeit wieder voll arbeite glaube ich nicht, erstens geht es uns gut so wie es ist, und zweitens sind wir mit der Familienplanung auch noch nicht durch.

Beitrag von turmmariechen 18.04.11 - 19:39 Uhr

Naja ... was heißt schon "komisch" ? Jeder wie er mag und wie er kann. Ich kenne wenige Mütter, die 3 oder mehr Jahre zu Hause bleiben. Von daher in meinem Bekanntenkreis eher "ungewöhnlich". Ich habe bei Kind 1 studiert, Kind 2 nach 8 Wochen wieder gearbeitet - jetzt habe ich 2 J. Elternzeit eingereicht. Ich arbeite aber bereits stundenweise von zu Hause aus. Ich mag meine Arbeit . Und bin auch mit 3 Kindern ohne Arbeit nicht ausgelastet ;-) . Aber letztlich ist das doch eine Typenfrage oder auch eine Geldfrage. Irgendwie schreiben hier viele "mein Mann verdient gut" - was heißt das denn schon ? Ich denke die wenigsten können mal eben so auf ein Gehalt verzichten ... aber das schreibt natürlich keiner. Also entweder bleibt man zu Hause, man arbeitet, weil man gerne möchte oder eben weil man das Geld braucht oder beides. Ich finde nichts davon seltsam .... nur eben unterschiedliche Lebensmodelle :-) .

Beitrag von berry26 18.04.11 - 19:48 Uhr

Gegen eine Zeitlang Hausfrau, denke ich kann auch keiner etwas sagen. Ob das nun 1 Jahr, 2 Jahre oder 5 sind ist denke ich auch egal aber diese Texterin arbeitet seit über 6 Jahren nichts mehr und hat dies die nächsten Jahre auch nicht vor!

Das ist denke ich schon ein Unterschied!

LG

Judith

Beitrag von sarahjane 18.04.11 - 21:50 Uhr

Zitat: "aber ich frage mich, ist das im jahr 2011 seltsam, wenn ich mich entschließe (mal eine zeitlang) nur hausfrau und mama zu sein?"

Nö, ist doch recht und billig, wenn Mutter und Vater für den Lebensunterhalt sorgen und nicht von Vater Staat abhängig sind.

Beitrag von zahnweh 18.04.11 - 21:50 Uhr

Hallo,

seltsam finde ich es nicht, dass du dich so entschlossen hast.

Wie ist jedem selbst überlassen, finde es persönlich nur wichtig, sich veschiedene Aspekte klar zu machen und über das jetzt hinauszudenken.

Ja, ich gehe arbeiten. Teilzeit. Es ist mit Kind möglich (konnte sie als Baby mitbringen und es ging).

Ich habe die Ausbildung mit Baby beendet und wurde Teilzeit übernommen. VITAMIN B, das ich wirklich habe + Engagement + Ausdauer die Ausbildung durchzuziehen (ohne das hätte mir das Vitamin B den Kick gegeben).

Ja, da hatte ich Glück (und eben Eigenintiative).


Warum ich arbeite?
Längerfristiges denken
1. es gibt Geld, das ich AE brauche
2. die Gelegenheit Kind mitzunehmen zur Arbeit und ohne Kinderbetreuung etc. auszukommen auszuschlagen, wäre schön blöd gewesen (jedenfalls längerfristig und in dem Moment auch ;-))
3. so sind wir beide (Kind UND ich) krankenversichert
4. da ich nicht verheiratet bin, bringt mir das immerhin ein Minimum an Rentenansprüche. Nicht nennenswert, aber ich versuche vom Verdienst etwas zu sparen
5. ich kann berufserfahrung nachweisen, die ich brauchen werde. Da ich keinen Partner/EHEmann habe, bin ich darauf angewiesen uns beide selbst zu versorgen, also auch zu arbeiten. Später auch Vollzeit. Neue Stellen lassen sich besser mit Berufserfahrung wieder aufnehmen ;-)

Mit gutverdienendem Ehemann an der Seite, mit gefühlt Krisensicherer Ehe, Krankenversicherung und Partner bei bester Gesundheit ....
hätte ich die Ausbildung ebenfalls beendet (einfach um mich/uns abzusichern und zu wissen, DAS - der Abschluss - ist mir sicher) und dann wer weiß. Gerne auch Hausfrau und Mutter und Ehefrau. Je nach Bankkonto und weiteren Faktoren.

Und dass es gut sein kann, wenigstens eine Ausbildung sicher zu haben, weiß ich aus Erfahrung. Mein Vater erlitt sehr früh, mitten im vollen Berufsleben einen Schlaganfall. Ersparnisse reichten - aber nicht für ewig. Und meine Mutter war plötzlich Alleinverdienerin. Das Standbein hatte sie sich durch Ausbildung und Teilzeitarbeit-Berufserfahrung über die Jahre angesammelt und jeweils der Familienverhältnisse angepasst.

Beitrag von janinechen 18.04.11 - 21:57 Uhr

Hallo, #winke

also ich finde es nicht schlimm oder komisch wenn eine Frau nach der Geburt ihres Kindes eine zeitlang zuhause bleibt.
Ich finde nur dass man bedenken sollte, wie schwer ein Wiedereinstieg ins berufsleben sein kann wenn man wirklich über Jahre hinweg nur noch Hausfrau ist.
Ich persönlich musste nach 2 Monaten wieder anfangen vollzeit zu arbeiten und wenn es bei Kind Nr. 2 möglich ist,werde ich da auf alle Fälle auch rinite Zeit zuhause bleiben bzw nach ein paar Monaten halbtags oder stundenweise arbeiten.

LG Janinechen

Beitrag von andrea761 18.04.11 - 22:35 Uhr

Hallo
Nein ich finde es überhaupt nicht seltsam oder komisch, wenn man "nur" Hausfrau über eine gewisse Zeit ist.
Ich möchte meine Tochter, die ersen drei Jahre selber erziehen und begleiten und mit ihr die Welt entdecken. Ich möchte bei den ersten entwicklungs Fortschritten dabei sein und es mit erleben und nicht davon erzählt bekommen-Die Kinder werden sooo schnell groß und wollen irgendwann ihre eigenen Wege gehen, da genieße ich lieber die ersten Jahre in vollen Zügen und verpasse nichts! Ich würde es auch nicht übers Herz bringen, meine Kleine so früh schon in die Kita zu schicken.

Ich wollte schon immer Kinder haben und es war für mich immer klar, dass ich für jedes Kind 3Jahre Erziehungsurlaub nehmen werde-mein Arbeitsplatz bleibt mir ja erhalten und für meine Rente sorge ich lieber Privat, denn ich denke von der staatl. bekommt man in 30-35 Jahren eh nichts oder nur noch kaum etwas (von daher kein Grund früher arbeiten zu gehen)
Ich bin und bleibe also erstmal "nur" Hausfrau und genieße es total, so viel Zeit mit meiner Tochter verbringen zu können und auch soviel mit ihr unternehmen zu können. Für mich absolut normal
Lg

Beitrag von kokrobite 18.04.11 - 22:36 Uhr

Ich war volle zwei Jahre in Elternzeit und hab die Zeit rund um die uhr meinen Sohn genossen.
Hab eine Woche vor seinem zweiten Geburtstag wieder angefangen.
Arbeite vollzeit (jedoch nicht in dem Sinne was wohl die meisten unter vollzeit verstehen (: ) und genieße die Tropenarbeitszeiten um so schon um 15:00Uhr wieder Zeit mit meinem Sohn verbringen zu können.
Da ich AE bin ist es mir sehr wichtig, neben ner menge Zeit mit meinem Sohn zu verbingen, auch gut zu verdienen um uns beide versorgen zu können.
Ich würde mich nie auf einen Mann verlassen und habe dafür gesorgt, dass wir beide gut abgesichert sind.
Neben einem sehr guten Einkommen, auch durch Ersparnisse für mein Kind und ner Lebensversicherung für mich.

Beitrag von chaos-queen80 19.04.11 - 07:04 Uhr

Ich denke, es ist jedem selbst überlassen, was er machen will bzw. auch was er/sie sich leisten kann!

Oftmals ist es eine Frage des Geldes, nicht arbeiten zu gehen.

Bei mir ist es so, dass ich jedes Mal nach ein paar Monaten das Bedürfnis hatte, wieder arbeiten zu gehen.

Ich liebe meine Kinder über alles, aber es ist nicht die Erfüllung meines Lebens "nur" Zuhause zu sein. Das darf man keinenfalls falsch verstehen. Ich bewundere die Frauen, die mehrere Kinder bekommen und sich ausschließlich um die Kinder und Haushalt und Co. kümmern.

Ich brauche einen Tapetenwechsel.

Bei meiner Tochter (mittlerweile 3,5 J.) ging ich nach 11 Monaten wieder arbeiten. 2x 8 Std. pro Woche. In dieser Zeit war sie 1x bei der Oma (SM) und 1x war mein Mann Zuhause.

Als sie dann mit 18 Monaten einen Krippenplatz bekam, ging ich wieder 20 Std./Woche arbeiten.

Unser Sohn ist jetzt fast 11 Monate alt und ab Juni gehe ich auch wieder arbeiten. 14Std./Woche.

Einerseits mache ich es für mich, weil ich meinen Job über alles liebe, andererseits brauchen wir das Geld, weil wir gebaut haben.

Ich arbeite immer halbe Tage, d.h. ich habe nachmittags voll Zeit für meine Kinder. Die Hausarbeit läuft dann zwischendurch oder abends.

Ich denke, man sollte niemanden verurteilen, weil er sie so ode so entscheidet. Ich wurde selbst mit Steinen beworfen und als Rabenmutter bezeichnet. Das war keine schöne Erfahrung! Wichtig ist, dass wir als Familie uns einig sind und wir haben von beiden Eltern die volle Rückendeckung und Unterstützung (Ferienzeit/Krankheit).

LG
Tina

Beitrag von claudia_71 19.04.11 - 07:47 Uhr

Hallo,

ich bin seit 15 Jahren daheim ;-) - wir liegen niemandem auf der Tasche, mein Mann verdient gut, und für meine Altersversorgung ist auch gesorgt.

Unser Kleiner ist mittlerweile fast 5 Jahre alt, und wenn er dann mal in die Schule geht, will ich wieder arbeiten. Als die beiden Größeren in die Schule kamen, gab es bei uns auf dem Dorf keine Mittagsbetreuung, d.h. sie standen mal um 11.20 oder mal später vor der Tür. Und finde mal eine Arbeit von 8.00 bis 11.00 ... die Omas arbeiteten zu der Zeit noch, also nix mit Betreuung - auch nicht Fremdbetreuung, wir sind hier echt am A... der Welt ;-)

Ich hab diese Zeit genossen, auch meine Kinder sagen oft, es ist schön, wenn jmd. daheim ist, wenn ich heimkomme.

Meine Mama hat immer gearbeitet, ich war daheim fürs putzen, kochen und meinen kleineren Bruder zuständig, das wollte ich für meine Kinder nicht und bin froh, dass mein Mann das auch so sieht!

LG Claudia

Beitrag von elofant 19.04.11 - 08:13 Uhr

Seltsam finde ich das nicht.

Seltsam finde ich nur, wenn man daheim bleibt (vielleicht die Kinder vorschiebt, die schon längst im KiGa/in der Schule sind) und dann Papa Staat anpumpen.

Ansonsten muss das jeder für sich u. seine Familie selbst entscheiden. Ich war damals nach meiner Elternzeit 1 Jahr arbeitslos. Hab dann Teilzeit gearbeitet.
Jetzt hatte ich eine nicht freiwillige Auszeit von knapp 2 Jahren. Und ich freu mich tierisch, dass es am 1.Juni wieder los geht.

Beitrag von robingoodfellow 19.04.11 - 08:45 Uhr

Lach, der Hausfrau vs. Arbeits-Mama Thread. Da werden noch die Fetzen fliegen.

Mit Baby und Kleinkind finde ich es wichtig das 1 Elternteil zu Hause ist. Wobei ich es völlig egal finde ob Mama oder Papa. Hauptsache eine Bezugsperson.

Ich war jetzt 6,5 Jahre in Elternzeit und arbeite nun wieder 30 Std.

Und, obwohl es stressig ist, fühle ich mich besser als vorher. Man hat andere Ansprechpartner (nicht nur die Spielplatzbekanntschaften die nur über Kinder reden), man wird anders gefordert und vor allem. Man verdient wieder Geld.

Mein Kleiner war schon ein 3/4 Jahr im Kindergarten als ich wieder anfing und dieses 3/4 Jahr war so extrem öde für mich. Soviel kann ja kein Mensch putzen, lesen, kochen, einkaufen etc. Und nur rumhängen und sich verabreden war mir auch zu dröge.

Ausserdem habe ich keine Lust mein Lebtag nur Hausfrau zu sein. Dafür habe ich nicht meinen Beruf gelernt.

Also, mit kleinen Kindern zu Hause bleiben, aber ab Kindergarten kann man ruhig wieder in die Pötte kommen.

Beitrag von dominiksmami 19.04.11 - 09:18 Uhr

Huhu,

ja das scheint im Jahr 2011 seltsam zu sein.

Nein ich gehe nicht arbeiten und das seit Ende 2003.

Bei meinem Sohn habe ich nach dem Mutterschutz sofort wieder gearbeitet.

Meine Tochter ist jetzt bald 10 Monate alt und ich bleibe mindestens noch 2 Jahre zu Hause.

Danach schauen wir mal wie es mit dem Kindergarten aussieht, dann könnte ich mir vorstellen vielleicht wieder ein paar Stündchen zu arbeiten, aber definitiv unter 20 Stunden die Woche.

lg

Andrea

Beitrag von kathrincat 19.04.11 - 09:56 Uhr

nein ich gehe noch nicht wieder arbeiten, meine ist jetzt 3,5! ich werde auch noch einige zeit zuhaus bleiben, warum nicht, wir haben keine omas und co hier, müssen alsow wirklich alles alleine machen.