hat jemand Erfahrung mit Ear Band-it?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jun1810 27.04.11 - 19:45 Uhr

Mein Sohn (fast 6) hat seit ca. 7 Monaten auf beiden Seiten Paukenröhrchen und es ist noch nicht abzusehen, wie lange sie noch drin bleiben (sollen)
Er ist u.a. etwas entwicklungsverzögert und bewegt sich auch eher ungern (weil es halt nich so gut klappt) Mit bewegen meine ich vor allem Sport in jeder Form. Jetzt fängt er endlich an, mal Wünsche zu äußern und möchte sehr gerne schwimmen lernen und vor allem im Wasser toben und auch tauchen. Das ist mit den Röhrchen halt tabu. Nun habe ich im Internet diese Stirnbänder gefunden. Auf der Homepage von der Fa. sind natürlich nur positive Reaktionen aufgeführt. Ich kann mir nur nicht richtig vorstellen, dass man damit wirklich unter Wasser gehen kann, und kein Wasser ins Ohr eindringt. Hat jemand von euren Kindern dieses Ear Band-it? Und wie sind eure Erfahrungen.
DANKE schon Mal

Nicole

Beitrag von emilia72 27.04.11 - 19:56 Uhr

Hi,

leider kenne ich diese Ear Band-it nicht. Bei uns im Schwimmen ist allerdings ein Junge - ebenfalls mit Paukenröhrchen - der Schimmt mit angepassten Plugs vom Hörgeräteakustiker. Das wäre meine Idee zu deinem Thema...

Bei dem Band-it sind ja auch Ohrstöpsel dabei - um die wird er wohl nicht herumkommen. Was meint der Arzt dazu? Vielleicht hat er ja noch eine bessere Idee.

Chris

Beitrag von jun1810 27.04.11 - 20:03 Uhr

Die Ärzte sind sich irgendwie nicht einig. Im KH wurde uns gesagt: auf keinen Fall Wasser hineinbekommen. Schwimmen ist also Tabu. Es sei denn ich bin die ganze Zeit neben ihm und passe auf. Das mache ich auch momentan so.
Der HNO sagte, mit Ohrstöpseln sei es kein Problem.
Felix hat auch Stöpsel, aber die sitzen nicht wirklich optimal. Wir haben schon Mal kurz überlegt, welche anfertigen zu lassen. Dagegen sprachen folgende Gründe: Kosten, Ohren bei Kinder wachsen ja nun auch und man müsste dann unter Umständen erneute Stöpsel anferigen lassen. Außerdem waren wir der Meinung, dass die Röhrchen ca. 4 - 6 Monate drin bleiben. Nun sind es halt schon 7 Monate und wir wissen halt nicht, wie lange sie noch im Ohr bleiben. Wäre ja echt ärgerlich, wenn man welche anferitgen lässt und ein paar Wochen später fallen die Röhrchen raus.

Beitrag von sam80 27.04.11 - 20:24 Uhr

Hi,

mit dem Band kenne ich mich leider auch nicht aus.
Unser Sohn hatte das Röhrchen über 1 Jahr drin. Und baden sowie schwimmen gehen haben wir mit Silikon-Stöpseln gemacht. (Well-Noise)

Was die angepassten angeht, kannst du mal bei der KK nachfragen ob sie die übernehmen. Dadurch das unser erst 3 war, hatten sie das leider nicht übernommen.

Ich habe aber auch mal gelesen das das Schwimmen im Schwimmbad Wasser nicht eindringen lässt aufgrund des hohen Drucks und der Oberflächenspannung.

Wenn aber Seife ins spiel kommt die Spannung halt nachlässt und dadurch dann Wasser einlaufen könne.

Alles Liebe
Katja

Beitrag von cori0815 27.04.11 - 21:02 Uhr

hi Nicole!

Die Ear Band-its funktionieren ja nur in der Kombination mit den Ohrenstöpseln, das Stirnband sorgt praktisch nur dafür, dass die Stöpsel an Ort und Stelle bleiben.

Mein Sohn (5) hat auch Paukenröhrchen (dauerhafte, müssen also rausoperiert werden, wenn sie raus sollen) und wir haben (auch bei den zwei ersten Kurzzeitröhrchen) Silikonstöpsel beim Hörgeräteakustiker anfertigen lassen. Die kosten 80 Euro und ich muss echt sagen, dass sie ihr Geld wert sind. Mein Sohn hatte jetzt in den letzten 2 Monaten 2x wöchentlich Schwimmkurs und hat nicht einmal Probleme mit den Ohren gehabt. Die Dinger sitzen einfach gut und halten Wasser wirklich verlässlich fern.

Es gibt übrigens auch die kostengünstigere Möglichkeit, den Schwimmschutz direkt aus dem Abdruckmaterial anfertigen und lackieren zu lassen. Das kostet dann nur ca. die Hälfte, da keine Laborkosten anfallen. Erkundige dich doch mal telefonisch bei den ansässigen Hörgeräteakustikern!

Dass "nur" Wasser ohne Seife nicht ins Ohr eindringen kann, ist nicht ganz richtig. Aber wenn Seife/Shampoo usw drin ist, ist die Oberflächenspannung herabgesetzt und es kann tatsächlich leichter eindringen. Aber dafür ist das Wasser, was in der Dusche nur von seinem Haar kommt, allemale keimfreier als z.B. Seewasser, Meerwasser und Schwimmbadwasser.

LG
cori

Beitrag von cori0815 27.04.11 - 21:05 Uhr

hier, schau mal:

http://www.baschlebe.de/index.php?id=52

Individueller Schwimmschutz im Direktabdruckverfahren, das ist das, was ich meine.

Übrigens, die Haltbarkeit von echten Silikonohrenstöpseln ist eigentlich sehr hoch, denn mit 6 Jahren wachsen die Ohren nicht mehr SOOO schnell. Mein Sohn hat jetzt neue bekommen, die alten haben fast 2 Jahre gepasst und haben sich allemale bezahlt gemacht (da wir sie auch beim Haarewaschen und in der Badewanne benutzt haben).

LG
cori

Beitrag von simone.k 16.02.12 - 18:02 Uhr

Hallo,
das ist echt eine Frage, auf die man mehr Antworten bekommt, als man möchte. Es scheint von Arzt zu Arzt und Kind zu Kind unterschiedlich bewertet wird. Wir hatten (haben :-) ein Neopren-Badestirnband genommen beim Schwimmen. meine Überlegung: schaden kann es nicht - es hält die Ohren warm und schützt die Ohren vor hohen Drücken wenn wild geplanscht wird.

Das mit dem Duchen und der Oberflächenspanung kann ich auch nachvollziehen. Ich fand die PuttyBuddies ganz überzeugend. Kinderohren wachsen und fertige Otoplastiken passen nach einem Wachstumsschub nicht mehr und fallen schon mal raus. Dann sind neue fälig. Weiß nicht ob das optimal ist.

Die PuttyBuddies passen immer - und das Ohr ist garantiert dicht (wenn man es richtig macht) Sie halten auch erstaunlich lange. Ist quasi wie eine Otoplastik, die sich beim Einsetzen an die Ohrmuschel anpasst.
Nochmal auf Deine Frage zu sprechen zu kommen: bleibt das Ohr trocken, wenn man das Band benutzt: nein - genauso wie das was unterm Bikini liegt :) nass wird, wenn man ins Wasser geht, wird auch das unter dem Stirnband liegende nass. Was es jedoch auf jeden Fall tut, ist das Ohr gegen Unterkühlung zu schützen. Dicht wird es in Kombination mit den PuttyBuddies. Ich fand die Kombination prima und kann sie empfehlen. Trage das Band ach selbst gerne, wenn ich an der Nordsee bin oder es im Schwimmbad bös windig ist.

Gruß
Simone