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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lorena162 28.04.11 - 14:43 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich habe im Februar eine gesunde Tochter zur Welt gebracht und bin wahnsinnig dankbar dass es sie gibt! Mein Problem ist jedoch, dass die Geburt absolut anders verlief wie gewünscht! Für mich war es ein traumatisches Erlebnis, welches ich jetzt erst mal nur in Eckdaten zusammenfassen möchte:
- letzter Untersuchungsbefund beim FA: Mumu weich aber schwer tastbar, Kind drückt nach unten
- bei ET+7 Beginn der Einleitung im KH
- ET + 11 Pause
- ET+12 2. Beginn der Einleitung
- ET+13 15.30 letzte Gabe von 2g Prostagladingel, 15:45 Beginn von Schmerzen, Schmerzen werden stärker und sind fortlaufend, ich selbst schreie nur noch, bin nicht mehr Herr meiner Sinne, 17:00 Not-Sectio mit Vollnarkose da unsere Herztöne wohl abfielen, 17:18 erblickt Stella das Licht der Welt!

Ich hatte bis zu dem letzten Gel keinerlei spürbare Wehen, trank zuvor noch im Cafe eine heisse Schoki....Selbst unter der Dauerkontraktion (was es wohl war) öffnete sich mein Mumu nur aud 2cm!

Jetzt ist es so, dass wir schon immer 2 Kinder wollten...
Kann es denn sein, dass ich bei einer erneuten Schwangerschaft ebenfalls keine Wehen bekomme? Obwohl zur Zeit noch kein 2. Kind geplant ist - wäre auch noch viel zu früh, quält mich jetzt schon der Gedanke, dass ich nie eine Spontangeburt erleben darf und meine KInder in die Welt gerissen werden müssen!

Gibt es unter Euch Mamas, denen es ähnlich ging und die mich aufbauen können? Ich weiss mittlerweile, dass eine Spontangeburt nach Sectio möglich ist, aber wie sieht es mit der Wehentätigkeit aus! Wird mein Körper das nächste Mal auch wieder nicht in der Lage sein Wehen zu produzieren?
Danke fürs Lesen - ist ein bissl lang geworden, aber ich bin immer noch ganz durcheinander...

Liebe GRüße,
Lorena

Beitrag von derhimmelmusswarten 28.04.11 - 14:54 Uhr

Ich denke, dass dein Problem definitiv die Einleitung war. Man liest hier im Forum immer wieder, dass das oftmals immense Probleme nach sich zieht. Nun warst du ja schon über ET. Aber warst du dir ganz sicher was den berechenten ET angeht? Ich würde niemals eine Einleitung machen lassen. Ich denke, dass die Natur schon kein Baby für immer im Körper lassen würde... Wenn du also wieder schwanger wirst, such dir eine nette Hebamme und lass nicht mehr einleiten.

Beitrag von lorena162 28.04.11 - 15:01 Uhr

Danke für deine schnelle Antwort!

Ja, der ET hatte gestimmt, unser Kinderwunsch ging über Jahre, sodass wir einen Zykluscomputer benutzten und der FA hatte uns den Eisprung ebenfalls bestätigt!
Ich würde auch nicht mehr einleiten, aber wenn man schon einige Zeit über Termin ist, hat man auch irgendwann Angst vor einer Unterversorgung - die Plazenta arbeitet ja nicht ewig!
Selbst das tägliche CTG konnte mich nicht wirklich beruhigen, ich dachte immer, nur weils morgens unauffällig war, muss es abends nicht genauso sein!
Heute weiss ich, dass ich mich viel zu sehr unter Druck gesetzt habe, ich hab alles mögliche in den letzten SS-Wochen getan um mich auf die Geburt vorzubereiten, Vom Himbi-Tee zum Wehen-tee, usw


Wollte halt unbedingt normal entbinden!
LG Lorena

Beitrag von becca78 28.04.11 - 14:57 Uhr

Hallo!

Lass dich mal kurz drücken. #liebdrueck

Leider kann ich dir zu deiner Frage nichts sagen, aber es tut mir wahnsinnig leid, dass die erste Geburt für dich so blöd gelaufen ist!

Andererseits finde ich es super, dass - wenn alle Stricke reißen - immer ein KS gemacht werden kann. Ich selbst bin sehr froh, dass ich meine beiden Jungs spontan entbinden durfte (was bei meiner Vorgeschichte auch nicht selbstverständlich war), aber wäre etwas auch nur heikel geworden, hätte ich wohl einem KS gleich zugestimmt...

Kopf hoch! Lass es dann, wenn es wieder soweit ist, einfach auf dich zukommen...

(Vielleicht ziehst du dann auch wieder die Möglichkeit eines KS in Betracht. Denn es ist möglich, dass es dir jetzt so bescheiden geht, weil du sooooo lange auf eine spontane Geburt gehofft hast und es am Ende doch nicht realisiert werden konnte. Einer Freundin von mir ging es ähnlich. Diese sagt jetzt - 4 Jahre später - dass sie niemals wieder so lange an sich rummachen lässt und selbst auch nicht auf eine spontane Entbindung pochen möchte, wenn es wieder langwierig und ggf. problematisch werden sollte. Sie ist gerade wieder schwanger und würde dann nicht so lange zögern mit der Entscheidung, ob erneut KS oder nicht. Auch wenn sie sich wünscht, dass es diesmal spontan klappen würde...)

LG und alles Gute! #klee
Becca, 21. SSW

P.S. - Lorena, schöner Name... wir hätten - wenn wir ein Mädel bekommen hätten - es so genannt. Aber es soll nicht sein, wir kriegen den 3. Jungen... ;-)

Beitrag von lorena162 28.04.11 - 15:06 Uhr

Vielen Dank für deine aufmunternden Worte!
Ich weiss jetzt wirklich noch nicht, wie ich in einer erneuten SS reagieren würde!
Eigentlich bin ich wirklich so eingestellt, dass man den Mäusen die Zeit lassen sollte, die sie brauchen! Ich hatte nur wahnsinnige Angst vor einer Unterversorgung...hab deshalb der Einleitung zugestimmt!

Ich wünsch dir eine schöne Geburt und viel Spass mit deinen Jungs!

Beitrag von xboxmami 28.04.11 - 15:20 Uhr

Hallo!

Lass dich mal #liebdrueck.

Ich kann dazu ein bißchen was sagen.
Also erst muss ich mal was los werden (das wohl nicht an dir gelegen hat)
ich finde es von den ärtzten unverantwortlich dich solange über den ET zu lassen den ET+13 ist schon echt riskant auch wenn es das erste ist, den mein erster sohn kam ET+11 spontan zur welt ( war keine schöne geburt da sie meinten ich hab keine wehen dann kam ich nach langen stunden endlich an den wehentropf). Die geburt hat insgesamt 16stunden gedauert. Als er dann da war haben sie festgestellt das das fruchtwasser schon grün war (meinen sohn mussten sie dann auch noch auf was testen weiss aber nicht mehr genau wie das hiess) und dann meinten sie noch sie müssen mich in den op schieben da sich die nachgeburt nicht gelöst hat (nachgeburt ist angewachsen) da hätten sie gleich einen KS machen können. Naja egal aber man vergisst sowas nicht.

Beim zweiten Jungen mussten sie bei ET+11 einleiten und fünf stunden später war er da. Beim dritten Jungen wollte ich nicht mehr solange warten also hab ich bei ET+3 Einleiten lassen und es hat wieder ewig gedauert wieder so um die 16stunden. Beim vierten Jungen hab ich ebenfallso bei ET+3 einleiten lassen und er war in ein paar Stunden da richtige wehen hatte ich allerdings nur eine stunde.

Also wie man sieht ist das immer unterschiedlich wie man auf das gel anspricht.
Nun bin ich wieder SS und hab mit meinem FA ausgemacht das ich am ET ins KH gehe um es mir wieder einleiten zu lassen da ich ja anscheinend keine richtige Wehen von alleine produzieren kann.

wünsch dir alles gute

Gruss xboxmami

P.S: sorry das es solang geworden ist

Beitrag von lorena162 28.04.11 - 16:03 Uhr

Danke für deinen Beitrag!
Du bist das beste Beispiel dafür, dass Einleitungen auch gut gehen können!

Ich hab jetzt ehrlich gesagt Angst vor einer erneuten Einleitung, zumal es da ja nach einem Kaiserschnitt eh nur wenige Möglichkeiten gibt und man meist sogar ganz davon absieht!

Ich wünsch dir noch eine schöne Restschwangerschaft (vielleicht kommen ja diesmal die wehen ganz von alleine!)#klee

Beitrag von linchen-2007 28.04.11 - 17:19 Uhr

Hallo Lorena!

Möchte dich auch ein bischen aufmuntern!#huepf

Habe auch schon 2 Geburten hinter mir, wo die Geburt eingeleitet wurde, da ich eine Wehenschwäche habe.

Das dich Ärzte über Tage hinziehen finde ich eine ganz große sauerei, die müssen das ja nicht mitmachen.#nanana

Ich hatte trotz Einleitung 2 schöne Geburten.
Vielleicht kannst du ja das nächste mal in eine andere Geburtsklinik gehen, wo du dich wohl fühlst. Und wenn es mit einer Normalen Geburt nichts wird, kann glaube ich auch ein Kaiserschnitt der geplant ist und nur unter PDA durchgeführt wird auch für dich ein schönes Erlebnis sein.

Hoffe du kannst diesen Alptraum irgendwann verarbeiten.

Liebe Grüße linchen -2007#winke

Beitrag von lorena162 29.04.11 - 08:21 Uhr

DAnke sehr,

lieb von Dir

#liebdrueck

Beitrag von schlingelchen 28.04.11 - 19:12 Uhr

Hallo Lorena,
von sieben Geburten sind sechs eingeleitet gewesen(zweimal spontaner Blasensprung,am ET,ET +11-13).Unser 6.Kind kam als Einziges innerhalb von 2,5h ohne Einleitung 12 Tage vor ET.Ich hatte wenige Tage vorher eine Osteopathiesitzung bei meiner Fä und es hat super gewirkt.
Ich hab null daran geglaubt und hätte unser Kleinster nicht schon 33+2 die Fruchtblase gesprengt hätte ich einen Termin in der 38.SSW bei meiner FÄ gehabt.Naja,die Geburt war ziemlich scheußlich(48h und wie bei dir die letzten Stunden Wehensturm).
Was ich damit sagen will, es kann sein,dass du eine primäre Wehenschwäche hast, es kann aber auch sein,dass du tatsächlich Blockaden hast, die gelöst werden können.
Tue es bitte nicht als Humbug ab, ich bin da echt das beste Beispiel,dass es tatsächlich wirkt.
Warum wurde Gel gelegt,wenn der Muttermund schon weich war?
Fordere das geburtshilfliche Protokoll bei deiner Klinik an und geh im Falle einer Schwangerschaft diesen Bericht mit deiner Hebamme durch. Schau nach Schwachstellen,vielleicht kann dir das weiterhelfen.
Ich wünsch dir alles Gute und dass du noch eine gute, spontane Geburt erleben darfst.
LG,Anja

Beitrag von lorena162 29.04.11 - 08:20 Uhr

Hallo Anja,
Ich war bis vor kurzem auch noch skeptisch was osteopathische Heilpraktiken betrifft, aber seitdem ich mit unserer Kleinen bei einer Osteopathin war und sie seitdem so entspannt ist, dass sie nachts sogar durchschläft#huepf , bin ich da etwas offener! (An unserer Maus ist der Stress bei der Geburt auch nicht spurlos vorbeigegangen, weshalb ich mir auch immerwieder Vorwürfe mache)! Ich wusste nicht, dass man als Schwangere osteopathisch behandelt werden kann - Danke für die Info! Zur Einleitung muss ich sagen, dass mir jederzeit die Möglichkeit gegeben war einen Kaiserschnitt durchführen zu lassen, aber ich wollte unbedingt vaginal entbinden, weil ich dachte, dass es das Beste für uns sei! Ich werd dir mal kurz den Einleitungsablauf erläutern:
Montag: abends Wehencocktail (in der KLinik natürlich)
Dienstag : Einleitung mit Cytotec-Tbl alle 4 Std.
Mittwoch: Cytotec
Donnerstag: Gel (erst 1g, dann 2g)
Freitag: Pause
Samstag: abends erneut Cocktail
Sonntag: 2x Gel, was beim letzten Gel raus kam hab ich ja schon geschrieben!

Ich hatte am Dienstag regelmäßige Wehen auf dem CTG zu sehen bekommen, hab sie aber nicht gespürt, und bis Ende der Woche wurden die immer seltener!
Zwischen den Behandlungen hab ich noch alles mitgenommen was mir angeboten wurde !(Akupunktur, Wehenförderndes Fußbad, Massagen, Badewanne,etc.) Die Hebammen und die Assistenzärztin hatten sich da richtig Mühe gegeben!
IM Nachhinein denke ich auch, dass ich wahrscheinlich durch meinen dringlichen Wunsch blockiert war! Muss dazu sagen, meine Freundin hatte 8 Wochen zuvor einen Sohn durch geplanten Kaiserschnitt wegen BEL zur WElt gebracht und hatte auch ein traumatisches Erlebnis (Spinalanästesie wirkte erst NACH dem Schnitt)! Also hatte ich richtig Angst!

So, ist wieder so lang geworden - Sorry!
(Tut aber gut, sich alles von der Seele zu schreiben!)

LG, Lorena

P.s. meine Akte werde ich auf jeden Fall noch anfordern!