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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von felix0907 29.04.11 - 10:56 Uhr

Hallo!!!

Hab mal ne kurze Frage.....,
ich leide seit dem Tod meiner Mutter vor zwei Jahren an einer Hypertoniephobie... ( d. h. Angst vor Blutdruckmessungen.....), ich messe meinem blutdruck zuhause.... meist immer zu niedrig.... ... jetzt war ich vor ein paar Wochen wieder mal beim Arzt wegen Halsentzündung und da haben die mir den Blutdruck gemessen, das löst bei mir sofort PANIK schon beim Anblick des Gerätes aus....., und natürlich war dieser BD aufgrund meiner auslösenden Panikattacke hoch, 170/90,,,,
Ich hab denen erklärt was los ist... und irgendwie mault jeder Arzt oder auch Helfer nur rum und ich muss mich immer rechtfertigen!!!!!!
Warum eigentlich...
Mein Therapeut bei dem ich eine Therapie gegen diese angst mach, jedoch bisjetzt hilft sie noch nicht,......hat mir jetzt sogar eine Bescheinigung über diese Krankeheit geschrieben......
Jetzt meine Frage: Kann ich diese Messung beim Arzt verweigern???
Mein Therapeut und auch ein Freund von mir ( Anästesist im Krankenhaus) sagt mir , daß ich durch diese Phobie die Berechtigung haben könnte, da diese Messung bei mir ja automatisch den BD in die höhe treibt und das gesundheitlich nicht gut ist.....

Wer kennt sowas???

Ich hab mitlerweile panische Angst vor Arztbesuchen und Krankenhäusern....

HILFE!!!!

Lg

Beitrag von krischi-1508 29.04.11 - 12:47 Uhr

Hallo,

diese Phobie habe ich schon des Öfteren gehört und bei Patienten erlebt.
Dich kann niemand zum Blutdruckmessen zwingen! Wenn du das nicht möchtest, dann sag es und verweiger die Messung. Dafür brauchst du keine Bescheinigung.

Wenn dein Blutdruck unter "normalen" Bedingungen in Ordnung ist und du auch keine Beschwerden hast, ist es auch für dich nicht gefährlich, keinen Blutdruck zu messen. Diese Standardmessungen sagen sowieso nichts genauses über deinen Gesundheitszustand aus. Dafür bräuchte man mindestens eine 24h Messung.
Wenn du dich selbst kennt, ist das in Ordnung.

Sei also selbstbewusst, es ist dein gutes Recht.

Wenn es natürlich mal medizinisch notwendig sein sollte, kannst du dich nicht wehren, dann ist es lebenswichtig.

Ich wünsch dir alles Gute #klee

Beitrag von mansojo 29.04.11 - 13:14 Uhr

hallo,

du bist ein erwachsener mensch und du kannst jede diagnostik und/oder therapie ablehnen

ich hab von einer solchen phobie auch noch nichts gehört und würd auch nochmal erstaunt nachfragen

eine kurze erklärung deinerseits sollte kein problem sein

lg

Beitrag von schwilis1 29.04.11 - 20:11 Uhr

du mußt keine untersuchung machen die du nicht möchtest. dich kann niemand zwingen das zu tun.
Ich hatte auch wegen meinen Narben am den Armen lange zeit alle Untersuchungen verweigert die was damit zu tun hatten dass irgendein mensch die narben gesehen hätten...

irgendwann war es mir egal.. aber bisdahin gilt: Dein Körper, deine Regeln