Römertop ja oder nein

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Forum: Topfgucker

Nachdem am Morgen die quälende Frage: "Was soll ich heute nur anziehen?" erfolgreich beantwortet wurde, wartet schon die nächste, noch quälendere, Frage: "Was koche ich denn heute?". Auch andere Fragen rund um Rezepte und Lebensmittel sind hier am richtigen Platz. 

Beitrag von anne19208 05.05.11 - 09:01 Uhr

Hallo!

Ich habe bald Geburtstag und hab mir von meiner Oma einen Römertopf gewünscht. Nun hat sie sich mit einer Freundin daüber unterhalten und die hat zufällig einen. Die hat mir nun davon abgeraten. Es wäre zu umständlich, weil man den immer erst wässern muss und es würde zu lange dauern.

Nun wollt ich mal hier fragen, was ihr für Erfahrungen gemacht habt und ob sich die Anschaffung lohnt.

Danke und liebe Grüße!

Beitrag von anne19208 05.05.11 - 09:07 Uhr

Ach so, vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass zu Hause in der Küche auch ein Thermomix steht. Der kann ja Dampfgaren (aber nicht backen). Ist ein Römertopf trotzdem eine sinnvolle Anschaffung?

Beitrag von snoopy86 05.05.11 - 09:11 Uhr

Hallo

Umständlich ist hier gar nichts.
Während der Römertopf im Waschbecken für 10-15 Minuten eingewässert wird, schneide ich in der Zwischenzeit meine Zutaten für den Römertopf!

Ich liebe den Römertopf!

glg KRistina die heute Brot aus dem Römertopf macht!

Beitrag von cahahi 05.05.11 - 09:23 Uhr

Hallo!!

Ich mache es wie meine "Vorschreiberin". In der Zeit, in der der Römertopf im Wasser liegt, und 10-15 Minuten reichen da völlig, brereite ich schon mal alles Zutaten vor.
Was ist daran umständlich?

Ich geb meine Römertöpfe (hab einen kleinen und einen großen) nie wieder her.


LG Carmen

Beitrag von ida-calotta 05.05.11 - 10:02 Uhr

Hallo!

Ich mach es auch wie die anderen beiden. Während des Wässerns bereite ich die Zutaten vor. Und das beste: Anschließend alles in den Römertopf, ab in den Ofen und vergessen bis das Essen fertig ist.

LG Ida

Beitrag von lichtchen67 05.05.11 - 11:37 Uhr

Ich hab dann da mal ne Frage an die fleißigen Römertopf-Köchinnen...

Ich habe grad mal auf der Römertopf Homepage gegoogelt und mir auch die Rezepte angesehen.... Was genau ist denn an dem Kochen im Römertopf soviel anders, als in jedem anderen handelsüblichen Bräter?

Außer dass das Naturmaterial Ton so hochgelobt wird erschließt sich mir das nicht richtig. Die rezepte die da so stehen, egal ob Braten oder Gulaschiges.... bereite ich auch genauso in meinem Bräter vom Aldi zu #kratz

Lichtchen

Beitrag von cahahi 05.05.11 - 12:49 Uhr

Hallo Lichtchen!!!

- man braucht kein Fett
- es kann nichts anbrennen
- alle Nährstoffe und Vitamine bleiben enthalten

Der Römertopf besteht aus einem porösen, feuchtigkeitsaufnehmenden Material. Dadurch kommt die Hitze gleichmäßig an das Bratgut.
Die gespeicherte Feuchtigkeit hält frisch und somit kann nichts anbrennen.

LG Carmen



Beitrag von lichtchen67 05.05.11 - 13:40 Uhr

Aber eben diese Dinge..... sind genauso mit meinem Teflon-Antihaftbeschichtigen Bräter #kratz

Gut, wenn man was zu lange im Ofen lässt ist irgendwann keine Flüssigkeit mehr da - dann brennt alles an. Das passiert eben früher oder auch später.....

Danke, aber ich seh es noch nicht ein, der AHA-Effekt fehlt mir noch...

Lichtchen

Beitrag von .roter.kussmund 06.05.11 - 04:16 Uhr

"Die rezepte die da so stehen, egal ob Braten oder Gulaschiges.... bereite ich auch genauso in meinem Bräter vom Aldi zu"

halleluja.. danke, danke, DANKE... ich verneige mich (fast) vor dir... ;-) ENDLICH mal eine, die klartext spricht!!!

aber ganz genau! man kann in einem römertopf nichts anderes zubereiten, als in einem stinknormalen bräter. #pro

FALSCH.. man kann darin vorher NICHT anbraten. :-(

Beitrag von lichtchen67 06.05.11 - 09:41 Uhr

Lach, ok, DU hast es verstanden was ich meinte.....

Alles Werbemasche wa?

Lichtchen

Beitrag von .roter.kussmund 06.05.11 - 11:39 Uhr

"Alles Werbemasche wa? " vermutlich... statt sich nach vorn zu entwickeln, gehen manche einen schritt zurück.. stichwort waschnüsse.. bin gespannt, wann die ersten mit ihrer waschnusslauge und bürste im gepäck, am bach hocken und ihre wäsche schruppen #klatsch die leute sind wirklich verrückt.

Beitrag von gh1954 07.05.11 - 19:10 Uhr

>>>statt sich nach vorn zu entwickeln, gehen manche einen schritt zurück..<<<

Was früher gut war, muss heue nicht schlecht sein.
Ich habe meinen Römertopf seit über 35 und halte das für eine sehr bequeme Sache.

Beitrag von fruehchenomi 08.05.11 - 16:30 Uhr

10 min wässern reichen völlig. Da schneidet man solange Gemüse oder was auch immer sonst.
Jeder Braten wird wunderbar saftig, da produziert man kein trockenes Zeug.
Und - wenn man alles drin hat im Topf, Deckel drauf und vergessen, es kann nichts anbrennen, ist auch sehr von Vorteil
Ich brauch ihn nicht oft (das gute Stück ist über 35 Jahre alt) aber das kommt daher, dass wir nur noch 2 Leute sind.
Googel Dich mal nach Rezepten durch und entscheide dann.
LG Moni