Darf man Nachbar-Tier einfach in Tieraffangstation bringen?

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Beitrag von clubberer 05.05.11 - 13:21 Uhr

Hallo,

mein Mann hat mir grad was erzählt und das geht mir nun nicht aus dem Kopf.
Und zwar haben unsere Nachbarn einen Hund, einen kleinen Yorksher (?), ein ganz lieber, sie lassen ihn frei im Garten laufen, und da das Grundstück, wie eigentlich fast keines hier, nicht komplett eingezäunt ist, geht er auch öfter spazieren, hat auch paar Häuser weiterhinten eine "Freundin", die er ab und an besucht und sein Beinchen hebt...

Heute nun klingelte bei den Nachbarn plötzlich eine Frau, und sagte, sie hätte einen Hund in die Tierauffangstation, falls sie ihren vermissen. Der Nachbar hat erstmal gesagt dass sein Hund da wäre... War er aber nicht und so ist er zur Tierauffangstation. Und es war tatsächlich sein Hund. Er weiß nicht mal, wer die Frau war oder wo sie wohnt...

So, nun meine Frage: Darf man das denn einfach so? Ich mein, 3 Häuser weiter die Familie, die haben zig Katzen, die laufen natürlich auch frei rum... die pack ich doch auch nicht und bring sie zur Tierauffangstation... Da wäre ich täglich da oben... Und da diese Frau ja offensichtlich wusste, wohin der Hund gehört, warum bringt sie den Hund erst weg und sagt dann den Leuten Bescheid? Wäre es nicht andersrum richtig gewesen?

Klärt mich bitte mal auf!!! Danke

LG Clubberer

Beitrag von windsbraut69 05.05.11 - 13:26 Uhr

Netter wäre es gewesen, den Hund zum Besitzer zu bringen, aber was nützt das, wenn er ohnehin einfach rumstreunt?

Richtiger wäre es, den Hund nicht frei herumlaufen zu lassen, das ist nicht zulässig.

Gruß,

W

Beitrag von tagpfauenauge 05.05.11 - 13:32 Uhr

Hi,

Hunde dürfen in Deutschland ganzjährig nicht streunen. Katzen schon. Niemand Fremdes kann wissen, wie der Hund vom Charakter her ist - er könnte ja gefährlich sein, Kinder angreifen...

Der Halter hat dafür zu sorgen, dass sein Hund entweder unter Aufsicht steht oder eingesperrt ist.

Streunende Hunde gehören gemeldet und werden von de Polizei eingefangen und ins Tierheim oder eben eine Auffangsstation gebracht.

Nehme an, dass hat die Frau getan. Nehme weiterhin an, sie hat danach mit irgendjemanden darüber geredet, und der könnte gesagt haben: Man das war bestimmt der Hund von XYZ, der streund immer rum. Wohnt da vorne, klingel doch mal.

vg



Beitrag von windsbraut69 05.05.11 - 14:22 Uhr

"Niemand Fremdes kann wissen, wie der Hund vom Charakter her ist - er könnte ja gefährlich sein, Kinder angreifen... "

Er müßte ja nur vor ein Auto oder auch Fahrrad laufen...

LG,

W

Beitrag von trollmama 05.05.11 - 16:43 Uhr

>>Niemand Fremdes kann wissen, wie der Hund vom Charakter her ist - er könnte ja gefährlich sein, Kinder angreifen...<<

Jepp! Ein freilaufender Hund ist automatisch ein potentieller Kinderzerfleischer. RTL und BILD scheinen bei Dir gute Arbeit geleistet zu haben.

Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von purpur100 05.05.11 - 20:36 Uhr

wie bist du denn drauf? Sie hat KÖNNTE geschrieben.

Und mal ehrlich: Wem es egal ist, wo sich sein Hund aufhält, derjenige sollte kein Hundebesitzer sein.

Ist doch fast wie mit Kindern, oder?

Beitrag von schnuffelschnute 06.05.11 - 09:03 Uhr

Komm mal runter!

Ich habe selber einen Hund, eine Seele von Tier, aber ich würde meine Hand nicht für ihn ins Feuer legen.
Man weiß nie, wie Tiere in bestimmten Situationen reagieren

Gruß,

Ariane

Beitrag von dina131283 06.05.11 - 10:42 Uhr

Kanns nicht mehr hören #augen

Es gibt durchaus Hunde die in bestimmten Situationen und auch fremden gegenüber anders reagieren als normal!

Selbst wenn der Hund der umherstreunt nicht bissig ist, gehört er nicht allein auf die Strasse!

Beitrag von sully0904 05.05.11 - 13:32 Uhr

Hallo!

Der Hund unseres Nachbarns springt auch ständig übern Zaun und ist dann bei uns. Ich gehe dann rüber und sie holen ihn wieder ab!

Ich finde es nicht OK den Hund in die Auffangstation zu bringen! Offensichtlich wußten sie wo er hin gehört (sonst hätten sie ja nicht da geschellt) und wollten sich aus irgendeinen Grund rächen. Das ist keine schöne Nachbarschaft!

LG Susanne

Beitrag von windsbraut69 05.05.11 - 14:23 Uhr

Offensichtlich streunt der Hund aber ständig herum.
Sollen sie ihn dann täglich wieder zurück schaffen, weil der Halter es nicht für nötig hält, ihn auf seinem Grundstück zu halten.

Gruß,

W

Beitrag von redrose123 05.05.11 - 14:28 Uhr

#pro Wäre mir auch irgendwann zu dumm und nun der Frau den Schwarzen Peter zuschieben geht gar nicht, der Halter hat doch die Pflicht auf seinen Hund zu achten, und wenn er eine "Freundin" hat soll die doch rüber kommen in den eingezäunten Garten um zu spielen :-P

Beitrag von purpur100 05.05.11 - 13:33 Uhr

ich würde das als "Warnschuß" verstehen. Dieses Mal wurde der Hund zur Auffangstation gebracht, das nächste Mal?

Mensch, man hängt doch an seinem Hund, wieso läßt man ihn dann frei rumlaufen? Also in einem nicht eingezäunten Garten? Was ist, wenn der Hund rausläuft und genau in dem Moment kommt ein Auto? Oder, gerade wenn es um einen kleinen Hund geht, was ist, wenn ein großer, angriffslustiger Hund dahergestreunt kommt?

Und klar, auch Freigängerkatzen sind schon eingesammelt worden.

Beitrag von redrose123 05.05.11 - 14:26 Uhr

Hm, einfacher wäre es wenn der Hundebesitzer sein Grundstück einfach sichert? Vieleicht kackt er der Dame immer wieder in Garten ....Bei seinen Besuchen könnte er auch mal unters Auto kommen vieleicht war es ihm mal eine Lehre?

Beitrag von tauchmaus01 05.05.11 - 17:28 Uhr

Ich finde das sehr konsequent von dieser Frau.
Ein streunender Hund ist ein streunender Hund, egal ob Fußhupe oder Riesenschnauzer.

Wie würdest Du denken wenn da eine Deutsche Dogge rumspaziert?

Abgesehen davon kann so eine streunende Miniwolfsausgabe einen gehörigen Verkehrsunfall verursachen.

Die Frau hat Recht getan finde ich, hätte sie ihn dem Halter gebracht, dann wäre der Hund 10 Minuten später sicher wieder rumgelaufen.

Wenn er zu faul ist mit seinem Hund ausreichend spazierenzugehen, dann sollte er den Hund das nächste Mal gar nicht wieder aus der Auffangstation abholen.

Hund ist Hund und die haben einfach nicht rumzustreunen.
WIr hatte hier das Problem auch mal, war ein Mischling, etwa Schäferhundgroß der immer über den Zaun hüpfte. Einmal rannte er beinahe vor ein Auto, das konnte gerade noch halten und einmal hat er echt einen KNochen hier im Beet verbuddelt. Das andere Mal, da wußte ich noch nichts von dem HUnd, stand der des Nachts auf einmal hinter mir als ich aus der Garage kam, fand ich gar nicht witzig, wußte ja nicht dass er ein sonst ganz braver ist.


Mona

Beitrag von alpenbaby711 05.05.11 - 20:05 Uhr

Sicherlich hätte das mit der Auffangstation nicht sein müssen. ABer weißt du wie oft möglicherweise die Nachbarn schon angesprochen worden sind? Denn ich müßte das auch nicht haben das Nachbars Hund hier ständig bei mir hinpißt weil andere offensichtlich mit ihm nicht spazieren gehen.
Sorry ein Hund gehört nach Hause und nicht zum streunen in der Pampa rum. Wenn die Leute nicht auf ihren Hund aufpassen oder dafür sorgen das er eben daheim bleibt dann würde ich sicherlich auch irgendwann mal handeln wenn ich wüßte die Leute juckts nicht. Sonst allerdings würde ich auch zuerst die Leute selbst ansprechen!
Ela

Beitrag von frau-mietz 05.05.11 - 21:29 Uhr

Ich hatte mal einen Rottweiler- Schäferhundmix.

Wir sind unsere gewohnte Runde gegangen und an einer gewissen Stelle war immer so ein kleiner Pinscher (?) der nen Lauten gemacht hat...Er buddelte und buddelte am Zaun. Irgendwann sah ich ihn beim einkaufen spazieren gehen, alleine.
Mein Exfreund machte die Herrchen darauf aufmerksam, aber es kam nur : JA, JA ,JA...
Tage später war ich mit meinem Dicken Dackelrunde machen (er war angeleint) und wir begegneten diesem Zwerg.
Der fletschte und stürmte auf meinen Hund zu.
Jerry (mein Hund) packte ihn und hatte ihn im Maul!

Ich dachte der Kleine wär tot!
Jerry lies in los und er lag am Boden, plötzlich stand er auf und versuchte MEINEN JERRY wieder anzugreifen! Der war wohl kurz unter Schock, war aber unverletzt!
Er biss Jerry in die Beine.
Toll, ich durfte wegen einer Infektion den Tierarzt bezahlen.
So ein kleiner Dreckshund (sorry), der meinen "Riesen" angriff.

Hätte mein Hund ihn gebissen, wär meiner gleich ein "Kampfhund" gewesen und wer weiß... #zitter

Hunde haben nicht herumzustreunen! Egal welche Rasse.
Dein Nachbar kann froh sein, das er ihn wieder hat!

LG

Beitrag von gingerbun 06.05.11 - 09:43 Uhr

Zu recht hat sie das gemacht, Hunde gehören angeleint oder ins Grundstück und nicht auf die "freie Bahn".
LG!
Britta

Beitrag von bensu1 06.05.11 - 10:17 Uhr

hallo,

hunde sind derart zu "verwahren", dass sie nicht vom grundstück können.

wem wiederholt sein tier ausbricht und dennoch nichts dagegen unternimmt, braucht sich nicht wundern, wenn sich sein hund plötzlich in der auffangstation befindet.

es gibt in ländlichen regionen auch leute, die den jäger rufen. somt hat der hundebesitzer noch glück gehabt...

lg
karin

Beitrag von ajl138 06.05.11 - 12:37 Uhr

Weißt du denn,wie oft schon der Hund wieder zum Besitzer zurückgebracht wurde,und trotzdem noch immer wieder rumstreunt?

Beitrag von aggie69 06.05.11 - 15:17 Uhr

Meine Freundin kann sich keine Katze anschaffen, weil ihre "liebe Nachbarin" alle Katzen, die über ihr Grundstück laufen ins Tierheim bringt.

Da Dolle daran ist, daß sie die Katzen erst anfüttert und dann wird es ihr zu viel ständig die fremden Katzen durchzufuttern und bringt sie weg.

Hat man sowas schon gehört?


Beitrag von jimago-bln 12.05.11 - 17:00 Uhr

Hey zusammen!

Ich würd mich hier den meisten anschließen...Hunde müssen nicht frei durch die Nachbarschaft laufen. Egal wie lieb sie sind.

ABER:
Wir sprechen hier über einen Yorkshire, richtig? Da muss man Angst haben, dass man versehentlich drauftritt. Nicht, dass er einen anfällt.
Natürlich könnte ein Unfall passieren, aber sowohl ein Auto, als auch ein Fahrrad würden wahrscheinlich anstandslos drüber rollen. Rollschuhfahrer sind da schon eher gefährdet.

Und mal ehrlich. Ein Yorkshire gilt vor dem Gesetz als Kleintier (wie z.B. Hamster, Meerschweinchen, usw.) nicht als Hund. Und wenn man ihn nicht im Garten haben will, reicht ein 20cm hoher Einsteckzaun. Da lohnt die ganze Aufregung doch garnicht.


#rofl